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Futtermittel

Erstellt von Baumbart, 07.01.2011, 14:41 Uhr · 162 Antworten · 6.700 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Zitat Zitat von ulixem Beitrag anzeigen
    Gerne:
    Ich hatte es nur aus dem Kopf zitiert, weil ich nicht nochmal alles lesen wollte.

    So dann mal was mit Smilies:
    Na wenn du unschuldig bist brauchst du dir ja keine Gedanken zu machen!

  2. Registriert seit
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    Laut den heutigen Nachrichten erhärten sich die Verdachtsmomente das die Firma bewust die belasteten Indutriefette gestreckt und als Futterzusatzfette weiter verkauft hat. Gerade eben ein Trailer einer TV Sendung ich glaube Kerner. Getestet mit versteckter Kamera kauften 4 von 5 Gaststätten extrem billige Lebensmittel (Eier) trotz Dioxienverdacht. Das Problem zieht immer größere Kreise!

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    Zitat Zitat von MARKUS99 Beitrag anzeigen
    Das Problem zieht immer größere Kreise!
    diese aussage ist mit sicherheit nur eines:
    sie ist in ihrer pauschalisierung falsch.

    ihr seht nur (mal wieder jetzt) etwas genauer hin.
    und ihr vergesst zu schnell.
    die tatsachen als solche bestehen schon sehr lange.

    Belgien: morde an veterinärdoktores. ca 25/30 jahre her

    Italia: südtirolerschinken vulgo >speck< von BELGISCHEN
    schweinen. ca 20 jahre zurück

    AUstria: GLYKOL im heurigen und anderen weinen. ca 35 jahre zurück

    vor 15 - 10 jahren war ich sehr darüber verblüfft, wie schweinefleisch in den nederlanden nach dem schlachten verzehrfertig weiterverarbeitet wird.
    (ein niederl.mitsegler brachte aus seinem schweineverarbeitungsbetrieb das "grillgut" mit auf regatta. )
    vor ca. 5 jahren durfte ich derartige kühlthekenfertigprodukte in der endausbaustufe (braten durch niederl. hausfrau) "geniessen" .es ging nicht, da den vorgebratenen? endprodukten weder geschmack noch sinnvoll ess/geniessbare konsistenz beizubringen war...
    only for example aus der vergangenheit.
    im weiteren möchte ich an den film: "SOILENT GREEN" erinnern.

    adé

  4. ArmerIrrer Gast

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    Zitat Zitat von monopod Beitrag anzeigen

    Italia: südtirolerschinken vulgo >speck< von BELGISCHEN
    schweinen. ca 20 jahre zurück

    AUstria: GLYKOL im heurigen und anderen weinen. ca 35 jahre zurück

    was den Speck anbelangt, und auch zB den guten teuren Parmesan, so sind da leider vom Gesetzgeber diverse Lücken gegeben...
    Aktuell war grad eine Süddeutsche Molkerei in den Schlagzeilen, die Käse als heimisches Produkt verkauft hat der aus holländischer Milch hergestellt wurde. Dies ist in soweit erlaubt, dass die Milch zwar aus Holland kommt, die endgültige Reifung aber in heimischen Reifekellern ablaufen muss (was letzlich auch den Geschmack ausmacht)
    So war es wohl mit dem Schinken, so läuft es nach wie vor beim Parmesan (mangels Milch in Italien)....
    Diese Lücken müssen geschlossen werden bevor man von einem Skandal spricht (wie im Beispiel mit dem Bodenseekäse) oder sonstwas, ansonsten kann man sich drüber aufregen, obwohl gegen kein Gesetz verstoßen wurde, anders bei den Giftmischern im Futtermittel oder eben auch dem Glykol im Wein (nicht nur aus Austria sondern auch bei den hochgelobten Weinen "vom Franz")...

    (deswegen hab ich das Beispiel mit zitiert...)

  5. Registriert seit
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    Ecki, danke fürs zitat.

    ich bin mir durchaus bewusst, dass es nicht unbedingt verboten ist, aus belgischen hinterschinken südtiroler speck zu machen. nur der deutsche urlauber, der das dann kauft und isst, ist doch der gelackmeierte. es könnte natürlich auch ein belgischer, niederländische oder dänische urlauber sein, der legal verarscht wird. (hinsichtl. der herkunftsbez.)
    tatsache ist auf alle fälle:
    der verbraucher wird auf allen ebenen der nahrungsmittelherstellung / produktion / verteilung verarscht. dass hierbei mitglieder von parteien
    ( wir erinnern uns: diese wirken an der politischen willens/meinungsbildung des volkes mit - steht so im grundgesetz- ), von verbänden der industrie ebenso wie der landwirtschaft zumindest sehenden auges aktiv wegschauen: das wissen wir.

    who cares?

    also doch selber schuld, der herr verbraucher?
    (der kauft ja auch moppeds mit bekannten mängeln)

  6. Registriert seit
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    Parmaschinken aus Deutschland, Schwarzwaldschinken England, Thüringer Wurst aus Polen ... was auch immer, in erster Linie ist wichtig, dass nix vergiftet ist und das man was draufsteht auch wirklich bekommt. Oder? Ich glaub Euch sowieso kein Wort, z.B. das Euch sowas wichtig sei, oder ihr beim Händler in der Nachbarschaft kauft, oder dem liebem Bauern mit den glücklichen Hühnern die Eier abnehmt. Gerade war hier ein Thread zum Marktverhalten von Louis & Co.. Bedenken stießen auf eine Wand von Unverständnis.

    Was leise in den Laboren von Grosskonzerenen wie Monsanto, Nestle, Procter & Gamble, Danone usw. geschieht, das ist viel viel relevanter.

    Nestle hatte 2009 einen Umsatz von 111 Milliarden US $. Zum Vergleich: Das High-Tech Land Singapur erwirtschaftete im gleichen Jahr ein BIP von 182 Milliarden. Mit dem Reingewinn eines einzelnen Jahres von knapp 12 Milliarden könnten die ein ganzes Land mit Mann und Maus von der Landkarte wegkaufen und in bar bezahlen, wie z.B. Albanien. Wenn die ein paar Jahre sparen währen noch ganz andere Kaliber "drin".

    Ich war ein Paar mal im Nestle Labor am Genfer See. Dort entsteht die Zukunft.

  7. Chefe Gast

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    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    ...

    Ich war ein Paar mal im Nestle Labor am Genfer See. Dort entsteht die Zukunft.
    ... die sich die meisten hier nicht annähernd vorstellen können...
    Das lebensmittel-technisch Machbare ist zwar dem Verkaufbaren noch weit voraus, der Verbraucher rennt ihm aber mit großen Schritten hinterher.
    Hihihi, ausgerechnet die "Gesunden" oder "ethisch korrekten" Esser haben z.B. Schnitzel entstehen lassen, die nie ein Tier gesehen haben und dennoch so aussehen, schmecken und riechen wie ein Schnitzel

    Täuschen und tarnen - auch bei den Nahrungsmitteln gängige Praxis

  8. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Chefe Beitrag anzeigen
    ... die sich die meisten hier nicht annähernd vorstellen können...
    Das lebensmittel-technisch Machbare ist zwar dem Verkaufbaren noch weit voraus, der Verbraucher rennt ihm aber mit großen Schritten hinterher.
    Hihihi, ausgerechnet die "Gesunden" oder "ethisch korrekten" Esser haben z.B. Schnitzel entstehen lassen, die nie ein Tier gesehen haben und dennoch so aussehen, schmecken und riechen wie ein Schnitzel

    Täuschen und tarnen - auch bei den Nahrungsmitteln gängige Praxis
    ich denke ja auch, dass man mittelfristig gar nicht darum herum kommt, Lebensmittel auf alle erdenklichen Arten zu erzeugen. Habe ich auch generell kein Problem damit, wenn man darüber aufgeklärt wäre. Ich kaufe regelmäßig diesen Mühlenschinken von Rügenwalder. Mir ist klar, dass es auf natürliche Weise nicht möglich sein kann, dass bei Hunderttausenden Packungen, der Schinken immer dieselbe Form hat. Es müssten kleinere und größere Scheiben darin sein. Also ist dieser Artikel mal zumindest aus verschiedenen Teilen zusammengeklebt

  9. ulixem Gast

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    Eine neutrale Betrachtung der Gesamtlage ist schwierig, einfach weil auch viele veröffentliche Bücher oder Artikel nicht neutral sind, sondern ein gewisse Richtung vermitteln wollen.
    Und diese Mangelinformationen verwirren die Verbraucher nur.


    Meine Frau ist Vegetarierin, ich frage sie dann warum es "vegetarisches Schnitzel" heißt und nicht Sojaklumpen mit Farbe ?

    Mein Kumpel hat ne 2-jährige Tochter. Der wollte ich mal das Wildgulasch probieren lassen, was ich für alle gekocht hatte.

    Da raunzt er mich an, wie ich das machen könnte, Wild sei doch seit Tschernobil verseucht!!!

    Aber selber gibt er ihr immer die billigste Salami aus dem Discounter.
    Er hat wohl nur die Artikel über Verstrahlung gelesen.

    Ergänzung: meine Frau sagte gerade, dass Schnitzel nichts mit Fleisch zu tun hat, es gibt ja auch Papierschnitzel..

  10. Registriert seit
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    Um mal wieder zum Dioxin-Scandal zurückzufinden...
    Der eigentliche Skandal ist für mich, das die Landesämter selbst immer weniger Untersuchen und auf die Freiwillige Selbstkontrolle setzen.
    Das muß man sich ungefähr so vorstellen, als wenn die Ordnungsämter keine Radarkontrollen mehr durchführen wollen, weil das Personal dafür zu teuer ist. Also werden die Autofahrer dazu aufgefordert, sich selbst anzuzeigen wenn sie zu schnell gefahren sind. Würde genauso gut klappen wie die Selbstkontrolle in der freien Wirtschaft. Dabei ist den Landesregierungen anscheinend egal ob das funktioniert oder nicht. Die Hauptsache ist, sie haben den gesetzlichen Rahmen dafür geschaffen.
    Im Umweltschutz geht man übrigens ähnliche Wege.