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Flugzeugabsturz Germanwings

Erstellt von monochrom, 24.03.2015, 18:20 Uhr · 293 Antworten · 24.958 Aufrufe

  1. X-Moderator
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    #61
    erste Vermutungen....
    Vergebliche Versuche an der Tür?: Bericht: Pilot allein im Cockpit - n-tv.de

    Demnach soll aus der Auswertung von Audio-Aufzeichnungen aus dem Cockpit hervorgehen, dass einer der Piloten vor dem Sinkflug das Cockpit verlassen und anschließend vergeblich versucht habe, die Tür zu öffnen, um wieder ins Cockpit zu kommen. Von der französischen Untersuchungsbehörde BEA war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

    Warum einer der beiden Flugzeugführer das Cockpit verlassen haben soll und warum der Airbus A320 in den französischen Alpen in den Sinkflug ging, sei unklar, heißt es in dem Zeitungsbericht. "Sicher ist, dass ganz zum Schluss des Fluges der andere Pilot allein ist und die Tür nicht öffnet", wird der Ermittler zitiert.


    "Der Mann draußen hat leicht an die Tür geklopft und es gab keine Antwort", berichtete die Zeitung. Auch nach stärkerem Schlagen gegen die Tür habe es keine Antwort gegeben. Auf den Aufnahmen ist angeblich zu hören, "wie er versucht, die Tür einzutreten."


    Ein Pilot ohnmächtig?


    Sollten sich die Angaben als zutreffend herausstellen, dürfte das die Annahmen der Flugunfallermittler in konkrete Richtungen lenken - und die französischen Behörden erheblich unter Druck setzen. Unklar blieb, wieso ausgerechnet eine US-Zeitung so gute Kontakte zu den französischen Ermittlern aufgebaut haben könnte, dass einer aus dem engeren Expertenkreis die in solchen Fällen übliche Nachrichtensperre ignoriert haben sollte, um Einzelheiten an die Presse durchzustecken.
    Video

    25.03.15 – 02:49 min Mediathek 4U9525-Absturz in den Alpen
    "Piloten müssen in ihrem Tun gehindert gewesen sein"




    BEA-Direktor Rémi Jouty hatte sich noch am Mittwoch bei einer Pressekonferenz intensiv darum bemüht, vorschnelle Spekulationen zum Unfallhergang zu verhindern. Womöglich muss er sich nun zusätzlich auch um ein Informationsleck in eigenen Reihen kümmern.
    Jouty bestätigte bei seinem Auftritt vor Journalisten lediglich, dass auf dem Stimmenrekorder Aufnahmen aus dem Inneren des Flugzeugs zu hören sein. Nähere Angaben dazu wollte er nicht machen. Er verwies auf die laufenden Untersuchungen und lehnte jeden weiteren Kommentar zum Erkenntnisstand seiner Behörde ab.



    Schwierige Bergungsarbeiten


    Bislang haben Helfer an der Unglücksstelle nur den sogenannten Cockpit Voice Recorder sicherstellen können. Von dem Fludatenschreiber, der wesentliche Angaben zur Fluglage, Geschwindigkeit und Steuerungseingaben aufzeichnet, konnten Einsatzkräfte bisher nur den Behälter ausfindig machen.



    Das erscheint Experten zunächst nicht weiter ungewöhnlich: Das Flugzeug war ersten Erkenntnissen beinahe mit Reisegeschwindigkeit aufgeschlagen. Durch die Wucht des Aufschlags könnte der Flugdatenschreiber aus seinem Behältnis herausgeschleudert worden sein. Kenner der Materie halten es für wahrscheinlich, dass sie das zweite Aufzeichnungsgerät früher oder später in den schwer zugänglichen Trümmerfeldern finden werden.



    Klar war nach Angaben der französischen Untersuchungsbehörde BEA zunächst nur, dass es keine Explosion an Bord des Airbus A320 gegeben hat. "Das Flugzeug ist bis zum Schluss geflogen", sagte BEA-Direktor Jouty. Die BEA habe zwar Daten aus dem ersten Flugschreiber ausgewertet, könne aber keine Erklärung für den Absturz geben. "Wir haben auch nicht die geringste Erklärung dafür, warum dieses Flugzeug auf die Kontaktversuche der Luftraumkontrolle, wie es scheint, nicht geantwortet hat", sagte Jouty.


  2. Registriert seit
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    #62
    Spätestens jetzt ist natürlich der Spekulation Tür und Tor geöffnet.
    Ich kann mir vorstellen, dass die Flugzeugelektronik beim Sinkflug Alarm geschlagen hat/hätte.
    Weshalb hat man dies auf der Aufzeichnung nicht gehört. Ist der Alarm manuell abgeschaltet worden?
    Hat der im Cockpit verbliebene Pilot da seine Finger im Spiel?

    Offensichtlich hat man die zweite "Blackbox" geortet. Sie wird dann wohl Klarheit verschaffen.

  3. Registriert seit
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    #63
    Puuuh,
    wenn das stimmt, dann ist das nur nicht extrem tragisch, sondern weist eventuell auf ein Sicherheitsproblem hin, dass bei Germanwings (vielleicht auch Lufthansa) hausgemacht ist oder auf einen tragischen Fehler der Bestzungsmitglieder hinweist.
    Bei meinen bisherigen Flügen, die ich mit der unsäglichen irischen Fluglienie gemacht habe, konnte ich nämlich beobachten (Sitzplatz 1. Reihe) das immer wenn ein Pilot sich die Beine vertreten hat oder auf Toilette war, eine Stewardess ins Cockpit gegangen ist. Als ich den Bericht von Tom gelesen habe, ist mir der Hintergrund klargeworden. Desweiteren haben die Besatzungsmitglieder aber auch die Möglichkeit über einen Codeschloß die Tür von außen zu öffnen. Das wäre quasi die doppelte Sicherheit. Entweder ist der Punkt, dass immer 2 Personen im Cockpit sein müssen, mißachtet worden oder es gibt diese Arbeitsanweisung bei Germanwings nicht.
    Egal wie, es ist auf jeden Fall eine tragische Verkettung von unglücklichen Umständen.

    Betroffene Grüße

    Hermann

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    #64
    Da Airbus ein französisch - deutsch - europäisches Unternehmen ist und die Info von einem anonymen Ermittler stammen soll, könnte dies aber auch der Verschleierung eines technischen Problems dienen.

    Es gilt weiterhin die Untersuchung der eigentlichen Black Box abzuwarten statt sich auf angebliche Äußerungen zur anonymen Auswertung des Voice Recorders zu verlassen.

  5. X-Moderator
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    #65
    die Bahn hat SiFa
    gibbet im Flieger nich auch sowas ... keine Reaktionen der Piloten und der Autopilot übernimmt.

    Tragisch wenn es wirklich am fehlen einer Türklinke gelegen haben soll.

  6. Registriert seit
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    #66
    Hallo

    Wenn bei der Bahn lange Zeit kein bestimmter Knopf gedrückt wird stoppt der Zug,
    das wäre beim Flugzeug nicht so gut.
    Totmanneinrichtung, auch Totmann, Totmannwarner, Totmannschalter, Totmannpedal oder Totmannknopf genannt:

    ich wüsste gerne wie der Pilot mit Vor- und Nachnamen heißt.

    gRU?

  7. Registriert seit
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    #67
    Mit einem Notcode kommt der Pilot eigentlich immer wieder ins Cockpit, es sei denn der verbleibende hat irgendeine Sicherung der Tür gezogen, das müsste dann ja auch der Flight Data Computer dokumentiert haben.

  8. Registriert seit
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    #68
    Übrigens werden einzwei Sicherheitsmassnahmen der Bahn, wie zum Beispiel die erlaubte Neigung der Gleise im Bahnhof, bei Stuttgart21 nicht angewendet. . .




    Ich hoffe mal, ich hab mein Glück noch nicht aufgebraucht. Ich hasse es zu Fliegen. . .

  9. Registriert seit
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    #69
    Zitat Zitat von Nolimit Beitrag anzeigen
    In dem Falle ein Hoch an Stefan Raab und sein Team die ihre Sendung nichtausgestrahlt haben .
    Das hochgelobte TITANIC Magazin sieht das etwas anders.

    Stefan Raab! | TITANIC ? Das endgültige Satiremagazin

    "Was darf Satire?" Bla bla bla.... klar, alles.
    Aber manchmal, wirklich nur ganz selten, wäre es dennoch angebracht, einfach mal die Schnauze zu halten, egal wie verwegen der Witz hinter der Äußerung auch sein mag.
    Auf der Facebook Seite von Titanic sehen das bemerkenswert viele Menschen ähnlich.

  10. Registriert seit
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    #70
    Wenn diese ersten Berichte mit nur einer Person im Cockpit und der nicht mehr zu öffnenden Tür sich bewahrheiten sollten, dann ist das tatsächlich vieles als Ursache möglich.

    Ich geh sogar so weit, das man dem Piloten im Cockpit einen absichtlichen Absturz, aus welchem Grund auch immer, unterstellen kann. Das er genau in dem Moment ohnmächtig wird, wenn der andere kurz raus geht, halte ich für sehr unwahrscheinlich, ebenso das es bei den hier beschriebenen Sicherheitsvorkehrungen nicht möglich war innerhalb von 8 Minuten die Türe wieder zu öffenen, ausser es wurde daran manipuliert. Aber wie gesagt, das ist nur eine Option von vielen.


 
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