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Hoeneß wird angeklagt - er ist überrascht...

Erstellt von Dexter, 04.11.2013, 20:09 Uhr · 683 Antworten · 37.903 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Ist mir bekannt, was aber im Gegenzug nicht heißt, dass ich den "Stern" auch nur für einen Hauch seriöser oder als ernstzunehmendes Magazin betrachte. Aber die Humorseiten dort waren früher ganz gut und schöne Fotos hat er gedruckt.
    Das ist aber ein billiger Reflex. Wenn in einer Zeitung was drinsteht, was einem inhaltlich nicht passt, dann lügt die Zeitung.

    Wird gern genommen, wenn die Argumente alle sind;-)

  2. Registriert seit
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    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Sicherlich kann H. nicht erneut wegen Steuerhinterziehung angeklagt werden, wenn sich herausstellt, dass die 28,5 Mios nicht alles waren. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass - wenn sich weitere Verdachtsmomente für andere Delikte wie Untreue und Bestechlichkeit ergeben sollten (hypothetisch) - auch ein erneutes Verfahren möglich wäre, mit einer erneuten Bestrafung.
    Ich wusste bisher gar nicht dass in unserem Rechtssystem eine Double Jeopardy Klausel versteckt ist.
    UH wurde wegen den gut 27 Millionen zu 3,5 Jahren verknackt. Stellt sich im Nachhinein heraus dass da noch mehr im Busch war, dann wird er wohl erneut vor Gericht stehen nehme ich an. Oder irre ich mich? (mal abgesehen von Untreue, usw... das ist nochmal eine ganz andere Sache)

  3. Registriert seit
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    Wenn Du mit "mehr im Busch" die finanzielle Höhe meinst, dann nein.
    Das Strafverfahren ist für die verhandelten Fälle abgeschlossen, unabhängig von der Höhe, die bei der Detailprüfung der Finanzbehörde nun noch ermittelt wird. Das hat lediglich noch Bedeutung für die Höhe der steuerrechtlichen Zahlungsverpflichtung von UH.

  4. Registriert seit
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    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Das ist aber ein billiger Reflex. Wenn in einer Zeitung was drinsteht, was einem inhaltlich nicht passt, dann lügt die Zeitung.

    Wird gern genommen, wenn die Argumente alle sind;-)
    Mag sein, aber es gibt Medien, bei denen ich selbst die Wettervorhersage anzweifeln würde und Meldungen erst glaube, wenn sie von anderer Stelle verifiziert werden können.

  5. LieberOnkel Gast

    Standard

    Zitat Zitat von GSMän Beitrag anzeigen
    Wenn es um die Beurteilung der Höhe eines Urteils (das beruht auf Rechtsanwendung) geht, würde ich schon etwas Kenntnis erwarten.
    Es ist nicht Aufgabe der Justiz, der breiten Masse der "billig und gerecht Denkenden" gefällige Urteile zu präsentieren.
    Nein. Nicht gefällig, sondern als gerecht empfunden.
    Bitte nicht alles verdrehen. Bist Du Anwalt?!

    Zitat Zitat von GSMän Beitrag anzeigen
    Sollte allgemein und auf Dauer eine signifikante Differenz zwischen gesellschaftlichen Sichtweisen und Urteilen festzustellen sein, ist es Aufgabe der Legislative diesem durch ggf. geänderte Gesetze Rechnung zu tragen.
    Was soll die denn machen? Klar hat es im Rahmen von Strafrechtsreformen unverständliche Änderungen gegeben, beispielsweise die Abschaffung des Summierens von Strafen.

    Aber wie soll die Legislative Einfluß auf das Strafmaß nehmen? Bißchen naiv, oder?!


    Naja, egal, ist wie es ist.

  6. Registriert seit
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    Zitat Zitat von sugus Beitrag anzeigen
    Mein lieber Di@k, ist das wirklich so selbstverständlich? Warum wird denn hier in diesem Forum immer und immer wieder und sehr gerne und auch ausführlich über / und gegen die CH nachgetreten? Und komm mir jetzt nicht mit "ist doch nicht so". Es ist so und/oder wird so von uns, also mir, empfunden.
    Wer im Glashaus sitzt, sollte im Keller bummxxxx

    Zum lachen

  7. Registriert seit
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    2.622

    Standard

    Zitat Zitat von LieberOnkel Beitrag anzeigen
    Aber wie soll die Legislative Einfluß auf das Strafmaß nehmen? Bißchen naiv, oder?!
    Wer legt denn den Strafrahmen für bestimmt Taten fest?
    Nur innerhalb dieses Strafrahmens kann die Judikative ein Strafmaß finden.
    Über Tatmehrheit und Gesamtstrafen usw. müssen wir in diesem Zusammenhang sicher nicht reden.

  8. LieberOnkel Gast

    Standard

    Zitat Zitat von GSMän Beitrag anzeigen
    Wer legt denn den Strafrahmen für bestimmt Taten fest?
    Nur innerhalb dieses Strafrahmens kann die Judikative ein Strafmaß finden.
    (...)
    Was hat der Strafrahmen mit den Strafen zu tun?

    Hoeneß hätte maximal zehn Jahre kriegen können, der Strafrahmen wird bei ihm als Ersttäter zu immerhin mehr als einem Drittel ausgeschöpft.

    Und dann der Kontrast zu dem weiter oben von mir genannten Urteil. Knapp drei Jahre für ein 5exualverbrechen bei einem Wiederholungstäter, der Gesetzgeber läßt hier 15 Jahre zu.
    Also noch nicht mal ein Drittel des möglichen.

    Wie soll die Legislative das geradebiegen? Und wenn man die mögliche Höchststrafe auf 25 Jahre ausweitete, was gar nicht schlecht wäre, würden die Urteile nicht anders ausfallen.

    Ne, ne, die Strafgesetze würden schon einiges ermöglichen.
    Wenn man sie anwendete...

  9. Registriert seit
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    20.644

    Standard

    Zitat Zitat von LieberOnkel Beitrag anzeigen
    Dürfen bei Dir nur Leute mit einer bestimmten Qualifikation eine Meinung haben oder wie ist das zu verstehen?

    Ich denke, die Justiz sollte der breiten Masse der "billig und gerecht Denkenden" Urteile präsentieren, die diese eben als gerecht empfinden.

    Gesunder Menschenverstand und eine gesundes Empfinden für Gut und Böse sollten da als Qualifikation ausreichen.


    Ich kann auch an Stammtischen nichts schlimmes erkennen, auch wenn ich selbst an keinem teilhabe.
    Hier liegst Du falsch. Ein Richter entscheidet im Rahmen der Gesetze und findet so zu einem Urteil. Dabei ist er vollkommen unabhängig von anderen Gremien und möchtegern Einflussnehmern. Ein Richter entscheidet (i.d.Regel) bestimmt nicht nach der Gemütslage von Sympathie oder Antipathie Gruppierungen. Gefällt dem Staat das Urteil nicht so wird der Staatsanwalt die entsprechende nächste Instanz anrufen, für die Verteidigung besteht natürlich die gleiche Möglichkeit. Dieses Verfahren trifft zwar nicht immer des Volkes Seele ist aber genau aus diesem Grund letztlich gerechter.

    Alles andere würde wieder zu den Zuständen des dritten Reiches führen, Rechtsprechung nach der Gemütslage einer Partei und des irren Führers.

    Wir müssen damit leben das unser persönliches Rechtsempfinden, ausgelöst durch die Störung von subjektiven Empfindungen, nicht immer mit dem Gesetz konform geht.

  10. LieberOnkel Gast

    Standard

    Das ein Richter unabhängig ist bedeutet aber nicht, daß er losgelöst von allgemeinen Moralvorstellungen urteilen darf.

    Da hast Du etwas falsch verstanden.

    Und lass die .... - Keule bitte da wo sie hingehört. In der Mottenkiste.


 
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