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Gutschein

Erstellt von Reeleray, 31.01.2010, 17:16 Uhr · 23 Antworten · 2.056 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von KlausisGS76 Beitrag anzeigen
    Aber wenn ich den Laden noch betreten kann und mir sagt einer "Dein Gutschein" ist nix wert, dann glaube ich nicht , daß ich okay danke sagen würde. Gesetz hin oder her


    Aber real ist das so, als wenn du mit einem Gutschein vom Metzger zum Bäcker gehst....rechtlich 2 verschiedene Läden. Und "Wert" ist der Gutschein ja noch was, aber nicht einlösungspflichtig beim jetzigen Betreiber, ob das ein neuer ist oder der Insolvenzverwalter, das Geld wurde an den alten Betreiber gezahlt und der hat es nicht mehr, warum sollte also der Neue Ware ohne erhaltenen Gegenwert verschenken Es wären auch viele kleine Unternehmen am Ende, wenn es da keine genrelle Trennung gäbe zwischen alt und neu bei einer Insolvenz oder Konkurs. Ärgerlich ist es immer für die Gläubiger, da sie auf ihren Forderungen meist sitzenbleiben, und ein Gutschein ist nichts anderes als eine Forderung! Ob Ware geliefert und kein Geld erhalten oder Geld gezahlt und keine Ware erhalten.

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    #12
    Langsam, ist der Mann der an der Kasse stand bereits bei einem neuen Chef angestellt oder leitet die Geschäfte nun "nur" der Insolvenzverwalter...?
    Aber in Deutschland sich mit den Gesetzen auszukennen ist so als würde eine Kuh Eier legen

  3. Registriert seit
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    #13
    Bei so ungenauen Angaben ist keine richtige Antwort möglich.

    Die "Firma" ist der Name des Kaufmannes, unter dem er im Geschäftsverkehr handelt.

    Wer ist in Konkurs gegangen?
    Wer hat den Gutschein ausgestellt? Eine natürliche Person? Eine juristische Person?

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    #14
    Hallo allemann

    Bei der Firma handelt es sich um eine GmbH vertr.durch den Geschäftsführer Thomas ..... und die hat am 8.12.2009 beim Amtsgericht Würzburg eine Eröffnung eines Insolvensverfahrens über das Vermögen der Firma beantragt.

    Gem.§ 5Abs.1 InsO wird Herr Rechtsanwalt ..... ...... Würzburg beauftragt,binnen 6 Wochen ein Gutachten-in zweifacher Fertigung-zu folgenden Fragen zu erstellen:

    1.Liegt ein Eröffnungsgrund vor?
    2.Deckt das Vermögen des Schuldners die Kosten des Verfahrens?
    3.Ist bei einer eventuellen Eröffnung des Verfahrens mit einer alsbaldigen Einstellung des Verfahrens nach §§ 208 ff InsO zu rechnen?

    Vielen Dank an alle die bisher auf den Fred geantwortet haben.

    Zitat von KlausisGS76
    Aber wenn ich den Laden noch betreten kann und mir sagt einer "Dein Gutschein" ist nix wert, dann glaube ich nicht , daß ich okay danke sagen würde. Gesetz hin oder her



    Genau das ist es ja.

    Ich habe den Inhaber gefragt was er tun würde wenn ich mir die Ware nehme(Handschuhe für 80€)und den Gutschein auf´n Thresen packe und den Laden verlasse!
    Antwort: dann biste dran

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    #15
    Das schlimme in diesem Land ist es , der verarscht und betrügt Dich und alles ist legal...
    Ich sage bewußt legal, von Menschlichkeit oder Ethik gar nicht dran zu denken.

    Aber sollte der Typ nochmals nen Laden eröffnen, würde ich ihm versprechen entsprechende Werbung zu machen

  6. Registriert seit
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    #16
    Ich bin jetzt nicht gerade der Fachmann für Insolvenzrecht, meine aber, dass vor Eröffnung des Verfahrens durch das InsO-Gericht der Schuldner schon noch die gegen ihn erhobenen Forderungen "bezahlen" kann bzw. muss.

    Erst wenn das Verfahren rechtskräftig durch Beschluß des InsO-Gerichts eröffnet ist (veröffentlicht im Internet in einem besonderen Portal
    https://www.insolvenzbekanntmachungen.de/ ) besteht ein Veräusserungsverbot. Dann darf der Schuldner auch keine Waren aus der Konkursmasse mehr hergeben oder Geldscheine aus der Kasse "zurückgeben".
    Gläubiger können dann ihre Forderung ( Gutschein im Wert von 80,--€ auf Herausgabe von Ware oder Rückerstattung von Geld ) beim InsoVerwalter zur Tabelle anmelden.

    Theoretisch kann es mehrere Monate bis zur Eröffnung dauern und es kann genausogut das Gericht zu dem Schluss kommen, dass die verwertbare Masse nicht die Kosten des Verfahrens deckt. Dann wird das Verfahren "mangels Masse" abgelehnt - nicht durchgeführt. Gut, dann wird die GmbH von Amts wegen gelöscht -sie stirbt- aber eröffnet ist damit auch kein InsO-Verfahren.

    Wenn ein Verfahren dann tatsächlich eröffnet wird, kann der InsOVerwalter tatsächlich von Gläubigern des Schuldners die kurz vor der Eröffnung erzwungenen Leistungen zurück fordern.
    "§ 129 Grundsatz InsO


    (1) Rechtshandlungen, die vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens vorgenommen worden sind und die Insolvenzgläubiger benachteiligen, kann der Insolvenzverwalter nach Maßgabe der §§ 130 bis 146 anfechten."

    Ausserdem soll oder darf der Schuldner keine Gläubiger bevorzugen. Ab wann das gilt weiss ich leider nicht.
    Ob ein Verwalter von Dir 80,-- € oder die ggfs. ausgehändigten Handschuhe zurück verlangen würde, wage ich zu bezweifeln.

    Ich meine, Du wärst im Recht, wenn Du unter Androhung einfacher körperlicher Gewalt (Spass- meine massiv) die Rückzahlung des beim Schuldner "hinterlegten" Bargeldbetrages herausverlangst mit dem Hinweis auf "Unterschlagung", da er für Deine Freunde diesen Betrag in Verwahrung genommen hat und sich jetzt weigert, diesen herauszugeben.
    Ich würde auch von einer Strafanzeige nicht zurück schrecken, wodurch die Forderung zu einer "Deliktforderung" wird, die durch eine Restschuldbefreiung durch das Inso-Verfahren nicht erlischt, sondern 30 Jahre lang vollstreckt werden könnte (falls die GmbH nicht stirbt).
    Ob Deine Forderung ein Absonderungsrecht von der Inso-Masse begründet, weiss ich leider auch nicht. Das wäre sicherlich ein Kundenmotorrad, das zur Reparatur bei dem Extremfreundlichen stand und als in dessen Besitz stehend vorerst vom Inso-Verwalter als zur Konkursmasse gehörend angesehen wird.

    Alles ein bissle kompliziert für 80,--€, gell?
    Hau ihm doch für 80,-- € aufs Maul - dann hast Du was davon gehabt.

  7. Registriert seit
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    #17
    Ihm aufs Maul zu hauen ist keine gute Idee, wird wohl nicht als Rechtfertigender Notstand durchgehen.

    Ich fasse einmal zusammen wie ich das ganze jetzt Verstanden habe.

    Das Geschäft ist noch im Besitz der GmbH und vertreten durch den Geschäftsführer Thomas... .

    Es gibt noch keine Übernahme durch einen neuen Inhaber und noch keine neue Rechtsform und die Insolvenz wurde bisher nur beantragt ist aber noch nicht rechtskräftig.

    Sofern dies alles so ist, hast du ein recht auf Einlösung des Gutscheins, macht er dies nicht gehe einfach zur Polizei und erstatte Anzeige wegen Unterschlagung bzw. Betruges.

    Sobald die Insolvenz Rechtskräftig und/oder das Geschäft Geschlossen und/oder das Unternehmen Verkauft ist bist du Chancenlos!

    Ein folge Inhaber ist natürlich nicht Verpflichtet diesen Gutschein Einzulösen,
    währe ja auch ungerecht, oder würdest du die Schulden deines Vormieters
    bezahlen!

    MfG

  8. Registriert seit
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    #18
    Wenn der Gutschein bereits im Rahmen des laufenden und nicht abgeschlossenen Insolvenzverfahrens nicht mehr anerkannt wird, ist das ungefähr so, wenn der Verkäufer das Bargeld in die Kasse nimmt, den Artikel aber nicht aushändigt.
    Ein Gutschein ist erst dann in der Konkurmasse, wenn der Konkurs (!) angemeldet wurde.
    Ansonsten wäer bei letztes Jahr bei Quelle kein einziger Artikel bei der Liquidation im Rahmen des Insolvenzverfahrens mehr raus gegangen, sondern nur noch die Gelder eingenommen worden.

  9. Registriert seit
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    #19
    Zitat Zitat von Reeleray Beitrag anzeigen
    .....................
    Ich habe den Inhaber gefragt was er tun würde wenn ich mir die Ware nehme(Handschuhe für 80€)und den Gutschein auf´n Thresen packe und den Laden verlasse!
    Antwort: dann biste dran



    Bei so was krieg ich das

    Ich hoffe, Du hast Chancen und kriegst noch was für den Gutschein (außer Frust).

  10. Registriert seit
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    25

    Unglücklich

    #20
    So jetzt ist es Amtlich!

    Heute um 8.00Uhr wurde das Insolvenzverfahren offiziell eröffnet.
    Das heißt der ....... hat mich letzte Woche nur hingehaltenum den Gutschein nicht einlösen zu müssen.

    Jetzt ist´s wohl rum.Bleibt höchstens noch der Gang zur MOSKAU-CONNEKTION um dem Bruder auf den Zahn zu fühlen.

    Ist aber nicht meine Art.

    Werde jetzt meine Insolvenzforderung schriftlich an den Insolvenzverwalter stellen und hoffen das noch was dabei rumkommt.
    Ansonsten läuft das ganze unter dem Thema : LEHRGELD BEZAHLEN!!!

    Danke für alleTips


 
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