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Fotos digitalisieren

Erstellt von GS-Angie, 10.12.2008, 19:50 Uhr · 24 Antworten · 1.792 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von Raubritter Beitrag anzeigen
    im Photobearbeitungsprogramm kann man gewöhnlich auch Fotos als Negativ darstellen. Wenn man jetzt ein Negtiv einscannt und dann dieses "als Negativ" umwandeln lässt, dann müsste es doch wieder die Originalfarben haben, oder?
    Prinzipiell geht das schon, aber nötig ist das normalerweise nicht, weil die zu Filmscannern gehörige Software normalerweise solche Funktionen bereits mitbringt. Eine kleine Hürde ist die bei Negativfilmen übliche Rot-Maskierung. Die Scannersoftware hält für Negative passende Voreinstellungen bereit, die man sich als Laie erst erarbeiten müsste, wenn man normale Bildbearbeitungsprogramme verwenden wollte.

    Eine einfache Do-it-yourself-Methode der Filmdigitalisierung bietet sich mit speziellen Vorsätzen für Digitalkameras. Habe ich noch nicht versucht, aber vielleicht nützt der Tip einem Leser ...

    Die im Beitrag von GS-Angie dargestellten Scan-Ergebnisse sehen in der präsentierten Auflösung brauchbar aus; falls das die Originalauflösung sein sollte, wäre das ein bisschen wenig und auch für Papierbilder normaler Größe schon zu klein. Für eine so grobe Auflösung würde - zumindest von der Auflösung her - sogar ein Flachbildscanner mit Diaaufsatz noch taugen (gibt es für manche Scannermodelle) - um mal noch eine letzte Lösungsalternative nachzuschieben.

    Wie gut ein Scan ist, zeigt sich unter anderem daran, wieviel Zeichnung er in hellen und vor allem den dunklen Partien aus dem Original herausholt; dazu müsste man allerdings das Original in Händen haben oder wenigstens Vergleichsmöglichkeiten zwischen unterschiedlich guten Scans.

    Eckart

  2. Registriert seit
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    Standard Buenas Dias

    #22
    Frage an Profis:
    Was käme dabei raus, wenn man wirklich gute Dias mit einem guten Projektor auf eine gute Leinwand würfe (blödes Wort) und dann parallel zum Projektor mit einer guten Digi-Cam genau das auf der Leinwand abgebildete Foto nochmals fotografierte?

    Hat das schon jemand probiert?

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    #23
    Zitat Zitat von Raubritter Beitrag anzeigen
    Frage an Profis:
    Was käme dabei raus, wenn man wirklich gute Dias mit einem guten Projektor auf eine gute Leinwand würfe (blödes Wort) und dann parallel zum Projektor mit einer guten Digi-Cam genau das auf der Leinwand abgebildete Foto nochmals fotografierte?
    Obwohl ich mich nicht zu den Profis zähle, versuche ich mich mal mit einer Antwort, die die Knackpunkte aufzählt:

    • Ein Projektor muss eine gewisse Lichtmenge durch das Dia pressen.
      Die Gestaltung der Optik muss darauf optimiert sein. Als Seiteneffekt ergibt sich eine Randunschärfe wegen der sich durchbiegenden Dias.
      Bei Scannern ist die Tiefenschärfe größer, das Problem damit kleiner.
    • Wegen der Optimierung auf Lichtmenge muss man beim Projektor Abstriche bei der Lichtverteilung hinnehmen; das Bild ist deshalb in den Ecken meist etwas dunkler.
    • Bei verglasten Dias wird das Problem der schlechten Planlage ersetzt durch das Staubproblem sowie Newtonringen.
    • Um Perspektivfehler zu vermeiden, muss man Projektor, Leimwand und Kamera schon sehr sorgfältig ausrichten.
    • Im Gegensatz zum Scanner muss das Bild 2 Optiken passieren, deren Fehler sich addieren.
    • Ein großes Problem wird das der Farbabstimmung sein. Glühlampenlicht ist immer etwas gelblich, auch wenn sie Projektoren eher "am Anschlag" betrieben werden, also weniger gelb als die Wohnzimmerfunzel. Die Kamera wird sich - wenn man sie nicht manuell einstellt - bei jedem Dia ein eignes Ding denken und die Farbe bildinhaltabhängig immer wieder anders korrigieren, sozusagen Verschlimmbesserung.
      Scanner verwenden LED-Zeilen, die sie vorher kalibrieren.

    Das Problem wird also weniger sein, dass es nicht ginge - die Frage ist vielmehr, ob die Qualität ausreicht. Das wird sie wohl schon - wenn man die Ansprüche nur gering genug ansetzt.

    Eckart

  4. Registriert seit
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    #24
    wow ! Danke für die Mühe.
    Und ich dachte, dass man aus Dias ja brillante Bilder zaubern kann, die auch selbst eine gewisse Leuchtkraft haben. Das zu fotografieren, dachte ich, müsste wiederum ein gutes Dicketalfoto geben.
    Mist jetzt kommt da nur Dünneberg dabei raus.....

  5. Registriert seit
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    #25
    Hallo!
    Ich besitze einen CanoScan 4200 F.Das Ding hat mal so um die 60 eu gekostet.Da ist alles dabei um Negative und Dias in astreiner Qualität zu scannen.Ich finde so eine Anschaffung lohnt immer.Gruß
    Karl


 
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