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Halbwertszeit von Kriegsgründen...

Erstellt von Chefe, 02.05.2011, 20:59 Uhr · 63 Antworten · 4.659 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #61
    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Ich verstehe Deine Sicht. War es eine Hinrichtung auf fremden Territorium? Oder war es ein normaler Einsatz in einer Kriegssituation? Nachdem man nun beschlossen hat keine weiteren Dokumente an andere Länder oder an Experten weiterzugeben wird diese Frage für viele Jahre nicht beantwortet werden können.


    Vielleicht war es auch ein Wahlkampfeinsatz?

    Es tut mir Leid die tanzenden Menschen in New York zu sehen. Ist das anders wie Islamisten, die um den Leichnam eines abgestürzten US Piloten herumtanzen? Die USA sind zu einem Operettenstaat verkommen. Ich weiß, dass hier mancher US Soldat wie der M1Tanker und andere aus den USA mitlesen. Und ich denke ich kann die tiefen Gefühle verstehen angesichts seiner monströsen Verbrechen. Ich habe lange nachgedacht ob ich das schreiben soll. Ja, ich soll.

    Obwohl ich dem Tod dieses Monstrums auch keine Träne nachweine.


    Moin Peter, die Menschen sind auf der ganzen Welt die gleichen, ist der Feind erst einmal besiegt geht die Party los und der nächste Feind kann kommen.

    Die Diskussion ob das nun eine rechtlich einwandfreie Aktion war stellt sich doch für die meisten Menschen gar nicht, es geht schlicht und einfach darum das dieser Massenmörder in's Jenseits befördert wurde und dies finden sehr viele Mensch ok, unter anderem ich auch. Bei dieser ganzen leidlichen Diskussion wird immer nach dem legitimierenden Recht gefragt den Täter auf diese Art und Weise zu beseitigen. Andererseits wird, je länger die Tat vergangen ist, nie nach den Rechten der Opfer gefragt und das kann nicht sein. Die Toten durch den Terrorismus sind die Opfer, aber da gibt es auch noch die Angehörigen, die lebenslang zum Opfer verurteilt sind, die haben auch einen Anspruch und dem wurde nun ein Stück genüge getan.

    Ein Rechtsstaat muß auch den Opfern genüge tun und nicht nur versuchen die Täter evtl. zu bestrafen, evtl. zu schützen und anschließend resozialisieren, gerade bei Terroristen und Kindermördern dürfte dies schwer den Menschen zu vermitteln sein.

    Der Vergleich mag etwas hinken, aber als Raser wirst Du an den Pranger gestellt, bist du Terrorist überlegt man welche Rechte dir zu stehen, ist das Rechtsstaatlich in Ordnung????, ich glaube nicht. Dies hilft eher den extremistischen rechten und linken Randgruppen, aber bestimmt nicht unserer Gesellschaft.


    OBL mag bei seinem Tod unbewaffnet gewesen sein, die meisten seiner Opfer waren es auch und haben sicherlich nichts böses im Schilde geführt oder versucht die Welt zu verändern

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    #62
    Das die meisten Menschen sich diese Frage nach der Rechtsstaatlichkeit nicht stellen ist mir bewusst, und genau dem gilt meine Sorge. Ich glaube auch, dass man Pakistan nicht einbezogen hat, wenn auch aus berechtigten Zweifeln heraus, das wird noch zu einem großem Problem werden. Mitleid mit diesem Verbrecher wird niemand haben.

    Ich war viele Male in Pakistan, möchte zu diesem Land noch was sagen. Das Bild von Pakistan in der Weltöffentlichkeit wird mis-geprägt von der öffentlichen Vorstellung seiner Machthaber. Die Menschen in Pakistan sind das nicht. Diese Land ist auf dem bestem Wege zum nächsten riesengroßen Problem zu werden, unter westlicher Mitwirkung.

  3. Chefe Gast

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    #63
    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    ...
    Ich war viele Male in Pakistan, möchte zu diesem Land noch was sagen. Das Bild von Pakistan in der Weltöffentlichkeit wird mis-geprägt von der öffentlichen Vorstellung seiner Machthaber. Die Menschen in Pakistan sind das nicht.
    ...
    Ist das nicht immer das selbe? Deren westliche Nachbarn sind in den Augen der meisten hier alle Taliban und obwohl man sich heutzutage viel besser informieren könnte, sind es meist die Schlagzeilen mit den größten Buchstaben, die zur Meinungsbildung herangezogen werden...

    Wenn ich eine so fixe Idee hätte, wie die US-Regierung (nämlich die als Anführer bekannten, radikalen Terroristen zu töten), würde ich auch aus lauter Angst vor Misserfolg so heimlich wie möglich vorgehen - schon zwei Mal, wenn ich denke, dass die Chefs in dem Land, in dem ich agieren will, nicht zuverlässig sind...

  4. Registriert seit
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    #64
    Zitat Zitat von Chefe Beitrag anzeigen
    Ist das nicht immer das selbe? Deren westliche Nachbarn sind in den Augen der meisten hier alle Taliban und obwohl man sich heutzutage viel besser informieren könnte, sind es meist die Schlagzeilen mit den größten Buchstaben, die zur Meinungsbildung herangezogen werden...
    Mit derselben Holzschnittartigkeit werden die Amerikaner übrigens auch betrachtet;-)


 
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