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FÜHRERSCHEINENTZUG NACH DIEBSTAHL

Erstellt von kraichgauq, 09.01.2019, 19:52 Uhr · 177 Antworten · 10.200 Aufrufe

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    Standard FÜHRERSCHEINENTZUG NACH DIEBSTAHL

    #1
    Hai
    Der Sohn meines besten Freundes hat Mist gebaut.
    Er (22j)hat in Hallenbad einen Spindschlüssel entwendet und aus einer Geldbörse 20€ gestohlen.
    Der Bestohlene behauptet jetzt es waren 500€drin.
    Das ganze wurde natürlich mit der Ü Kamera aufgezeichnet.
    Er wurde dann von der Polizei am Arbeitsplatz abgeholt und der üblichen Prozedur unterzogen.
    Da mein Freund jetzt natürlich sehr enttäuscht ist und seinem Sohn nicht helfen will hab ich dem Sohn geraten sich einen Anwalt zu nehmen.
    Das er Mist gebaut hat sieht er ein.
    Meine eigentliche Frage, und was ich nicht verstehe.
    Der vernehmende Polizist hat ihm erklärt, weil er mit dem Auto zum Bad gefahren ist, ist das einTatfahrzeug und deshalb könnten sie ihm den FS nehmen.
    Hab ich ja noch nie gehört?
    Ich heiße die Tat natürlich nicht gut, aber wegen 20€Diebstahls den Führerschein nehmen find ich schon etwas übertrieben.
    In Netz könnte ich leider nichts finden.
    Vielleicht klärt ihr mich mal auf.
    Zum Anwalt will er nicht da er sich zu sehr schämt.


    Kraichgauer





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    #2
    wenn ihm der vorsatz nachgewiesen werden kann das er in der absicht zum diebstahl ins schwimmbad gefahren ist dann ist das fahrzeug ein tatwerkzeug und die fahrerlaubnis kann entzogen werden! wenn er im affekt gehandelt hat und dies nachweisen kann dann wird die fahrerlaubnis nicht entzogen!

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    #3
    Das wichtigste, tritt deinem besten Freund in den Hintern, dass er seinen Junior nicht hängen lässt.

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    #4
    rate ihm dringend zum anwalt. führerschein wird im allgemeinen nur gezogen, wenn ein fahrzeug gewerbsmässig für kriminelle delikte eingesetzt wird, zb drogenkurier, hehlerware transportieren und verticken. wenn der junge glaubhaft darlegen kann, dass er diese tat spontan und nicht geplant verübt hat, wird ihm eher keine absicht in dem sinne unterstellt, dass er extra mit dem auto zum schwimmbad gefahren ist, damit er dort den spind knacken kann.
    dummer jungenstreich, zieht ihm die ohren lang, er wird daraus ein einsehen haben und das nie mehr tun.

    viel erfolg,

    gruss
    wolfram

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    #5
    Frag mal am besten den Geschädigten wie er die Sache sieht, was man mit solchen Menschen ( 22 Jahre alt ) machen soll.

  6. Registriert seit
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    #6
    Zitat Zitat von camalot Beitrag anzeigen
    Frag mal am besten den Geschädigten wie er die Sache sieht, was man mit solchen Menschen ( 22 Jahre alt ) machen soll.
    Der Geschädigte ist in meinen Augen noch ein größerer "Verbrecher".
    Ich kenn den Sohn meines Freundes wirklich sehr, sehr gut und ich glaube ihm wirklich das nur 20€in der Börse waren.....
    Aber das wird ihm wohl keiner glauben.
    Und wie gesagt, zum Anwalt will er nicht.
    Irgendwie tut er mir leid obwohl die Tat nicht zu entschuldigen ist.
    Werde noch mal mit Vater und Sohn reden.

    Kraichgauer

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    #7
    Moin,
    wer der größere oder kleinere Verbrecher ist tut hier wohl nichts zur Sache. Das als Argument einzuführen würde ja Tür und Tor öffnen sich jedes "Vergehen" schön zu reden. Es gibt ja immer schlimmere Verbrecher.
    Vermutlich denkt der Geschädigte genau so, der hat mir den Spind aufgebrochen, dem würge ich noch ein paar rein, als "gerechte Strafe" und die 480€ Nettoverdienst sind dann der verdiente Ausgleich für den ganzen Stress, zum Gericht rennen, etc.
    Das redet sich ja danach jeder schön wie's gerade passt.
    Zum Führerscheinentzug: Manchmal tut sich ja noch was in diesem unserem Lande und Gesetze werden geändert oder sogar erlassen:
    https://www.motor-talk.de/news/fahrv...-t6070001.html
    Also - ja - er kann den Lappen verlieren.
    Kann man jetzt drüber denken wie man will, oder anderen Vergehen gegenüberstellen, oder einen "Dumme Jungen Streich" für einen 22 Jährigen anführen - alles Larifari, wenn der Richter das als adäquat betrachtet geht deines Kumpels Sohn eine längere Weile zu Fuß.

    Bis dann,

    Ralf

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    #8
    Zitat Zitat von Polly Beitrag anzeigen
    Das wichtigste, tritt deinem besten Freund in den Hintern, dass er seinen Junior nicht hängen lässt.
    Sehe ich auch so. Egal was passiert ist, sollten sie gemeinsam versuchen, die Situation so gut wie möglich zu bewältigen.

    Dazu gehört zwingend anwaltliche Hilfe.
    Nicht nur bei der Frage Schämen vs. Laufen.

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    #9
    Den Führerschein deswegen zu verlieren, erachte ich noch als milde Strafe und es bleibt hoffentlich ein Lerneffekt (man verliert ihn ja nicht für immer).

    Aber und das ist ein grosses Aber: Wenn die 20€ Geschichte stimmt, dann würde ich dem Geschädigten schwer auf den Zahn fühlen, denn es ist klar, auch dies ist verboten und wohl ähnlich zu bestrafen wie der Diebstahl an sich! Also: Woher hatte er das Geld, kann er belegen, dass da diese 500€ drin waren etc....

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    #10
    Zitat Zitat von GSMän Beitrag anzeigen
    Sehe ich auch so. Egal was passiert ist, sollten sie gemeinsam versuchen, die Situation so gut wie möglich zu bewältigen.
    Und Du bist sicher dass die Einstellung "Der Pappa wird's schon richten" nicht zu genau dem Thema geführt hat?
    Keine Ahnung, ich kenne die Beiden nicht, weiß aber aus sehr vielen (viel zu vielen) Beispielen dass die Eltern nicht nur ihre Kinder unterstützen (was sie natürlich tun sollten) sondern für sie JEGLICHE Probleme aus dem Weg räumen und das als Elternliebe oder Fürsorge ansehen.
    Zurück bleibt dann eben ein 22 Jähriger mit dem Selbstverständnis und der sozialen Kompetenz eines 8 Jährigen - und damit wird's irgendwie eine Art verdrehter "Dumme Jungen Streich".
    In dem Alter, mit eigenem Auto, sollte man in der Lage sein so etwas selbst durchzustehen.
    Ansonsten wird das nie etwas. Das bedeutet "Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen lassen" und nicht dass man sein Kind wegen so etwas verstößt.

    Bis dann,

    Ralf


 
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