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Grass Gedicht

Erstellt von Di@k, 05.04.2012, 14:55 Uhr · 591 Antworten · 25.163 Aufrufe

  1. LGW Gast

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    #11
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Würde Israel nicht massiv mit Waffen drohen gäbe es den Staat schon lange nicht mehr.
    Da sind die I's aber nicht besser, oder? Was ist denn mit diesem Staat, den es nicht geben darf, der faktisch aber seit Jahrzehnten mit Waffengewalt umkämpft wird?

    Da unten bekleckert sich keiner mir Ruhm, wie auch.

  2. Registriert seit
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    Cool

    #12
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Also ich finde das muss hier nicht sein. Könnte eskalieren.
    Das ist das eigentlich Skandalöse.
    Es ist nicht möglich so ein Thema sachlich zu diskutieren.

    In diesem Fall liegt das imho aber eindeutig an den Kritikern von Grass.

    Was da schon wieder reflexartig gepöbelt und persönlich diffamiert wird, ist intellektuell beschämend. Ich bin erstaunt, wer sich dafür alles hergibt. Aber die Deutungshoheit muss gewahrt bleiben, koste es was es wolle.

    Inhaltlich kann man das Gedicht sicher diskutieren, wobei ich nichts Antisemitisches erkennen kann. Es geht Grass (und vielen anderen übrigens auch) um die Politik eines Staates, nicht um die Motivation dieser Politik.

  3. Registriert seit
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    #13
    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen
    Und wer das kritisiert, wird niedergemacht und auf das insgesamt gezwungenermaßen vorliegende schlechte Gewissen der D verwiesen.

    DAS find ich zum K** und viel mehr als das hat auch Grass nicht gesagt. Er zeigt lediglich einen allgemein gehaltenen Lösungsansatz.
    Das man Israel und seine Politik hier nicht kritisieren darf ist doch eines der größten Märchen der jüngeren deutschen Geschichte und eine offene Tür, die von jedem aufs neue eingerannt wird. Aber mit den Worten kann man sich so einen schönen Anschein geben.

    Grüße
    Steffen

  4. Registriert seit
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    #14
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Das man Israel und seine Politik hier nicht kritisieren darf ist doch eines der größten Märchen der jüngeren deutschen Geschichte und eine offene Tür, die von jedem aufs neue eingerannt wird.
    Was passiert denn gerade mit Grass?
    Singt da jemand ein Loblied auf Meinungs- und Pressefreiheit oder werden ....Keulen geschwungen?

    gruss kelle!

  5. Registriert seit
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    #15
    Zitat Zitat von Kelle Beitrag anzeigen
    Ja, was war nun zuerst da, Henne oder Ei?

    Wie wäre es denn, nicht mit den Waffen zu drohen und eine friedliche Koexistenz mit den Nachbarn aufzubauen?

    Aber nein, Israel macht alles richtig.

    gruss kelle!
    Nein, Israel macht jede Menge Fehler.

    Aber wir leben auch nicht in einem Land, dass schon am Tag seiner Gründung von seinen Nachbarn beinahe überrannt wurde. Seine (Atom)-Waffen sind mehr als für jedes andere Land dieser Welt Israels Lebensversicherung.

    Grüße
    Steffen

  6. LGW Gast

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    #16
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Und wieder sind die Juden unser Unheil und wollen die Welt in den Krieg stürzen.
    Nein, da widerspreche ich kategorisch. WENN überhaupt (das steht ja eigentlich zur Diskussion!), dann NICHT die Juden, sondern der Israelische Staat.

    Genau die Vermengung dieser beiden Begrifflichkeiten zusammen mit dem Totschlagsargument Antisemitismus ist das, was Diskussionen um diesen Aspekt der Nahostpolitik seit Jahrzehnten lähmt. Ich finde das - selbst als ausgewiesener antiantisemit - als ausgesprochen anstrengend.

    Wenn weltweit einer Glaubensgemeinschaft seit Jahrhunderten (!) leid angetan wird, rechtfertigt das noch lange nicht JEDE (!) Handlung der Regierung eines souveränen Staates, indem zudem noch etliche Muslime und Christen leben (!!!).

    Umgekehrt hat Israel aber auch wenig Möglichkeiten; der Staat wird faktisch, öffentlich und nachweislich bedroht. Der ......... wird geleugnet, und Achmenidings ist - der übersetzten Rede nach - Kern-Antisemit, und setzt tatsächlich Staat Israel und "das jüdische Volk" gleich. Hätte er die nötigen Waffen, wer weiß.

    Was soll man denn da als Kleinstaat im Mittelmeerraum machen? Umziehen geht ja nicht.

    In sofern eine große Aufgabe für die Weltpolitik. Ob Herr Grass und sein Gedicht dort etwas verloren haben, eine andere Frage.

  7. CS
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    #17
    Dieses hier hat mich mal nachdenklich gestimmt und sollte mal Allen die Augen etwas öffnen.

    Angenommen, an einem klaren Sommermorgen explodiert ein Nuklearsprengkopf mit einer Sprengkraft von einer Megatonne TNT-Äquivalent in einer Höhe von 2000 Metern über dem Fernsehturm am Alexanderplatz in Berlin. Was geschieht in diesem Augenblick, mit dieser Stadt - jeder Stadt - unter einer solchen Explosion?


    Bei der Detonation der Bombe entsteht ein Feuerball, dessen Temperatur rund 100 Millionen Grad erreicht, dies entspricht der Kerntemperatur der Sonne. Dieser Feuerball verursacht eine intensive Welle aus ultravioletter und infraroter Strahlung, die sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet. In weiten Teilen des Großraums Berlin gehen Menschen und alle Objekte, die brennen können, in Flammen auf, schmelzen oder verkohlen.

    Licht und Hitze

    Im Augenblick der Detonation verdampfen die metallene Antennenstruktur und das stählerne Kugelskelett des Fernsehturms, während die Hitze sämtliche Objekte im Inneren in Brand setzt. Noch in gut drei Kilometern Entfernung vom Bodennullpunkt beginnt im Freibad am Humboldthain das Wasser zu kochen und zu verdampfen, Bäume und Gras fangen spontan Feuer. Die Temperatur liegt bei 4000 Grad Celsius. Die abgegebene Wärmemenge von rund 1500 Joule pro Quadratzentimeter reicht aus, um Asphalt zu verdampfen, Bronze zu schmelzen und alles in Brand zu setzen, das überhaupt nur brennen kann. In fünf Kilometern Entfernung vom Fernsehturm, an der Gedächtniskirche, schmelzen die Metallbeplankungen von Bussen, Autoreifen und Polster fangen Feuer, Benzintanks explodieren.

    300.000 Tote in drei Sekunden

    Alle diese Effekte vollziehen sich in den ersten drei Sekunden der Explosion. Viele Menschen werden zu diesem Zeitpunkt noch unverletzt sein, weil sie gegen den Lichtblitz abgedeckt waren. Durch Feuer und Hitze sind jedoch bereits rund 300.000 Menschen getötet worden.

    Noch in sechs Kilometern Entfernung setzen UV- und Wärmestrahlung, die durch Fenster dringen, alles dahinter in Brand. Vor der intensiven Hitze ist nur geschützt, wer keine direkte Sicht auf den Feuerball hat. Auf ungeschützte menschliche Haut ist der Effekt des Lichtpulses in sieben Kilometern Entfernung, beispielsweise am Schloss Charlottenburg, verheerend: Das Unterhautfettgewebe schmilzt und fängt Feuer, Gewebe verschmort und verwandelt sich in schwarze Holzkohle, die Temperatur liegt bei 1800 Grad Celsius. Nur jenseits eines Radius von elf Kilometern vom Bodennullpunkt, etwa ab dem Olympiastadion, können die entstehenden Verbrennungen dritten Grades überhaupt medizinisch behandelt werden. Selbst 18 Kilometer vom Explosionsort erblindet jeder, der in den Feuerball geschaut hat.

    Druck und Zerstörung

    Gut drei Sekunden nach dem ersten Lichtblitz erreicht die Primärdruckwelle den Boden. Der Fernsehturm am Alexanderplatz wird zertrümmert, als sei er von einer riesigen, Millionen Tonnen schweren Faust getroffen worden. Durch Überlagerung nimmt die Druckwelle Fahrt auf und erreicht Überschallgeschwindigkeit. Innerhalb eines Radius von sechs Kilometern, bis zum Ernst-Reuter-Platz im Westen und bis Lichtenberg im Osten, ist die Zerstörung fast vollständig, selbst die meisten Stahlbetonbauten werden zertrümmert.


    Menschen haben in diesem Chaos aus Druckwelle, fliegenden Trümmern und Sturmwinden keine Überlebenschance. Viele werden durch umherfliegende Trümmer getötet, andere durch Winde mit Geschwindigkeiten von 300 Stundenkilometern gegen massive Mauern geschleudert. Näher am Bodennullpunkt platzt die menschliche Lunge durch den Überdruck der Druckwelle. Im Umkreis von 20 Kilometern, bis nach Blankenfelde im Süden und Birkenwerder im Norden, wird jede existierende Glasscheibe zerstört, die Folge ist ein Splitterregen. Rund 20 Sekunden nach der Explosion sind weitere 500.000 Menschen durch Druckwelle, Trümmer und Splitter tot, 800.000 sind schwer verletzt und benötigen medizinische Intensivhilfe - die nicht mehr eintreffen wird.

    Radioaktive Strahlung

    Bei der Explosion einer Thermonuklearbombe entsteht intensive Neutronen- und Gammastrahlung. Die direkte Kernstrahlung wirkt zwar nur in der ersten Minute der Explosion, lässt sich aber nur durch dicken Beton oder durch Bleiplatten abschirmen. Jeder Mensch, der dem Explosionsort näher als 2,5 Kilometer war, ganz gleich gleich, ob auf offener Straße oder in einem Keller, erhält eine absolut tödliche Strahlendosis.

    Die Quellen:

    The Effects Of Nuclear Weapons (Samuel Glasstone & Philip J. Dolan)
    The Effects Of Nuclear War (Office of Technology Assessment U.S. Congress)
    Nuclear Weapons (Home Office Publication, Great Britain)

    Selbst wenn er Lichtblitz und Druckwelle überlebt haben sollte, sind die Überlebenschancen eines derart verstrahlten Menschen gleich Null. Das Knochenmark ist durch die ionisierende Strahlung fast vollständig zerstört, Magen und Darm sind schwer geschädigt. Die Anfangssymptome treten schon nach 15 bis 30 Minuten ein: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, unkontrollierte Blutungen im Mund, unter der Haut und in den Nieren. Am zweiten Tag setzt eine fünf- bis zehntägige Erholungsphase ein, die als "Walking-Ghost-Phase" bezeichnet wird. Danach verschlechtert sich der Zustand erheblich, der Tod tritt durch unbeherrschbare Infektionen und multiple innere Blutungen ein.

  8. Registriert seit
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    #18
    Zitat Zitat von Kelle Beitrag anzeigen
    Was passiert denn gerade mit Grass?
    Singt da jemand ein Loblied auf Meinungs- und Pressefreiheit oder werden ....Keulen geschwungen?

    gruss kelle!
    Grass redet komplett wirres Zeug und wird dafür zu Recht kritisiert. Wie Kritik an Israel aussehen kann, kann man sich zum Beispiel beim Auswärtigen Amt anschauen und beim Außenminister anschauen.

    Grüße
    Steffen

  9. Registriert seit
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    #19
    Zitat Zitat von CS Beitrag anzeigen
    Dieses hier hat mich mal nachdenklich gestimmt und sollte mal Allen die Augen etwas öffnen.

    Angenommen, an einem klaren Sommermorgen explodiert ein Nuklearsprengkopf mit einer Sprengkraft von einer Megatonne TNT-Äquivalent in einer Höhe von 2000 Metern über dem Fernsehturm am Alexanderplatz in Berlin. Was geschieht in diesem Augenblick, mit dieser Stadt - jeder Stadt - unter einer solchen Explosion?


    Bei der Detonation der Bombe entsteht ein Feuerball, dessen Temperatur rund 100 Millionen Grad erreicht, dies entspricht der Kerntemperatur der Sonne. Dieser Feuerball verursacht eine intensive Welle aus ultravioletter und infraroter Strahlung, die sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet. In weiten Teilen des Großraums Berlin gehen Menschen und alle Objekte, die brennen können, in Flammen auf, schmelzen oder verkohlen.

    Licht und Hitze

    Im Augenblick der Detonation verdampfen die metallene Antennenstruktur und das stählerne Kugelskelett des Fernsehturms, während die Hitze sämtliche Objekte im Inneren in Brand setzt. Noch in gut drei Kilometern Entfernung vom Bodennullpunkt beginnt im Freibad am Humboldthain das Wasser zu kochen und zu verdampfen, Bäume und Gras fangen spontan Feuer. Die Temperatur liegt bei 4000 Grad Celsius. Die abgegebene Wärmemenge von rund 1500 Joule pro Quadratzentimeter reicht aus, um Asphalt zu verdampfen, Bronze zu schmelzen und alles in Brand zu setzen, das überhaupt nur brennen kann. In fünf Kilometern Entfernung vom Fernsehturm, an der Gedächtniskirche, schmelzen die Metallbeplankungen von Bussen, Autoreifen und Polster fangen Feuer, Benzintanks explodieren.

    300.000 Tote in drei Sekunden

    Alle diese Effekte vollziehen sich in den ersten drei Sekunden der Explosion. Viele Menschen werden zu diesem Zeitpunkt noch unverletzt sein, weil sie gegen den Lichtblitz abgedeckt waren. Durch Feuer und Hitze sind jedoch bereits rund 300.000 Menschen getötet worden.

    Noch in sechs Kilometern Entfernung setzen UV- und Wärmestrahlung, die durch Fenster dringen, alles dahinter in Brand. Vor der intensiven Hitze ist nur geschützt, wer keine direkte Sicht auf den Feuerball hat. Auf ungeschützte menschliche Haut ist der Effekt des Lichtpulses in sieben Kilometern Entfernung, beispielsweise am Schloss Charlottenburg, verheerend: Das Unterhautfettgewebe schmilzt und fängt Feuer, Gewebe verschmort und verwandelt sich in schwarze Holzkohle, die Temperatur liegt bei 1800 Grad Celsius. Nur jenseits eines Radius von elf Kilometern vom Bodennullpunkt, etwa ab dem Olympiastadion, können die entstehenden Verbrennungen dritten Grades überhaupt medizinisch behandelt werden. Selbst 18 Kilometer vom Explosionsort erblindet jeder, der in den Feuerball geschaut hat.

    Druck und Zerstörung

    Gut drei Sekunden nach dem ersten Lichtblitz erreicht die Primärdruckwelle den Boden. Der Fernsehturm am Alexanderplatz wird zertrümmert, als sei er von einer riesigen, Millionen Tonnen schweren Faust getroffen worden. Durch Überlagerung nimmt die Druckwelle Fahrt auf und erreicht Überschallgeschwindigkeit. Innerhalb eines Radius von sechs Kilometern, bis zum Ernst-Reuter-Platz im Westen und bis Lichtenberg im Osten, ist die Zerstörung fast vollständig, selbst die meisten Stahlbetonbauten werden zertrümmert.


    Menschen haben in diesem Chaos aus Druckwelle, fliegenden Trümmern und Sturmwinden keine Überlebenschance. Viele werden durch umherfliegende Trümmer getötet, andere durch Winde mit Geschwindigkeiten von 300 Stundenkilometern gegen massive Mauern geschleudert. Näher am Bodennullpunkt platzt die menschliche Lunge durch den Überdruck der Druckwelle. Im Umkreis von 20 Kilometern, bis nach Blankenfelde im Süden und Birkenwerder im Norden, wird jede existierende Glasscheibe zerstört, die Folge ist ein Splitterregen. Rund 20 Sekunden nach der Explosion sind weitere 500.000 Menschen durch Druckwelle, Trümmer und Splitter tot, 800.000 sind schwer verletzt und benötigen medizinische Intensivhilfe - die nicht mehr eintreffen wird.

    Radioaktive Strahlung

    Bei der Explosion einer Thermonuklearbombe entsteht intensive Neutronen- und Gammastrahlung. Die direkte Kernstrahlung wirkt zwar nur in der ersten Minute der Explosion, lässt sich aber nur durch dicken Beton oder durch Bleiplatten abschirmen. Jeder Mensch, der dem Explosionsort näher als 2,5 Kilometer war, ganz gleich gleich, ob auf offener Straße oder in einem Keller, erhält eine absolut tödliche Strahlendosis.

    Die Quellen:

    The Effects Of Nuclear Weapons (Samuel Glasstone & Philip J. Dolan)
    The Effects Of Nuclear War (Office of Technology Assessment U.S. Congress)
    Nuclear Weapons (Home Office Publication, Great Britain)

    Selbst wenn er Lichtblitz und Druckwelle überlebt haben sollte, sind die Überlebenschancen eines derart verstrahlten Menschen gleich Null. Das Knochenmark ist durch die ionisierende Strahlung fast vollständig zerstört, Magen und Darm sind schwer geschädigt. Die Anfangssymptome treten schon nach 15 bis 30 Minuten ein: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, unkontrollierte Blutungen im Mund, unter der Haut und in den Nieren. Am zweiten Tag setzt eine fünf- bis zehntägige Erholungsphase ein, die als "Walking-Ghost-Phase" bezeichnet wird. Danach verschlechtert sich der Zustand erheblich, der Tod tritt durch unbeherrschbare Infektionen und multiple innere Blutungen ein.
    Für die hässliche Ostberliner Innenstadt wäre ein Bombe aus architektonischer Sicht zynisch gesprochen eine Erlösung

    Grüße
    Steffen

  10. Registriert seit
    02.10.2007
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    10.725

    Standard Waffen helfen nie

    #20
    Zitat Zitat von Kelle Beitrag anzeigen
    Ja, was war nun zuerst da, Henne oder Ei?

    Wie wäre es denn, nicht mit den Waffen zu drohen und eine friedliche Koexistenz mit den Nachbarn aufzubauen?

    Aber nein, Israel macht alles richtig.

    gruss kelle!
    Genau das ist der Punkt. Israel ist ein Staat der sein Land aus den Ländereien anderer Nationen zur Zeit des Mandates der Engländer geschenkt bekommen hat ohne dass die anderen Nationen gefragt wurden.

    Deshalb ist es natürlich schwer für die Israelis dort akzeptiert zu werden. Aber die Israelis verhindern systematisch jeden Kontakt friedlicher Art mit ihren Nachbarn. Es gibt dort so gut wie keine sozialen Kontakte zwischen Palästinensern und Siedlern zB.
    Israel macht was es will und das mit Rückendeckung der USA.

    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Das man Israel und seine Politik hier nicht kritisieren darf ist doch eines der größten Märchen der jüngeren deutschen Geschichte und eine offene Tür, die von jedem aufs neue eingerannt wird. Aber mit den Worten kann man sich so einen schönen Anschein geben.

    Grüße
    Steffen
    Sieht man doch dass es so ist !?!! Jeder der etwas kritisches in Richtung Israel äußert ist sofort senil, beleidigend oder eben ....

    Zitat Zitat von LGW Beitrag anzeigen
    Nein, da widerspreche ich kategorisch. WENN überhaupt (das steht ja eigentlich zur Diskussion!), dann NICHT die Juden, sondern der Israelische Staat.

    Genau die Vermengung dieser beiden Begrifflichkeiten zusammen mit dem Totschlagsargument Antisemitismus ist das, was Diskussionen um diesen Aspekt der Nahostpolitik seit Jahrzehnten lähmt. Ich finde das - selbst als ausgewiesener antiantisemit - als ausgesprochen anstrengend.

    Wenn weltweit einer Glaubensgemeinschaft seit Jahrhunderten (!) leid angetan wird, rechtfertigt das noch lange nicht JEDE (!) Handlung der Regierung eines souveränen Staates, indem zudem noch etliche Muslime und Christen leben (!!!).

    Umgekehrt hat Israel aber auch wenig Möglichkeiten; der Staat wird faktisch, öffentlich und nachweislich bedroht. Der ......... wird geleugnet, und Achmenidings ist - der übersetzten Rede nach - Kern-Antisemit, und setzt tatsächlich Staat Israel und "das jüdische Volk" gleich. Hätte er die nötigen Waffen, wer weiß.

    Was soll man denn da als Kleinstaat im Mittelmeerraum machen? Umziehen geht ja nicht.

    In sofern eine große Aufgabe für die Weltpolitik. Ob Herr Grass und sein Gedicht dort etwas verloren haben, eine andere Frage.
    DA Bin ich voll bei Dir !!


 
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