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Gewerbeauskunftzentrale

Erstellt von Di@k, 12.02.2013, 10:57 Uhr · 19 Antworten · 1.652 Aufrufe

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    #11
    Zitat Zitat von tuxbrother Beitrag anzeigen
    Doch so viele? ... Hätte ja jetzt gedacht, dass gerade diejenigen, die schon länger entsprechend tätig sind (und für die so ein Schreiben nicht das erste Mal auf dem Tisch liegt) doch etwas sensibilisierter darauf achten.
    Aber stimmt schon - wenn man gerade zwischen Aufträgen hin und her hangelt (also im Stress ist), kann sowas schon etwas eher unter gehen.
    Na und auch der äußere Eindruck des Schreibens ist so, dass der von Behörden geplagte Kleinunternehmer seine vermeintliche Pflicht zur Aktualisierung seiner Daten schnell -weil lästig- erfüllen will.
    In größeren Unternehmen "flutscht" sowas durch, im Rahmen von "to do-Listen" als Abgehakt und erledigt.

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    #12
    Die Nummer ist doch uralt. Die Bande (oder deren Vorgänger im Amt) habe ich vor mehr als zehn Jahren schon einmal angezeigt (wegen Betrugsverdacht). Der zuständige Beamte hat mir damals erklärt, dass die Sache zwar bekannt ist, dass ihnen (den Strafverfolgungsbehörden) aber die Hände gebunden wären, denen wäre wohl juristisch nicht so einfach beizukommen, weil die (unter anderem) auch ständig ihren Firmensitz verlegen würden. Damals haben die sich als Gewerbezentralregister (oder so ähnlich) verkleidet und auch täuschend ähnliche Briefköpfe verwendet. Die Daten, die sie in die Schreiben eingetragen hatten, müssen sie sich vorher vom "echten" Gewerbezentralregister beschafft haben (ganz legal natürlich).

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    #13
    Zitat Zitat von Kuhjote Beitrag anzeigen
    Die Nummer ist doch uralt. Die Bande (oder deren Vorgänger im Amt) habe ich vor mehr als zehn Jahren schon einmal angezeigt (wegen Betrugsverdacht). Der zuständige Beamte hat mir damals erklärt, dass die Sache zwar bekannt ist, dass ihnen (den Strafverfolgungsbehörden) aber die Hände gebunden wären, denen wäre wohl juristisch nicht so einfach beizukommen, weil die (unter anderem) auch ständig ihren Firmensitz verlegen würden. Damals haben die sich als Gewerbezentralregister (oder so ähnlich) verkleidet und auch täuschend ähnliche Briefköpfe verwendet. Die Daten, die sie in die Schreiben eingetragen hatten, müssen sie sich vorher vom "echten" Gewerbezentralregister beschafft haben (ganz legal natürlich).
    Ich habe auch eine Strafanzeige erstattet, weil ich denke dass das Betrug sein könnte. Die Generalstaatsanwaltschaft Hamm hat mir insofern beigepflichtet, dass das ganze wohl einj Ausnutzen von Unachtsamkeit ist, sah jedoch keine nachweisbare strafrechtliche Relevanz.

    Es gibt im Internet sowas wie eine Adressbuchmafia. Inwiefern die hier genannte Sache dort her kommt ist nicht bekannt.

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    #14
    Auch wenn man im Recht ist, sind solche Fälle auf jeden Fall ärgerlich.

    Hier hat mal jemand den Spieß umgedreht:
    https://www.heise.de/artikel-archiv/...e-als-Bumerang
    Leider liefert der Link nur die Einleitung, den ganzen Artikel kann man nicht ohne Weiteres online lesen-
    Zusammenfassend: Der Angeschriebene hat die Formulare einfach etwas umgearbeitet und dabei die Zahlungsverpflichtung umgedreht.
    Das ist vom Adressbuchverlag erst nicht bemerkt worden und der betreffende Vertrag zustande gekommen.
    Dagegen konnte sich der Adressbuchverlag kaum wehren, denn jedes Argument, das er hätte vorbringen können, wäre gegen sich selbst gerichtet gewesen.

    Eckart

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    Standard ich hab

    #15
    die Truppe abgemahnt und mir Zusendung von unerwünschter Werbung verbeten . Darauf haben sie reagiert und Unterlassung (ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht) zugesagt.
    Weiteres Formular kam dennoch. Nu werden sie vor dem LG Bochum mal erfahren wie es ist zu verlieren mit Ansage.Wollen wir nur hoffen dass auch was zu holen ist bei denen, denke dass die wegen der Kosten schon schnell die Lust verlieren.

    Aber die Nummer mit dem komplett umgedrehten Spieß ist echt fein !!!
    Sollte es kein Hoax sein --> Chapeau !


    Zitat Zitat von Eckart Beitrag anzeigen
    Auch wenn man im Recht ist, sind solche Fälle auf jeden Fall ärgerlich.

    Hier hat mal jemand den Spieß umgedreht:
    https://www.heise.de/artikel-archiv/...e-als-Bumerang
    Leider liefert der Link nur die Einleitung, den ganzen Artikel kann man nicht ohne Weiteres online lesen-
    Zusammenfassend: Der Angeschriebene hat die Formulare einfach etwas umgearbeitet und dabei die Zahlungsverpflichtung umgedreht.
    Das ist vom Adressbuchverlag erst nicht bemerkt worden und der betreffende Vertrag zustande gekommen.
    Dagegen konnte sich der Adressbuchverlag kaum wehren, denn jedes Argument, das er hätte vorbringen können, wäre gegen sich selbst gerichtet gewesen.

    Eckart

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    #17
    Hi,
    es ist schon so wie Dirk sagt..... behördenähnliches Papier, Post bearbeiten, Zeit drängt, schnell beantworten ....nächste Dienstreise steht an, Abfahrt.
    So ging es mir....erst als die Rechnung kam - poff - sah ich, was ich unterschrieb ....
    Damit sofort zum Anwalt des Vertrauens..... und dagegen halten.....
    Mittlerweile ist das 2 Jahre her....und erst letztes Jahr kam wieder eine Rechnung.....
    mal sehen was dieses Jahr wird ....
    Auch Dir Dir ein Dank für den Bericht

    Gruß
    moni

    PS: achso....ich habe natürlich nie bezahlt

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    #18
    ...bin im letzten Jahr hierauf reingefallen:


    www.Grosshandel-Angebote.de - Kostenpflichtige Anmeldung

    im kleingedruckten steht dann Abo 2 Jahre a. 238,80.

    Da hat nur noch ein Anwaltsschreiben geholfen!!!

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    #19
    Mich nerven die auch immer wieder mit irgendeinem Blödsinn.

    Aber bei mir bleibt der Posteingang in der Regel sowieso bis zum Wochenende liegen. Ich habe noch nie erlebt, das man auf etwas, das per normalen Brief oder Fax oder eMail kommt, sofort reagieren muß. Also immer schön sammeln. Und dann in aller Ruhe. Ein Topf Kaffee, einen Brieföfner, den Eingangsstempel und den Schredder.

    @ Di@k:
    Berichtest Du? Streitwert 5001€ nehme ich an.

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    #20
    Habe leider auch ein paar dieser Sachen mit der GWE GmbH auf dem Tisch. Schon beeindruckend, mit welch dummdreister Hartnäckigkeit die ihr "Anliegen" verfolgen. Da wird meine Legitimation bewußt ignoriert und die Mandanten weiterhin mit "Drohbriefen" traktiert. Nach Post von GWE kommen die Briefe dann von einem DDI Inkassoinstitut und schließlich von einer "Kanzlei für Wirschaftsrecht" mit (immerhin) einer "Kollegin" auf dem Briefkopf Bin mal gespannt, ob die wirklich klagen werden

    @ Di@k: Sach ma Bescheid, wie deine Verfahren ausgegangen sind


 
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