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GUTEN MORGEN!

Erstellt von mind, 26.09.2008, 09:08 Uhr · 139.926 Antworten · 5.881.929 Aufrufe

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    Meine Herren, ich bin dann mal weg.

    Bis Morgen zum Frühstück.

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    Zitat Zitat von cat61 Beitrag anzeigen
    Andreas wegen Hitze wirst Du mich bestimmt nicht meckern hören.
    Dich meinte ich sowieso nicht, weil Du fast nie meckerst

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    Zitat Zitat von assindia Beitrag anzeigen
    Ist morgen nicht irgendwas mit`n Hoppeditz bei Euch?

    musste mir erläutern.
    das wort sagt mir nixx.
    na los, mach ma!

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    Zitat Zitat von cat61 Beitrag anzeigen
    Meine Herren, ich bin dann mal weg.

    Bis Morgen zum Frühstück.
    Nacht Kathrin - bis morgen - Mittwoch - da wird die Woche geteilt

  5. Registriert seit
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    Holger, den hoppeditz habe ich mir erkugelt.
    nun weiss ich, wat dat iss!

    in franken
    werden in einigen gemeinden / dörfern die geldbeutel gewaschen ...
    aber frag mich ned, weshalb aaner san laarn beitl waschn doad ...








    ansonsten:
    Gute Nacht Ihr Alle!

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    Zitat Zitat von monopod Beitrag anzeigen
    musste mir erläutern.
    das wort sagt mir nixx.
    na los, mach ma!
    Na Ralf, dann lies mal schön:



    Der Hoppeditz, mit dessen Erwachen am 11.11. auf dem Marktplatz vor dem Rathaus die offizielle Karnevalssession beginnt ist eine typisch Düsseldorfer Narrenfigur.

    Sie wurde später auch von anderen Karnevalsstädten übernommen wurde.

    Der Erzschelm war verwandt mit Till Eulenspiegel und Nachfahre vielleicht des Hofnarren. Auf jeden Fall war er vorher schon in der rheinischen Fastnacht bekannt als Hanswurst.







    Er genoß in Düsseldorf so hohes Ansehen, daß ihm 1841 auf dem Karlplatz sogar ein Denkmal gesetzt wurde.

    Es blieb dort allerdings nur bis 1860.

    Der alte Text zum Bild war bewußt in(Narren-)Spiegelschrift gehalten.

    Auf einem Sockel, zu dem einige Stufen hinaufführten, stand zwischen vier bunten Säulen mit Narrenköpfen als Kapitellen auf einem Faß die lebensgroße Figur des vielbesungenen Narren, einen Weinpokal in der Hand.

    Die Säulen trugen einen kastenartigen, mit Glückswürfel, riesiger Schellenmütze, Flaschen und Windmühlen gekrönten Baldachin.


    Hoppeditz-Denkmal auf dem Karlplatz




    Bei der Enthüllung des Denkmals, so ist überliefert, "öffneten sich unter dem Helau des großen Narrenvolkes die Klappen des Oberbaues, und heraus flogen 200 weiße Tauben, die die Karnevalsgrüße Düsseldorfs auf Zettelchen am Halse in die Welt hinaustrugen. Abends zog zu Ehren des Beschützers der Narrheit ein prächtig kostümierter Fackelzug durch die Stadt zum bengalisch beleuchteten Denkmal, wo ein Feuerwerk abgebrannt wurde. Hoppeditz-Gardisten mit trichterförmigen Filzhüten, Kleidern in Narrenfarben, Hellebarden mit Eulen auf der Spitze und Stockfischen als Seitengewehr hielten die Ehrenwache.

    Vorübergehende, die lachten, Bemerkungen oder sonstige schwerwiegende Respektwidrigkeiten begingen, wurden arretiert und ins Schilderhaus gestellt. Sie konnten sich aber im Gnadenwege wieder loskaufen, und zwar die Männer durch Viertelkannen Bier und junge Mädchen durch einen Kuß".

    Nach längerem Schlaf erwachte der Hoppeditz 1935/36 zu neuartigem Leben. Ursprünglich wurde sein Erwachen in geschlossener Gesellschaft im Saal gefeiert - die Karnevalisten stimmten sich an diesem Tag auf die Session ein. Stadt- und Apollo-Theater erlebten manchen Auftakt dieser Art. Nun aber ging dieses Ereignis auf Anregung des damaligen Prinzen Hermann II. (Kluthe) und des Präsidenten der Großen Karnevalsgesellschaft Eduard Czwoydzinski, in und vor dem Hause an der Stephanienstraße über die Bühne, in dem beide wohnten. Franz Paschmann ließ damals den Hoppeditz wiederaufleben. Auf Vorschlag von Leo Statz, dem Präsidenten des Karnevalsausschusses der Stadt, wurde Hoppeditz Erwachen dann 1937 zum ersten Mal als Volksfest auf dem Burgplatz vor dem alten Schloßturm gefeiert. Seit dem Krieg kehrt der Stadtnarr stets auf dem Marktplatz ins Leben zurück.


    Auch vom Rathausbalkon hält der Hoppeditz seine Rede




    Dessen Seiten bemalten so berühmte Zeitgenossen wie Andreas Achenbach, Wilhelm Camphausen und Emanuel Leutze mit Szenen aus einem Hoppeditz-Lied.

    Die Hymne ("Seine Eltern selig strebten / Nach der Narrheit Ruhm und 4 lebten / In Düsseldorf, der guten Stadt...") stammte aus dem erstmals 1829 erschienen Liederbüchlein ‚ Schellenklänge", in dem sich auch Karnevalslieder von Freiligrath, Hoffmann von Fallersleben, Müller von Königswinter und großen Karnevalisten finden.






    Wohlbeschirmt der Erznarr und seine Anhänger




    Bevorzugter Platz der Symbolfigur des Düsseldorfer Winterbrauchtums ist das Jan-Wellem-Denkmal.

    Hoch vom Sockel oder auch vom "Pähd" des Kurfürsten zieht der Hoppeditz in der Regel vor etlichen tausend Zuschauern alle möglichen und unmöglichen Düsseldorfer Ereignisse durch den Kakao, und das Stadtoberhaupt hat nicht immer einen leichten Stand, darauf vom historischen Balkon des Rathauses gleich witzig und humorvoll zu antworten.





    Am Aschermittwoch ist dann auch für den Hoppeditz wieder alles vorbei. Bei seiner "Beerdigung" an diesem Tag zog früher nach dem offiziellen Fischessen, mit dem die Fastenzeit begann, ein wunderlicher Fackelzug zum Karlplatz. Die Narren hatten, zum Zeichen der Trauer, ihre Mäntel gewendet, trugen also das Futter nach außen. Eine mitgeführte Strohpuppe, die den Hoppeditz darstellte, wurde mit wehmütigen Abschiedsworten und hoffnungsvollem Blick auf die Wiederkehr am nächsten 11.11. auf einem Scheiterhaufen verbrannt.







    Heulen und Wehklagen: Trauerzug bei der Hoppeditz-Beerdigung im Park des Stadtmuseums




    Anschließend ertränkten die Karnevalsvereine ihren Kummer in den umliegenden Gastwirtschaften. Heute nimmt man vornehmlich in geschlossener Gesellschaft, bei einem piekfeinen Fischessen, Abschied von Hoppeditz und Karneval. Dabei wird ebenfalls eine Puppe unter herzzerreißendem Wehklagen den Flammen oder einem Sarg überantwortet. Besonders laut geweint und geklagt wird alljährlich im Garten des Stadtmuseums, wo vor allem die Mitglieder des Heimatvereins "Düsseldorfer Weiter", des Narrencollegiums, der "Alde Düsseldorfer" und der Spiesratze Berge von Taschentüchern verbrauchen.

    Die Idee, den Hoppeditz nach langem Schlaf wieder erwachen zu lassen, wurde mitte der dreißiger Jahre im "Posthorn" geboren. Angehörige der "Vereinigten Karnevalsgesellschaften" , die sich zu einem Umtrunk trafen, steckten ein Mitglied des Vereins "Ähnste Kähls" in einen Schließkorb und beförderten ihn im Triumphzug samt Requisiten zur Stephanienstraße, wo Prinz Hermann II. am 11.11., 11.11 Uhr, die Huldigung entgegennahm.





    Über Herkunft und Schreibweise der Kultfigur des Düsseldorfer Karnevals streiten sich nach wie vor die Gelehrten. Ursprünglich wurde die Personifizierung des Winterbrauchs ohne "t" geschrieben, also Hoppediz. Den Namen führen die einen auf HippeDotz zurück: Eine "Hipp" (Ziege) war früher in Düsseldorf das beliebteste Haustier des kleinen Mannes, der "Dotz" eine Murmel, mit der sich die Kinder vergnügten.

    Da im Karneval vieles umgekehrt gemacht wird, man denke nur an den närrischen Gruß (Hand an die linke Stirnseite statt an die rechte), wurde auch, so die Verfechter dieser Theorie, der "HippeDotz" in "Hoppeditz" umgewandelt. Andere wieder, und ihre Version scheint korrekter, leiten den Namen des Narren von "hoppe" (hüpfen) und "Diz" oder " Ditz" (kleine Person, Knirps, Kind) ab.

    Das Rheinische Wörterbuch führt unter "Hoppenditz" unter anderem "Kindskopf" an. Und das ist unser Hoppeditz, der mit erfreulicher Respektlosigkeit seine Meinung zu sagen pflegt, nun wahrhaftig nicht.





    Wie dem Prinzen Karneval sind auch Lieder seinem Vasallen, dem Hoppeditz, gewidmet. Das früheste und vielleicht bekannteste ist "Das Lied vom dem närrischen Herrn Hoppeditz" von v. Worringen ( Melodie: "Prinz Eugen, der edle Ritter") aus dem Jahre 1841.

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    Zitat Zitat von monopod Beitrag anzeigen
    musste mir erläutern.
    das wort sagt mir nixx.
    na los, mach ma!
    Ja also wenn Du den Hoppeditz nicht kennst.
    Dann muss ich das verwechseln . . .

    Ich habe mal gekugelt:

    Hoppeditz war ein Düsseldorfer Schelm. Immer zum Anfang der Karnevlszeit wird der arme Kerl aufgweckt. Und am Aschermittwoch wird er wieder begraben.

    Tut mir leid, dass ich mich in meiner Landeshauptstadt nicht auskenne . . .

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    @Ralf: Guats Nächtle

    @Andreas: Boah watt bissen so fix mit`n I-Net . . . abba nett

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    Zitat Zitat von assindia Beitrag anzeigen
    @Ralf: Guats Nächtle

    @Andreas: Boah watt bissen so fix mit`n I-Net . . . abba nett
    Gute Nacht Holger, ich wußte wo ich suchen mußte Nur die Bilder schaffte ich nicht so schnell

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Roter Oktober Beitrag anzeigen
    Gute Nacht Holger, ich wußte wo ich suchen mußte Nur die Bilder schaffte ich nicht so schnell
    So ich mach mich auch mal Bett fein - morgen wieda anne Schüppe - auf den Frühling - ich träum mir mal nen schönen Saisong Auftakt

    Bis späta . . . .


 

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