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Euer Magic Moment mit dem Motorrad ?

Erstellt von gstraveler, 22.04.2013, 19:26 Uhr · 28 Antworten · 3.172 Aufrufe

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    #21
    das ist natürlich sehr cool für Dich gewesen. Mein Bruder und ich mussten den Eltern die Garage aus den Rippen leiern. Später kam dann die zweite dazu, weil wir ja Crossrennen fuhren. Meine Eltern waren Leid geprüft, muss ich zugeben

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    #22
    Mein erster Magic Moment war kurz aber gut. Ich muss ausholen: Ich hatte gerade seit wenigen Wochen meinen Führerschein und ein Freund hatte mir eine Honda XL500 mit Kickstarter zum Fahren hergerichtet. Ich hatte damals die Handgriffe beim motorradfahren noch nicht so verinnerlicht - und habe es mit meiner Sicherheitskleidung noch sehr genau genommen. So hatte ich mir angewöhnt, mich vor dem Starten des Motorrades immer komplett bis ins letzte Detail aufzurödeln, bevor ich mich draufsetze und den Startknopf drücke. Der Kollege machte das anders: Erst Mopped ankicken, dann, während es warm lief: Jacke zu, Helm auf, Handschuhe an. Während mir beim Ankicken immer nach dem zehnten Kick die Suppe aus dem Helm lief...

    Dann, eines sonnigen Tages beim Louis in München-Pasing: Ich hatte die XL auf dem Parkplatz abgestellt und was eingekauft. Danach war ich noch in einem Supermarkt gegenüber und habe was eingekauft, in meinen Rucksack getan und gedankenverloren während des Rückweges zum Parkplatz angefangen, mich aufzurödeln. Als ich bei der XL ankam, standen vier alte "Windgesichter" mit dem "So eine hatte ich auch mal"-Kennerblick um das Teil rum und waren gespannt, wer das wohl ist, der eine so alte Mühle fährt. Und ich kam komplett aufgerödelt an, Helm auf, Handschuhe zu, Halstuch um, alles. Und jetzt voll eingepackt die Kiste vor den Augen der alten Profis ankicken. Na super.

    Also, aufgestiegen, Zündung an, einmal(!) gekickt, Motor läuft, angedeuteter Gruß am Helm, zustimmendes Nicken der alten Profis, Abmasch.

    Die wohl peinlichste Nummer habe ich auch mit der Honda gebracht. Die anderen tankten sonst immer im Sitzen, wie cool. Also ich auch mal: Ranfahren, Handschuhe aus, Deckel ab, Zapfhahn rein und dann vollgetankt bis zum Rand.

    Und dann fiel mir der Tankdeckel aus der Hand. Was nun? Absteigen ging nicht, dann wäre der Sprit rausgelaufen. Im Sitzen kam ich auch nicht an den Deckel ran. Also musste ich einen Autofahrer bitten, mir den Tankdeckel aufzuheben und anzureichen...

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    #23
    Ach da gab´s ein paar bei mir
    Noch lange vor dem Motorradfahren – mein 1 Jahr älterer Bruder bekam zu Weihnachten ein Puch Moped das, warum auch immer, in der Wohnung stand und auch nicht anspringen wollte. Als niemand im Zimmer war hab ich es dann versucht und siehe da es hat geklappt – am Hauptständer und im Leerlauf – aber natürlich in einem kleinen Raum jede Menge Lärm und ich wusste nicht mal wie abstellen …
    Dann die erste Ausfahrt mit meinem eigenen Moped – keine 10 Minuten und schon ein Strafmandat (tja zeitlich begrenztes Fahrverbot … so was weiß man nicht wenn es nicht relevant ist…)
    Die dann gab noch einiges dazwischen aber dann ein super Augenblick - die Abfahrt für eine 2 Monate lange Reise mit der 80G/S – gefolgt von den Gefühlen auf den ersten großen Dünen, die großen verwunderten und bewundernden (ach ja welch Ego braucht das schon ) Augen der Kinder in der Wüste die noch nie so ein Gerät gesehen haben …
    Jaja … da waren schon viele magic moments ….

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    #24
    Naja, meine Abflüge von der 1.000er Goldwing bei 170km/h u.ä. würde ich nicht als MM bezeichnen.

    Hab letzten Sonntag die Frau meines Restlebens erstmalig auf der ADVent mitgenommen. Sie hatte noch nie auf'm Motorrad gesessen und war bis dato eher dagegen.

    Auf der einen Seite der Würm Richtung Geilenkirchen, auf der anderen Seite zurück. Als ich ihr erklärte, daß das jetzt qwasi die Parallelstrecke wäre, meinte sie ganz begeistert „Gut, aber die hat mehr Kurven. . ."

    Vom Saulus zum Paulus in 70km. . .

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    #25
    Einer dieser Momente war sicher, als ich mit der 1100er an einem Trecker "hängen geblieben" bin. Mich hat es abgeworfen und das Motorrad ist schön mit dem Vorderrad gegen den nächsten 10cm dicken Metallpfosten geknallt. Der 1100er Motor hat aber so eine Kraft, dass er immer noch lief und das Motorrad wieder in meine Richtung geschoben hat bevor ich mich überhaupt bewegen konnte. Sehr angenehm, wenn man dann weiss wo der rote Schalter ist. Die Heimfahrt war dann etwas eirig und die Gabel hat auch nicht mehr gefedert. Erst nach 5 Tagen kam dann der Bluterguss am Becken durch, wuchs in zwei wochen auf 40cm, wurde dann schwarz und hat 2 Monate gebraucht um sich aufzulösen.

    Richtig richtig gut kommt aber, Nachts ohne Licht, ohne Helm im T-Shirt auf einer 135cc 2-Takt Yahama mit Reifen bei denen man durch die Risse schon das Nylon sieht durch eine 1,7Mio-Stadt in Indien zu fahren. Lebensgefährlicher geht es (zumindest auf dieser Welt) nicht, aber auch nicht besser!!!!!

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    #26
    Ganz ehrlich: Fast jeder Moment auf dem Töff ist magisch.
    Aber einer der wirklich intensivsten Momente war meine zweite Tour zur Assietta Kammstrasse. Diesmal alleine, mit gepäck für 2 Wochen Campingreise an Bord und voller Tatendrang. Ich bin die Assietta dann mit vollem Gepäck gefahren - kein Problem. Schön, aber nicht wirklich spannend. Halt vor schier unwirklich schöner Kulisse!

    Dann beshcloss ich, direkt auf dem Col de Finestre zu campieren. Dort hat es einen Parkplatz mit Picknickecke. Hinter den Tischen war Platz für mein Zelt und meine Schneekuh.
    Die nacht war schon eindrücklich. Minusgrade im Juli, geheimnisvolle Vierbeiner, die ums Zelt streichen und spannende Geräusche machen. Davon abgesehen eine Stille, die in den Ohren schmerzt. Beim Aufwachen umgeben von Steinböcken (es waren dann "nur" Gämsen oder so - aber Steinböcke waren es wohl doch nicht. Klingt aber so schön...).
    Und dann ging die Sonne auf und krabbelte mühsam über den gebirgskamm.

    Ich bin mir ganz sicher - und meine Ex muss mir verzeihen - dass ich in meinem Leben nie etwas Schöneres sah als diesen Sonnenaufgang. Als mir dann viel später klar wurde, dass ich es in meinem Leben immerhin so weit gebracht habe, mir einen solchen Moment ermöglichen zu können, war mir klar, dass ich ein privilegierter Mensch bin.

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    #27
    irgend wann 1980 in Serbien ganz alleine Nachts irgendwo in Serbien meine XT 500 und Ich mit ein Sony Walkman Franky goes to Hollywood
    und wenn die Musik alle war härte man das Heulen der Wölfe ..oder waren es wilde Hunde .....
    egal.... das waren echte Highlights ,das Fahren natürlich auch, Strassen gabs da nicht wirklich .

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    #28
    Hallo!
    1976 wurde vor unserem Haus ein feldweg in eine Straße umgebaut.
    Hinter der Scheune war ein pultförmiger Sandberg, ca. 4m hoch und mit der steilen Seite in Richtung unseres Hofes.
    Also vom Hof aus etwa Anlauf genommen, dabei musste man noch 45° um die Scheunenecke rum.
    Dann ging´s den Hügel hoch zu DEM Sprung des Jahres.
    Fahrgeschwindigkeit des Simson S50 30-35.
    Mein Freund Holger konnte ja schon immer besser fahren und springen als ich.
    Da es schon schummrig war, stand ich auf der anderen, der flachen Seite des Sprunghügels und leuchtete mit meinem S50 Scheinwerfer die Landebahn aus.
    Holger kam auch wie geplant über den Hügel geflogen.

    Nur zwei Dinge waren bei der Planung wohl nicht bedacht worden.

    1.Die enorme Flughöhe und damit auch die Falltiefe.
    2.Der von der Planierraupe hinterlassene 50cm hohe, weiche Sandstreifen.

    Darin rastete das Vorderrad ein- halber Salto mit sitzendem Jungen auf S50.
    So blieb die Fuhre kopfüber senkrecht stehen.
    Ich musste vom Moped springen und beide auf die Seite kippen.
    Wir haben uns scheckig gelacht- nix weiter passiert.
    Der extra von einem LADA- Fahrer zur Verfügung gestellte Rückspiegel ist allerdings sooo tief in die Erde gerammt worden, dass er nie wider auftauchte. Das war damals Goldstaub und ein toller Poserfaktor.

    Die Jeans war etwa 50cm lang 1cm breit von der Tasche bis zum Knie aufgerissen.

    S50 Kenner wissen, dass der Hebel vom Choke mit einer M5 Schraube rechts unterm Kombi-Schalter befestigt ist, die unten ganz fies etwas vorsteht/stand. Die hat die schöne
    Lewitz Jeans aus´m Westen zerfetzt.
    Wir erzählen diese Geschichte immer wieder gern und lachen uns immer noch scheckig. mike

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    #29
    Zitat Zitat von Nolimit Beitrag anzeigen
    härte man das Heulen der Wölfe ..oder waren es wilde Hunde .....
    das Maskottchen der Oympischen Winterspiele im damaligen Jugoslawien Sarajewo war auf jeden Fall Vucko, der Wolf



 
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