Seite 3 von 6 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 51

Erneut Anschlag in Ansbach bei Nürnberg

Erstellt von Dexter, 25.07.2016, 08:26 Uhr · 50 Antworten · 3.641 Aufrufe

  1. Registriert seit
    20.11.2008
    Beiträge
    3.968

    Standard

    #21
    Zitat Zitat von Koegi Beitrag anzeigen
    Drei Anschläge in einer Woche sind schon hardcore..........
    Verkriechen oder in irgendeiner Weise überreagieren ist aber auch keine Lösung.
    Den 4000 Verkehrstoten letztes Jahr in Deutschland wird kaum Aufmerksamkeit geschenkt, nach den über 20000 die jedes Jahr an den Folgen des Rauchens sterben kräht kein Hahn und fast 50000 Alkoholtote werden komplett verschwiegen .......... aber bei 10 Terrortoten fällt das halbe Land (zumindest medial) in Hysterie.
    Für die Opfer und ihre Angehörigen und Freunde ist das natürlich schlimm aber es sind, wenn man es nüchtern betrachtet nur Einzelschicksale.
    Ein solcher Vergleich ist verharmlosend und nicht zielführend. Die Bahnhofsklatscher und Teddywerfer sollten ihre Meinung jetzt der Realität anpassen. Die Anschläge der vergangenen Tage wären bei einer restriktiveren Einwanderungspolitik, wie sie andere Länder in Europa betreiben, vermeidbar gewesen.

    Der Blick muss jetzt auch von Tätern auf dien Opfer und deren Angehörigen gerichtet werden. Da diese aus dem Nachlass der Täter keine Zahlungen bekommen werden, erwarte ich Vorschläge der Bundesregierung wie man sich hier positioniert. Ein weiter so und ein Verweis auf das Opferentschädigungsgesetz reicht sicher nicht aus, wenn man nicht will, dass der AFD und ihren Anhängern Munition für die nächsten Wahlkämpfe geliefert wird. Eigentum- und Vermögensschäden sowie Schmerzensgeld gleicht das Opferentschädigungsgesetzt nämlich nicht aus. Von daher hat es ein Verkehrsopfer sogar "besser". Ein solches Opfer kann nämlich fast immer auf eine Haftpflichtversicherung des Schädigers zurückgreifen, die für Schmerzensgeld etc. eintritt.

    CU
    Jonni

  2. Registriert seit
    21.10.2009
    Beiträge
    548

    Standard

    #22
    Schade das solch bereiste Person so wie Du Ta-Rider dermaßen verallgemeinert!
    Mann sollte meinen, Reisen bildet und erweitert den Horizont!

    Scheinbar trifft dieses nicht auf alle Reisende zu!
    Ja, da unterlag ich ebenso der Veralgemeinerung...

  3. Registriert seit
    21.01.2013
    Beiträge
    2.850

    Standard

    #23
    Zitat Zitat von Jonni Beitrag anzeigen
    Die Anschläge der vergangenen Tage wären bei einer restriktiveren Einwanderungspolitik, wie sie andere Länder in Europa betreiben, vermeidbar gewesen.

    So ist es. Die Polen, Ungaren haben vor gemacht wie es geht. Die Briten wenigstens rechtzeitig die Notbremse gezogen und auch in der Schweiz hat das eigene Volk noch das Sagen: https://jungefreiheit.de/politik/aus...ndergarten-ab/

  4. Registriert seit
    08.11.2014
    Beiträge
    1.595

    Standard

    #24
    Es macht schon einen Unterschied wann man stirbt und unter welchen Umständen und ob man es vielleicht hätte verhindern können. Mir fehlt hier nir noch die Aussage, dß das Leben prinzipiell gefährlich ist und man auch im Bett sterben kann.

    Terroranschläge, wie übrigens auch Amokläufer, sind ein absolutes No Go. Andere bestimmen darüber wann jemand zu sterben hat. Im Unterschied zum Flugzeugabsturz.

    Ein Amoläufer hat i. d. R. psychische Ploblem, ist krank. Ein Terrorist oder auch nur Mitläufer davon, macht dies gezielt aufgrund seiner Ideologie, seines Glaubens und seines Hasses auf Andersdenkende und Anderlebende. Und er möchte möglichst hohe Opferzahlen. Dabei spielt das wie und wer keine Rolle. Das ist perfide. Im übrigen auch der Unterschied zur RAF, die den Saat treffen wollte, was ich deswegen aber nicht als besser heiße.

    Nachdem was jetzt passiert ist und was in nächster Zeit sicherlich auch noch passieren wird, ist es an der Zeit sein blauäugiges und naives Denken mal kritisch zu überdenken.

    Gruß Tom

  5. Registriert seit
    21.01.2013
    Beiträge
    2.850

    Standard

    #25
    Zitat Zitat von Intermezzo Beitrag anzeigen
    Nachdem was jetzt passiert ist und was in nächster Zeit sicherlich auch noch passieren wird, ist es an der Zeit sein blauäugiges und naives Denken mal kritisch zu überdenken.
    So ist es aber dafür fehlt manchen einfach die Bildung. Fussball im TV ist doch viel interessanter...

    Wer es jedoch schafft seinen Horizont zu erweitern wird sehn, dass die Bevölkerungszahlen in vielen Ländern quasi explodieren, während das Platzangebot, Nahrungsangebot und die Wasserreserven gleich bleiben. Das führt unausweichlich zu einem Krieg, egal unter welchem Vorwand. Wir können es uns angesichts der Staatsverschuldung aber nicht leisten, das Sozialamt der Welt zu spielen...

  6. Registriert seit
    21.10.2008
    Beiträge
    1.911

    Standard

    #26
    Zitat Zitat von Klausmong Beitrag anzeigen
    Abgesehen davon, wie bereits geschrieben, in Wahrheit sind es kaum Tote, jeder schwere Busunfall oder Flugzeugabsturz bringt viel mehr Tote, aber die sind halt medial nicht so gut zu vermarkten, speziell jetzt im Sommerloch.
    Und man kann noch politisch Kleingeld rausschlagen.

    Schade ist um jeden Toten, aber eventuell sollte man auch Fahrradfahren verbieten, da gibt es auch mehr Tote als bei Anschlägen.
    Sorry, aber das ist Blödsinn.

    Soll man Deiner Meinung nach erst medial aktiv werden wenn die Zahl der Terroropfer die Summe XX übersteigt? Weil Deiner Argumentation folgend, sind 10 Terrortote ja quasi "pillepalle". Sollen wir das den Hinterbliebenen auch sagen? "Ja liebe Mutter, tut uns ja leid das ihr Kind jetzt ermordet wurde, aber es war viel wahrscheinlicher das es mit dem Fahrrad verunglückt. Ist hat Pech, dass da jetzt der Terrorist kam."

    Unfälle durch menschliches oder technisches Versagen passieren nicht vorsätzlich und schon gar nicht aus irgendwelchen kranken mittelalterlichen Ideologien heraus. Niemand ist frei von Fehlern und daher geschehen Unglücke.

    Vorsätzlich Menschen zu töten hat doch eine ganz andere Qualität und daher ist auch die Zahl der Opfer nicht zu relativieren. Das mediale Ausschlachten geschieht nicht wegen der Opferzahl sondern wegen der schier nicht zu begreifenden vorsätzlichen Tat als solches.

  7. Registriert seit
    30.01.2016
    Beiträge
    931

    Standard

    #27
    Zitat Zitat von Jonni Beitrag anzeigen
    Ein solcher Vergleich ist verharmlosend und nicht zielführend.
    Ja das ist er.
    Aber leider auch real.
    Ich glaube keiner von uns möchte in der Nähe sein wenn so ein kranker Typ loslegt.
    Aber wie wollen/können wir verhindern das ein kranker/gestörter Einzeltäter sich eine Waffe besorgt, eine Bombe bastelt oder einfach "nur" mit Beil und Machete auf Leute losgeht?

    Mama Angela hat nun mal über 1 Mio Menschen einfach reingelassen und wenn davon nur jeder 1000ste Böses will dann haben wir über 1000 potenzielle Attentäter im Land. Sorry das war jetzt politisch.

  8. Registriert seit
    30.10.2015
    Beiträge
    833

    Standard

    #28
    @vatta
    Sehe ich nicht als Blödsinn.

    Es geht um die Menge der Toten.
    Wodurch wer stirbt ( Ausgenommen ALtersbedingt ) wäre mal egal.
    Jeder aussertourliche Tote ist einer zuviel.

    Terrortote sind natürlich nicht pillepalle, aber durch verseuchtes Wasser sterben mehr Menschen. das ist auch verursacht.

    Unfälle passieren sehr wohl oft durch Menschliches und technisches Versagen, auch zB durch Sparmaßnahmen und daraus resultierende ........reien. gerne auch bei Flugzeugen.
    Und das ist auch schon vorsätzlich.

    Ich wollte auch zum Ausdruck bringen, das jetzt ein Medienhype um "Terrorakte entsteht.
    Kann man gerade gut benötigen, um von vielen anderen Problemen abzulenken ( wie zB Türkei und TTIP ) und um noch mehr Überwachung durchzubringen und das Volk sagt danke dazu.

    Zitat Zitat von Jonny
    Die Anschläge der vergangenen Tage wären bei einer restriktiveren Einwanderungspolitik, wie sie andere Länder in Europa betreiben, vermeidbar gewesen
    Wie gesagt, in München war es ein Deutscher ( auch wenn der Iranische Eltern hatte, es war ein Deutscher, der ewig hier lebt )
    Das mit der Machete war eine Beziehungstat, und was in Ansbach genau los war, ist bisher erstmal Spekulation, auch wenn es nach Terroranschlag aussieht sollte man zumindest mal abwarten, bis es von der Polizei gesicherte Ermittlungsergabnisse gibt.

    Als Winnenden passiert ist, hat man noch von einem Amoklauf gesprochen, heute würde man sofort "Terror" schreien.
    Das ist der Unterschied.

    Und wir lassen uns Alle verrückt machen und trauen uns nicht mehr aus dem Haus und ein normales Leben führen.

    Ich persönlich lass mich da nicht verrückt machen, und werde mein Leben weiter ganz normal leben.

    Ich arbeite beruflich fast täglich auf Großveranstaltungen. Und bin teilweise in Sicherheitsbelange eingebunden.
    Auch wenn es ein erhöhtes Sicherheitsrisiko gibt, bin ich persönlich davon überzeugt, das höhere Gefahr durch technische Fehler und Panik ausgeht als von Terror.

  9. Registriert seit
    08.03.2010
    Beiträge
    1.313

    Standard

    #29
    Wie es um die Gesetzgebung in solchen Fällen steht, kann man heute an der Tat in Reutlingen sehen. Gegen den jungen Autofahrer, der den wild um sich schlagenden Täter mit der Machete sah, wie er noch die Heckscheibe eines vor Ihm fahrendnen Wagens einschlug und die Frau darin verletzte und dann nach eigenen und Zeugenaussagen den Täter bewusst anfuhr und zu Boden brachte, wird nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Strassenverkehr ermittelt.

    Daher geht man ( Es scheinen nicht nur A.......... be der Polizei) heute nun davon aus, das der Täter dem jungen Autofahrer bei seiner Flucht "zufällig" vor das Auto gelaufen ist, dass scheint die bessere Variante für den Jungen Mann zu sein.

  10. Registriert seit
    30.10.2015
    Beiträge
    833

    Standard

    #30
    Zitat Zitat von fralind Beitrag anzeigen
    Wie es um die Gesetzgebung in solchen Fällen steht, kann man heute an der Tat in Reutlingen sehen. Gegen den jungen Autofahrer, der den wild um sich schlagenden Täter mit der Machete sah, wie er noch die Heckscheibe eines vor Ihm fahrendnen Wagens einschlug und die Frau darin verletzte und dann nach eigenen und Zeugenaussagen den Täter bewusst anfuhr und zu Boden brachte, wird nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Strassenverkehr ermittelt.

    Daher geht man ( Es scheinen nicht nur A.......... be der Polizei) heute nun davon aus, das der Täter dem jungen Autofahrer bei seiner Flucht "zufällig" vor das Auto gelaufen ist, dass scheint die bessere Variante für den Jungen Mann zu sein.

    Den ist wohl nicht so.

    Denn laut Polizei konnte der junge Mann gar nicht wissen was gerade vorher los war!

    Womit sollte er also wissen das der vor seinem Auto ein Attentäter war?

    Nach Bluttat in Reutlingen: Heldengeschichte ist ?absoluter Mumpitz? - Polizeibericht - Stuttgarter Nachrichten


 
Seite 3 von 6 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. 13. Sommertreffen in Limberg bei Cottbus
    Von Simpson_Bart im Forum Events
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 05.08.2008, 10:25
  2. Töffrallye in Köniz bei Bern am 27.4.08
    Von Nordlicht im Forum Events
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 13.03.2008, 20:05
  3. Stammtisch in Weiler bei Bingen (RLP)
    Von schmark im Forum Treffen
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 18.04.2007, 08:31
  4. Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 20.05.2006, 18:28
  5. Motorradfahrer Gottesdienst in Winzenheim bei Bad Kreuznach
    Von jaegermaister im Forum Treffen - Region West
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 15.04.2004, 14:29