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Geld von PayPal zurückbuchen lassen?

Erstellt von r103, 21.03.2016, 20:43 Uhr · 31 Antworten · 3.118 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    ich hatte auch schon mehrfach probleme mit dpd und musste in mühseliger detektivarbeit meine sendungen aufspüren. dpd schien das völlig kalt zu lassen. ich akzeptiere diese versandart einfach nicht mehr und bestehe auf dhl. bisher hat sich jeder darauf einglassen.

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    #12
    Zitat Zitat von sneaky_p Beitrag anzeigen
    ich hatte auch schon mehrfach probleme mit dpd und musste in mühseliger detektivarbeit meine sendungen aufspüren. dpd schien das völlig kalt zu lassen. ich akzeptiere diese versandart einfach nicht mehr und bestehe auf dhl. bisher hat sich jeder darauf einglassen.
    Genauso mache ich es auch.
    Mit DHL habe ich einen so genannten "Garagenvertrag" (das Formular gibt's bei der Post) der denen erlaubt Sendungen bei meiner Nachbarin abzugeben.

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    #13
    Zitat Zitat von r103 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich habe in der Bucht etwas gekauft mit PayPal bezahlt und nicht erhalten. Dann ist folgendes passiert:


    • auf Nachfrage beim Verkäufer hat er mir einen Screenshot von DPD präsentiert, der die Sendung beweisen soll. Zudem war es ein Einwurfeinschreiben, für das der Zusteller unterschreibt.
    • Mit der Sendungsnummer kann man bei DPD nur sehen, dass etwas in das DPD Paketzentrum nach Augsburg geliefert wurde und irgendwo hin zugestellt wurde.
    • Es ist aber definitv nicht angekommen. Bei DPD kann nur der Auftraggeber einen Nachforschungsauftrag stellen.
    • Das hat er nicht gemacht trotz Zusage und meldet sich auch nicht mehr (ein Hotlinemitarbeiter hat mal auch mit mir geredet und das bestätigt)
    • Trotzdem hat der Käuferschutz zu seinen Gunsten entschieden - habe ich ein bisschen Verständnis, weil ich ja gar nichts beweisen kann.


    Es geht um keine großen Werte aber ich bin doppelt sauer.

    Nun meine Frage: Was passiert, wenn ich den Betrag einfach zurückbuchen lasse und evtl. sogar die Strafgebühr für das Zurückbuchen bei PayPal bezahle? Hat das schon mal jemand durchexerziert?
    Ich habe von Verkäufern gehört, denen in so einem Fall das Geld wieder abgezogen wurde - allerdings nur gerüchteweise.

    Gruß

    matze
    Deine Geschichte zeigt deutlich, dass PayPal Mist ist.
    Ich habe mein Konto bei denen wieder gelöscht.
    Sichere lieber die Verkäuferdaten und zahle bei verschmerzbaren Beträgen im Voraus
    oder per Nachnahme oder gar erst nach Lieferung, wird von seriösen Verkäufern häufig
    genug angeboten.

  4. Registriert seit
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    #14
    Ich habe ähnliche Erfahrungen mit Paypal und daher auch kein Konto mehr.

    Wichtig ist jedoch das in D der Verkäufer die Beweislast trägt, d.h. der Verkäufer muß die Zustellung beweisen können.

  5. Registriert seit
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    #15
    Zitat Zitat von Bollo Beitrag anzeigen
    .....
    Wichtig ist jedoch das in D der Verkäufer die Beweislast trägt, d.h. der Verkäufer muß die Zustellung beweisen können.
    Nee, Bollo, leider nicht. Regelmäßig gelten bei den ganzen Internet-Bestellungen die Spielregeln des
    Versendungskaufes gemäß § 447 BGB.
    Der Verkäufer muss die Ware lediglich absenden (=Übergabe an Spediteur). Das muss er auch beweisen,
    aber nicht mehr.
    Der Käufer trägt zB die Beweislast für Versendungsfehler des Verkäufers (zB schlecht verpackte
    Ware und darauf beruhende Beschädigung der Kaufsache).

  6. Registriert seit
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    #16
    Falsch. Guck Dir mal BGH VIII ZR 353/12 an.

  7. Registriert seit
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    #17
    @ Judex
    § 447 BGB sagt aus das wenn Du als Käufer an eine Dritte Partei oder durch einen Spediteur Deiner Wahl ! (also nicht Deine Adresse als Erfüllungsort im Verhältnis Unternehmer => Endverbraucher) geliefert haben willst der Gefahrübergang nach der ersten Schnittstelle (Sped. / Kurier etc) für den Verkäufer erledigt ist

    Wenn Du als Unternehmer von einem Unternehmer kaufst sieht die Sache wieder anders aus...

    Aber selbst dann hat der Kurier/Paketdienst noch immer einen regulären Abliefernachweis mit Unterschrift (Deiner) zu erbringen

    Hier mal ein bisschen weniger verklausuliert
    Rätsel um Gefahr und Schuld bei der Lieferung

    Gruß
    Andreas

  8. Registriert seit
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    #18
    Zitat Zitat von Bollo Beitrag anzeigen
    Falsch. Guck Dir mal BGH VIII ZR 353/12 an.
    Habe ich gemacht: Die zitierte Entscheidung bezieht sich lediglich auf die Wirksamkeit allgemeiner
    Geschäftsbedingungen beim Versand von Möbeln. Ich halte sie nicht für allgemein einschlägig, wenn
    ich so an forumsnahe Versendungskäufe denke.
    Das Möbelhaus hatte folgende Klausel in seinen AGB verwendet:
    "§ 4 Versand; Gefahrübergang; Versicherung
    (1) Wir schulden nur die rechtzeitige, ordnungsgemäße Ablieferung der Ware an das Transportunternehmen
    und sind für vom Transportunternehmen verursachte Verzögerungen nicht verantwortlich. ...."

    Das typische Ebay- oder Forumsgeschäft ist und bleibt ein sogenannter Versendungskauf, der den Regeln des § 447 BGB
    unterfällt, siehe jurisPK-BGB, Leible/Müller, 7., § 447 BGB Rz 15.

    @Andreas800gs:
    o.g. Fundstelle sagt ausdrücklich, dass auch die Versendung an den Käufer bei einem online-Geschäft als Versendungskauf im Sinne der Regelung in § 447 BGB zu verstehen ist.
    Ich muss Dir aber einräumen, dass § 447 BGB nicht gilt beim sogenannten Gebrauchsgüterkauf, § 474 BGB.
    Gebrauchgütergeschäfte sind solche zwischen Unternehmer und Verbraucher.
    Diesen ganzen entmündigenden Verbrauchschutzmist haben die sich ausgedacht, nachdem ich die Uni bereits verlassen hatte, :-)

  9. Registriert seit
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    Standard

    #19
    @ Judex,
    okay - im Falle der gerichtlichen Einigung kommts letztlich eh immer drauf an welcher Anwalt seine Anträger besser resp. plausibler stellt
    Wie hab ich's im gelernt: "Es kommt immer drauf an..." bzw "Begründung mit welchem Nümmerchen genau ?"

    Die Gretchenfrage hier ist ja - und das weiss keiner ausser dem TE bis jetzt :
    Wie genau sah der Verkauf und die zugrundelegenden AGB's eigentlich aus ?

    Ergo:s'kommt wieder mal drauf an...

    Gruß
    Andreas

  10. Registriert seit
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    #20
    Der Käufer hat die Beweislast, der Verkäufer muss nur nachweisen können das es abgeschickt wurde, so war es bei mir und dem Navi was angeblich nicht angekommen ist.


 
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