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Grass Gedicht

Erstellt von Di@k, 05.04.2012, 14:55 Uhr · 591 Antworten · 25.200 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Dass Israel einen Erstschlag Irans mit einem Gegenschlag gegen iranische Großstädte beantwortet, halte ich für beinahe ausgeschlossen.

    Grüße
    Steffen
    Zitat Zitat von Klas Beitrag anzeigen
    Richtig, wenn man bedenkt, dass Israel etwa so groß ist wie Schleswig-Holstein, dann wird klar, weshalb ein israelischer Gegenschlag nach einem A-Waffenangriff des Iran wahrscheinlich nicht mehr möglich ist. Vor diesem Hintergrund muss meines Erachtens das Imponiergehabe dieses Zwergstaates am östlichen Mittelmeerrand gesehen werden.
    Falsch. Worüber reden wir denn hier? (bzw. Grass)

    Israel besitzt Atomwaffen, Trägersysteme, Uboote.
    Bereits 2000 ist beobachtet worden, dass von einem israelischen Uboot Cruise-Missiles gestartet wurden.

    Und die würden sie NICHT einsetzen?

    Ganz schön blauäugig wer ausgerechnet bei den Israelis nicht mit unmittelbarer Vergeltung rechnet.


    Darüber hinaus besitzt Israel sogar mit allergrösster Wahrscheinlichkeit das ganze dreckige Programm an chemischen und biologischen Waffen.
    Offiziell bestätigt wird es keiner kriegen.
    Ihre geheimen Labors dienen aber bestimmt nicht der Erprobung von Haarwuchsmitteln.

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    Zitat Zitat von Nuwanda Beitrag anzeigen

    Das gleiche Spielchen kennen wir doch auch noch vom Irak-Desaster!

    Die erlogenen Massenvernichtungswaffen wurden und werden nie gefunden!
    Stimmt nicht so ganz.
    Die Waffen wurden nie gefunden. Irak hat sie jedoch besessen.
    Das wusste keiner besser wie die Amerikaner selber. Denn die haben sie geliefert.

    Der Irak hat bekannterweise Giftgas eingesetzt.
    Wäre etwas verwegen dann davon auszugehen, dass dort keines existierte.

    Ganz offensichtlich sind da einige etwas vergesslich:

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...673941,00.html

    Was eine eindeutige Lüge der Amerikaner war, ist die Aussage, dass Saddam Hussein Terroristen unterstützt habe. Das war von Anfang an völliger Schwachsinn. Genau so gut hätte jemand behaupten können, dass die CDU die RAF finanziert habe. Eigentlich hat erst diese Lüge die Amis und ihren Krieg in Verruf gebracht. Wer lässt sich schon gerne für dumm verkaufen?!

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    Zitat Zitat von Parzival Beitrag anzeigen
    Ihre geheimen Labors dienen aber bestimmt nicht der Erprobung von Haarwuchsmitteln.
    Woher weißt Du denn von "geheimen" Laboratorien?? Lieber Motorradfreund, Du liest zuviel den "Spiegel" und nimmst das noch für bare Münze!!

  4. Registriert seit
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    Ausrufezeichen

    Zitat Zitat von Klas Beitrag anzeigen
    Woher weißt Du denn von "geheimen" Laboratorien?? Lieber Motorradfreund, Du liest zuviel den "Spiegel" und nimmst das noch für bare Münze!!
    Was liest du denn intelligentes wenn du so gut NICHT darüber Bescheid weißt, dass Israel einen nuklearen Vergeltungsschlag ausführen könnte und geheime Labors unterhält?

    Micky Maus?

    Lies erst mal selber was bevor du anderen Belehrungen erteilen willst was sie zu wissen haben.


    Ariel Scharon: »Die Araber mögen das Öl haben - wir haben die Zündhölzer.«



    In Auszügen:

    John Steinbach, 09.04.2002


    Dimona ging 1964 in Betrieb, die Plutonium-Wiederaufbereitung begann kurz danach. Die Israelis behaupteten, Dimona sei eine Mangananlage oder eine Textilfabrik, die angewendeten extremen Sicherheitsmaßnahmen erzählten eine ganz andere Geschichte. 1967 schoss Israel eine eigene Mirage-Maschine ab, die Dimona zu nahe kam, und 1973 schoss es ein libysches Zivilflugzeug ab, das vom Kurs abgekommen war, und tötete so 104 Menschen.

    Es gibt glaubwürdige Annahmen, dass Israel Mitte der 60er Jahre eine oder vielleicht auch mehrere Kernwaffen in der Negev-Wüste nahe der israelisch-ägyptischen Grenze zündete und dass es sich aktiv an den französischen Atomtests in Algerien beteiligte. Während des »Jom-Kippur-Krieges« 1973 besaß Israel einen Bestand von wahrscheinlich mehreren Dutzend einsatzfähiger Atombomben und ging in volle atomare Alarmbereitschaft.

    Im Besitz einer fortgeschrittenen Nukleartechnologie und mit Atomwissenschaftlern der »Weltspitzenklasse«, löste Israel das Uranproblem durch die Entwicklung enger Beziehungen zu Südafrika mit einem Quid-pro-quo-Arrangement, wonach Israel mit Technologie und Gutachten die »Apartheid-Bombe« unterstützte, während Südafrika Uran lieferte.

    Helfershelfer Südafrika

    1977 wurden die USA von der Sowjetunion über Satellitenfotos informiert, die auf die Vorbereitung eines Atomwaffentests Südafrikas in der Kalahariwüste hinwiesen. Wegen des ausgeübten Drucks unterließ das Apartheidregime den Test. Im September 1979 entdeckte ein Satellit der USA den Test einer kleinen Atombombe in der Atmosphäre über dem Indischen Ozean vor der Küste Südafrikas. Wegen der offensichtlichen Beteiligung Israels wurde der Bericht rasch durch einen sorgfältig ausgewählten wissenschaftlichen Ausschuss »weißgewaschen«, der die wesentlichen Einzelheiten im dunkeln ließ. Später wurde aus israelischen Quellen bekannt, dass es dort tatsächlich drei sorgfältig abgesicherte Tests israelischer miniaturisierter atomarer Artilleriegranaten gegeben hatte.

    Die Kollaboration Israel-Südafrika wurde bis zum Sturz der Apartheid fortgesetzt, speziell mit der Entwicklung moderner Artillerie und von Raketen mittlerer Reichweite. Südafrika unterstützte Israel nicht nur mit Uranlieferungen und den Testmöglichkeiten, sondern auch mit großen Investitionen, während Israel dem Apartheidstaat den Zugang zu einem großen Markt bot, der das Umgehen internationaler Wirtschaftssanktionen ermöglichte.

    Die Vanunu-Enthüllungen

    Die USA waren mit der Bereitstellung von Nukleartechnologie wie etwa einem kleinen Forschungsreaktor (1955 im »Atome für den Frieden«-Programm) von Beginn an am israelischen Nuklearprogramm beteiligt. Israelische Wissenschaftler wurden weitgehend an US-Universitäten ausgebildet und hatten generell Zugang zu den Atomwaffenlabors. In den frühen 60er Jahren wurden die Bedienungselemente für den Dimona-Reaktor heimlich von einer Firma namens Tracer Lab bezogen, der Hauptlieferantin für die entsprechenden Instrumente in US-Militärreaktoren, gekauft über eine belgische Tochterfirma und offensichtlich mit Zustimmung der Nationalen Sicherheitsagentur (NSA) und der CIA. 1971 genehmigte die Nixon-Regierung den Verkauf Hunderter Krytonen (Hochgeschwindigkeitsschalter, die für die Entwicklung modernster Kernwaffen erforderlich sind) an Israel. Und 1979 wurden unter Carter ultrahochauflösende Fotos vom KH-11-Satelliten geliefert, die zwei Jahre später bei der Bombardierung des irakischen Osirak-Reaktors genutzt wurden. Der Transfer entwickelter Technologie nach Israel erfolgte unter Nixon und Carter, erfuhr eine dramatische Steigerung unter Reagan und wird bis heute unvermindert fortgesetzt.

    Bis Mitte der 80er Jahre schätzten die meisten Geheimdienste den israelischen Kernwaffenbestand auf eine Größenordnung von zwei Dutzend. Das änderte sich über Nacht mit den Enthüllungen von Mordechai Vanunu, einem Atomtechniker, der in der Dimona-Plutonium-Wiederaufbereitungsanlage arbeitete. Als linker Sympathisant Palästinas glaubte sich Vanunu gegenüber der Menschheit verpflichtet, Israels Kernwaffenprogramm vor der Welt zu enthüllen. Er schmuggelte Dutzende Fotos und wissenschaftliche Daten über die Grenzen Israels; 1986 wurde seine Geschichte in der Londoner »Sunday Times« veröffentlicht. Wissenschaftliche Untersuchungen der Daten Vanunus ließen erkennen, dass Israel etwa 200 hoch entwickelte miniaturisierte thermonukleare Bomben besaß. Seine Informationen bewiesen, dass die Kapazität des Dimona-Reaktors auf ein Mehrfaches vergrößert worden war und dass Israel genug Plutonium produzierte, um zehn bis zwölf Bomben pro Jahr produzieren zu können. Kurz vor der Veröffentlichung seiner Informationen wurde Vanunu von einer »Mata Hari« des Mossad nach Rom gelockt, geschlagen, unter Drogen gesetzt, nach Israel entführt und nach einer Desinformations- und Verleumdungskampagne in der israelischen Presse von einem Sondergericht wegen Landesverrats zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt. Er verbrachte elf Jahre in Einzelhaft in einer zwei mal drei Meter großen Zelle. Nach einem Jahr bedingter Freilassung (der Kontakt zu Arabern war ihm verboten) wurde Vanunu wieder in Einzelhaft genommen und hat drei weitere Haftjahre vor sich. Wie vorauszusehen war, wurden die Vanunu-Enthüllungen von der Weltpresse weitgehend ignoriert, besonders in den Vereinigten Staaten, und Israel hatte weiterhin relativ freie Hand in seiner Kernwaffenpolitik.

    Gegenwärtig schätzt man Israels Kernwaffenbestand auf mindestens 200 bis über 500. Und es gibt kaum einen Zweifel daran, dass Israels Atomwaffen, die vor allem für die Kriegführung im Nahen Osten vorgesehen sind, zu den am höchsten entwickelten der Welt gehören. Einen Teil des israelischen Kernwaffenbestandes bilden Neutronenbomben, miniaturisierte Atombomben, mit einem Maximum tödlicher Gammastrahlung bei einem Minimum an Sprengwirkung und langfristiger Strahlung - im wesentlichen dazu bestimmt, Menschen zu töten und ihren Besitz zu schonen. Zu den Waffen gehören auch ballistische Raketen und Bomber, die Moskau erreichen können, Flügelraketen (Cruise missiles), Landminen (in den 80ern verlegte Israel nukleare Landminen entlang der Golanhöhen) und Artilleriegeschosse mit einer Reichweite von 70 Kilometern. Im Juni 2000 traf eine von einem israelischen U-Boot abgeschossene Flügelrakete ein Ziel in 1500 Kilometer Entfernung, das war zuvor nur den USA und Russland gelungen. Von diesen praktisch nicht zu besiegenden U-Booten wird Israel drei stationieren, jedes ist mit vier Flügelraketen ausgerüstet.

    Das Spektrum der Bomben reicht von »Städte-Knackern« (city-busters), größer als die Hiroshimabombe, bis zu taktischen Miniatomwaffen. Israels Bestand an Massenvernichtungswaffen lässt die tatsächlichen oder potentiellen Bestände aller anderen Nahoststaaten zusammengenommen recht mickrig erscheinen, und übersteigt bei weitem jegliches nachvollziehbare Bedürfnis nach »Abschreckung«.

    »Ethnobombe«

    Israel besitzt auch ein umfassendes Arsenal chemischer und biologischer Waffen. Nach Angaben der Sunday Times hat Israel chemische und biologische Waffenarten mit hoch entwickelten Trägersystemen produziert. Mit den Worten eines hohen israelischen Geheimdienstlers: »Es gibt wohl keine einzige bekannte oder unbekannte Form chemischer oder biologischer Waffen, ... die im Biologische Institut Nes Tziyona nicht erzeugt würde.« Derselbe Bericht beschrieb F-16 Kampfjets, die speziell für chemische und biologische Ladungen bestimmt sind und deren Besatzungen dafür ausgebildet wurden, diese Waffen in Windeseile zu bestücken.

    Die israelische Bombe ist in der gängigen Vorstellung eine »Waffe der ultima ratio«, die also in letzter Minute eingesetzt wird, wenn die vollständige Vernichtung droht, und viele gutwillige, aber irregeführte Sympathisanten Israels glauben immer noch, dass dies der Fall ist. Mag sein, dass diese Vorstellung auch in den Köpfen der frühen israelischen Kernwaffenstrategen eine Rolle spielte - heute ist das israelische Kernwaffenpotential untrennbar in die allgemeine militärische und politische Strategie Israels integriert. Wie Seymour Hersch in klassischer Untertreibung sagte: »Die Samson-Option ist nicht länger die einzige Kernwaffenoption, über die Israel verfügt.« Israel hat zahllose verschleierte atomare Drohungen gegen die arabischen Völker und gegen die Sowjetunion (und nach dem Ende des Kalten Krieges gegen Russland) geäußert. Ein erschreckendes Beispiel kommt von Ariel Scharon, dem gegenwärtigen Ministerpräsidenten. »Die Araber mögen das Öl haben - wir haben die Zündhölzer.« (1983 bot Scharon Indien an, gemeinsam mit Israel die pakistanischen Nuklearanlagen anzugreifen, in den späten 70ern schlug er vor, israelische Fallschirmjäger nach Teheran zu schicken, um den Schah zu unterstützen, und 1982 rief er dazu auf, Israels Sicherheitsbereich von »Mauretanien bis Afghanistan« auszudehnen.) In einem anderen Fall sagte der israelische Nuklearexperte Oded Brosh 1992: »... wir müssen uns nicht schämen, dass die Kernwaffenoption ein Hauptinstrument unserer Verteidigung als Abschreckung gegen alle ist, die uns angreifen.« In den Worten Israel Schahaks: »Nicht der Wunsch nach Frieden, wie so häufig angenommen, ist meines Erachtens Prinzip der israelischen Politik, sondern der Wunsch, die Herrschaft und den Einfluss Israels auszudehnen.« Und: »Israel bereitet sich auf einen Krieg vor, wenn es sein muss, auf einen Kernwaffenkrieg, um zu verhindern, dass es in einigen oder allen Staaten des Nahen Ostens zu inneren Veränderungen kommt, die ihm nicht passen ... Israel bereitet sich eindeutig darauf vor, die offene Hegemonie über den gesamten Nahen Osten zu erreichen ... und zögert nicht, zu diesem Zweck alle verfügbaren Mittel zu nutzen, einschließlich nuklearer.«

    Seine überwältigende Kernwaffenüberlegenheit erlaubt es Israel, sogar angesichts einer weltweiten Opposition straflos zu agieren. Als typischer Fall kann die Invasion in den Libanon und die Zerstörung Beiruts 1982 gelten, die von Ariel Scharon geführt wurde - zum Schluss mit 20000 Toten, die meisten davon Zivilisten. Trotz der Vernichtung eines arabischen Nachbarstaates konnte Israel den Krieg über Monate ausdehnen, nicht zuletzt auch aufgrund seiner atomaren Drohung.


    Weltweit wurde kaum wahrgenommen, dass der Nahe Osten am 22. Februar 2001 vor dem Ausbruch eines Krieges stand. Nach Angaben der Londoner Sunday Times und von DEBKAfile gab Israel Raketenalarm, nachdem es von den USA Nachrichten über die Bewegung von sechs an der syrischen Grenze stationierten irakischen Panzerdivisionen und Startvorbereitungen von Boden-Boden-Raketen erhalten hatte. DEBKAfile, ein »Antiterrorismus«-Informationsdienst in Israel, behauptet, die irakischen Raketen seien vorsätzlich in die höchste Alarmstufe versetzt worden, um die Antwort der USA und Israels zu testen. Die Israelis warnten den Irak, sie seien bereit, in einem Präventivangriff gegen die irakischen Raketen Neutronenbomben einzusetzen.

    Die Existenz eines Arsenals von Massenvernichtungswaffen in einer solch instabilen Region hat schwerwiegende Konsequenzen. Seymour Hersch warnt: »Sollte erneut ein Krieg im Nahen Osten ausbrechen ... oder irgendeine arabische Nation Raketen auf Israel lenken, wie damals die Iraker, würde eine nukleare Eskalation, früher undenkbar außer als "ultima ratio", nun sehr wahrscheinlich.« Und Ezar Weissman, Israels gegenwärtiger Präsident, sagte: «Der Kernwaffeneinsatz gewinnt an Bedeutung (und der) nächste Krieg wird kein konventioneller sein.«

    Literatur:

    Seymour Hersh: The Samson Option. Israel’s Nuclear Arsenal and American Foreign Policy. New York, 1991, Random House

    Mark Gaffney: Dimona. The Third Temple. The Story Behind the Vanunu Revelation. Brattleboro, VT, 1989

    U.S. Army Lt. Col. Warner D. Farr: The Third Temple Holy of Holies. Israel’s Nuclear Weapons, USAF Counterproliferation Center, Air War College Sept 1999

    Barbara Rogers & Zdenek Cervenka: The Nuclear Axis: The Secret Collaboration Between West Germany and South Africa, New York, 1978

    Peter Hounam: Woman From Mossad. The Torment of Mordechai Vanunu, London, 1999

    Israel Shahak: Open Secrets: Israeli Nuclear and Foreign Policies, London, 1997

    * Original: www.middleeast.org/mernew.htm. Übersetzt aus dem Amerikanischen: Dr. Ernst Herbst

  5. LGW Gast

    Standard

    Seid acht Tagen kein Posting mehr? Ich bin entsetzt.

    Muss das bessere Wetter sein

  6. Registriert seit
    02.10.2007
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    10.725

    Standard und die

    relativ viele Arbeit, da muss man eben Prioritäten setzen...
    GS und Oldies müssen bewegt werden, BSaZ will bespaßt werden, Auftraggeber wollen gute Arbeit zeitnah etc etc etc.

    Aber da wird noch was kommen.

  7. Registriert seit
    24.07.2006
    Beiträge
    5.191

    Standard

    Zitat Zitat von LGW Beitrag anzeigen
    Seid acht Tagen kein Posting mehr? Ich bin entsetzt.
    Jeden Tag wird eine ne neue Sau durchs Dorf getrieben

  8. Beduine Gast

    Standard

    Alles nur heisse Luft? Hmm....

  9. Registriert seit
    28.09.2009
    Beiträge
    9.459

    Standard Nun, der Herr Dichter hat sich erneut geäussert

    zit. nach SZ-online
    hier der link:
    http://www.sueddeutsche.de/kultur/ge...ande-1.1366941


    und hier das gedicht.



    Europas Schande

    Ein Gedicht von Günter Grass

    Dem Chaos nah, weil dem Markt nicht gerecht,
    bist fern Du dem Land, das die Wiege Dir lieh.

    Was mit der Seele gesucht, gefunden Dir galt,
    wird abgetan nun, unter Schrottwert taxiert.

    Als Schuldner nackt an den Pranger gestellt, leidet ein Land,
    dem Dank zu schulden Dir Redensart war.

    Zur Armut verurteiltes Land, dessen Reichtum
    gepflegt Museen schmückt: von Dir gehütete Beute.

    Die mit der Waffen Gewalt das inselgesegnete Land
    heimgesucht, trugen zur Uniform Hölderlin im Tornister.

    Kaum noch geduldetes Land, dessen Obristen von Dir
    einst als Bündnispartner geduldet wurden.

    Rechtloses Land, dem der Rechthaber Macht
    den Gürtel enger und enger schnallt.

    Dir trotzend trägt Antigone Schwarz und landesweit
    kleidet Trauer das Volk, dessen Gast Du gewesen.

    Außer Landes jedoch hat dem Krösus verwandtes Gefolge
    alles, was gülden glänzt gehortet in Deinen Tresoren.

    Sauf endlich, sauf! schreien der Kommissare Claqueure,
    doch zornig gibt Sokrates Dir den Becher randvoll zurück.

    Verfluchen im Chor, was eigen Dir ist, werden die Götter,
    deren Olymp zu enteignen Dein Wille verlangt.

    Geistlos verkümmern wirst Du ohne das Land,
    dessen Geist Dich, Europa, erdachte.





    .

  10. Geronimo Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Parzival Beitrag anzeigen
    Die Waffen wurden nie gefunden. Irak hat sie jedoch besessen.
    Und wo sind die jetzt ? Waren die nur geleast und die Amis haben die wieder mitgenommen ?

    Klingt für mich nur nach Verschwörungstheorie, mehr nicht.

    grüße,
    Jürgen


 
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