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heutige Arbeitskultur....Gedankenanstoss

Erstellt von Moni70, 17.11.2008, 09:46 Uhr · 18 Antworten · 1.489 Aufrufe

  1. 084ergolding Gast

    Standard

    #11
    Zitat Zitat von mind Beitrag anzeigen
    ..auf das, aus meiner Sicht, Wesentliche!

    Genau hier liegt der Knackpunkt und solange die Bereitschaft, sich in die Situation und Motivation des Gegenübers hineinzudenken und zu fühlen fehlt, durchzieht das Empfundene alle Ebenen der Kommunikation und des daraus resultierenden Umgangs miteinander!
    Vollkommen richtig. Deshalb ist miteinander zu klären, wie die Kommunikation miteinander verbessert werden kann. Oder eben nicht. Rückzug kann später immer noch das Beste sein.

    Ach, liest sich so leicht.....
    Grüße jan

  2. mind Gast

    Standard Aber....

    #12
    Zitat Zitat von 084ergolding Beitrag anzeigen
    Ach, liest sich so leicht.....
    Grüße jan
    ...es geht Jan, so man(n)/frau denn will........

  3. 084ergolding Gast

    Standard

    #13
    Zitat Zitat von mind Beitrag anzeigen
    ...es geht Jan, so man(n)/frau denn will........
    Zumindest so sollte der Anfang zur Verbesserung sein.
    Allerdings bei Persönlichkeitsproblemen, prägnanten Erfahrungen aus der Vergangenheit...
    da hilft nur eine professionelle Therapie. Da ist´s mit Gespächen für die Katz.

    Katz.... da war doch so ein Thread, da hab ich heut noch gar nicht reingeschaut !
    Hey, Grüße,
    Jan

  4. Registriert seit
    16.05.2006
    Beiträge
    1.390

    Standard

    #14
    Empathie....Mitgefühl....das kann so einfach sein ....es will nur keiner wahr haben....

  5. Registriert seit
    02.10.2007
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    10.725

    Standard Aus Erfahrung

    #15
    kann ich da nur sagen : Nur wer spricht, dem kann geholfen werden.
    Auch wenn Gespräche machmal schmerzhaft oder lästig sind, so können sie durch NICHTS , auch nicht durch mails oder Memos ersetzt werden (eher schlecht, weil keine Emotion rüberkommt).

    Zum Sprechen gehört allerdings Sprech/Gesprächskultur.. und die kann man nicht immer erwarten.

    In solchen Fällen hilft nur Vermittlung oder auf Neudeutsch Mediation.

    In manchen Bereichen helfen Emphase oder Emotion allerdings nicht nur nicht weiter, sondern sind eher kontraproduktiv während der Arbeit. Da ist es dann aber doppelt wichtig, daß die Kollegen oder Mitarbeiter sich neben der Arbeit als Menschen gut verstehen und kennen, sonst geht diese Team-Arbeit nicht lange gut.

    Kurzfassung : MONI hat Recht wenn ihr menschliche Faktoren wichtig sind und auch wenn sie feststellt daß das eher nachlässt in der Arbweitswelt. Wichtig wärs aber schon und das wird man auch irgendwann wieder merken

  6. Registriert seit
    11.07.2007
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    Standard

    #16
    Da ich selbst in den letzten Jahren vom Azubi bis bis zur leitenden Funktion und neuerdings in beratender Funktion alle Stationen durchgemacht habe, stelle ich fest, daß dieses "Phänomen" das Moni beschreibt stärker auftritt, je höher man sich in der Hirarchie umschaut. Ich habe nicht gewußt (oder wollte es nicht wahr haben), daß es so viele falsche Menschen auf diesem Planeten gibt. Je höher ich kam, um so hinterfotziger wurden die Kollegen und Vorgesetzten.

    Wer in diesem Umfeld nicht zugrunde geht, der muß schon eine halbwegs gefestigte und gesunde Psyche haben. Und ich wünsche mich immer öfter in eine Zeit zurück, in der ich an der Maschine die Knöpfe gedrückt habe und die Welt noch in Ordnung war.

    Und meine Erfahrung zum Thema "Reden": Querdenken und auf Mißstände aufmerksam machen kann dich ganz schnell den Kopf kosten. Stelle niemals eine Entscheidung deines Vorgesetzten in Frage!

  7. mind Gast

    Standard Aber...

    #17
    Zitat Zitat von albschwob Beitrag anzeigen
    Stelle niemals eine Entscheidung deines Vorgesetzten in Frage!

    ...sollte Dir ein wenig Diplomatie eigen sein, so wäre es durchaus möglich, eigene Denkansätze so einzubringen, dass diese einerseits nicht die Position des Vorgesetzten schwächen und doch einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen könnten!

    Empathie war ein Schlagwort in diesem Thread!

    Sich zurückzuziehen bedeutete, Vielfalt durch "sich selbst nicht einbringen" zu reduzieren!

  8. Registriert seit
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    #18
    Zitat Zitat von fichti Beitrag anzeigen
    weniger personal - das credo hier in deutschland wenn man bedenkt, dass menschen für 3,50 brutto im hotelgewerbe arbeiten gehen, dann kann man von denen doch nicht erwarten, dass sie mit einem zur arbeit kommen und dies 8-10 stunden durchhalten sollen . am schnellsten spart man halt am personal. der arbeitsmarkt hat sich radikal in D geändert. ich selbst habe lange jahre in der krankenpflege gearbeitet und mitbekommen wie immer mehr kranke mitmenschen von immer weniger personal zu betreuen war. ich hänge noch immer an meinem beruf, doch leider konnte man gegen diese politik nichts unternehmen. somit habe ich mich fort - und weitergebildet und arbeite jetzt noch immer im gesundheitswesen-aber im büro wenigstens habe ich geregelte zeiten und keine schichtarbeit mehr. auf den mund bin ich nicht gefallen und äussere mich auch zu mißständen- bis dato noch ohne negative folgen. viele menschen jedoch fürchten sich - und oft auch berechtigterweise! was soll man schon auf dem ländlichen gebiet sonst machen??
    meine meinung - dass wir 5.000.000 arbeitslose hatten, war gewollt! schaut euch um - was gibts denn noch für tarifverträge! der BAT wurde hier gekündigt - danke verdi für den tollen neuen tarifvertrag uk - den arbeitnehmern überall in D wurde gedroht - jeder hatte angst um seinen arbeitsplatz und somit entstand diese kultur der verschwiegenheit, mund halten, nicht auffallen, nichts privates im geschäft äussern usw. u. so fort. dann also die verantwortlichen merkten, dass die mentalität jetzt so weit ist, reduzierten sich die arbeitslosen plötzlich wieder. angeblich aufschwung - nur - hat einer von euch davon was im geldbeutel mitbekommen - ich nicht!!! also nur mehr arbeitnehmer in lohn und brot , die jetzt still sind, angst haben, keine gefühle zeigen. DAS IST DEUTSCHLAND - IHR SEIT DEUTSCHLAND - schade eigentlich
    fichti: bin Rettungsassistent, ich unterschreibeDir das sofort!!

  9. Registriert seit
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    #19
    Zitat Zitat von mind Beitrag anzeigen
    ...sollte Dir ein wenig Diplomatie eigen sein, so wäre es durchaus möglich, eigene Denkansätze so einzubringen, dass diese einerseits nicht die Position des Vorgesetzten schwächen und doch einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen könnten!

    Empathie war ein Schlagwort in diesem Thread!

    Sich zurückzuziehen bedeutete, Vielfalt durch "sich selbst nicht einbringen" zu reduzieren!

    Ok .... da ist was dran .... und der geborene Diplomat bin ich wahrlich nicht.

    Den nachhaltigen Eindruck aber habe ich bestimmt schon bei verschiedenen Menschen hinterlassen. Übrigens auch bei meinen Vorgesetzten. Die werden mich so schnell nicht vergessen. Schließlich mußten sie ja jede Menge Energie aufwenden um mich zu unterdrücken .... oder letzendlich los zu werden. Trotzdem ziehe ich mich nicht zurück. Ich will ja schließlich jeden Morgen in den Spiegel blicken können! Und das können viele "Manager" heutzutage bestimmt nicht mehr.

    An Empathie fehlt es mir auch nicht. Ich kann deren Gedanken sehr gut nach vollziehen. "Der könnte mir gefährlich werden .... den muß ich drücken oder abschieben!" Dabei will ich nur meinen Job machen - und zwar gut machen. Und nicht aufgrund von Gewinnmaximierungsmassnahmen an der Qualität sparen nur um die Profilierungsgeilheit eines "Managers" zu unterstützen. Die Scheixxe dürfte ja dann ich wieder ausbaden.

    Was ich mit meinem ersten Post eigentlich ausdrücken wollte ist, daß es vielen heute nur noch um sich selbst, um den eigenen Aufstieg, um die eigene Karriere, um die eigene Macht geht. Das Wohl des Unternehmens steht ganz am Ende. Das interessiert niemanden. Da ist keine Nachhaltigkeit mehr gefagt. Es wird nur noch mit den Ellenbogen gearbeitet und da kann keine freundliche Atmosphäre mehr aufkommen. Da wird alles was du von dir gibst gnadenlos gegen dich verwendet!


 
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