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Fahren in der Gruppe mit Unfall

Erstellt von Paulo, 26.09.2015, 20:38 Uhr · 36 Antworten · 2.727 Aufrufe

  1. Registriert seit
    15.06.2015
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    3

    Standard Fahren in der Gruppe mit Unfall

    #1
    Hallo Leute,
    hier ein sehr wichtiges Gerichtsurteil zum fahren in der Gruppe:

    http://www.versicherungsjournal.de/...aftungsrechtlichen-folgen-123442.php?auto=yes

    Schönen Abend noch.....

    Paulo

  2. X-Moderator
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    Standard

    #2
    Na, wie praktisch...

    Ich mag Juristen, die vom Fach sind...


  3. Registriert seit
    06.12.2014
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    311

    Standard

    #3
    Ich finde das Urteil nachvollziehbar.

  4. X-Moderator
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    Standard

    #4
    Ja, logo...

    Wir zwei fahren den ganzen Tag in der Gruppe, ich halte zum Unfallzeitpunkt den Abstand zum Vordermann ein und du brennst mir hinten drauf, weils meinen Vordermann schmeisst und du bist dann im Recht und ich muss meinen Schaden selber zahlen, weil wir stillschweigend vereinbart haben, dass ich damit rechnen muss, dass du mir hinten draurauscht, weil ich mit dir in einer Gruppe Moped fahre...

    Ja, klingt logisch u nachvollziehbar...

  5. Registriert seit
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    #5
    Ja.

  6. X-Moderator
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    Standard

    #6


    Ja, dann weiss ich auch wieder, warum ich das Gruppenfahren meide, wo es geht...

  7. Registriert seit
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    #7
    Zitat Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
    Ja, logo...
    ... ich halte zum Unfallzeitpunkt den Abstand zum Vordermann ein und du brennst mir hinten drauf,..
    Guten Morgen,

    so war es aber nicht! Es haben wohl alle Teilnehmer den Sicherheitsabstand massiv unterschritten (5 Meter bei 60 km/h). Der Richter hat denen damit eine "bewusste gemeinsame Regelverletzung" unterstellt. Mal ganz davon abgesehen, daß der genaue Hergang wohl nicht zu klären war.

    M.E. darf man dieses Urteil nicht pauschalieren, auch wäre der gesamte Urteilstext interessant.


    Ich bzw. wir fahren zwischendurch gerne mal in der Gruppe (bspw. Stammtischausfahrt). Aber halt mit den entsprechende Leuten.
    Wenn mir einer ständig hinten auf der Pelle hängt würde ich ihn mir bei nächster Gelegenheit vorknöpfen. Und passt es überhaupt nicht schere ich aus und fahre alleine weiter.

    Gruß
    Klaus

  8. X-Moderator
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    Standard

    #8
    ....ja, Einzelfallentscheidung...

    Aber trotzdem interessant, dass man hier den Mopedfahrern eine stillschweigende Vereinbarung unterstellt, Abstand hin, Abstand her.

    Kein Mensch würde so etwas vor der Tour unterschreiben.

    Und wie du schon sagst, jeder hat doch im Kopf, dass er sich auf seine Leute in der Gruppe verlassen kann bzw, wenns scheppert, dass dann die allgemeingültigen Regeln gelten.

    Mich stört der Tenor, 'der genaue Unfallhergang lässt sich nicht mehr darstellen, also sind sie einfach selber schuld, dass haben die einfach stillschweigend vereinbart'....

  9. Registriert seit
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    #9
    Auf der Renne unterschreibst du ein Papier mit Haftungsausschluss. Wer meint er müsse das im öffentlichen Straßenverkehr machen, hat eh nicht mehr alle Latten am Zaun.
    Der Richter hat schon Recht. So viel Dummheit muss man nicht unterstützen.
    Wenn sich mehr als 2 Kradler gegenseitig über den Haufen fahren, dann ist auch ohne genaue Kenntnis des Unfallhergangs und Verkehrslage klar was gespielt wurde: unzureichender Sicherheitsabstand.

    Ist aber mal wieder typisch: Im Falle völliger Selbstüberschätzung und unzureichendem Fahrkönnen gepaart mit einem Abflug, muss jemand anderes Schuld sein, nur man selbst nicht.
    Ohhh Herr, sieh dein Volk!

  10. Registriert seit
    13.08.2010
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    6.387

    Standard

    #10
    Ich bin überrascht, wie praxisnah das Urteil ausgefallen ist. Eventuell fährt der Richter selbst? Ich habe neulich erstmals eine Tour organisiert und mich in dem Zusammenhang mit einigen erfahrenen Gruppenfahrern unterhalten, und die bestätigten mir alle, dass es zum Gruppenfahren dazugehört, quasi im "Formationsflug" unterwegs zu sein, so dass man Überholmanöver gemeinsam durchführt und nicht einer nach dem anderen. Dies wird unter Leuten, die sich nicht so gut kennen, vorher explizit abgesprochen, Leute, die häufiger miteinander fahren, wissen das. Insofern finde ich es nachvollziehbar, dass man sich nicht auf mangelnden Sicherheitsabstand berufen kann, wenn das zum Konzept gehört.

    Wie ist das eigentlich bei Rennradlern? Die fahren doch dauernd im Pulk, und wenn einer stürzt, gehen oft viele zu Boden. Verklagen die sich dann gegenseitig?


 
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