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Ist das noch Notwehr?

Erstellt von Clamshell, 07.11.2009, 10:06 Uhr · 81 Antworten · 5.490 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von Wurtzel Beitrag anzeigen
    Das ist aber auch keine Legale Möglichkeit. Pfefferspray ist nur zur Tierabwehr zugelassen.
    Wenn du also bei einer Kontrolle gefragt wirst, warum du das Spray dabei hast, dann immer schön sagen, dass man Angst vor großen, bösen Hunden hat.




    Das Führen von Einhandmessern ist hier im Lande nur eingeschränkt erlaubt. Wenn du es nicht für berufliche Zwecke oder Brauchtumspflege mitführst, ist es verboten.

    MfG
    Wurtzel

    Da muss ich dich leider enttäuschen. Das führen von "Einhandmessern" ist z.B. nach § 10 Abs. 4 WaffG erlaub beim Besitz eines sog. Kl. Waffenschein. Gilt zumindest hier in Berlin, da das WaffG gedoch ein Bundesgesetz ist gehe ich davon aus das es in anderen Bundesländern ebenso gehandhabt wird. Hiervon ausgenommen sind jedoch verbotene Waffen (z.B. Butterflys, Totschläger, etc.). Ich habe mich mit dem Thema länger auseinandergesetzt, da in Berlin die Übergriffe auf Rettungsdienstpersonal stetig zunehmen. Allerdings bin ich zu dem Schluss gekommen, das das Mitführen einer Waffe nur zu mehr gegenseitiger Aggression führt. Eine Sinnvollere Art ist das Besuchen eines Selbstverteidigungskurses (z.B. Aikido). Und ggf. das Tragen einer stichsicheren Weste im Dienst, wie es hier bereits von einigen Kollegen durchgeführt wird.

    Gruß Fabian

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    #22
    Zitat Zitat von BF598 Beitrag anzeigen
    da in Berlin die Übergriffe auf Rettungsdienstpersonal stetig zunehmen.


    Und ggf. das Tragen einer stichsicheren Weste im Dienst, wie es hier bereits von einigen Kollegen durchgeführt wird.

    Gruß Fabian
    ich kann fast nicht glauben, was ich hier lese. Das bestätigt meine Überzeugung, niemals in einer Großstadt wohnen zu wollen. (Bin absolut kein Stadtmensch)

    Gruß Tailon

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    #23
    Zitat Zitat von peco-achim Beitrag anzeigen
    Moin,

    da hatte der Angreifer wohl die A...Karte gezogen.

    Andererseits, welche unbescholtene Bürger, der im Angriffsfall
    das Recht auf Notwehr für sich in Anspruch nimmt,
    läuft schon mit einem Messer durch die Stadt???
    Und holt keine Hilfe, sondern haut ab!

    Gruß Stopsi

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    #24
    Zitat Zitat von Stopsi Beitrag anzeigen
    Und holt keine Hilfe, sondern haut ab!

    Gruß Stopsi

    Als nächster Schritt kommt dann wahrscheinlich noch, dass dich der Täter verklagt mit der Begründung du hättest dem Opfer nicht geholfen...


    Ich frage mich immer nur: bin ich denn dumm, weil ich nicht das Stänkern anfange, nicht gegen das Gesetz verstoße...
    Eine Antwort darauf kann ich mir selbst leider nicht geben.

  5. Registriert seit
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    #25
    Hallo

    Als ich eben den Bericht gelesen habe, war ich fassungslos. Woher soll der Angegriffene denn wissen, ob der Angreifer nicht auch eine Waffe hat und diese evt. benutzt. Muß ich denn erst mit einem Messer niedergestochen werden bevor ich mich selbst mit einem Messer wehren darf? Absolut lächerlich. Diese Rechssprechung ist bald schon ein Grund zum Auswandern.
    Ich kann nur hoffen, das der Richter und die Anwälte selbst mal in so eine Situation kommen und "Gutbürgerlich" keine Waffer zur Abwehr mithaben. Dann werden sie über solche Vorfälle wohl anders denken, wenn sie noch können.

    Gunther

  6. Registriert seit
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    Blinzeln

    #26
    Zitat Zitat von cat61 Beitrag anzeigen
    Also ich muss sagen auch ich habe ein Messer in der Tasche und es ist ein Einhandmesser. Im Notfall würde ich es auch benutzen.

    Das hatte ich aber schon bevor die Gesetzgebung geändert wurde und behalte es auch. Es sei denn ich finde im neuen Bökerkatalog ein schönes Neues.
    High Cat!
    Na,wenn Du ´n Messer ziehen mußt, kann der potentielle Angreifer nur völlig indolent oder sehr gefährlich sein..!-Allen Anderen hättze best. schon vorher soviel "Handzeichen "verpaßt, daß sie lieber den Überfall in mehr oder weniger geordneten Rückzug umwandeln...
    Bis die Tage..
    LG
    Mattin

  7. Registriert seit
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    #27
    Zitat Zitat von BF598 Beitrag anzeigen
    Da muss ich dich leider enttäuschen. Das führen von "Einhandmessern" ist z.B. nach § 10 Abs. 4 WaffG erlaub beim Besitz eines sog. Kl. Waffenschein. Gilt zumindest hier in Berlin, da das WaffG gedoch ein Bundesgesetz ist gehe ich davon aus das es in anderen Bundesländern ebenso gehandhabt wird. Hiervon ausgenommen sind jedoch verbotene Waffen (z.B. Butterflys, Totschläger, etc.). Ich habe mich mit dem Thema länger auseinandergesetzt, da in Berlin die Übergriffe auf Rettungsdienstpersonal stetig zunehmen. Allerdings bin ich zu dem Schluss gekommen, das das Mitführen einer Waffe nur zu mehr gegenseitiger Aggression führt. Eine Sinnvollere Art ist das Besuchen eines Selbstverteidigungskurses (z.B. Aikido). Und ggf. das Tragen einer stichsicheren Weste im Dienst, wie es hier bereits von einigen Kollegen durchgeführt wird.

    Gruß Fabian
    Dein §10 Abs.4 bezieht sich auf Schusswaffen. Zu dem Thema Einhandmesser hab ich aber das hier gefunden. §42a
    Da ich in der Hinsicht aber kein Profi bin, überlasse ich die Interpretation der Paragraphen lieber denen, die sich damit auskennen. Mein großes Einhandmesser lasse ich jedenfalls daheim.

    MfG
    Wurtzel

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    Ausrufezeichen

    #28
    Im Übrigen:
    Wenn mein Kumpel schon geschlagen und blutend am Boden liegt...(wegen Überraschungsangriff...) würde ich auch nicht lang überlegen, was angemessen sein soll!-Da gibbet Selbstverteidigung sofort und zwar datt volle Programm...(Wehrlose werden anschließend in Ruhe gelassen und für hilflose Verletzte kann man ruhig den RD/Polizei anrufen..)
    P.S.: Ich verabscheue Gewalt...,-vor Allem Gewalt gegen mich.....

  9. Chefe Gast

    Daumen hoch Alles schon mal beschrieben worden...

    #29
    Vor etwa 30 Jahren hatte Bap dazu schon ein treffende Aussage gemacht:

    "Stell Dir vüür"

  10. Registriert seit
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    Standard viell. wars auch das?

    #30
    Notwehrüberschreitung
    auch Notwehrexzeß; das Hinausgehen über das in einer Notwehrlage objektiv erforderliche Maß an Verteidigung. Es ist nicht mehr durch die ursprüngliche Notwehrlage gerechtfertigt. Nur, wer die Grenzen der Notwehr aus Verwirrung, Furcht oder Schrecken überschreitet, wird nicht bestraft. Dabei entfällt aber nur die (persönliche) Schuld des Täters, nicht die (objektive) Rechtswidrigkeit, so daß gegen eine Notwehrüberschreitung wiederum Notwehr zulässig ist.


 
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