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Heutige Auto-Motoren: Downsizing und Aufladung...

Erstellt von bogoman, 06.07.2015, 22:10 Uhr · 118 Antworten · 7.530 Aufrufe

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    #51
    Zitat Zitat von Boxertyson Beitrag anzeigen
    um adäquat von der Stelle zu kommen
    Darum geht es. Wenn man eine schaltfaule Sau ist und es männlich mag, dann kann man den vernünftigen Gnubbel-Dosen nichts abgewinnen. Deswegen habe ich nicht nur einen Reihen-Sechser, sondern auch noch einen schwedischen Reihen-Fünfer und einen US-Achtender mit genug Hubraum für acht Ford Fiesta. Und unser Skoda Fabia hat auch einen Zweiliter-Motor. Aber ernsthaft benötigen tut man nichts davon. Das ist nur so eine Herzenssache. Und wenn ich alle gegen einen einzigen aktuellen Spritsparer eintauschen würde, dann hätte ich wohl das reinere Gewissen. Aber danach war hier ja gar nicht gefragt.

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    #52
    Das die alle Verbrauchsangaben der Hersteller das Papier nicht wert sind, auf dem sie gedruckt sind, ist ja unbestritten. Aber was da für Abweichungen im normalen Mischbetrieb raus kommen bei den kleinen aufgeladenen Motoren ist schon derb.
    Vor 2 Jahren im Pfingsturlaub auf Malle hatten wir für ca. 1000km einen Skoda Yeti 1,2 mit 105PS als Mietwagen, prima Wagen aber soff wie Loch im Landstraßenbetrieb und bissle in den Bergen. Zu viert im Auto (davon 2 Kinder) und gemächlicher Fahrweise, was auch sonst bei der Leistung, waren es im Schnitt 9L Super. Neulich ausgiebig einen A5 Cabrio mit 1,8 TFSI 160 PS probe gefahren, nebenbei bemerkt ist das ein sehr lahmer Motor in dem Auto und harmoniert überhaupt nicht, alles offen gefahren, fast nur Landstraße und auch eher verhalten. Verbrauch laut BC waren dann 10,9 Liter !! Sorry das ist ja wohl eine Lachnummer, da darf bei dem Cruisen nicht mehr als eine 8 stehen.

    Da lob ich mir unseren A3 2,0 TDI mit 140PS, den fährst auch unter 5L im Landstraßenbetrieb und der Passat mit 2,0L TDI und 170PS begnügt sich da auch mit gut 6 L Realverbrauch, nicht nach BC.

    Für mich stehen die Mehrkosten für einen kleinen, aufgeladenen Spritsparmotor jedenfalls in keinem Verhältnis zur oft nicht vorhandenen realen Einsparung.

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    #53
    Zitat Zitat von Batzen Beitrag anzeigen
    Das die alle Verbrauchsangaben der Hersteller das Papier nicht wert sind, auf dem sie gedruckt sind, ist ja unbestritten. Aber was da für Abweichungen im normalen Mischbetrieb raus kommen bei den kleinen aufgeladenen Motoren ist schon derb.
    Vor 2 Jahren im Pfingsturlaub auf Malle hatten wir für ca. 1000km einen Skoda Yeti 1,2 mit 105PS als Mietwagen, prima Wagen aber soff wie Loch im Landstraßenbetrieb und bissle in den Bergen. Zu viert im Auto (davon 2 Kinder) und gemächlicher Fahrweise, was auch sonst bei der Leistung, waren es im Schnitt 9L Super. Neulich ausgiebig einen A5 Cabrio mit 1,8 TFSI 160 PS probe gefahren, nebenbei bemerkt ist das ein sehr lahmer Motor in dem Auto und harmoniert überhaupt nicht, alles offen gefahren, fast nur Landstraße und auch eher verhalten. Verbrauch laut BC waren dann 10,9 Liter !! Sorry das ist ja wohl eine Lachnummer, da darf bei dem Cruisen nicht mehr als eine 8 stehen.

    Da lob ich mir unseren A3 2,0 TDI mit 140PS, den fährst auch unter 5L im Landstraßenbetrieb und der Passat mit 2,0L TDI und 170PS begnügt sich da auch mit gut 6 L Realverbrauch, nicht nach BC.

    Für mich stehen die Mehrkosten für einen kleinen, aufgeladenen Spritsparmotor jedenfalls in keinem Verhältnis zur oft nicht vorhandenen realen Einsparung.
    ...stimmt, meinen 520D Touring (177PS) fahre ich mit 6,5-7 l. um auf 8-9L/100km zukommen muss ich auf der Bahn schon wilde Sau spielen!!

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    #54
    @Batzen:

    Also bei einem 2 l TDI mit 140 PS und 320 Nm bei ca. 1700 U/min kann man nicht unbedingt von einem normalen Motor sprechen. Der ist auch schon aufgeladen und entspricht daher auch schon den Vorstellungen von Downsizing. Den gleichen habe ich in meinem Yeti. der Verbrauch über 36 tkm gemessen liegt bei echten 5,6 l/100 km (Spritmonitor.de). Dabei fahre ich meist Autobahn zwischen 120 - 130 km/h. geb ich Gas, braucht der in Kombination mit der weniger windschnittigen Karosserie auch schon mal deutlich einen Liter mehr.
    Ein normaler 2 l Motor wäre beispielsweise der 2 l Diesel des MB 200 (W118) aus den siebziger Jahren. Der hatte 55 PS, lief knapp 140 und brauchte ca. 9 l/100 km. Und war ein Erlebnis auf der A7 Richtung Kassel. Vorausschauende Fahrweise mit Schwung! Mein 5er Benziner (1999) brauchte ebenfalls 9 l bei zurückhaltender Fahrweise und max. 195 Nm bei ca. 4500 U/min. Beim alten 525 Benziner sieht es nicht viel besser aus, ca. 250 Nm.

    Es ist bekannt, daß die von den Herstellern angegebenen Verbräuche unter Idealbedingungen ermittelt wurden und in Praxis nicht erreicht werden (bei mir paßt's ganz gut). Das liegt allerdings nich am fahrzeug sondern den in Praxis auftretenden Einsatzbedingungen einschließlich des flotten Gasfußes des Fahrers. Und je flotter das Auto ist, umso so flotter ist auch der Gasfuß und umso höher der Verbrauch. Das macht sich dann halt insbesondere bei kleinen Motoren bemerkbar, die man schon mal etwas "treten" muß um richtig flott unterwegs zu sein. Insbesondere wenn es sich um Mietwagen handelt, bei denen man aus verständlichen Gründen eher weniger Rücksicht auf Motor und Fahrzeug nimmt und auch auf den Verbrauch, insbesondere wenn' der Arbeitgeber zahlt. Oder in Urlaub ist. Meine Erfahrungen.

    Nichtsdestotrotz sind die Verbräuche moderner Fahrzeuge deutlich gegenüber den älteren Fahrzeugen zurückgegangen, wenn man den Verbrauch gewichtsbereinigt vergleicht. Und wenn man berücksichtigt, daß heute viele kleine Helferlein in Betrieb sind (z. B. Klima, und Automatik), die auch ihren Obulus abverlangen.

    Der Vergleich eines 3 l Sechzylinder TDI (ist auch schon aufgeladen) mit einem 2,0 TDI ist vielleicht auch nicht ganz fair. Dann schon eher ein 1,6 l mit einem 2 l Triebwerk. Z. B. der neue Opel-Flüster-Diesel mit dem 140 PS TDI von VW. Hier merkt man fast keinen Unterschied im Fahrverhalten, außer daß der Opel deutlich leiser ist und etwas weniger Sprit braucht. Gleiches gilt für einen "normalen" 3 l Diesel mit einem moderneren 2,5 l Aggregat.

    Gruß TomJupp

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    #55
    Zitat Zitat von Zeckenbock Beitrag anzeigen
    Darum geht es. Wenn man eine schaltfaule Sau ist und es männlich mag, dann kann man den vernünftigen Gnubbel-Dosen nichts abgewinnen. Deswegen habe ich nicht nur einen Reihen-Sechser, sondern auch noch einen schwedischen Reihen-Fünfer und einen US-Achtender mit genug Hubraum für acht Ford Fiesta. Und unser Skoda Fabia hat auch einen Zweiliter-Motor. Aber ernsthaft benötigen tut man nichts davon. Das ist nur so eine Herzenssache. Und wenn ich alle gegen einen einzigen aktuellen Spritsparer eintauschen würde, dann hätte ich wohl das reinere Gewissen. Aber danach war hier ja gar nicht gefragt.
    unser fuhrpark sieht ähnlich aus.
    ein reineres gewissen hätte ich mit einer neuen sparbüchse aber auch nicht, denn allein die energie und umweltbelastung zu dessen herstellung ist immens. so fahre ich weiter unsere 11, 18 und 38 jahre alten ausgewachsenen blechdosen.

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    #56
    Zitat Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
    geht die neue Sparsamkeit mit einer viel geringeren Maximallebensdauer einher.
    Das wiederum wird die meisten nicht wirklich kratzen, da sie sicher vorher weGSeln "müssen" um wieder dabei zu sein.

    Josef

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    #57
    Zitat Zitat von -Larsi- Beitrag anzeigen
    so fahre ich weiter unsere 11, 18 und 38 jahre alten ausgewachsenen blechdosen.
    ...und blässt dabei zumindest bei letzteren beiden auch die entsprechenden Emissionen in die Umwelt.

    Josef

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    #58
    Zitat Zitat von Intermezzo Beitrag anzeigen
    @Batzen:

    Also bei einem 2 l TDI mit 140 PS und 320 Nm bei ca. 1700 U/min kann man nicht unbedingt von einem normalen Motor sprechen. Der ist auch schon aufgeladen und entspricht daher auch schon den Vorstellungen von Downsizing. Den gleichen habe ich in meinem Yeti. der Verbrauch über 36 tkm gemessen liegt bei echten 5,6 l/100 km (Spritmonitor.de). Dabei fahre ich meist Autobahn zwischen 120 - 130 km/h. geb ich Gas, braucht der in Kombination mit der weniger windschnittigen Karosserie auch schon mal deutlich einen Liter mehr.
    Ein normaler 2 l Motor wäre beispielsweise der 2 l Diesel des MB 200 (W118) aus den siebziger Jahren. Der hatte 55 PS, lief knapp 140 und brauchte ca. 9 l/100 km. Und war ein Erlebnis auf der A7 Richtung Kassel. Vorausschauende Fahrweise mit Schwung! Mein 5er Benziner (1999) brauchte ebenfalls 9 l bei zurückhaltender Fahrweise und max. 195 Nm bei ca. 4500 U/min. Beim alten 525 Benziner sieht es nicht viel besser aus, ca. 250 Nm.

    Es ist bekannt, daß die von den Herstellern angegebenen Verbräuche unter Idealbedingungen ermittelt wurden und in Praxis nicht erreicht werden (bei mir paßt's ganz gut). Das liegt allerdings nich am fahrzeug sondern den in Praxis auftretenden Einsatzbedingungen einschließlich des flotten Gasfußes des Fahrers. Und je flotter das Auto ist, umso so flotter ist auch der Gasfuß und umso höher der Verbrauch. Das macht sich dann halt insbesondere bei kleinen Motoren bemerkbar, die man schon mal etwas "treten" muß um richtig flott unterwegs zu sein. Insbesondere wenn es sich um Mietwagen handelt, bei denen man aus verständlichen Gründen eher weniger Rücksicht auf Motor und Fahrzeug nimmt und auch auf den Verbrauch, insbesondere wenn' der Arbeitgeber zahlt. Oder in Urlaub ist. Meine Erfahrungen.

    Nichtsdestotrotz sind die Verbräuche moderner Fahrzeuge deutlich gegenüber den älteren Fahrzeugen zurückgegangen, wenn man den Verbrauch gewichtsbereinigt vergleicht. Und wenn man berücksichtigt, daß heute viele kleine Helferlein in Betrieb sind (z. B. Klima, und Automatik), die auch ihren Obulus abverlangen.

    Der Vergleich eines 3 l Sechzylinder TDI (ist auch schon aufgeladen) mit einem 2,0 TDI ist vielleicht auch nicht ganz fair. Dann schon eher ein 1,6 l mit einem 2 l Triebwerk. Z. B. der neue Opel-Flüster-Diesel mit dem 140 PS TDI von VW. Hier merkt man fast keinen Unterschied im Fahrverhalten, außer daß der Opel deutlich leiser ist und etwas weniger Sprit braucht. Gleiches gilt für einen "normalen" 3 l Diesel mit einem moderneren 2,5 l Aggregat.

    Gruß TomJupp
    Das ist doch gerade der Witz.

    Der Fahrer ändert sich nicht, sein durchschnittliches Fahrverhalten auch nicht, nur das Auto bzw der Motor.

    Deswegen sind die hier geposteten Vergleiche ja so interessant.

    Denn das ist der Unterschied zwischen der vom Hersteller beworbenen Theorie (Prüfstand unter Bestbedingungen) und der Praxis.

    Und da siehts für die kleinen Turbomotoren nicht so gut aus.

    Klar kann man damit auch sparsam fahren, das kann man aber mit den älteren Motoren auch.

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    #59
    Zitat Zitat von Q_Treiber_Josef Beitrag anzeigen
    ...und blässt dabei zumindest bei letzteren beiden auch die entsprechenden Emissionen in die Umwelt.
    Zum Glück werden Neufahrzeuge ja zu 100% klimaneutral, biologisch abbaubar, recyclebar, essbar und mit ganz vielen Vitaminen hergestellt.
    Mit meinem Chevrolet kann ich gar nicht so viel hinten raus pusten, dass ich bei der Ökobilanz - verglichen mir der Herstellung eines neuen Smart cdi - den Kürzeren ziehen würde. Das gilt natürlich auch für Larsis Fuhrpark und alle anderen Kfz, die ihre besten Tage noch vor sich haben. Deswegen fahre ich auch mein 12 Jahre altes Motorrad, bis es irgendwie gar nicht mehr geht, um mir dann ein Gebrauchtes zuzulegen.

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    #60
    Zitat Zitat von Q_Treiber_Josef Beitrag anzeigen
    ...und blässt dabei zumindest bei letzteren beiden auch die entsprechenden Emissionen in die Umwelt.

    Josef
    so isses!

    allerdings darf ich mit den beiden alten in die grüne umweltzone, mit dem "neuen" nicht.


 
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