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Es interessiert zwar eh niemanden...

Erstellt von beiker, 24.07.2013, 01:30 Uhr · 59 Antworten · 4.077 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Zitat Zitat von Macfak Beitrag anzeigen
    Meinte doch eine junge Frau neulich ernsthaft, es wäre ja so furchtbar in Deutschland mit der ganzen Bürokratie nur um das bisschen Stütze zu bekommen, wir sind es leid und werden jetzt nach USA oder Australien auswandern.
    Bekannte von uns sind ausgewandert (erst AUS, dann Kanada), Stützempfänger bekommen KEINE Einreiseerlaubnis zum Daueraufenthalt und wenn du dort leben willst mußt du Geld mitbringen und einen Job nachweisen, den DIE brauchen können.

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    #32
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Ein weiterer Großteil der Empfänger verfügt nicht über die Bildung oder Ausbildung einen adäquaten Job vermittelt zu bekommen, die wurden irgendwann (selbst verschuldet oder nicht) abghängt. das ist extrem schade und hier wird versucht über Weiterbildung anzusetzen
    Es gibt hier eine Wahrheit die sich einige leider nicht trauen auszusprechen.
    Wir leben in einer Wissensgesellschaft, deren Jobs in unseren Regionen ein gewisses Grundlevel an Bilding und Intelligenz (oder besser Aufnahmefaehigkeit) zugrundelegen.
    Die Bevoelkerung besteht aber durchaus aus 5-10% "dummen Menschen", Personen deren Intelligenz ueberhaupt nicht ausreicht fortgebildet zu werden, da ihnen Grundbildung fehlt. Die haben auch gar nicht die Kapazitaet wirklich Lesen, Schreiben oder Mathematik zu lernen.
    Das war frueher auch total ok, die haben halt bei einem grossen Konzern am Band gestanden, Huehnchen sortiert oder sonstige koerperliche Arbeit verrichtet.

    Diese Jobs gibt es immer weniger.
    Wir muessen uns damit abfinden das ein gewisser Teil der Bevoelkerung schlicht zu "Dumm" ist zu Arbeiten, oder vielmehr ihre geistige Kapazitaet unzureichend ist um im Europa des 21. Jahrhunderst Arbeit zu finden, da die Taetigkeiten die sie sonst ausgeuebt haben in Asien und Afrika stattfinden.

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    #33
    Zitat Zitat von Cloudhopper Beitrag anzeigen
    Es gibt hier eine Wahrheit die sich einige leider nicht trauen auszusprechen.
    Wir leben in einer Wissensgesellschaft, deren Jobs in unseren Regionen ein gewisses Grundlevel an Bilding und Intelligenz (oder besser Aufnahmefaehigkeit) zugrundelegen.
    Die Bevoelkerung besteht aber durchaus aus 5-10% "dummen Menschen", Personen deren Intelligenz ueberhaupt nicht ausreicht fortgebildet zu werden, da ihnen Grundbildung fehlt. Die haben auch gar nicht die Kapazitaet wirklich Lesen, Schreiben oder Mathematik zu lernen.
    Das war frueher auch total ok, die haben halt bei einem grossen Konzern am Band gestanden, Huehnchen sortiert oder sonstige koerperliche Arbeit verrichtet.

    Diese Jobs gibt es immer weniger.
    Wir muessen uns damit abfinden das ein gewisser Teil der Bevoelkerung schlicht zu "Dumm" ist zu Arbeiten, oder vielmehr ihre geistige Kapazitaet unzureichend ist um im Europa des 21. Jahrhunderst Arbeit zu finden, da die Taetigkeiten die sie sonst ausgeuebt haben in Asien und Afrika stattfinden.
    +1

    Wenn ich für weniger hirn/zeit-intensive Tätigkeiten das gleiche Gehalt bekommen würde, könnte mich nichts halten...
    Wir sind halt inzwischen schon recht weit weg vom Sekundär und Tertiärsektor, da brauchts dann doch mehr als nen Staplerschein um über die Runden zu kommen.

    Diesen "Bodensatz" an etwas zu schlichten Menschen gibts aber schon immer, nur war es früher einfacher einen Ausgleich zu schaffen...

    War Peter Hartz nicht bei der SPD und der IG -Metall? Macht auch nur Klientelpolitik, die "Nicht-Arbeiter" der "Arbeiterklasse" werden halt nicht berücksichtigt...

    -> Wer arbeiten will findet Arbeit, wer nicht arbeiten will nicht. Daher bin ich mit meinem sozialen Gewissen auch im reinen wenn ich den arbeitsresistenten nichts gönne. (Von Menschen die nicht arbeiten können (Krankheit, Behinderung, Alter etc.) rede ich nicht, die unterstütze ich gerne)

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    #34
    Hallo,
    also ich war bis Mitte 2012 insgesamt 22 Jahre in Projekten und Maßnahmen für Arbeitslose tätig und meine Erfahrung mit der Zielgruppe ist vor allem folgende:

    Wenn wir mal darüber nachdenken wie wir eigentlich gelernt haben dass Bildung und Arbeit zu den wichtigsten Säulen im Leben gehören und dass man mit Leistung weiterkommt, dann stellen wir fest dass wir das vor allem im Elternhaus und im direkten Umfeld erlebt und damit erlernt haben. Kinder und Jugendliche aus "Hartz IV Familien" lernen das nicht, im Gegenteil es wird Ihnen vorgelebt, dass es auch ohne das alles geht...... Ich hatte mal einen sehr fleißigen und motivierten Jugendlichen in einer Maßnahme dessen Mutter es nicht verstanden hat warum er so was macht und auch eine Ausbildung anstrebt! Ihrer Meinung nach könnte er ja zufrieden sein mit dem Geld vom Jobcenter.

    Für uns heißt das in mühevoller Arbeit und vor allem mit viel Konsequenz die Jugendlichen an einen Tagesablauf zu gewöhnen, ihnen bei zu bringen wie man lernt und sich vor allem oft gegen ihre Familien zu stellen, damit sie ihre Ziel erreichen.

    Da gibts leider genügend hoffnungslose Fälle, die es nicht schaffen aber einige werden erreicht. Da wir eng mit Pflegeeinrichtungen zusammen gearbeitet haben, konnten wir unserern Teilnehmer/innen durch die 1€ Jobs einige Türen öffnen. Inzwischen sind ca. 50% in festen Jobs, mit denen sie ihre Zukunft sichern können.....Und wenn ich damit die Kette der HartIV-Generationen durchbrechen kann ist es das auf alle Fälle wert!

    Zu den Vorgehensweisen der Jobcenter kann ich nur sagen, das die schon sehr abhängig sind vor allem von den Vorgaben der Leitungen und am meisten von den entsprechenden Sachbearbeitern/innen.

    Grüsse
    Annette

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    #35
    Zitat Zitat von Tosca Beitrag anzeigen
    Hallo,
    also ich war bis Mitte 2012 insgesamt 22 Jahre in Projekten und Maßnahmen für Arbeitslose tätig und meine Erfahrung mit der Zielgruppe ist vor allem folgende:

    Wenn wir mal darüber nachdenken wie wir eigentlich gelernt haben dass Bildung und Arbeit zu den wichtigsten Säulen im Leben gehören und dass man mit Leistung weiterkommt, dann stellen wir fest dass wir das vor allem im Elternhaus und im direkten Umfeld erlebt und damit erlernt haben. Kinder und Jugendliche aus "Hartz IV Familien" lernen das nicht, im Gegenteil es wird Ihnen vorgelebt, dass es auch ohne das alles geht...... Ich hatte mal einen sehr fleißigen und motivierten Jugendlichen in einer Maßnahme dessen Mutter es nicht verstanden hat warum er so was macht und auch eine Ausbildung anstrebt! Ihrer Meinung nach könnte er ja zufrieden sein mit dem Geld vom Jobcenter.

    Für uns heißt das in mühevoller Arbeit und vor allem mit viel Konsequenz die Jugendlichen an einen Tagesablauf zu gewöhnen, ihnen bei zu bringen wie man lernt und sich vor allem oft gegen ihre Familien zu stellen, damit sie ihre Ziel erreichen.

    Da gibts leider genügend hoffnungslose Fälle, die es nicht schaffen aber einige werden erreicht. Da wir eng mit Pflegeeinrichtungen zusammen gearbeitet haben, konnten wir unserern Teilnehmer/innen durch die 1€ Jobs einige Türen öffnen. Inzwischen sind ca. 50% in festen Jobs, mit denen sie ihre Zukunft sichern können.....Und wenn ich damit die Kette der HartIV-Generationen durchbrechen kann ist es das auf alle Fälle wert!

    Zu den Vorgehensweisen der Jobcenter kann ich nur sagen, das die schon sehr abhängig sind vor allem von den Vorgaben der Leitungen und am meisten von den entsprechenden Sachbearbeitern/innen.

    Grüsse
    Annette



    Wenn ich aus meiner Zeit im Jobcenter, das ich deswegen hinter mir lassen wollte, weil es dieser Riesenbürokratie (aber nicht allen SachbearbeiterInnen an den Schreibtischen) hauptsächlich um Zahlen geht und nicht um Menschen, eines mitgenommen habe, ist es, wie wichtig und unersetzbar lernen und eine möglichst gute Qualifikation sind, normale soziale Kompetenzen einmal vorausgesetzt.Aber das in hunderttausende Familien hineinzubekommen, die seit Generationen ohne geregelte Arbeit auskommen, ist eine Sisyphosarbeit. Hut ab vor allen, die sie trotzdem angehen!

    Grüße
    Steffen

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    #36
    Ich habe etliche Jahre in einem Wohnungsunternehmen gearbeitet und Wohnungen in einem "sozial nicht ganz einfachen" Gebiet verwaltet. In den 1.400 Wohnungen hatten wir nicht mal 30% Selbstzahler. Heisst der Rest bezog Hilfe. Die meisten davon bezogen diese Hilfe schon in der zweiten/dritten Generation. Die Mädels wussten, nach der Schule schwanger werden und fertig. Geld kommt und du musst nicht so eine blöde Ausbildung machen.
    Irgendwann, egal wie sozial du vorher warst, irgendwann hast du nur noch einen Hals auf diese Leute.
    Den besten Spruch brachte dann ein Mieter, ungelogen, sagt der zu mir, du bist ja blöd malochen zu gehen. Gibt doch so jovle Stütze. Meine Antwort hat ihn dazu bewogen sich schriftlich bei meiner Geschäftsführung zu beschweren.
    Beste Grüße
    Martin

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    #37
    Zitat Zitat von Cloudhopper Beitrag anzeigen
    Es gibt hier eine Wahrheit die sich einige leider nicht trauen auszusprechen.
    Wir leben in einer Wissensgesellschaft, deren Jobs in unseren Regionen ein gewisses Grundlevel an Bilding und Intelligenz (oder besser Aufnahmefaehigkeit) zugrundelegen.
    Die Bevoelkerung besteht aber durchaus aus 5-10% "dummen Menschen", Personen deren Intelligenz ueberhaupt nicht ausreicht fortgebildet zu werden, da ihnen Grundbildung fehlt. Die haben auch gar nicht die Kapazitaet wirklich Lesen, Schreiben oder Mathematik zu lernen.
    Das war frueher auch total ok, die haben halt bei einem grossen Konzern am Band gestanden, Huehnchen sortiert oder sonstige koerperliche Arbeit verrichtet.

    Diese Jobs gibt es immer weniger.
    Wir muessen uns damit abfinden das ein gewisser Teil der Bevoelkerung schlicht zu "Dumm" ist zu Arbeiten, oder vielmehr ihre geistige Kapazitaet unzureichend ist um im Europa des 21. Jahrhunderst Arbeit zu finden, da die Taetigkeiten die sie sonst ausgeuebt haben in Asien und Afrika stattfinden.
    Das kann ich so nicht stehenlassen.
    Von den ganz abgebrüten Schmarotzern die ich kenne sind einige Akademiker. Die haben ganz genau analysiert das es bequemere Wege giebt durchs Leben zu kommen. So schlau zu merkten das sie dabei langsam aber stetig verblöden sind sie allerdings nicht.

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    #38
    Hier im Forum merkt man das Klientel, welches hier unterwegs ist ( absolut positiv gemeint ). Schön, dass nicht nur noch irgendwelche "Gutmenschen" herumrennen und Kritik an unserem Sozialsystem sofort verteufeln. Im MZ-Forum wird man schonmal kommentarlos gelöscht, wenn man einige Wahrheiten schreibt.

    Von daher GS-Forum.

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    #39
    Das wird ja immer besser hier. Mir fällt dazu im Moment nichts ein; was wirklich nicht allzu häufig vorkommt.

  10. Registriert seit
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    #40
    Zitat Zitat von Kuhjote Beitrag anzeigen
    Mir fällt dazu im Moment nichts ein; was wirklich nicht allzu häufig vorkommt.

    Stimmt Holger ;-)


 
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