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Grass Gedicht

Erstellt von Di@k, 05.04.2012, 14:55 Uhr · 591 Antworten · 25.133 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    komisches thema. wer der meinung ist ,das ein krieg (egal welcher), legitim ist, sollte dort mal selber hingehen. ist nur ein kleiner tip von einem ex-soldaten.
    gruß
    stephan

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    Zitat Zitat von latte Beitrag anzeigen
    komisches thema. wer der meinung ist ,das ein krieg (egal welcher), legitim ist, sollte dort mal selber hingehen. ist nur ein kleiner tip von einem ex-soldaten.
    gruß
    stephan
    Und du hälst Kriege für ilegitim, seit du weißt, wie einer sein könnte oder hast du Kriege auch schon blöd gefunden, als du Soldat geworden bist?

    Grüße
    Steffen

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    Zitat Zitat von latte Beitrag anzeigen
    komisches thema. wer der meinung ist ,das ein krieg (egal welcher), legitim ist, sollte dort mal selber hingehen. ist nur ein kleiner tip von einem ex-soldaten.
    gruß
    stephan
    Überzeugt mich jetzt nicht allzu sehr wie du argumentierst. Das Thema hier soll eher indirekt beitragen Krieg zu verhindern und wer bei uns aus Überzeugung Soldat wurde hat ebenso eher dazu beigetragen, dass kein Krieg entstanden ist. Aus deiner Stimmung heraus zu urteilen schätze ich, dass du zur damaligen Zeit Wehrdienst geleistet hast - damit hast du garantiert unfreiwillig mehr dazu beigetragen einen Krieg zu vermeiden wie gegenüber einem potentiellen Aggressor unbewaffnet entgegen zu stehen und zu sagen: Komm, wer will denn schon nen Krieg anfangen. Wer die Geschehnisse in der Welt verfolgt muss recht naiv sein wenn er das für Geschichetn vom Ponyhof hält. Du wirst nicht einmal Krieg verhindern können indem alle Waffen abgeschafft werden, weil selbst dann wieder einer eine Keule in die Hand nimmt. Das ist auch nur ein kleiner Tip von einem Ex-Soldaten.

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    bin der meinung, das die in den krieg gehen sollen, die in haben wollen.
    ich war zeitsoldat und habe meine eigenen erfahrungen gemacht.
    ich persönlich kann die lügen über "freiheit am hindukusch verteidigen" nicht mehr hören. aber darüber kann jeder seine meinung haben. wer will, soll ruhig seine haut zu markte tragen.
    gruß
    stephan

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    Zitat Zitat von latte Beitrag anzeigen
    bin der meinung, das die in den krieg gehen sollen, die in haben wollen.
    ich war zeitsoldat und habe meine eigenen erfahrungen gemacht.
    ich persönlich kann die lügen über "freiheit am hindukusch verteidigen" nicht mehr hören. aber darüber kann jeder seine meinung haben. wer will, soll ruhig seine haut zu markte tragen.
    gruß
    stephan
    Tja, Respekt vor deinem persönlichen Einsatz, aber mehr als "Krieg hat mir nicht gefallen, also ist es Scheiße" kommt von dir irgendwie nicht.

    Grüße
    Steffen

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    Zitat Zitat von latte Beitrag anzeigen
    bin der meinung, das die in den krieg gehen sollen, die in haben wollen.
    ich war zeitsoldat und habe meine eigenen erfahrungen gemacht.
    ich persönlich kann die lügen über "freiheit am hindukusch verteidigen" nicht mehr hören. aber darüber kann jeder seine meinung haben. wer will, soll ruhig seine haut zu markte tragen.
    gruß
    stephan
    Da sind einige Positionen nicht sachlich. Wenns dir gleichgültig ist was jeder andere macht, verstehe ich deine Motivation nicht deine negative Meinung mitzuteilen. Dazu kommt, dass hier immer noch kein Thema FÜR einen Krieg debattiert wird, weiter passt es schon gar nicht, den Einsatz am Hindukusch mit Dienst in der Bundeswehr gleichzusetzen... du scheinst eine sehr pauschalierte Vorstellung zu besitzen. Meine Position zum Afghanistaneinsatz möchte ich hierbei noch nicht einmal aufführen - ich sehe gar nicht ein, auf dein Abweichen vom Kernthema einzugehen. Dazu müsstest du einen anderen Thread eröffnen und dann solltest du auch dort Argumente einbringen und nicht nur oberflächliche pauschale Behauptungen. Denn die kenne ich schon zur Genüge von Verschwörungsheinis die das halbe Internet vollsülzen von 9/11 bis zu "Bin Laden hat nie existiert" und "warum muss der Westen so böse sein" und sonstiger Gülle... und da bewegen wir uns dann einfach in ner anderen Dimension wie der Kritik an Israel.
    Wer sich nicht für die politischen Hintergründe intensiv interessiert, wer kein Soldat sein möchte, sollte sich meines Erachtens auch nicht damit befassen. Man kann auch Friseur oder Malermeister werden und man kann Sportheftchen anstelle Polit-magazinen lesen... nur sollte man es sich nicht anmaßen mit dem Stammtischgeschwätz der Fussballfreunde zu kontern.

  7. Registriert seit
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    warst du in afghanistan oder im kosovo ? am grünen tisch hört sich das toll an. da ist man ja auch sicher. wieviele jahre sind wir in afghanistan und was haben wir erreicht? einen sc...ß haben wir erreicht und viele kamaraden verloren. also erzähl mir nichts über politmagazine. sorry das ich dich mit meiner meinung und meinen erfahrungen gelangweilt habe.
    gruß
    stephan

  8. Registriert seit
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    Zitat Zitat von latte Beitrag anzeigen
    warst du in afghanistan oder im kosovo ? am grünen tisch hört sich das toll an. da ist man ja auch sicher. wieviele jahre sind wir in afghanistan und was haben wir erreicht? einen sc...ß haben wir erreicht und viele kamaraden verloren. also erzähl mir nichts über politmagazine. sorry das ich dich mit meiner meinung und meinen erfahrungen gelangweilt habe.
    gruß
    stephan
    Irgendwas hast du wohl nicht daran verstanden, dass Afghanistan und Co hier nicht das Thema sind. Aber seis drum...
    Du darfst eher froh darüber sein, dass Deutschland einen Sonderstatus besitzt was die Mitverantwortung in internationalen Konflikten angeht, denn die militärische Beteiligung fällt dadurch weit geringer aus wie sein internationaler wirtschaftlicher Status dies verlangen würde.

    Ich kann hier bisher nichts von deinen Erfahrungen lesen. Ausser dass Krieg schlecht ist und die Welt uns nichts angeht. Soldaten somit entweder dumm oder unnütz. Pauschalierungen wie es sie an jedem Stammtisch gibt. Deutschland hat im gleichen Zeitraum weit mehr Soldaten im Strassenverkehr verloren wie in Afghanistan.

    Lass es besser bleiben, bevor du dich noch mehr verhaspelst: Aufgrund deiner damaligen Dienstzeit als SaZ kannst du selber keine eigenen "Erfahrungen" mit Afghanistan usw. besitzen... Im Irak waren Deutsche Truppen nie aktiv beteiligt, im Kosovo war zumindest offiziell nur die Luftwaffe beteiligt - und die hinter den Kulissen tätig waren wie ein alter Freund von mir - dürften in der Öffentlichkeit kaum bekannt geworden sein und diese Aktionen stehen auf einem anderen Papier. Das sind keine 0815-Soldaten, die ihre Zeit absitzen - und auch keine, die sich über ihre Tätigkeit beschweren. Das einzige, wo ich mit dir eine Gemeinsamkeit sehe, ist die Tatsache, dass der Rückhalt in der eigenen Bevölkerung zu sehr zu wünschen übrig lässt, dass ich der eigenen Politik unterstelle nur medienwirksam hinter den Soldaten und ihren Einsätzen zu stehen wie sich alles showmässig verwenden lässt, um beim Thema Verantwortung und Rückgrat jedoch sofort wegzuducken und die Militärs den Medien zu überlassen, dass man es insofern keinem negativ nachsehen kann wenn er dankend ablehnt hierfür Soldat werden zu wollen. Was auch einer der Gründe für mich gewesen ist den Dienst zu quittieren. Wobei ich dich mit deiner Einstellung dann zu denen zähle, die diese eher unpolitische Haltung in der Bevölkerung mit tragen und unterstützen. Es wird eine Mentalität gepflegt die immer nur aufrechnet wieviele durch ihren Einsatz gestorben sind, wieviele Leben jedoch dadurch geschützt wurden sollte Erwähnung finden.
    Die Errungenschaften durch aktive Beteiligung aussenstehender Länder können sich sehen lassen: Einem Stalin war es noch möglich unbehelligt 20Mio Menschen der eigenen Bevölkerung umzubringen, heute regt sich die Weltgemeinschaft darüber auf wenn Putin das Demonstrationsrecht eingrenzt. Hätte man sich einem Adolf so entgegengesetzt wie einem Milosevic wäre der zweite Weltkrieg anders verlaufen, aber nach dem Überfall auf Polen war das maximum an Reaktion ein Verteilen von Flugblättern. Man kann nicht die Welt retten, aber Einsätze wie Jugoslawien unbeteiligt zu erleben oder zuzusehen wie in Afghanistan eine religiöse Ideologie immer weiter unbehelligt Anschläge gegen den Rest der Welt plant und ausführt und nebenbei die Welt mit Drogen vollschüttet, kann nicht das Richtige sein. Hätte man die Ziele der damaligen Sowjetunion beim Einmarsch in Afghanistan richtig zu verstehen gewusst, wäre dieser Krieg bereits anders ausgegangen. Tatsächlich hat die Sowjetunion damals mehr Drogentote durch afghanisches Rauschgift gezählt wie sie Soldaten im Krieg verloren hat und die islamistische Bewegung hat schon damals die Bevölkerung unterwandert. Der Krieg in Tschetschenien ist nichts weiter als eine Folge damaliger Versäumnisse. Da fragt sich schon wer hier wohl fein von der Couch zu Hause aus den Einsatz in Afghanistan moralisch zu verurteilen und als unnötig zu betrachten hat.
    Es ist jedoch auch vollkommen richtig, wenn die Zelte nun abgebrochen werden und die Dinge in die Eigenverantwortung der Afghanen abgegeben werden. Während ich der deutschen Politik eine zu verweichlichte feige Haltung in Bezug auf die Soldaten vorhalte und einen unzureichenden Schutz gegen verleumderische Unterstellungen seitens der Presse, während ich der Bevölkerung infolge dessen eine zu kurzsichtige und viel zu einfach gestrickte Denkweise anlaste, stehe ich jedoch zu den bisherigen Entscheidungen etlicher deutscher Regierungen, die doch aus meiner Sicht absolut richtig entschieden haben. Jugoslawien war für mich völlig korrekt, nur hätte eine schnellere Entscheidung die Eskalation weitgehend vermieden - wie es auch von Deutschen Generälen absolut richtig früh genug bereits aufgezeigt wurde. Irak 2 war für mich ein No Go - hier deckt sich meine Meinung 100% mit der Aussage Schröders von einem "militärischen Abenteuer", und ebenso sehe ich aktuell auch eine zurückhaltende Haltung zum Thema Syrien für richtig, da es nicht klar ist wem man dort schlussendlich den Weg an die Regierungsspitze frei räumen würde. Es geht schliesslich auch um die Zeit nach Assad. Insofern kann ich Deutschen Regierungen eine geordnete Denkweise unterstellen.

    Was Kritik an Deutschen Soldaten anbelangt, sollte man sich folgendes überlegen:

    Es ist der Soldat, nicht der Journalist, der die Pressefreiheit schützt.
    Es ist der Soldat, nicht der Politiker, der die Demokratie schützt.
    Es ist der Soldat, nicht der Priester, der die Religionsfreiheit schützt.
    Es ist der Soldat der seine Rechte einschränkt, damit der Bürger seine behalten darf.

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    woher willst du wissen wie lange ich soldat war?
    aber du hast recht: thema verfehlt. ich lese besser noch ein paar polit-magazine, damit ich das große ganze besser verstehe.
    außerdem bin ich so froh deutscher zu sein.der sonderstatus hat mir schon immer ein wohliges gefühl von sicherheit gegeben.verdammt wieder verhaspelt. egal , bin raus.

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    Zitat Zitat von latte Beitrag anzeigen
    woher willst du wissen wie lange ich soldat war?
    aber du hast recht: thema verfehlt. ich lese besser noch ein paar polit-magazine, damit ich das große ganze besser verstehe.
    außerdem bin ich so froh deutscher zu sein.der sonderstatus hat mir schon immer ein wohliges gefühl von sicherheit gegeben.verdammt wieder verhaspelt. egal , bin raus.
    Ach - willst du allen weismachen, dass du bis zu deinem 34. Lebensjahr Zeitsoldat warst um in Afghanistan gewesen zu sein wo man an sich nur Leute hinschickte die man auch brauchen konnte, die also die Einstellung zum Job mitbrachten? Da hast du dich wohl gerade noch mit 25 durchgerungen und für min. 10 Jahre verpflichtet um einen Job zu machen, der dir vorn und hinten nicht passt... Erzähl deine Stories, oder wie du meintest "Erfahrungen", vielleicht künftig besser dort wos mehr Leichtgläubige gibt.


 

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