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Fluglotsenstreik

Erstellt von juekl, 01.08.2011, 17:55 Uhr · 26 Antworten · 1.702 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Was wir bei Betrachtung der Gehälter vergessen haben ist die Arbeitszeit der Fluglotsen. Die beträgt nämlich auch mit 26 bis 34 Stunden nur ca 75% dessen was anderenorts normal ist.

    Aber den größten Witz finde ich ja dieses Gerichts-Heckmeck heute abend. Haben wir keine größeren Probleme als die Gehälter von Gutverdienern? Die einstweilige Verfügung hätte automatisch eine Verlegung des Streiks auf mind. nächste Woche bedeuten müssen. Die mehrfachen heutigen Gerichtsentscheide sind eine Zumutung für die Öffentlichkeit.

  2. Registriert seit
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    #12
    Wie war das gestern in einem TV Bericht : Die Arbeitgeber bieten bereits 5,2 % plus eine Einmahlzahlung.
    Bei nicht unter 95.000 €uro Jahresleistung ein sehr ansehnliches Angebot.

  3. Registriert seit
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    #13
    Mir fallen jetzt spontan keine anderen Berufe ein, bei denen ein einzelner Mitarbeiter das Schicksal von so vielen Menschen zu verantworten hat wie ein Flugloste. Wenn gute Bezahlung und geringe Wochenarbeitszeiten zur Motivation und Konzentration beitragen dann ist das ganz in meinem Interesse.
    Ob man allerdings in der heutigen Zeit eine Forderung nach 6,5% mehr stellen sollte wage ich zu bezweifeln. Wie sieht es denn bei den Gewinnen der Fluglinien und/oder Airport- Betreiber aus? An deren Gewinnzuwächsen würde ich meine Gehaltsforderung orientieren.

    Gruß

    Frank

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    #14
    Wenn wir nach der "Massen-Verantwortung" gehen, können ja demnächst alle 150-200k Euro im Jahr verlangen. Und Herzchirurgen sollte man entsprechend ihrer Verantwortung für Einzelschicksale besser etwas sparsamer entlohnen, egal wie lange sie gelernt und studiert haben... das macht Sinn!

    Die Forderung von 6,5 % Erhöhung halte ich für ambitioniert. Jetzt wo die Arbeitgeber über 5 % zzgl. einer Sonderzahlung bieten, auch noch mit Streik zu drohen, will mir nicht in den Kopf! Das ist Realitätsverlust ersten Grades.

  5. Registriert seit
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    #15
    Mich beschäftigt in diesem Zusammenhang die Frage: Gibt es eigentlich keine "Bundesanstalt für Flugsicherung" oder so ähnlich, und warum sind diese Kameraden eigentlich keine beamteten "Staatsdiener"? Luftraumbeobachtung- und Überwachung ist ja wohl primär eine hoheitliche Aufgabe des Staates. Dann könnten die nicht weiter das gesamte Land erpressen. Ein schlechter Witz ... die ganze Geschichte.

  6. Registriert seit
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    #16
    Zitat Zitat von Kuhjote Beitrag anzeigen
    Mich beschäftigt in diesem Zusammenhang die Frage: Gibt es eigentlich keine "Bundesanstalt für Flugsicherung" oder so ähnlich, und warum sind diese Kameraden eigentlich keine beamteten "Staatsdiener"? Luftraumbeobachtung- und Überwachung ist ja wohl primär eine hoheitliche Aufgabe des Staates. Dann könnten die nicht weiter das gesamte Land erpressen. Ein schlechter Witz ... die ganze Geschichte.
    genau das habe ich mich auch gefragt. Wenn die das Monopol auf FluSi haben (es macht ja durchaus Sinn, diese Aufgabe nur einer Organisation zu übertragen) dann darf diese Machtstellung nicht für solche Arbeitskämpfe missbraucht werden. Privatisierung ist halt nicht immer der richtige Weg...

    gruß

    frank

  7. Wogenwolf Gast

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    #17
    Zitat Zitat von Kuhjote Beitrag anzeigen
    ......ähnlich, und warum sind diese Kameraden eigentlich keine beamteten "Staatsdiener"? Luftraumbeobachtung- und Überwachung ist ja wohl primär eine hoheitliche Aufgabe des Staates. Dann könnten die nicht weiter das gesamte Land erpressen. Ein schlechter Witz ... die ganze Geschichte.

    Das waren vor vielen Jahren Beamte.
    Aber im Zuge des Privatisierungswahns (Bundesbahn, Bundespost, Telekom) hat es auch die Fluglotsen erwischt.
    Das Beamtensalär war im Vergleich zu den jetzigen Zahlungen lachhaft.

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    #18
    Zitat Zitat von Wogenwolf Beitrag anzeigen
    Das waren vor vielen Jahren Beamte.
    Aber im Zuge des Privatisierungswahns (Bundesbahn, Bundespost, Telekom) hat es auch die Fluglotsen erwischt.
    Das Beamtensalär war im Vergleich zu den jetzigen Zahlungen lachhaft.
    Trotzdem hat es keinerlei Zusammenstöße oder ähnliche Unglücke gegeben. An der Bezahlung kann es also nicht gelegen haben...

  9. Wogenwolf Gast

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    #19
    Zitat Zitat von Kuhjote Beitrag anzeigen
    Trotzdem hat es keinerlei Zusammenstöße oder ähnliche Unglücke gegeben. An der Bezahlung kann es also nicht gelegen haben...

    Eine von vielen Entscheidungen unserer Mandatsträger, die ich nicht nachvollziehen kann...

  10. Registriert seit
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    #20
    Zitat Zitat von Kuhjote Beitrag anzeigen
    Trotzdem hat es keinerlei Zusammenstöße oder ähnliche Unglücke gegeben. An der Bezahlung kann es also nicht gelegen haben...
    glaube schon ,daß da mal was war und zwar der Flugzeugzusammenstoß (1.Juli 2002) über Überlingen am Bodensee.Da war die private Flugsicherung in Zürich zuständig. Die Flusi war wohl unterbesetzt oder so ähnlich.War ein schreckliches Ereigniss.Aus meiner Sicht sollten solche hoheitlichen Aufgaben niemals Privatisiert werden dürfen,ebenso wie Bahn,Post oder Polizei !
    Grüße Eugen


 
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