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Hysterische Gesellschaft??

Erstellt von AmperTiger, 04.08.2010, 18:02 Uhr · 48 Antworten · 3.644 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von Pouakai Beitrag anzeigen
    Ein Richter hat sich an Recht und Gesetz zu halten und nicht an Gerechtigkeit. Gerechtigkeit hat nichts mit Recht und Gesetzt zu tun kann aber zufällig auch manchmal übereinstimmen. Der Fehler hat jemand anderes gemacht und zwar der, der erst den Antrag als Dienstunfall positiv beschieden hat und rechtswiedrig war dann der anschließende Widerruf. *malebenklugscheißernmuß*
    danke für die Klarstellung, das stellt das Urteil anders dar. Hatte ich wohl aufgrund des Berichtes so nicht realisiert.

    Trotzdem unglaublich, dass man nicht Selbsterlebtes später als posttraumatisch belastend absetzen kann...

  2. Registriert seit
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    #22
    ... witizg finde ich aber immer noch, das hier aufgerufe Diskussionsverbot!!!
    Wo sind wir den hier, in einem chinesischen Forum könnte ich mir das ja vorstellen. Auf einem Motorradtreff rede ich auch über sachen die nichts mit meiner GS zutun haben!!!!!!!!!

  3. ArmerIrrer Gast

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    #23
    Zitat Zitat von bernyman Beitrag anzeigen
    ... witizg finde ich aber immer noch, das hier aufgerufe Diskussionsverbot!!!
    Wo sind wir den hier, in einem chinesischen Forum könnte ich mir das ja vorstellen. Auf einem Motorradtreff rede ich auch über sachen die nichts mit meiner GS zutun haben!!!!!!!!!

    wie untrue, Du solltest hier auch nichts mehr schreiben dürfen...

    Mein Papa ist Lehrer, ich bin da quasi immer informiert und weiß wie sich das ganze drastisch verändert hat mit den Schülern schon, und ich denke mal seit dieser Veränderung wo nur noch bekloppte Schüler nachkommen, die mangels Erziehung bekloppt sind, ist die "Erkrankungsquote" stark gestiegen...

  4. Registriert seit
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    #24
    Zitat Zitat von monopod Beitrag anzeigen
    ich bin nicht der meinung, dass in einem GS-forum alles, was auch immer jemandem gerademal als passendes thema einfällt, diskutiert werden sollte.
    So ist es aber, und das mit Absicht.

    Das ist der OT-Bereich.
    Somit kann, darf und soll man hier Dinge posten die nichts, aber auch gar nichts mit der GS zu tun haben.

    Wenn mir danach ist die tollsten Storry von meinen Ratzen hier niederzuschreiben mach ich das.
    Will ich etwas über Ratzinger, 'tschuldigung den Papst schreiben mach ich das auch hier.
    Solange die Diskussion sachlich bleibt ist das völlig okay.

    Wenn es nicht interessiert, bitte nicht lesen. Danke

  5. Baumbart Gast

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    #25
    Zitat Zitat von Matjes Beitrag anzeigen

    Sicher gibts für ihren Beruf ungeeignete Menschen nur bei Lehrern - logo.

    Klar ist aber, dass die Fälle der Berufunfähigkeiten in manchen Berufgruppen exorbitant hoch sind.
    Wie das bloß kommen kann..
    Was viele Lehrer bzw. allgemein Beamte immer gerne vergessen ist dass es diesen 'Berufsunfähigkeitstüv" in den meisten anderen Berufen gibt. Wer seinen Job nicht ordentlich macht fliegt raus oder geht - im Falle der Selbständigkeit - pleite. Bevor ein unfähiger Lehrer rausfliegt muss er schon Schüler erschießen. Damit hängt möglicherweise auch die hohe Zahl der frühpensionierten zusammen, wer jahrzehntelang überfordert ist dem bescheinigt der Arzt mit 50 dann schon mal die Frühpension.

    Und vorschreiben zu wollen was hier diskutiert werden darf ist unterste Schublade.

  6. Registriert seit
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    #26
    Wie ich ja bereits erwähnte: das Thema ist eindeutig zu komplex um es hier im Forum abschließend zu diskutieren. Aber diskutiert werden sollte es auf jeden Fall.

    Um nochmal auf den Beitrag von Matjes zurück zu kommen:

    Eines der Probleme ist natürlich, dass immer mehr Eltern ihre Erziehungsarbeit auf die Lehrkörper abwälzen - ohne das diese ihrerseits "erziehen" dürfen. Denn dann wird ja gerne mit dem großen Bruder/der Sippschaft oder dem brennenden Auto gedroht. Da kann der oder diejenige hinter dem Pult dann noch so autoritär sein. Es ist und bleibt ein Problem der verrohenden Gesellschaft...

    Ich kenne diese Problem der überforderten Lehrer nicht nur aus der eigenen Schulzeit - wie schließlich alle hier - sondern auch aus vielen Jahren der Erwachsenenbildung und meinem Bekanntenkreis. Ja, es gibt sie, die Lehrer bei deren Betreten der Klasse alle Zöglinge "stramm" sitzen. Und es gibt eben die anderen "Pfeifen", die schon mit hängenden Schultern und eingezogenem Kopf die Klasse betreten um mal wieder 45 min. lang "niedergemacht" zu werden. Letztere sollte man auf ihre Tauglichkeit hin überprüft werden... Mehr meinte ich nicht mit dem TÜV oben.

    Es ist mir durchaus bewusst, dass sich die Zeiten geändert und die Lehrkörper heutzutage so gut wie keine Handhabe mehr gegen die kleinen, aufbegehrenden Arschmaden haben aber gerade das impliziert doch eine Forderung nach wirklich fähigen, also durchsetzungsfähigen und Sozial-kompetenten Personal im Bildungsbereich. Aber eben nicht nur. Auch die Gesellschaft ist hier in der Pflicht.

    Und falls sich jetzt einige der "Ich bin kein Lehrer, aber..."- Fraktion hier auf den Schlips getreten fühlt, dann habe ich wohl im richtige Nest gestochert...

    Gruß,
    Jan

  7. Registriert seit
    02.10.2007
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    Standard Lehrer

    #27
    sein is nicht einfach.

    Aber es gibt durchaus Mittel, Personen mit Verdeutlichungstendenzen (Vortäuscher von Krankheiten etc) auszubremsen.
    Und das hilft.
    siehe hier
    http://www.spiegel.de/unispiegel/job...533312,00.html

    Der Ausgangsfall ist in der Tat eine Justizposse. Da macht die Behörde einen Fehler weil sich keiner vorstellen kann, das jemand der gar nich vor Ort war überhaupt einen Antrag stellen würde.
    Dieser Fehler wird dann falsch korrigiert und nu kann das Gericht nicht mehr anders. Der Lehrer nutzt nur aus was das Recht ihm gibt.

    Ob man das immer tun sollte steht auf einem anderen Blatt.

    Dass die Berufsgruppe der Lehrer offensichtlich viel Zeit hat um sich auszudenken was man so alles nebenbei noch machen könnte und dass
    z.B. in der Politik fast nur Lehrer und Juristen vertreten sind macht mich schon lange nachdenklich.
    Aktuelles Beispiel ist der ehemalige Lehrer und OB von Duisburg.

    Fazit aus meiner Sicht : Die Ausnutzung von Rechtspositionen ohne Rücksicht auf die Allgemeinheit ist verachtenswert.

    Umgangskultur hat das nicht.

    Unfähige Lehrer gab es schon immer (wie auch in allen anderen Bereichen Unfähige rumrennen) aber lustig sind die vom Tiger zitierten Fälle schon (da sie letztlich durch ihre Absurdität die Hauptdarsteller echt blöd aussehen lassen).

    Wer auch immer in diesem OFF TOPIC geführten Bereich des Forums nicht über Gott und die Welt lesen bzw diskutieren möchte, sollte wenigstens diejenigen die das tun respektieren und nicht verunglimpfen.

  8. Registriert seit
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    Standard

    #28
    Danke Dirk, das ist der beste Beitrag zu dem Thema

    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen
    Aber es gibt durchaus Mittel, Personen mit Verdeutlichungstendenzen (Vortäuscher von Krankheiten etc) auszubremsen.
    ich hoffe nur, dass das Regierungspräsidium diese Möglichkeiten in dem Fall kennt

    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen
    Der Ausgangsfall ist in der Tat eine Justizposse. Da macht die Behörde einen Fehler weil sich keiner vorstellen kann, das jemand der gar nich vor Ort war überhaupt einen Antrag stellen würde.
    Dieser Fehler wird dann falsch korrigiert und nu kann das Gericht nicht mehr anders. Der Lehrer nutzt nur aus was das Recht ihm gibt.

    Ob man das immer tun sollte steht auf einem anderen Blatt.
    genau so ist es. Eine Justizposse, in der das Gericht (leider) nicht mehr anders entscheiden konnte. Ich hab mir das Urteil (und die Vorgeschichte) ausm Netz geholt

    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen
    ...aber lustig sind die vom Tiger zitierten Fälle schon (da sie letztlich durch ihre Absurdität die Hauptdarsteller echt blöd aussehen lassen).
    das sollte mein Beitrag ja aufzeigen, wie absurd manche Geschichten sind und dass sich manche Menschen nicht entblöden ihren Realitätsverlust in die Öffentlichkeit zu tragen und sich letztlich dadurch nur selbst entlarven.

  9. Registriert seit
    09.03.2009
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    Standard besser...

    #29
    moin,
    ah, der Ton wird besser.
    Es gibt viele Blickwinkel für ein Problem.

    @Tiger - stimmt, hasse wohl war.
    hier darf man über alles reden - glücklicherweise.
    Nur so ganz flach brauchs ja nu nich sein

    Das Problem der Gesellschaft bleibt, das mieses oder kriminelles Verhalten kaum irgendwelche spürbaren Konsequenzen für die Täter hat.
    Juristisch alles doll aber unnütz.

    Ich habs hier erlebt, wie verzogene Mistbratzen im Ort randalierend Scheiben einschlugen.
    Als die gegen meine Wohnzimmerscheibe bollerten und die Scheibe einer 80 jährigen Nachbarin zu Bruch ging, bin ich mit den schnellen Schuhen hinterher.
    Die feine Dumpfbackenbande lief auf ihrer Flucht genau einem allarmierten
    Zivilstreifer mit Einsatzhund im Kombi in die Quere.

    War ein schönes Bild, wie die bewegungslos mit den Händen an der Hosennaht stehen blieben, als der im Kombi tobende Schäferhund raus sollte.
    Weglaufen wollten sie dann doch nicht mehr.

    Nach der Personalienaufnahme auf der Polizeiwache verließen die vier lieben Kleinen, lachend mit erhobenen Mittelfingern die Wache.
    Der Papi ist nämlich Rechtsanwalt und macht das schon...
    Die Gesichter der Polizisten vergess ich nicht so schnell.

    Und da liegt der Hase in der Wiese.
    Mistbauen hat keine spürbaren Konsequenzen.

    Daher ist es sehr Schade, das die Berliner Richterin
    http://www.zeit.de/2010/31/Rezension-Heisig

    diesen Kampf gegen die Verrohung der Gesellschaft einsam verloren hat.
    Mir hat sie imponiert.

    Matthias

  10. Baumbart Gast

    Standard

    #30
    diesen Kampf gegen die Verrohung der Gesellschaft einsam verloren hat.
    nee, hat sie nicht. Ihr Neukoellner Modell wird berlinweit umgesetzt, und ihr Buch wird, nicht zuletzt wg. der Schlagzeilen die sie gemacht hat, den Händlern aus den Händen gerissen. Die Frau bewegt was, auch jetzt noch.


 
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