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Ideenfabrik vs. wirtschaftlichen SuperGau

Erstellt von Moni70, 12.02.2009, 20:37 Uhr · 17 Antworten · 1.377 Aufrufe

  1. Registriert seit
    16.05.2006
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    Standard Ideenfabrik vs. wirtschaftlichen SuperGau

    #1
    ok. Dann fange ich einfach an Ideen in den Raum zu werfen.....

    Grundregel: nichts schönreden, an der Realität bleiben und los geht's.....

    - Als Selbständige beobachte ich das Projektgeschäft ständig, auch wenn ich lange unter Vertrag bin.
    - Geknüpfte Kontakte halte ich mir warm
    - Verbindlichkeit ist für mich das A und O z.B. jede Anfrage bekommt von mir eine Antwort, auch wenn diese nicht notwendig ist....

    wer macht weiter?

  2. Registriert seit
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    5.056

    Standard

    #2
    Durch die ganze Anlagenmisere haben ja auch viele Geld ans Bein gebunden. Ein guter Freund von mir ist im Vorstand einer Sparkasse, die es nicht erwischt hat (Dank seiner soliden Denke). Er sagte kürzlich zu mir....du, bei den ganzen Anlagemöglichkeiten blickt fast keiner mehr durch, selbst ich habe bei manchen Dingen meine Schwierigkeiten und ich bin eigentlich im Thema!!

    Seine Devise...was ich beim 2. Mal Durchlesen nicht verstehe, da lass ich die Finger von!!!

    Ich finde, das ist eine gute Lebensweisheit!!!!!

  3. Registriert seit
    22.09.2007
    Beiträge
    538

    Standard

    #3
    Hi Moni,

    Zitat Zitat von Moni70 Beitrag anzeigen

    Grundregel: nichts schönreden, an der Realität bleiben und los geht's.....

    - Als Selbständige beobachte ich das Projektgeschäft ständig, auch wenn ich lange unter Vertrag bin.
    - Geknüpfte Kontakte halte ich mir warm
    - Verbindlichkeit ist für mich das A und O z.B. jede Anfrage bekommt von mir eine Antwort, auch wenn diese nicht notwendig ist....

    wer macht weiter?
    Gute Ansätze, leider scheitert es an der Unfähigkeit vieler Angestellten oder Abteilungsleiter ... Deren Motto schein zu sein "Ist mir pupsegal ob der Kunde was kauft - mein Gehalt bekomme ich so oder so" ... Kundenorientierung = Fremdwort
    Nur als Beispiel - der örtliche Reisschüssel Dealer ist nicht in der Lage, mir kurzfristig eine Sitzschienen-Verlängerung für das von mir favorisierte Auto zu organisieren ( Porto würde ich übernehmen ).... Lapidare Antwort "hmm bei 18K lohnt sich das nicht" ..

    Sorry, aber den Typ würde ich -als Chef- mit der Saublase Richtung Arbeitsamt prügeln ...

    Mein Betrag zur "deiner" Ideenfabrik -> Größtmögliche Sensibilisation der Mitarbeiter Richtung Kunde ...

    Grüße

    Kramer

  4. Oldtimer Gast

    Standard

    #4
    Hallo Monika, schön, dass Du Dich an das nicht ganz einfache Thema heran getraut hast.
    Es ist schwierig zu bearbeiten und schwierig am Leben zu erhalten; ohne es zu zerreden.
    Was mich dagegen ein wenig irritiert, ist die von mir wahrgenommene Zielgruppe der Selbständigen.
    Dabei ist das Feld der Iinvolvierten, hier allgemein der Forenuser viel weiter
    und das Thema geht alle an. (meine ich)
    Korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege.

    Momentan habe ich keine direkte Antwort parat. Das wird sich im Laufe der Tage sicher ändern.
    Gedanken schwirren mir sehr viele im Kopf herum. Ich muss sie nur "ausrichten".

    Danke für Deinen Anfang.

  5. beak Gast

    Standard

    #5
    Hi Moni,
    schön, dass Du diesen Fred "eröffnet" hast!!!!
    Da ich "nur" Arbeitnehmerin bin ich nur von meiner Warte aus "objektiv" was von mir geben.
    Zum 1. wäre es für mich ganz wichtig, dass Arbeitgeber ehrlich mit ihren Mitarbeitern umgehen, dass ein Austausch statt findet. Dass auch Angestellte und Arbeiter, natürlich geht das nur bis zu einem gewissen Grad, in ihrer Position wahr und ernst genommen werden. Das hat schon auch einen psychologischen Faktor. Ich denke, wenn ein Austausch statt finden kann, wird das Verständnis und möglicherweise auch der Zusammenhalt gefördert! In Krisenzeiten, wie jetzt im Moment, dürfte das nicht leicht sein, aber ich denke, dass "aufgeklärte Mitarbeiter" besser zu motivieren sind, die Ärmel hoch zu krempeln, als Mitarbeiter, die nur mit Gerüchten von einen Tag auf den anderen leben.
    LG
    Gabi

  6. VoS
    Registriert seit
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    250

    Standard Langfristigkeit

    #6
    Hallo,

    wenn wieder gelehrt und umgesetzt wird, nicht in 3-Monatszyklen, sondern in mehreren Jahreszyklen zu denken, werden wir viele Probleme, die jetzt auf dem Tisch liegen, nicht mehr haben.

    Wenn der Bonus erst erwirtschaftet ist, wenn die Zahlen in mehreren Jahren noch Konstanz haben, würden de meisten, vom einfachen Mitarbeiter bis zum Vorstand, und beide sind genauso wichtig für ein Unternehmen, sicherlich weniger Krisen verursachen.

    Optimistische Grüße

    Volker

  7. Registriert seit
    16.05.2006
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    Standard

    #7
    Ich spreche keine alleinige Zielgruppe an, sondern es geht alle was an! Ob angestellt oder selbständig!

    mal eine Zusammenfassung, was ich bisher rauslese:

    - Größtmögliche Sensibilisation der Mitarbeiter Richtung Kunde ...
    - Aufbau eines eigenen Netzwerkes (blödes Wort), Zuhören und Weitergeben interessanter Infos, Erfahrungen
    - Verbindlichkeit
    - Austausch zwischen AN und AG
    - Aufklärung AN
    - Offenheit
    - Verträge, die unverständlich sind: Finger weg!
    - Langfristigkeit in die Planung investieren, angepasste Ziele (richtig Volker?), Planung in regelmäßigen Abständen gegenprüfen

    Nicht vergessen: das ist ein Brainstorming, Sammeln von Ideen

    Bitte die Ideen nicht bewerten oder verurteilen, sonst verliert die Sammlung ihren Sinn. Jeder muss für sich entscheiden, ob Ideen verwertbar sind oder nicht.

    Persönliche schöpfe ich daraus oft Gedankenblitze, die mir zu mehreren Perspektiven verhelfen....nützlich, wenn man "gedanklich" stecken bleibt.....

  8. beak Gast

    Standard

    #8
    Zitat Zitat von Moni70 Beitrag anzeigen
    Ich spreche keine alleinige Zielgruppe an, sondern es geht alle was an! Ob angestellt oder selbständig!
    Zitat Zitat von Moni70 Beitrag anzeigen

    mal eine Zusammenfassung, was ich bisher rauslese:

    - Größtmögliche Sensibilisation der Mitarbeiter Richtung Kunde ...
    - Aufbau eines eigenen Netzwerkes (blödes Wort), Zuhören und Weitergeben interessanter Infos, Erfahrungen
    - Verbindlichkeit
    - Austausch zwischen AN und AG
    - Aufklärung AN
    - Offenheit
    - Verträge, die unverständlich sind: Finger weg!
    - Langfristigkeit in die Planung investieren, angepasste Ziele (richtig Volker?), Planung in regelmäßigen Abständen gegenprüfen

    Nicht vergessen: das ist ein Brainstorming, Sammeln von Ideen

    Bitte die Ideen nicht bewerten oder verurteilen, sonst verliert die Sammlung ihren Sinn. Jeder muss für sich entscheiden, ob Ideen verwertbar sind oder nicht.

    Persönliche schöpfe ich daraus oft Gedankenblitze, die mir zu mehreren Perspektiven verhelfen....nützlich, wenn man "gedanklich" stecken bleibt.....
    Hi Moni,
    so hab ich das auch verstanden!
    Es wäre doch Klasse, wenn sich hier jeder, ob AG oder AN ein paar Ideen und Ansätze holen könnte, die umgesetzt werden können. Ich erwarte schon sehr gespannt die nächsten Beiträge!
    Ich wünsche Dir und diesem Fred auf älle Fälle viel Erfolg!!!
    LG
    Gabi

  9. Registriert seit
    16.05.2006
    Beiträge
    1.390

    Standard

    #9
    ich mach es nicht für mich allein....ich weiß, was ich will....aber ich weiß nicht alles....und wir machen es wie beim studieren oder lernen....nichts merken aber wissen, wo ich nachschlagen oder fragen kann

  10. VoS
    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    250

    Standard

    #10
    Hallo Moni,

    Zitat Zitat von Moni70 Beitrag anzeigen
    ...
    - Langfristigkeit in die Planung investieren, angepasste Ziele (richtig Volker?), Planung in regelmäßigen Abständen gegenprüfen...
    eher, langfristige Erfolgsziele setzen und die Planung und erfolgsabhängige Vergütung daran ausrichten.

    Um es so zu formulieren, der Laden muß nicht jedes Quartal enorme Gewinne abwerfen, damit ich meine Boni bekomme, sondern auf zb. 5 Jahre eine gesunde Wachstumssteigerung haben, sonst gibt es halt keine Zusatzvergütung.

    Damit erreiche ich ein Umdenken der Mitarbeiter und eine tiefere Bindung an den Betrieb und seine Ziele und Werte, anstadt wie derzeit nach dem Motto: in 2 Jahren sitze ich eh nicht mehr auf diesem Sessel, mich interessiert nur mein Erfolg in diesem Zeitraum, da sich danach auch nur mein Erfolgshonorar bemißt. Hinter mir die Sintflut.

    Grüße

    Volker

    (P.S. Leider ist die Beratung in diese Richtung derzeit nicht sonderlich gefragt. Viele Firmenkrisen ließen sich dadurch vermeiden. Aber wir müssen ja auch von was leben.)


 
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