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Holz als Brennstoff...

Erstellt von Tutima, 09.06.2011, 21:45 Uhr · 43 Antworten · 2.761 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Holz als Brennstoff...

    #1
    dient uns schon eine ganze Weile zum erwärmen unserer Wohnung. Eben diese Weile gehen wir selbst in den Wald um vorher gekauftes Brennholz abzutransportieren und anschließend durch Lagerung für uns nutzbar zu machen.

    Genau da ist das Problem. Bisher haben wir das auf Maß gesägte und gespaltene Holz pauschal eine Weile trocknen lassen.
    Jetzt wollen wir technisch aufrüsten, will heißen, ich suche ein Holzfeuchtemessgerät.

    Gibts in dieser Gemeinde jemanden, der sich außer mit Boxern auch mit Hölzern ausreichend auskennt, um mir einen Kauftip für ein Gerät zu geben, dass gelegentlichen Messungen eines Hobbyholzlers genügt?

    Vielen Dank schonmal für eure Tips...

    Gruß
    MArtin

  2. Smile Gast

    Standard wozu

    #2
    schaust du hier:

    http://www.amazon.de/Feuchtigkeitsme...7653950&sr=8-6

    Ich heize auch mit Holz, so 15RM pro Jahr und haue die Bäume selber um. Danach kleinschneiden spalten und mind. 2 Jahre trocken lagern und ab in den Ofen. Gab noch nie Probleme. Ich messe nicht mehr nach.
    Birke z.B. kannst du auch schon nach einem Jahr verbrennen.

    Wichtig ist m.E. regendichte Abdeckung von oben, unten auf Paletten wg. der Belüftung, ansonsten die Seiten frei lassen und gut ist.

    VG

  3. Registriert seit
    28.03.2009
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    2.285

    Standard

    #3
    Zitat Zitat von Smile Beitrag anzeigen
    schaust du hier:

    http://www.amazon.de/Feuchtigkeitsme...7653950&sr=8-6

    Ich heize auch mit Holz, so 15RM pro Jahr und haue die Bäume selber um. Danach kleinschneiden spalten und mind. 2 Jahre trocken lagern und ab in den Ofen. Gab noch nie Probleme. Ich messe nicht mehr nach.
    Birke z.B. kannst du auch schon nach einem Jahr verbrennen.

    Wichtig ist m.E. regendichte Abdeckung von oben, unten auf Paletten wg. der Belüftung, ansonsten die Seiten frei lassen und gut ist.

    VG
    Birke brennt gut, direkt nach dem Fällen, mit Birkenrinde bekommt man auch bei "hoher Luftfeuchtigkeit" ein Lagerfeuer zurand (Birke "schälen", Ergebniss anzünden und zum Entzünden des sonstigen Brennstoffes verwenden. Funktioniert grad mit dem letzten Streichholz hervorragend).
    Im Kamin brauch ich keine Birke, die brennt viel zu schnell (unergiebig), wie andererseits auch Nadelhölzer. Letztere brennen gut (und viel zu schnell u. offensiv spritzend), auch ohne vorherige Lagerung.
    Buche, Eiche, ...

    die Qual der Wahl
    Uli

  4. Smile Gast

    Standard brennt zu schnell

    #4
    .... ist relativ. Bei uns bekommt man für einen annehmbaren Preis nicht immer nur Eiche und Buche. Buche ist hier eh Mangelware und so bleibt es meist bei Birke und Eiche. Die "schnellen" Hölzer haben aber den Vorteil, dass sich der Ofen bei einer automatischen Zugregelung besser reguliert. Hier reagiert Eiche und z.B. Akazie etwas träge. Ich mische alles schon beim Stapeln und komme damit gut klar. Ausserdem habe ich bei mind. 2 Jahre abgelagertem Holz den wenigsten Ruß im Kamin.

    Deswegen bevorrate ich möglichst viel. Momentan so ca. 70 RM

  5. Registriert seit
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    599

    Standard

    #5
    Hallo Martin.
    Ich heize auch mit Holz und befasse mich beruflich u.a. auch mit Trocknung und deren Messungen. Die ganzen Messgeräte sind Blödsinn. Die messen an der Oberfläche oder dicht daunter, wenn man sie einsticht. Das Messergebnis ist nicht repräsentativ, weil es immer durch die Temperatur und Luftfeuche verfälscht wird. Ausserdem ist der Randbereich in der Regel trockener, weil die Feuchte im Kern länger gehalten wird. Aus meiner Erfahrung sind alle Messgeräte so genau, dass Du mit einer Toleranz von +/- 50% jedes beliebige Messergebnis erwarten kannst. Denn die Einflußfaktoren auf die Messung sind größer als der eigentliche Messwert.

    Wenn Du es genau wissen willst, nimmst Du ein Stück Holz, wiegst es auf einer möglichst genauen Waage aus und steckst es danach in einen mit 120°C vorgeheizten Backofen oder in das Backfach Deines Kaminofens. Dann erst mal 4h drin lassen. Rausnehmen und wieder wiegen. Der Gewichtsunterschied ist der Wasserverlust. Wieder rein in den Ofen und noch mal 2h nachtrocknen. Dann wieder wiegen. Wenn das Gewicht weiter gesunken ist, hat das Holz immer noch Wasser und muss noch mal 2h nachtrocknen. Dann wieder wiegen. Erst wenn 2x das gleiche Gewicht angezeigt wird, ist das Holz absolut trocken. Dann kannst Du daraus zurückrechnen, wie hoch die Holzfeuchte bei Deinem gelagerten Holz noch ist.
    Das ist jetzt schön wissenschaftlich und genau, aber eigentlich nicht wirklich wichtig. Ich hab die Messungen so bei mir auch mal gemacht und festgestellt, nach 3 Jahren ist das Holz immer gut. Nach dem Fällen lasse ich es erst ein Jahr draussen liegen, dann wird es gespalten und auf Länge geschnitten und kommt noch 2 Jahre in einen gut belüfteten Unterstand.

    Warmen Gruß, denn der nächste Winter kommt bestimmt

    Chris

  6. Baumbart Gast

    Standard

    #6
    Das sagt Ihr Schornsteinfeger dazu
    Heiztipps:


    Regeln für das Heizen mit Holz zum Wohle der Umwelt!




    • Heizen Sie ausschließlich mit naturbelassenem, lufttrockenem Holz mit maximal 20% Restfeuchte. Anhaftende Rinde kann mitverheizt werden.
    • Heizholz wird am besten zwischen Dezember und Februar geschlagen und sofort vor dem Lagern gespalten! Das Austrocknen des Holzes wird so wesentlich gefördert.
    • Heizholz muss vor dem Verbrennern zwei bis drei Jahre luftig, vor Regen und vor Feuchtigkeit geschützt, gelagert werden. Nach zwei bis drei Jahren Lagerzeit hat das Holz nur noch max. 15-20% Restfeuchte. Es heizt hervorragend und verbrennt schadstoffarm.
    • Heizholz lagert am besten unter einem vorgezogenen Dach oder in einer luftigen Holzhütte.
    • Lagern Sie frisch geschlagenes Heizholz nicht im Keller. Dort kann es nicht austrocknen, sondern stockt. Nur ganz trockenes Holz kann in einem gut belüfteten Keller gelagert werden.
    • Heizholz darf niemals in eine Plastikplane eingepackt werden. Holz braucht Luft und Wind zum Trocknen.
    • Holz verschiedener Baumarten hat unterschiedliche Heizwerte. Wer Heizholz nach Gewicht kauft, kommt bei Nadelholz am besten weg - aber trocken muss es sein!
    • Wer Heizholz nach Raummeter bemessen kauft, der nimmt aber besser Laubholz.
    • Eichen-, Buchen- und Eschenholz haben den höchsten Heizwert (ca. 2100 kW/h Heizwert je Raummeter).
    • Halten Sie sich immer genau an die Bedienungsanleitung des Herstellers Ihres Ofens oder Ihrer Heizungsanlage und verwenden Sie ausschließlich die von ihm genehmigten Brennstoffe.
    • Müll zu verheizen ist eine Umweltsünde und streng verboten!


  7. Registriert seit
    08.02.2011
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    162

    Standard

    #7
    Zitat Zitat von Kamener Beitrag anzeigen
    Hallo Martin.
    Ich heize auch mit Holz und befasse mich beruflich u.a. auch mit Trocknung und deren Messungen. Die ganzen Messgeräte sind Blödsinn. Die messen an der Oberfläche oder dicht daunter, wenn man sie einsticht. Das Messergebnis ist nicht repräsentativ, weil es immer durch die Temperatur und Luftfeuche verfälscht wird. Ausserdem ist der Randbereich in der Regel trockener, weil die Feuchte im Kern länger gehalten wird. Aus meiner Erfahrung sind alle Messgeräte so genau, dass Du mit einer Toleranz von +/- 50% jedes beliebige Messergebnis erwarten kannst. Denn die Einflußfaktoren auf die Messung sind größer als der eigentliche Messwert.

    Wenn Du es genau wissen willst, nimmst Du ein Stück Holz, wiegst es auf einer möglichst genauen Waage aus und steckst es danach in einen mit 120°C vorgeheizten Backofen oder in das Backfach Deines Kaminofens. Dann erst mal 4h drin lassen. Rausnehmen und wieder wiegen. Der Gewichtsunterschied ist der Wasserverlust. Wieder rein in den Ofen und noch mal 2h nachtrocknen. Dann wieder wiegen. Wenn das Gewicht weiter gesunken ist, hat das Holz immer noch Wasser und muss noch mal 2h nachtrocknen. Dann wieder wiegen. Erst wenn 2x das gleiche Gewicht angezeigt wird, ist das Holz absolut trocken. Dann kannst Du daraus zurückrechnen, wie hoch die Holzfeuchte bei Deinem gelagerten Holz noch ist.
    Das ist jetzt schön wissenschaftlich und genau, aber eigentlich nicht wirklich wichtig. Ich hab die Messungen so bei mir auch mal gemacht und festgestellt, nach 3 Jahren ist das Holz immer gut. Nach dem Fällen lasse ich es erst ein Jahr draussen liegen, dann wird es gespalten und auf Länge geschnitten und kommt noch 2 Jahre in einen gut belüfteten Unterstand.

    Warmen Gruß, denn der nächste Winter kommt bestimmt

    Chris
    Da gebe ich Chris recht, eine genaue Messung mit einem Feuchtemessgerät ist nicht gegeben und das Trocknen im Ofen ist schon ne tolle Idee, aber wer macht das .

    Einfach 3-5 Jahre leigen lassen und du kannst davon ausgehen, dass dein Holz trocken ist.

    P.S. habe mir dieses Jahr 45m Polter (Buche) gekauft und bereits ca. 28m schon verarbeitet.

    Gruß Harald

  8. Registriert seit
    21.04.2011
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    53

    Standard

    #8
    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?...m=150554791206



    ich denke du suchst sowas............


    Gibt es auch in einem Guten Fachhandel für kleines Geld.


    Peter

  9. Registriert seit
    12.01.2011
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    3

    Standard

    #9
    Man könnte auch einfach mal so einen Holzscheit mit dem Beil spalten und mit demFeuchte-Messgerät an der frichen Schnittfläche messen!!

  10. Registriert seit
    21.03.2011
    Beiträge
    599

    Standard

    #10
    Zitat Zitat von Moppedfahrer Beitrag anzeigen
    Man könnte auch einfach mal so einen Holzscheit mit dem Beil spalten und mit demFeuchte-Messgerät an der frichen Schnittfläche messen!!
    Dann solltest Du aber mehrere Messungen machen (Kern, Aussen und dazwischen), diese Messung auf verschiedenen Ebenen durchführen und dann den Mittelwert bilden. Und trotzdem bleibt noch die Frage, ob der gemessene Wert nur 2 cm weiter nicht schon wieder ganz anders sein kan. Holz ist nun mal nicht homogen wie Metall, sondern Aufgrund der natürlich gewachsenen Strukur immer wieder anders.

    Wenn Messgeräte doch nur Schätzwerte bieten, warum soll man dann 2 Stellen hinterm Komma noch messen wollen?

    Ich betrachte das Geld für ein Messgerät als zum Fenster rausgeworfen, weil diese Geräte alle nur "Schätzeisen" sind.

    Gruß
    Chris


 
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