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Grippepanikmache Teil 2

Erstellt von ulixem, 16.01.2010, 10:10 Uhr · 37 Antworten · 2.274 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Geld zu verdienen ist ja legitim und im Allgemeinen nicht verwerflich.

    Es geht nur um die Panikmache.

    D.h. es werden Auswirkungen schlimmer dargestellt und publiziert als diese in Wirklichkeit sind oder sein werden. So wird der Verbraucher verunsichert und zu einer Entscheidung quasi gezwungen.

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    #22
    Klingt vielleicht komisch, aber ich habe gerade auf WDR (wie zuverlässig der Sender ist??) in der aktuellen Stunde einen Bericht zu den diversen Panimeldunge gesehen. Da haben die erzählt, dass die Verträge für die Versorgung mit Impfstoffen im Falle einer Pandemie schon vor ein paar Jahren geschlossen wurden. In diesen Verträgen sind Mindestabnahme Mengen vereinbart worden! Kein Wunder, dass die Industrie dann in den entsprechenden Gremien Leute hat, die beim kleinsten Huster Pandemie schreien.
    Verschwörungstheorie?
    Nein, das nennt sich Businessplan.

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    #23
    Zitat von Kuhjote von heute Abend
    Zitat Zitat von Kuhjote Beitrag anzeigen
    Das die Lobbyisten aller möglichen Branchen die politischen Entscheidungsträger auf allen Ebenen korrumpieren ist ja nun wirklich keine Neuigkeit. Was hat das denn nun mit der Schweinegrippe zu tun?
    Die Pharmaindustrie verdient an dem Impfstoff. Natürlich ... die verdienen an allen Medikamenten gegen sämtliche Krankheiten, die jeden von uns jederzeit erwischen können. Das ist wirklich nicht verwunderlich...sondern schlicht und einfach....Marktwirtschaft.
    Die Schweinegrippe ist auch keine Erfindung der Marketingmanager dieser Pharmafirmen. Die nutzen nur die Gelegenheit. Wenn man ein paar Hundert Millionen mitnehmen kann...warum nicht. So funktioniert das Spiel eben.
    Die Schweinegrippe und ihre Abarten existieren einfach. Man kann sich dagegen impfen lassen...man kann es aber auch sein lassen.

    Man kann sich auch gegen Hepatitis,Tollwut, Tetanus und andere fiese Krankeiten impfen lassen. Man muss aber nicht...wenn man nicht möchte, dass die Pharmaindustrie daran Geld verdient.

    M.
    von Kuhjote am 11.11.09 at 11:02
    Was mich überhaupt nicht verwundert, ist das weit verbreitete Misstrauen gegenüber dem medizinisch-pharmazeutischen Komplex. Dieses Misstrauen ist in Deutschland auch durchaus gerechtfertigt.
    Aber ... Impfkampagnen dienen nicht nur der Gewinnmaximierung der Pharmaindustrie. Das wäre ein wenig zu einfach. In der Vergangenheit sind einige, vorher weit verbreitete und gefährliche Krankheiten, durch systematische Impfkampagnen nahezu ausgerottet worden.
    Polio(Kinderlähmung) und Pocken ... nur als Beispiel. Auch daran hat die Pharmaindustrie verdient ... aber eine Menge Leute hinken deshalb auch nicht mehr halb gelähmt durchs Leben.
    Der Erreger der Schweinegrippe ist ein äußerst gefährliches und mutationsfähiges Virus. Es ist absolut sinnvoll die Ausbreitung dieses Erregers durch eine Immunisierung breiter Bevölkerungsschichten einzudämmen.
    Das war die Ursprungsidee ... und ganz sicher auch keine falsche Idee.
    Dieser Erreger hat immerhin 1918-1919 ungefähr 50-80 Millionen Menschen dahingerafft. Innerhalb kürzester Zeit. Natürlich unter ungleich schlechteren hygienischen Bedingungen ... aber seine Virulenz ist nach wie vor außerordentlich hoch.
    Wie zu erwarten war, läuft nun die erste Impfkampagne aus dem Ruder. Wer das deutsche Gesundheitssystem kennt, den wundert diese Entwicklung nicht. Die Medien springen natürlich sofort drauf und kochen ihr eigenes Süppchen. Die Verschwörungstheoretiker machen begeistert mit und die ganze Sache wird immer absurder...
    Dem Virus ist das völlig egal...
    Die Biester freuen sich zunächst mal über den Karneval. Ideale Bedingungen für eine schnelle Ausbreitung...

    M.

    Mein lieber Kuhjote,

    so was nett man flexible Meinungsbildung oder Du schreibst das immer sehr nett

    Das bei dieser Schweinegrippe irgendetwas faul riecht ist doch wohl klar wie klöschen. Ansonsten wäre diese schnelle und friedvolle Einigung über die Rücknahme des Impfstoffes nicht zustande gekommen. Vielleicht war der Deal dabei ja keinen Untersuchungsausschuß zu bilden.

    Wobei ganz unbestritten sämtliche Schutzimpfungen gegen Poken, Masern, Keuchhusten, Mumps,Hepatitis,Tollwut, Meningokokken, Röteln, Windpocken und was weiß ich noch unbedingt sinnvoll und nötig sind. Es ist völlig in Ordnung wenn die Pharmaindustrie Geld verdient, tut sie es nicht kann sie auch keine neuen Wirkstoffe entwickeln......... Aber doch bitte ohne diesen schalen Beigeschmack wie bei der Schweinegrippe

    PS:Hepatitis,Tollwut sind Viren die nicht oder nur sehr langsam mutieren, bei Tetatnus wird, soviel ich weiß, gegen das von den Bakterien ausgeschiedene Gift geimpft. Diese Gift greift die Nervenzellen an und löst damit den Starrkrampf aus.

  4. Registriert seit
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    #24
    Zitat Zitat von Doro Beitrag anzeigen
    Wegen Schweinegrippe??
    ja, und jetzt sind es schon 2 wochen, und noch nicht besser, er kann nicht selbst atmen, sieht, sehr schlecht für ihn aus, irgendwie kommt es mir vor als ob die Ärzte nicht weiter wissen

  5. Oldtimer Gast

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    #25
    Zitat Zitat von vau zwo Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Doro Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von vau zwo Beitrag anzeigen
    Panikmache? na ich bin mir nicht mehr so sicher.. der Freund meiner Tochter liegt seit einer Woche im Coma, sieht nicht gut aus
    Wegen Schweinegrippe??
    ja, und jetzt sind es schon 2 wochen, und noch nicht besser, er kann nicht selbst atmen, sieht, sehr schlecht für ihn aus, irgendwie kommt es mir vor als ob die Ärzte nicht weiter wissen
    Bei den meisten Toten durch H1N1, auch Schweinegrippe genannt, handelt es sich um Personen mit (schweren) Vorschädigungen. Wenn dem nicht der Fall ist, wäre das der erste, der mir zu Ohren kommt.
    Abgesehen davon? Ist es wirklich Schweinegrippe oder vlt. doch etwas andres, vlt. schwer wiegenderes? Manchmal scheint es bequem, solch eine Diagnose zu stellen. Wobei ich dem behandelnden Arzt nicht etwas Vorsätzliches unterstellen möchte, auch wenn es so vlt. rüber kommt.

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    #26
    Hallo Oldtimer,

    die immer wieder gehörte Aussage, es betreffe hauptsächlich Menschen mit schwerer Vorerkrankung ist nicht zutreffend. Natürlich sind auch Menschen mit Vorerkrankunken betroffen und natürlich ist naheliegend, dass solche sich auch leichter anstecken, bzw. einer Ansteckung weniger entgegen zusetzen haben. Aber bei der Schweinegrippe ist es etwas anders als bei der saisonalen Grippe. Sie trifft eher die jüngeren Menschen und eben auch solche ohne Vorerkrankung.
    Grippe ist generell eine Erkrankung der Luftwege. Bei der Schweinegrippe ist dies besonders ausgeprägt. Hier in Bonn in der Uniklinik haben schon einige Schweinegrippe-Fälle gelegen, da die Klinik einen sehr guten Beatmungsschwerpunkt hat. Nicht allen konnte noch geholfen werden und nicht alle waren alt und/oder vorerkrankt.

    Grüße aus Bonn
    Franz

  7. Registriert seit
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    #27
    Die Lunge scheint das kritische Organ bei H1N1 zu sein, auch jenseits der grippetypischen Lungenentzündung aufgrund einer Sekundärinfektion. Siehe auch http://www.springermedizin.at/apa-artikel/?full=14663

    Grüße
    Steffen

    P.S. Obwohl ich den Hype um diese Grippe für völlig überzogen halte, habe ich mich letztens doch noch impfen lassen. Ich denke, diesem Virus werde ich im Laufe meines Lebens noch mal begegnen

  8. Registriert seit
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    #28
    Wie ich schon schrieb sind eine Vielzahl von Schutzimpfungen äusserst wichtig und müssen auch vorgenommen werden. Auch die Schweinegrippe ist real existent und hat Leben gekostet, genauso wie der Impfstoff leben gekostet hat. Was die die ganze Angelegenheit so mies macht ist die augenscheinliche Geldgier der Hersteller und Lobbyisten, das muß doch jetzt jedem klar geworden sein, nachdem die Industrie ohne große Show die Hälfte des Impfstoffes wieder zurück nimmt oder trotz bestehender Verträge nicht produziert.

    Forschen, Impfen Geld verdienen ist alles ok, aber bitte nicht so

  9. LGW Gast

    Standard

    #29
    Wirklich lachhaft ist das "Ausschreibungsverfahren" von Bund und Ländern, nämlich dahingehend, dass es gar keine öffentliche Ausschreibung gab. Begründet wird dies mit einer willkürlich FALSCH ausgelegten Ausnahme-Klausel (sagen Recht5experten...) des Ausschreibungsrechts.

    Wurde meine ich u.A. bei extra3 thematisiert.

    Skandalös ist, dass die zuständigen Ministerien dies trotz wirklich eindeutiger Meinung besagter Recht5experten einfach weiter nach gusto "umdeuten", nach dem Motto, "wir haben Recht und unsere Ruhe".

    Ansonsten gute Besserung allen Grippekranken, zwei Bekannten um eine Ecke geht es auch nach wie vor sehr schlecht.

    Trotz allem ist die Schweinegrippe aber nach allen Zahlen nach wie vor deutlich "harmloser" als die normale "Winter-Grippe".

    Grundsätzlich denke ich, es war nicht völlig falsch, vorzusorgen, evtl. sogar zu Impfen - aber alleine schon die "Impffreude" der Menschen zeigt überdeutlich, das hier massive Fehler gemacht worden sind, nicht nur in der "Öffentlichkeitsarbeit". Und die Milliarden die div. Unternehmen gemacht haben, dank Knebelverträgen - darüber verlieren wir mal lieber kein Wort. Gerade unsere Regierung hat sich da ausgesprochen schlecht geschlagen - das haben andere europäische Länder besser hinbekommen, die jetzt z.B. nicht einen Großteil der Dosen abnehmen müssen.

  10. Registriert seit
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    #30
    Zitat Zitat von LGW Beitrag anzeigen
    Wirklich lachhaft ist das "Ausschreibungsverfahren" von Bund und Ländern, nämlich dahingehend, dass es gar keine öffentliche Ausschreibung gab. Begründet wird dies mit einer willkürlich FALSCH ausgelegten Ausnahme-Klausel (sagen Recht5experten...) des Ausschreibungsrechts.

    Wurde meine ich u.A. bei extra3 thematisiert.

    Skandalös ist, dass die zuständigen Ministerien dies trotz wirklich eindeutiger Meinung besagter Recht5experten einfach weiter nach gusto "umdeuten", nach dem Motto, "wir haben Recht und unsere Ruhe".

    Ansonsten gute Besserung allen Grippekranken, zwei Bekannten um eine Ecke geht es auch nach wie vor sehr schlecht.

    Trotz allem ist die Schweinegrippe aber nach allen Zahlen nach wie vor deutlich "harmloser" als die normale "Winter-Grippe".

    Grundsätzlich denke ich, es war nicht völlig falsch, vorzusorgen, evtl. sogar zu Impfen - aber alleine schon die "Impffreude" der Menschen zeigt überdeutlich, das hier massive Fehler gemacht worden sind, nicht nur in der "Öffentlichkeitsarbeit". Und die Milliarden die div. Unternehmen gemacht haben, dank Knebelverträgen - darüber verlieren wir mal lieber kein Wort. Gerade unsere Regierung hat sich da ausgesprochen schlecht geschlagen - das haben andere europäische Länder besser hinbekommen, die jetzt z.B. nicht einen Großteil der Dosen abnehmen müssen.





    Moin, ja klar die Franzosen, die geben, glaub ich, noch mehr zurück


 
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