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gelasert :-(

Erstellt von soundscout, 28.07.2012, 01:42 Uhr · 146 Antworten · 11.730 Aufrufe

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    Zitat Zitat von Geronimo Beitrag anzeigen
    Ist nicht schwer zu verstehen, es macht nur einen Unterschied jemanden zu kritisieren oder pauschal alle für unfähig zu halten. Wenn man pauschal alle für unfähig hält, ist der Punkt erreicht selber aktiv zu werden und zu zeigen das man es besser kann.

    grüße,
    Jürgen
    Die Einstellung darfst Du gerne behalten

    Meine ist anders

    Wo Pfusch und Schmuh ist.... sach ich Pfusch und Schmuh

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    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Natürlich ist es in der Stadt am einfachsten, Tempoverstößen durch Einhaltung des Limits vorzubeugen. Aber erstens sollen die Veranwortlichen dann ganz offen sagen, dass die Verkehrssicherheit bestenfalls ein sekundäres Argument ist und es primär ums Geld geht. Und zweitens sollen sie dann aufhören, wo es nur geht auch größere Straßen mit Tempo 30 zuzupflastern oder gar über ein generelles Tempo 30 in Städten zu schwadronieren.
    Was in der Diskussion interessanterweise nie deutlich gesagt wird: Wieso wird eigentlich das Recht des Bürgers eingeschränkt, so schnell zu fahren, wie er will - nachdem man von seinen Steuergeldern Straßen gebaut hat, auf denen das problemlos möglich ist?

    Für eine solche Beschränkung meiner Rechte kann es doch nur einen einzigen Grund geben: Gefahrenabwehr.

    Wenn jetzt aber auf einer Strecke, auf der das aus Sicherheitsgründen nicht notwendig ist, das Tempo willkürlich beschränkt wird, um Bürger zu Ordnungswidrigkeiten anzustiften, damit man von ihnen Geld eintreiben kann, dann ist das doch widersinnige Schikane, sonst nix. Und dann wäre es ja einfacher im Sinne aller Beteiligten, dass man eine Luxus-Kfz-Steuer einführt, die höher ist und dafür schnelleres Fahren erlaubt.

    Mich erinnert dieses Gebaren an das Geschäftsmodell von Abzockseiten wie diesem Stadtplan-Dienst, der den Leuten das Erstellen von Stadtplänen für ihre Website ermöglichte - und sie anschließend abmahnte.

    Gab es nicht irgendwo in NRW diesen Verkehrsrichter, der reihenweise Speeding-Verfahren kippte, weil er keine sachliche Grundlage für das Tempolimit sah?


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    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Für eine solche Beschränkung meiner Rechte kann es doch nur einen einzigen Grund geben: Gefahrenabwehr.

    Wenn jetzt aber auf einer Strecke, auf der das aus Sicherheitsgründen nicht notwendig ist, das Tempo willkürlich beschränkt wird, um Bürger zu Ordnungswidrigkeiten anzustiften, damit man von ihnen Geld eintreiben kann, dann ist das doch widersinnige Schikane, sonst nix.
    es kommt noch bessser, gegen Willkür im Zusammenhang mit Geschindigkeitsbeschränkungen gibt es sogar schon diverse höchstrichterliche Urteile die ein solches Vorgehen

    hier geht es zwar um Videoaufzeichnungen
    http://blog.beck.de/2009/08/20/senst...fassungswidrig

    ist aber die gleiche Richtung. Stichwort Willkürverbot

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    Zitat Zitat von ChiemgauQtreiber Beitrag anzeigen
    Aussage des Advokaten:
    "seeeeehhhhhrrrr Grenzwertig", aber angesichts der (glücklicherweise nur) aufgerufenen 30 € einen Streit nicht wert

    und da sag nochmal einer - Klar Beschildert
    Da hamm was wieder: NIEMAND, noch nicht mal ein Jeder Rechtsanwalt (der sich selber ja nicht bezahlen muss) geht wegen 30 möglicherweise ZU UNRECHT angeordneten Euro vor Gericht.

    Beispiel bei uns vor der Haustür: vor einer Ortschaft gabs vor einigen Jahren mal Steinschlag. Es vielen etwa 100 kg Geröll auf die Straße, wodurch sich das zuständige Straßenbauamt prostituiert sah, hier auf 30 zu begrenzen anstatt die Ursache des Abgangs zu beheben. Die 30er Begrenzung ist ca 300 m lang. Dann kommt die Ortschaft, die mit 60 durchfahren werden darf. Hier wird häufig geblitzt. Unter Garantie kippt ein jeder Richter dieses Tempolimit.

    Wie bereits gesagt: derjenige, der solchen Sch**ß anordnet, verteidigt oder wie auch immer vertritt und nutzt, hat keinerlei Konsequenzen zu befürchten, egal was passiert. Klagt "der Bürger" gegen dessen einsame Schreibtischentscheidung, hier eine 30er Zone draus zu machen: soll er doch klagen und vielleicht auch gewinnen! Ist dem Menschen schnurz. Gewinnt aber "der Staat", fühlt sich dieser selbstverständlich auch noch bestärkt.
    Ein Tun, dass selbst im Falle, dass es falsch ist, ohne spürbare Konsequenzen ist, stellt ja quasi einen Freifahrtschein dar.
    Ich hab tagtäglich mit derartigen Freaks zu tun. Der Otto-Normal-Mensch kann sich nicht vorstellen, was durch unfähige Staatsdiener alles den Bach runtergeht. <-- Dies sollte nicht als pauschale Beamtenschelte verstanden werden. Man bemerkt ja immer nur die Kollegen, die sich negativ Verhalten.
    Im Beamtendeutsch gibts dafür übrigens eine Diagnose: Instrumentalisierung des Bürgers. Ich mag Instrumente.

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    Zitat Zitat von winnie59 Beitrag anzeigen
    es kommt noch bessser, gegen Willkür im Zusammenhang mit Geschindigkeitsbeschränkungen gibt es sogar schon diverse höchstrichterliche Urteile die ein solches Vorgehen

    hier geht es zwar um Videoaufzeichnungen
    http://blog.beck.de/2009/08/20/senst...fassungswidrig

    ist aber die gleiche Richtung. Stichwort Willkürverbot
    Hast du das Urteil überhaupt gelesen oder nur die Überschrift? Die automatisierte Verkehrsüberwachung zur Abstands- und Geschwindigkeitsmessung erfolgte hier ohne ausreichende Rechtsgrundlage, nämlich ohne Gesetz, nur gestützt auf einen Erlass.
    Um mehr geht es hier nicht.

    Grüße
    Steffen

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    Die Diskussion läuft mir zu sehr in die falsche Richtung.
    Die Opferhaltung einiger kann ich nicht verstehen. Wer Opfer ist, kann ja nichts dafür, braucht keine Verantwortung übernehmen, wird auch nichts dazu lernen.
    Und es ist sehr einfach, den anderen die Schuld zu geben.
    Fakt ist aber, daß Regeln gebrochen wurden und entsprechende Sanktionen ausgelöst wurden.
    Wer Regeln bricht ist Täter und kein Opfer.

    Natürlich läßt sich trefflich darüber streiten, wie und ob das Brechen der Regeln durch die Verkehrsüberwachung rechtmäßig zustande gekommen ist.
    Dafür gibt es den Rechtsstaat.

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    Standard DU

    Zitat Zitat von Trabbelju Beitrag anzeigen
    Die Diskussion läuft mir zu sehr in die falsche Richtung.
    Die Opferhaltung einiger kann ich nicht verstehen. Wer Opfer ist, kann ja nichts dafür, braucht keine Verantwortung übernehmen, wird auch nichts dazu lernen.
    Und es ist sehr einfach, den anderen die Schuld zu geben.
    Fakt ist aber, daß Regeln gebrochen wurden und entsprechende Sanktionen ausgelöst wurden.
    Wer Regeln bricht ist Täter und kein Opfer.

    Natürlich läßt sich trefflich darüber streiten, wie und ob das Brechen der Regeln durch die Verkehrsüberwachung rechtmäßig zustande gekommen ist.
    Dafür gibt es den Rechtsstaat.
    Meinst doch bestimmt wie die Feststellung des Brechens der Regeln zustande kam und ob die Sanktionierung derselben rechtmäßig erfolgt?!

    Genau das ist das Recht eines jeden, nämlich nicht kommentarlos jede staatliche Sanktionierung hinnehmen zu müssen, sondern sowohl das Verfahren als auch die Entscheidung auf Rechtsfehler überprüfen lassen zu können.

    Und das würde ich - nochmals - dem TO hier auch empfehlen !

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    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen
    Meinst doch bestimmt wie die Feststellung des Brechens der Regeln zustande kam und ob die Sanktionierung derselben rechtmäßig erfolgt?! Genau das ist das Recht eines jeden, nämlich nicht kommentarlos jede staatliche Sanktionierung hinnehmen zu müssen, sondern sowohl das Verfahren als auch die Entscheidung auf Rechtsfehler überprüfen lassen zu können. Und das würde ich - nochmals - dem TO hier auch empfehlen !
    Ja.
    Danke für die inhaltliche Klarstellung.

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    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen
    Meinst doch bestimmt wie die Feststellung des Brechens der Regeln zustande kam und ob die Sanktionierung derselben rechtmäßig erfolgt?!

    Genau das ist das Recht eines jeden, nämlich nicht kommentarlos jede staatliche Sanktionierung hinnehmen zu müssen, sondern sowohl das Verfahren als auch die Entscheidung auf Rechtsfehler überprüfen lassen zu können.
    Gracie!
    Schöner kanns auch kein RA ausdrücken

    Trabbelju: ICH seh mich nicht als Opfer: in den letzten 7 Jahren und ca 200.000 km nicht ein einziges mal gelasert/geblitzt worden, keinen einzigen Pfennig bezahlt und trotzdem da, wo ich es für mich persönlich vertreten kann, weit jenseits der StVo unterwegs. Auch hilfreich: ein gutes Augenlicht
    Trotz meiner glücklichen Fahrerei ärgere ich mich genau über das, was Di@k schreibt und darüber, dass einem ohne Rechtsschutz die Hände gebunden sind weil "die" dich fertig finanziell runinieren können OBWOHL DU NICHTS ALS DEIN RECHT für dich beanspruchen möchtes. Aussagen wie "warum sollt ich wegen 30 Euro rebellieren" sind so verständlich wie desaströs. Wenn 30 zu unrecht bezahlte Euro - in dem Fall also demjenigen getanes Unrecht - hingenommen werden..... wo endet dann dieses Verhalten und wozu befähigt und ermutigt das "die"?

    Wie bereits mal erwähnt, wurde ich zu unrecht zweimal wegen abgelaufener AU und HU verwarnt. Naiv wie ich bin und ans Gute im Staatsdiener glaubend begab ich mich in eine 6 stündige Odysse, die darin endete, dass ich dem letzten, den ich am Telefon hatte erklärte, dass ihn im Falle eines Verfahrens persönlich wegen Pflichtverletzung und Willkür verklagen möchte, wenn er, der kleine Mann, glaubt, das Grundgesetz und alle ihm nachgeschalteten Gesetze, Regeln und Vorschriften zu seinen Gunsten beugen zu können. Dabei ging ich davon aus, dass ein kurzer Hinweis bei der Polizeidienstelle dieses Missverständnis lösen würde. In 6 Stunden "unterhielt" ich mich mit Menschen, die derart herablassend zu mir sprachen, dass mir teils die Spucke zum Schaum-vor-dem-Mund haben fehlte.
    Von "Tja, Herr ...., wenn sie nicht wissen, wie man sich um seine Pflichten kümmert, sollte man ihnen sowieso den Führerschein nehmen" bis Begriffen wie "Leute wie Sie" war da so einiges dabei, was man sich gar nicht wünscht.

    Im Endeffekt wurde dann infolge des letzten Telefonats die zwei rechtlich überflüssigen Verwarnungen aus dem System entfernt. Der offensichtlich sehr gefrustete Mensch meinte abschließend noch: wäre sowie automatisch gelöscht worden, da Hausnummer, Fahrtrichtung, Datum und Uhrzeit der beiden Verwarnungen zu weit beisammen liegen.... nach mehrstündiger Diskussion.
    Ich verblieb ohne freundliche Grüße und mit der Bitte an seinen Manieren und seinem Anstand zu feilen und begrüßte seinen einsetzenden Sinneswandel aufs äußerste. Ich glaube, er hat geweint.

    Im Übrigen: beim nächsen Mal zahl ich einfach doppelt.

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von 1100gs Beitrag anzeigen
    Oje, oje... mal wieder dieses gefährliche Halbwissen. Für die neue Generation der Lasergeräte reicht ein kurzer "Blick" auf den Scheinwerfer.
    Hallo,

    das ist so nicht richtig. Die Hersteller der Geräte sowie die www.ptb.de nehmen gerne in Anspruch, dass die Geräte stets einwandfrei funktionieren.

    Das ist aber nicht immer so, es soll durchaus Fehlermöglichkeiten geben. es gibt spezialisierte RA, die durchaus zumindest ab und zu etwas erreichen können.

    Der hier ist z.B. hochgradig spezialisiert:
    http://www.geblitzt-was-nun.de/

    (ich kenne ihn, bekomme aber keine Provision!)

    Zumindest ist es möglich, das Fahrverbot in einen günstigen Zeitraum zu legen, vielleicht bist ja im Winter mal einen Monat auf http://de.wikipedia.org/wiki/Bora_Bora



 
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