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Fahren in der Gruppe mit Unfall

Erstellt von Paulo, 26.09.2015, 20:38 Uhr · 36 Antworten · 2.728 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Wie ist das eigentlich bei Rennradlern? Die fahren doch dauernd im Pulk, und wenn einer stürzt, gehen oft viele zu Boden. Verklagen die sich dann gegenseitig?
    Klagen darf nur wer zum Unfallzeitpunkt eine Warnweste getragen hat und das Rad mit ABS ausgestattet war.
    Alles andere ist von Haus aus völlig verantwortungslos und bedeutet 100% Eigenverschulden.

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    #12
    Man könnte das ganze aber auch anders betrachten.

    Wenn man die Gruppe als ein zusammengehörendes Ereignis betrachtet, dann müsste der für alle zahlen, der den Unfall verursacht hat.


    Wenn ein Autofahrer in eine Gruppe von Radfahrern hineinfährt und mehrere Radler dabei zu Fall und dadurch zu Schaden kommen, wird doch auch nicht gefragt, wer direkt vom PKW getroffen wurde und wer vielleicht an der Pedale des Nachbarn hängen geblieben ist.
    Der Autofahrer wird als Ursache des Ereignisses für alles verantwortlich gemacht inklusive der Folgeschäden.

    Hier geht jetzt leider aus dem Text nicht hervor, ob der PKW oder erste Moppedfahrer für die Kollision verantwortlich war.
    War es der Moppedfahrer, dann haben sich alle anderen auf ihn verlassen, wenn sie die Abstände so stark verkürzt haben. Dann muss jeder seinen Schaden tragen, weil er sich falsch verlassen hat.

    Wäre der Autofahrer die Ursache für den Unfall, müsste eigentlich genau so entschieden werden wie bei den Radfahrern.

    Aber ist nur meine Meinung und ich bin kein Jurist.

    Gruß
    Chris

  3. X-Moderator
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    #13
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Ich bin überrascht, wie praxisnah das Urteil ausgefallen ist. Eventuell fährt der Richter selbst? Ich habe neulich erstmals eine Tour organisiert und mich in dem Zusammenhang mit einigen erfahrenen Gruppenfahrern unterhalten, und die bestätigten mir alle, dass es zum Gruppenfahren dazugehört, quasi im "Formationsflug" unterwegs zu sein, so dass man Überholmanöver gemeinsam durchführt und nicht einer nach dem anderen. Dies wird unter Leuten, die sich nicht so gut kennen, vorher explizit abgesprochen, Leute, die häufiger miteinander fahren, wissen das. Insofern finde ich es nachvollziehbar, dass man sich nicht auf mangelnden Sicherheitsabstand berufen kann, wenn das zum Konzept gehört.

    Wie ist das eigentlich bei Rennradlern? Die fahren doch dauernd im Pulk, und wenn einer stürzt, gehen oft viele zu Boden. Verklagen die sich dann gegenseitig?
    Zum Konzept gehört, trotz Gruppenfahrens, dass du als Hintermann aufzupassen hast, mich nicht abzuschiessen.

    Das ist doch wohl klar, dass du von mir, weder mündlich, schriftlich oder gar stillschweigend, keinerlei Einverständnis haben wirst, mich aufgrund deines mangelnden Fahrkönnens zu schädigen.
    'Formationsflug', bei dem man Überholmanöver gemeinsam durchführt --->

    Wie soll das denn aussehen?

    Gruppentauglich ist, wenn die Überholvorgänge von allen zeitnah erfolgen und natürlich, einer nach dem anderen.

    Ausser die Situation ist so glasklar, dass das gleichzeitige Überholen, von sagen wir, 2 gleichzeitig, keinesfalls von der ganzen Gruppe gleichzeitig, keinerlei Gefährdung darstellt.

    'Erfahrene Gruppenfahrer' die so einen erzãhlen, solltest du meiden...

  4. Registriert seit
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    #14
    Zitat Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
    Das ist doch wohl klar, dass du von mir, weder mündlich, schriftlich oder gar stillschweigend, keinerlei Einverständnis haben wirst, mich aufgrund deines mangelnden Fahrkönnens zu schädigen.
    Siehst du, jetzt bist du schlauer. Du magst das so sehen, ein Richter hat das anders gesehen. Wenn du in Zukunft eine Gruppe anführst, dann solltest du dir die schriftliche Bestätigung geben lassen, dass dir niemand in die Karre fahren darf;-)

  5. X-Moderator
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    #15
    Sollte eigentlich selbstverstãndlich sein

    In 26 Jahren Gruppenfahren habe ich schon so manchen Treffer unter Gruppenfahrern mit ansehen müssen - aber da ist bisher (das ändert sich wohl jetzt zukünftig) noch niemand auf die Idee gekommen, seinen durch ihn verursachten Schaden, nicht zu übernehmen...

  6. Registriert seit
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    #16
    Grosse Gruppen vermeide ich, wenn moeglich. Man kann das Argument drehen, wie man will, aber wenn ich einem Vordermann draufbrumme, ist das meine Schuld. Weil ich ganz einfach die beiden Haupttalente, die ich brauche, vernachlaessigt habe: Zeit und Platz.

    Einfach zu behaupten, man haette selber nichts verkehrt gemacht und der Unfall ergab sich nur aufgrund der Tatsache, dass der erste Fahrer runter kam, ist kokolores.

    Scheint in der Natur der Dinge zu liegen, dass viele eine Ausrede suchen, anstatt zuzugeben, dass sie einen Fehler gemacht haben. Wenn ich nicht rechtzeitig bremsen kann, oder nicht ausweichen kann, dann war ich einfach zu dicht dran und die Situation war hoechstwahrscheinlich nicht uebersichtlich genug fuer ein Ausweichmanoever.

    Ich verlasse mich grundsaetzlich nicht auf das eventuelle Koennen anderer, deren Fahrweise ich in keinster Weise beeinflussen kann.

  7. Registriert seit
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    #17
    Versetzt fahren wurde wieder abgeschafft ?

  8. Registriert seit
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    #18
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    I...... und die bestätigten mir alle, dass es zum Gruppenfahren dazugehört, quasi im "Formationsflug" unterwegs zu sein, so dass man Überholmanöver gemeinsam durchführt und nicht einer nach dem anderen....
    Na soetwas versuchen ja wohl nur Schwachköpfe!!!!
    Ich fahre häufig genug in der Gruppe und beim Überholen ist natürlich jeder für seine eigene Sicherheit verantwortlich. wenn vor mir einer überholt, setze ich doch nicht gleich auch zum überholen an. Ich muss mich doch erst vergewissern, dass es für mich auch nocht reicht.
    Würde hinter mir jemand so ein Theater machen würde ich mir den aber ordentlich zur Brust nehmen.

    Gruß,
    maxquer

  9. Registriert seit
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    #19
    Richtig. Jeder fährt auch in der Gruppe auf eigene Verantwortung und das gilt sowohl für das Tempo als auch erst recht beim Überholen.

    Und 5 Meter Abstand zum Vordermann sind schon arg wenig. Wir sind früher beim versetzten Fahren immer so gefahren, dass im Abstand zwischen zwei Leitpfosten immer zwei Motorräder waren.

  10. Registriert seit
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    #20
    Zitat Zitat von QVIENNA Beitrag anzeigen
    Versetzt fahren wurde wieder abgeschafft ?
    Vermutlich ja, es gibt nicht wenige, die scheinbar davon noch nie was gehört haben.

    Gruß Thomas


 
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