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Grass Gedicht

Erstellt von Di@k, 05.04.2012, 14:55 Uhr · 591 Antworten · 25.115 Aufrufe

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    Zitat Zitat von Nuwanda Beitrag anzeigen
    Meinungen nähren sich unter anderem aus Zweifeln und diese sind begründet, auch wenn die Empörungsorgie hier schon seltsame Blüten der Stigmatisierung und des Erschlagens dieser meiner Meinung getrieben hat.

    Es beschäftigen sich Menschen mit der Geschichte, stoßen dabei auf in der inquisitorischen Darstellung unterschlagene Ereignisse, Quellen, Aussagen und Fakten, bringen dieses zu Papier oder informieren andere Menschen über ihre daraus abgeleiteten Zweifel und Schlußfolgerungen und werden mit dem Banne des Aussätzigen diffamiert.

    Diese allgemeine Erklärung der Menschenrechte gilt, zumindest ist mir nichts Gegensätzliches bekannt, immer noch, und so hoffe ich auch, für die Bundesrepublik!

    Was nun die Informationen bezüglich der Vorgeschichte zum 2. Weltkrieg und Israels und der damit verschwiegenen oder gar unterdrückten Fakten betrifft, ist es ein verbrieftes Recht, diese Ereignisse zu hinterfragen, bzw. Zweifel zu äußern.

    Schließlich schnitze ich mir hier nicht irgendetwas herbei, sondern bemühe mich wenigstens, diese meine berechtigten Zweifel per Quellen zu belegen.

    Ist es also nationalsozialistisches Gedankengut, sich für diese Geschehnisse zu interessieren und sich darüber zu informieren und über, von der allgemeinen inquisitorischen Meinungs-Hoheit abweichende Darstellungen, zu diskutieren?

    Ist eine Revision, so z. B. in der Justiz, ein verbotenes Mittel, so denn Indizien auftauchen, welche die vorangegangenen Aussagen und Urteile in einem anderen Licht erscheinen lassen?
    Tut zwar nach wie vor nichts zum Thema, aber seis drum.

    Ich habe nicht einen Moment daran gezweifelt aus welcher Kiste deine neuen Erkenntnisse stammen. Aber weil einigen hier so sehr danach ist, dein volles Programm kennenlernen zu dürfen, solltest du vielleicht für alle erkennbar formulieren, was dein Anliegen ist.

    Da du als Sprecher der unterdrückten Meinung mit neuen historischen "Indizien" ausgestattet bist, dürfte es dir doch ein Leichtes sein, fortan nicht nur mit Zitaten und Hinweisen das Studium deiner Quellen anzuregen, sondern mit eigenen Worten zu formulieren was die "Geschichte in einem anderen Licht" erscheinen lassen wird.

    Was deine Berufung auf das Grundgesetz anbelangt, dürfte dir entgangen sein, dass die Meinungsfreiheit keine Einbahnstrasse ist. Du hast dich also nicht darüber hinweg zu behaupten oder als diffamiert zu betrachten, wenn deine Meinung ungünstig aufgenommen wird. Denn das ist nunmal die freie Meinung der anderen Seite.

    Wiederum schliesst eine Diskussion der von dir benannten Quellen nicht aus, dass sie einseitig und absolut nicht wahrheitsgemäss sind. Denn das verbietet sie nicht.

    "Grundsätzlich schließt das Grundrecht auf Meinungsfreiheit auch das Recht ein, falsche Tatsachen zu behaupten."

    Darüber hinaus sollte dir im Bezug auf Meinungsfreiheit auch folgendes bekannt sein:

    Den Tatbestand einer Volksverhetzung definiert § 130 Absatz 1 des Strafgesetzbuchs:

    Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,
    1. gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung zum Hass aufstachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auffordert oder
    2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,
    wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.


    § 130 StGB sei daher kein Sonderrecht gegen bestimmte Meinungsinhalte. Dahinter steht die Rechtsauffassung, dass eine direkt zu Hass, Gewalt oder Willkür aufstachelnde Äußerung keine von der Meinungsfreiheit gedeckte Meinung, sondern eine Straftat darstellt, die weiteres illegales Handeln bewirken, dazu aufrufen und anstiften könne. Nach der Entscheidung des BVerfG vom 9. November 2011[4] ist der § 130 StGB[5] im Lichte der Meinungsfreiheit einschränkend auszulegen, so dass sich jemand, der Schriften an einen Gastwirt überlässt, in denen der ......... verharmlost und die alleinige Kriegsschuld Deutschlands in Frage gestellt wird, nicht ohne Weiteres der Volksverhetzung strafbar macht.

    .. Auf dieses "Recht" willst du dich doch scheinbar berufen, dass es noch nicht als Volksverhetzung gilt, wenn die alleinige Kriegsschuld Deutschlands angezweifelt wird.

    Wie interessant.

  2. mind Gast

    Standard Eben deswegen....

    Zitat Zitat von Parzival Beitrag anzeigen
    so dass sich jemand, der Schriften an einen Gastwirt überlässt, in denen der ......... verharmlost und die alleinige Kriegsschuld Deutschlands in Frage gestellt wird, nicht ohne Weiteres der Volksverhetzung strafbar macht.

    .. Auf dieses "Recht" willst du dich doch scheinbar berufen, dass es noch nicht als Volksverhetzung gilt, wenn die alleinige Kriegsschuld Deutschlands angezweifelt wird.

    Wie interessant.

    ...schwierig, weil, die im Einzelfall getroffene Feststellung auch immer wieder ein Schlupfloch zur Neu-Interpretation/ständig revolvierenden Diskussion offen lässt!

    Damit wird diese Auseinandersetzung (voraussichtlich) endlos....

    Und....


    ...sie gehört, aus meiner Wahrnehmung, nicht hierher! Di@k`s Intention war klar und verständlich formuliert!

  3. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Parzival Beitrag anzeigen
    [...] Auf dieses "Recht" willst du dich doch scheinbar berufen, dass es noch nicht als Volksverhetzung gilt, wenn die alleinige Kriegsschuld Deutschlands angezweifelt wird.

    Wie interessant.

    Naja, ich bin ja auch (ein bisschen) "das Volk", deshalb möchte ich nur mitteilen, dass ich mich (bisher) überhaupt nicht verhetzt fühle.
    Allerdings lege ich auch keinen besonderen Wert darauf, zukünftig eventuell doch noch verhetzt zu werden. Von wem auch immer ...

  4. Registriert seit
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    Zitat Zitat von mind Beitrag anzeigen
    Und....


    ...sie gehört, aus meiner Wahrnehmung, nicht hierher! Di@k`s Intention war klar und verständlich formuliert!

    Sag ich ja auch. Aber bevor wieder wer sich darüber noch viel länger auslässt, wie man jemand die, eigentlich abwegige, Diskussion "abkürzen" kann, denk ich mir, soll N. doch sagen was er zu sagen hat - dann ist der Fall schneller geklärt.
    Schliesslich ergab sich somit bisher mehr Diskussion UM die Diskussion, was ja erst recht langwierig und ergebnislos war. Aber schlussendlich egal. Ob bleiben lassen oder sagen was Sache ist.

  5. mind Gast

    Standard Du....

    Zitat Zitat von Kuhjote Beitrag anzeigen
    Naja, ich bin ja auch (ein bisschen) "das Volk", deshalb möchte ich nur mitteilen, dass ich mich (bisher) überhaupt nicht verhetzt fühle.
    Allerdings lege ich auch keinen besonderen Wert darauf, zukünftig eventuell doch noch verhetzt zu werden. Von wem auch immer ...

    ...scheinst wohl besser daran zu tun, dir eine gesonderte Plattform für die Auseinandersetzung mit dem, von dir gewählten, Widersacher zu suchen!


    Scheiss Gegockel hier.....völlig unpassend!

  6. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Kuhjote Beitrag anzeigen
    @nuwanda

    Ich denke, die Sache mit der freien Meinungsäußerung ist doch wohl geklärt.
    "Man" darf (natürlich) auch den offiziellen Geschichtserklärer Guido Knopp und seine wohlfeile Sicht der Dinge hinterfragen. "Man" muss auch nicht unbedingt alles glauben, was uns N24 -tagtäglich und teilweise schmerzhaft dümmlich- als historische Tatsache verkleidet, einhämmern möchte.
    Man muss überhaupt nichts glauben. Man darf (fast) alles anzweifeln. Du darfst das selbstverständlich auch. Aber ... eben auch nur dann, wenn man die eine angebliche Wahrheit nicht sofort durch eine andere angebliche Wahrheit ersetzen will. Diesen Eindruck könnte man in deinem Fall gewinnen.
    Es ist also folgerichtig und zulässig, wenn man deine Sicht der Dinge dann ebenfalls anzweifelt. So einfach (oder auch nicht) ist das, das mit der Meinungsfreiheit.
    Der Nahostkonflikt (und seine "wahren" Ursachen) werden hier nicht abschließend diskutiert und geklärt werden können.
    Meinungsmärtyrer braucht hier aber kein Mensch. Die Inquisition findet also nicht statt. Bedrohungen und Einschüchterungsversuche gibt es hier auch nicht wirklich.
    O.K, ... die Sache mit dem "Empörungskollaps", da ist was dran.
    Das ist aber eher eine Stilfrage.
    Soweit gehe ich mit Dir d´accord.

    Selbstverständlich darf alles, auch die Quellen, worauf ich mich beziehe und meine Meinung bilde, bzw. natürlich meinen Aussagen angezweifelt und diskutiert werden.

    Die Wahrheit setzt sich nun mal aus den Ereignissen um die damalige Zeit zusammen. Und wenn nun mal Tatsachen bestehen, welche unterschlagen, gar unterdrückt werden, besteht die Möglichkeit, daß die offiziell gepredigte Wahrheit, welche wir alle so in der Schule eingetrichtert bekommen, lediglich bewußt verstümmelt mit einer bestimmten Intention dargestellt, bzw. die Meinung daraus gezielt geformt wird.

    Ich sehe mich mit Sicherheit nicht als "Meinungsmärtyrer"!

    Aber, wie einige hier abgegangen sind, gerade wie auch die Kritiker in der Diskussion über die Inhalte des Gedichts von Günter Grass, sich auf die Personalie stürzen, zu persönlichen Angriffen mit den üblichen Stigmata, tief unter die Gürtellinie greifen, ist schon bezeichnend für ein meinungsdiktatorisches Geschichts- und aktuelles Weltbild!

    Dies als "Stilfrage" zu bezeichnen kommt einer extremen Verniedlichung gleich! Diese Herrschaften haben den Spiegel der geschichtlichen Reflektion offensichtlich nicht wahrgenommen und stellen die als Gegenentwurf zum 3. Reich und natürlich anderer Regime gedachte Meinungsbildung und -Freiheit ad absurdum?


  7. mind Gast

    Standard Was er ja auch tut....

    Zitat Zitat von Parzival Beitrag anzeigen
    Sag ich ja auch. Aber bevor wieder wer sich darüber noch viel länger auslässt, wie man jemand die, eigentlich abwegige, Diskussion "abkürzen" kann, denk ich mir, soll N. doch sagen was er zu sagen hat - dann ist der Fall schneller geklärt.
    Schliesslich ergab sich somit bisher mehr Diskussion UM die Diskussion, was ja erst recht langwierig und ergebnislos war. Aber schlussendlich egal. Ob bleiben lassen oder sagen was Sache ist.
    ...aber eben in einer Form, die, wie schon gesagt, versucht, subtil zu provozieren....aus welcher Motivation heraus auch immer....und....es gibt immmer wieder einen, der drauf anspringt!

  8. Registriert seit
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    Als ich den Auszug aus dem Paragraph 130 gelesen habe musste ich schmunzeln, den ist es nach dieser Definition von Volksverhetzung nicht auch eine solche, wie man hier mit dem einen oder anderen umgeht?
    Ich finde schon, das es den einen oder anderen Hassausbruch hier gegen die Meinung einer Volksgruppe gab.

  9. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Nuwanda Beitrag anzeigen
    Diese Herrschaften haben den Spiegel der geschichtlichen Reflektion offensichtlich nicht wahrgenommen und stellen die als Gegenentwurf zum 3. Reich und natürlich anderer Regime gedachte Meinungsbildung und -Freiheit ad absurdum?

    Komm doch mal auf den Punkt.

    Was beinhaltet denn dein nennenswerter Gegenentwurf zur öffentlichen Meinung zum 3.Reich!?

  10. mind Gast

    Daumen hoch

    Zitat Zitat von Parzival Beitrag anzeigen
    Komm doch mal auf den Punkt.

    Was beinhaltet denn dein nennenswerter Gegenentwurf zur öffentlichen Meinung zum 3.Reich!?
    Die einzig richtige Frage!

    Und, wenn ich das richtig verstehe, der erneute Anlass zu einer endlosen Elegie......


 
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