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Griechenland Quo vadis?

Erstellt von AmperTiger, 05.05.2010, 15:24 Uhr · 77 Antworten · 5.666 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Griechenland Quo vadis?

    #1
    Wie eben den Nachrichten entnommen, versuchten mehrere 1000 Demonstranten in Athen das Parlament zu stürmen, es kam zu gewalttätigen Aktionen (Steinewerfen, Molotowcocktails usw9 in deren Verlauf ein Bankgebäude angezündet wurde. Es kamen mind. 3 Menschen ums Leben.

    Die Sicherheitskräfte, die mit massivem Schlagstock und Tränengaseinsatz reagierten, werden zurückgedrängt.

    Das öffentliche Leben ist durch den Generalstreik so gut wie lahm gelegt.

    http://www.focus.de/politik/ausland/...did_28475.html

  2. Registriert seit
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    703

    Standard

    #2
    Griechenland Quo vadis ?? ....Europa Quo vadis wäre richtiger !!!
    - dort beginnt es und nachdem diese ganze Euroeuphorie zusammengebrochen ist, die Länder nicht mehr mit fiktiven Werten und Luftblasen ihre Bilanzen schönen können,die größere Masse Menschen arm sind ,das Kapital sich inzwischen eingemauert hat wie in Südafrika oder teilweise England - dann wird es auch an anderen Stellen unseres Kontinentes knallen !!! Der Finanzbedarf der Länder wird so groß sein,daß auch das noch einigermaßen funktionierende Deutschland das nicht stemmen kann - und der weitaus größere Teil der Mitgliedsländer sind sowieso nicht leistungsfähig !!

  3. Registriert seit
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    1.561

    Standard

    #3
    Tja

    es kann einem schon Angst und Bang werden wenn man das hört.
    Wie war dass mit der Inflation und Währungsreform? Das Thema wird von den Älteren die das noch miterlebt haben immer wieder angesprochen.

  4. HP2Sascha Gast

    Standard

    #4
    Zitat Zitat von confidence Beitrag anzeigen
    ...wäre richtiger !!!...
    Sorry, finde ich immer wieder klasse, gerade auch in Diskus inkl. Lateinischem...

  5. Registriert seit
    20.11.2008
    Beiträge
    4.029

    Standard

    #5
    Griechenland ist nur der Anfang. Mal sehen, wieviele Dominosteine noch fallen und vieviel Geld unsere Regierung in andere Länder überweisen muss, damit einige unserer Banken, die mit diesen Ländern Finanzgeschäfte treiben, nicht auch umfallen.

    Ich kann die Griechen übrigens gut verstehen. Es sollen wieder nur die für den Schaden aufkommen, die per se am unteren Ende der Verdienstskala stehen. Der Krug geht eben solange zum Brunnen, bis er bricht.

    Jedes Verständnis fehlt mir jedoch dafür, den Tod anderer Menschen durch die Eskalation von Gewalt bewusst oder unbewusst in Kauf zu nehmen.

    CU
    Jonni

  6. Registriert seit
    09.09.2009
    Beiträge
    308

    Standard

    #6
    Zitat Zitat von Jonni Beitrag anzeigen
    Griechenland ist nur der Anfang. Mal sehen, wieviele Dominosteine noch fallen und vieviel Geld unsere Regierung in andere Länder überweisen muss, damit einige unserer Banken, die mit diesen Ländern Finanzgeschäfte treiben, nicht auch umfallen.

    Das ist ein Fass ohne Boden.
    Viel entscheidender wäre, zur Sicherung der Stabilität der restl. Eurozonenländer ohne sooo gravierende Schuldenlast, daß die EURO Werte buchmäßig wieder in die nationalen Wechselkurse zum 31.12.2001 zurückgeführt werden.
    Das wäre zunächst nur eine Währungsumstellung in den Außengeschäften.

    Das wird zwar den Druck auf die hoch verschuldeten Eurozonen Länder noch mehr erhöhen, aber es erscheint mir bei dem möglichen Strudel der Ereignisse fast die bessere Alternative.

    Es würde sich ohnhin jeder Bundesbürger sinnbildlich fragen, warum unsere Regierung ihnen die noch verbliebenen "warmen Polster" unterm Hintern wegzieht und in's sonnige Griechenland / Portugal transferiert.

    Fakt ist nun mal, daß der internationale Geldmarkt die 22 MRD EUR Subventionen von uns auch nur aus einer Kreditaufnahme der Bundesregierung her stammend ansehen kann.
    Oder haben wir etwa ein PLUS im Bundeshaushalt?

    Das Beispiel HRE / HSH-Nordbank hat ja gezeigt, daß es nicht bei den "kleinen" Summen bleibt, wenn alle Zahlen auf den Tisch gelegt werden.

    Mit jeder platzenden Luftblase sinkt die kreditwürdigkeit der gesamten Eurozone überprportional für die Länder, die am meisten da hinein buttern.

  7. hbokel Gast

    Standard

    #7
    Da haben die Väter der Euro-Zone wohl einen gravierenden Fehler gemacht, als sie keine Regelung für den Betrugsfall vorgesehen haben. Zugegeben, niemand hat damit gerechnet, dass eine Regierung so skrupellos trickst, um die Maastricht Kriterien zu erfüllen und damit an den europäischen Transfusions-Tropf zu gelangen.

    Jetzt gibt es eigentlich nur noch eine Möglichkeit: die griechische Regierung verlässt freiwillig die Euro-Zone, damit sie den Wechselkurs der Drachme entsprechend der volkswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit nach unten korrigieren kann. Dann sind griechische Produkte international wieder konkurrenzfähig und der Tourismus blüht.

    Es gab vor ein paar Jahren ein ähnliches Fiasko in Argentinien: die Währung war fest an den Dollar-Kurs gekoppelt, obwohl das nicht der Leistungsfähigkeit der Volkswirtschaft entsprach. Der Staatsbankrott war unvermeidlich.

    Ich bin mal gespannt, ob die griechische Regierung freiwillig die Reißleine zieht, oder ob vorher ein Staatsbankrott erforderlich ist. Die EU wir nicht grenzenlos zahlen, auch nicht der deutsche Michel.

    Gruß
    Heinz

  8. Chefe Gast

    Daumen runter Luftnummern...

    #8
    ... unsere Werte basieren mehr und mehr auf Luftnummern...
    Kaum ist die "große Kriese" von den Titelseiten der Medien verschwunden wird der Mensch wieder zum Gewohnheitstier und glaubt wieder an die Luftnummern...
    Man folgt inzwischen wieder, ohne Bedenken und irgendwelches Misstrauen den Versprechungen der Investmentbänker von irrationalen Renditen.

    Wenn sich schon ein (erklärtermaßen) in der Moderne angekommenes Volk (Laptop und Lederhosen) von benachbarten Alpenrepublikanern eine wertentleerte Bank andrehen lässt, kann man es dann einer (gemäß der üblichen Vorurteile nur mit Feta-Feten beschäftigten) Staatsverwaltung verdenken, wenn sie es (übertragen auf ihre Dimensionen) genauso hält?

    Letztendlich machen wir als gieriger und blind handelnder Otto-Normalverbraucher unserer Verwaltung im Kleinen nur vor, was sie im Großen nachahmen - was die Masse macht muss schließlich gut sein

  9. Registriert seit
    20.02.2005
    Beiträge
    2.202

    Standard

    #9
    Zitat Zitat von Chefe Beitrag anzeigen
    .
    Letztendlich machen wir als gieriger und blind handelnder Otto-Normalverbraucher unserer Verwaltung im Kleinen nur vor, was sie im Großen nachahmen - was die Masse macht muss schließlich gut sein
    Meinst Du damit die "Geiz ist geil"- Geschichte?

  10. Registriert seit
    30.08.2007
    Beiträge
    13.983

    Standard

    #10
    ..genau daran hab ich auch gedacht.


 
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