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GS-Fahren mit kaputter Hüfte ?

Erstellt von GS Tom, 28.05.2015, 07:03 Uhr · 74 Antworten · 9.203 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Zitat Zitat von GS Tom Beitrag anzeigen
    Danke schon mal für die vielen Antworten und Hinweise.
    Wie die Sache ausgeht, werde ich hier im Beitrag posten.

    Gruss Thomas
    tom, wie soll sie schon ausgehen? gut natürlich für dich... und spätestens nach einem viertel jahr fährst du wieder gs... so habe ich es auch vor

  2. X-Moderator
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    #32
    .... dann passe ich aber den Titel an....

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    #33
    Zitat Zitat von GSAchris Beitrag anzeigen
    Kontakte mal den User Bonsai.

    Der hat vor ca. 10 Wochen die linke Hüfte neu bekommen und fährt bereits wieder.
    Bonsai kannst Du nicht als Maßstab ansetzen. Der steigt mit amputiertem rechten Fuß und linkem Arm in Gips aufs Moped.

  4. Registriert seit
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    #34
    Zitat Zitat von ANDI1200 Beitrag anzeigen
    das mit dem schrauben stimmt so nicht... bei einer endoprothese wird der obere gelenkkopf abgesägt, dann mit einer raspel der hohlraum mit einer raspel verdichtet und dann der neue titan-gelenkkopf eingeschlagen... danach wird die titan-schale in die ausbuchtung eingepresst und dann der gelenkkopf in die schale gefügt...

    die haltbarkeit der neuen prothesen beträgt in der zwischenzeit 20 bis 25 jahre
    Auch das ist nicht ganz richtig...
    Ergänzung 1:
    Was Du beschreibst ist der Ersatz durch eine Kurzschaftprothese. Und ob der Gelenkkopf aus Titan ist (was zu 95% eine Teflon-oder Keramikoberfläche bedingt) oder voll aus Keramik, ist auch nicht zu 100% gesagt. Es sind allerdings einige Kombinationen der einzelnen Materialen möglich. (Ende Ergänzung 1)

    Die jahrzehntelange Erfahrung mit den zementfreien Totalendoprothesen zeigt dass diese eine durchschnittliche Lebensdauer von ca. 25-30 Jahre haben.

    Es gibt aber in der Tat mehrere Methoden die Hüfte auszutauschen:
    Sei es die Kappenprothese, wo nur eine Titankappe über den Hüftkopf gelegt wird. Und sonst nichts gemacht wird.

    Dann gibt es die Kurzschaftprothesen, bei denen wird nur der Hüftkopf abgesägt und der Kurzschaft in den Oberschenkelhalsknochen eingehämmert. Auch hier die zwei verschiedenen Köpfe entweder aus Titan mit Teflon oder aus Keramik.
    Ob diese Art bereits auch zementiert wird weiß ich nicht, hab aber noch nichts darüber gelesen.

    Und dann gibt es die Langschaftprothesen (=Totalendoprothese). Diese gibt es zementiert oder eben zementfrei. Auch hier ist die vorhandene Knochensubstanz ausschlaggebend dafür welche Variante gewählt wird.
    Und nur für die Totalendoprothese gibt es mittlerweile die Erfahrungswerte dass diese eine entsprechende Lebensdauer haben. Deshalb habe ich mit meinen 34 Lenzen eine solche bekommen. "Keine Experimente, der ist noch so jung" war die Aussage der Ärzte. Und nicht nur bei mir. Auch bei zwei anderen Mittzwanzigern welche ich auf Reha getroffen habe war das die Aussage!

    Bei den Kappenprothesen und den Kurzschaftprothesen wird derzeit von einer Lebensdauer von ca. 7-15 Jahren ausgegangen. Natürlich gibt es hier schon Prothesen die länger halten, aber das ist der Durchschnitt. Die OP-Methode scheint noch nicht vollständig ausgereift, trotzdem wird es immer häufiger gemacht. Die Aussage welche als Argument gerne hierfür hergenommen wird, "es bleibt mehr Knochensubstanz erhalten" ist natürlich richtig, aber diese erhaltene Knochensubstanz ist trotzdem bereits geschädigt durch das Blech was drin ist, was dann bei weiteren OPs zu Komplikationen führen kann. Und bitte das KANN richtig lesen, nicht muss, nur KANN.

    Bei jeder Hüft-OP muss vorab geprüft werden ob eine neue Pfanne notwendig ist (was zu 98% der Fall ist). Hier gibt es prinzipiell zwei Oberflächen (wie beim Hüftkopf auch) welche verschieden kombiniert werden können. Nämlich das Keramik-Inlay oder das Titan/Teflon-Inlay.
    Ob eingeschraubt oder eingepresst ist bei der Pfanne wie beim Schaft abhängig von der Knochensubstanz die vorhanden ist. Schlechte Knochensubstanz heißt meist dass die Pfanne eingeschraubt wird, da beim einpressen sonst noch mehr kaputt gehen könnte. Selten wird auch hier zementiert.

  5. X-Moderator
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    #35
    .... man kann sich noch so viel Theorie um die Ohren hauen - letzt endlich zählt nur

    "GS-Fahren mit kaputter Hüfte ?" - nö, nicht mit kaputter Hüfte - dafür aber mit `ner TEP - danach sollte es wie früher und sogar schmerzfrei möglich sein....

    1. guter Doc / gute Compliance
    2. gutes Material / richtiger Hersteller
    3. saubere Klinik
    4. anständige Physio


    BMI unter 25 ist auch von Vorteil - für die TEP sowieso

    Allen Beteiligten eine schmerz - und sturzfreie Zeit.....

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    #36
    Zitat Zitat von Topas Beitrag anzeigen
    .... man kann sich noch so viel Theorie um die Ohren hauen - letzt endlich zählt nur

    "GS-Fahren mit kaputter Hüfte ?" - nö, nicht mit kaputter Hüfte - dafür aber mit `ner TEP - danach sollte es wie früher und sogar schmerzfrei möglich sein....

    1. guter Doc / gute Compliance
    2. gutes Material / richtiger Hersteller
    3. saubere Klinik
    4. anständige Physio


    BMI unter 25 ist auch von Vorteil - für die TEP sowieso

    Allen Beteiligten eine schmerz - und sturzfreie Zeit.....

    Theopraxis hin oder her.... Auch dabei sollte man schon die Dinge beim Namen nennen und zwar beim richtigen...
    TEP - Totalendoprothese
    EP - Endoprothese

    Und wie früher geht da gar nichts wenn man vorher schon Probleme ohne Ende hatte. Es geht dann wieder schmerzfrei, aber von der Bewegung ist man immer noch eingeschränkt. Und auch ein halbes Jahr Physio bringt einen nicht weiter, sondern lebenslange Disziplin und Training...

    Und was den Doc und das Material angeht. Da kannst Du immer Pech haben, wenn einer nen schlechten Tag hat, wenn das QM versagt hat bei der Materialprüfung, wenn der hochgelobte Physio nichts taugt, weil er z.B. bei dem einen die Schulter hingekriegt hat, aber keine Hüften kann, oder oder oder...

    Es gibt hier viele Faktoren zu beachten, und da gehört aus meiner Sicht auch verdammt viel Theorie dazu...!!! Und fang bitte nicht an Deine Moderatorenkarte auszuspielen und dränge mich die Frage die ausschlaggebend für den Fred hier war zu beantworten. Das habe ich getan, auch wenn nicht alles öffentlich läuft...
    Denn so hört sich Dein letzter Beitrag an.

  7. X-Moderator
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    #37
    Zitat Zitat von ArmerIrrer Beitrag anzeigen
    Und fang bitte nicht an Deine Moderatorenkarte auszuspielen und dränge mich die Frage die ausschlaggebend für den Fred hier war zu beantworten. Das habe ich getan, auch wenn nicht alles öffentlich läuft...
    Denn so hört sich Dein letzter Beitrag an.

  8. Registriert seit
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    #38
    Bei mir ist es die linke Hüfte. Ich werde die OP nach Yale Methode in München-Gräfelfing durchführen lassen. Mein Stiefvater hat beide Seiten dort neu bekommen und war sehr zufrieden aus den schon vorher beschriebenen Gründen.
    Vielleicht kann man sich ja dort treffen und ein Zimmer teilen........................

  9. Registriert seit
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    #39
    Zitat Zitat von Weisswurst Beitrag anzeigen
    Vielleicht kann man sich ja dort treffen und ein Zimmer teilen........................
    Welche Körbchengröße hast Du?

  10. Registriert seit
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    #40
    Ich komme ganz ohne Korb aus...............

    Aber ich hatte leider gerade einen längeren Krankenhausaufenthalt und kann sagen: ein netter Mitstreiter auf dem Zimmer ist schon Gold wert


 
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