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Jäger und Motorrad

Erstellt von thejoker88, 12.06.2010, 19:00 Uhr · 47 Antworten · 3.831 Aufrufe

  1. dave2006 Gast

    Standard

    #11
    Jepp, aber sie nehmen sich diese Rechte teilweise heraus..........
    Jedenfalls habe ich ihn auch über das Waffenrecht gepackt, da ich mich da beruflich sehr gut auskenne

  2. BMWHP2 Gast

    Standard Auch hier gilt

    #12
    Geld regiert die Welt - frei übersetzt Jagd ist teuer und damit nur für eine ganz elitäre Gruppe Mensch erschwinglich .

    Die Feinde des Jagdeigentümers oder Pächters stammen ausschliesslich aus nicht elitären Gruppen und sind aus dem Revier zu entfernen :

    a. ) Mountainbiker ( Verscheuchen durch lautes Atmen - oder durch üblen Schweißgeruch die mit viel Geld hochgezüchteten Hirschlein )
    b. ) Trialfahrer ( Können von den Grünröcken nicht von Motocrossern unterschieden werden )
    c. ) Endurofahrer ( Sind in der Regel wirklich etwas problematisch - weil doch lauter als eine Trial )

    Einige Kollegen und meine Wenigkeit hatten über Jahre ein wunderschönes Waldstück zum Trialfahren gemietet - bis dann ein neuer Jagdpächter ( Promi - Architekt ) das angrenzenden Revier gepachtet hat.

    Der gute Mann hat unseren Landwirt so unter Druck gebracht , dass er uns schlußendlich resignierend mitteilen mußte, dass nun Schluß ist.

    Die Argumente seiner Anwälte in Kurzform :

    a. ) Wald nicht als Sonderfläche Motorsport genehmigt.
    b. ) Die Widmung als Sonderfläche Motorsport ist an eine Umweltverträglichkeitsprüfung und an einen Wasserrechtsbescheid gebunden - bis zum Abschluß dieser Verfahren wird eine einstweilige Verfügung zur Unterlassung der Trainingsfahrten erlassen.

    Das war dann das Ende und bei uns allen auch der Punkt an dem wir beschlossen haben , ab sofort jeden Grünrock durch Ignoranz zu bestrafen.

    Friedl

  3. Registriert seit
    09.06.2008
    Beiträge
    1.080

    Standard

    #13
    Zitat Zitat von BMWHP2 Beitrag anzeigen
    Geld regiert die Welt - .....
    b. ) Die Widmung als Sonderfläche Motorsport ist an eine Umweltverträglichkeitsprüfung und an einen Wasserrechtsbescheid gebunden - .....

    Friedl

    was BP dazu wohl sagen würde , die gießen einfach Öl ins Feuer ähm Wasser

  4. BMWHP2 Gast

    Standard Darüber

    #14
    Zitat Zitat von KlausisGS76 Beitrag anzeigen
    was BP dazu wohl sagen würde , die gießen einfach Öl ins Feuer ähm Wasser
    darf ich gar nicht nachdenken - da wird mir schlecht .

    Aber ich bin mir sicher, dass BP auf der ganzen Welt Jagd und Forstgebiete besitzt ( für elitäre Jagdgesellschaften ) - wo sie dir die 8 er Eisen anlegen, wenn Du es nur wagst mit deinem Moped zu fahren.

    Friedl

  5. dave2006 Gast

    Standard

    #15
    Einen Feind der Jäger habt ihr noch vergessen, den Soldaten. Ich habe schon so manchen Disput mit der anderen Grünen Fraktion gehabt über die Ausübung hoheitlicher Befugnisse.......

    Macht aber immer Spaß.........

  6. Registriert seit
    23.01.2009
    Beiträge
    38

    Standard

    #16
    Leider sind die besten Plätze fürs Geländefahren von den Habt Acht Helmträger .

    Haben damals Mein Vater und Ich eine ausführliche Probefahrt mit der 1200 ADV mit ESA in Gelände bei den Helmträger gemacht vor den Kauf .

  7. dave2006 Gast

    Standard

    #17
    Also zumindest in Deutschland gibt es ein paar Plätze, die nach Ausbildungsende frei sind....... aber auch die sind jagdmäßig verpachtet

  8. Registriert seit
    23.03.2009
    Beiträge
    703

    Standard

    #18
    Hier bei uns in der Senne hatte ein bekannter Gras und Sandbahnfahrer durch welche Beziehungen auch immer ein Trainingsrecht von den Briten erhalten. Und weil er denen glaubhaft darstellen konnte,daß Trainieren alleine zu gefährlich ist,bekamen wir auf diese Weise auch die Möglichkeit,dort Tiefsandpflügen zu üben !! Eines Sonntagsmorgen ,wir luden gerade unsere Bikes von den Hängern,kam ein Förster oder Jäger oder sonstwas und verkündete lautstark, daß wir hier jetzt zu verschwinden hätten,er habe morgen eine größere Jagdgesellschaft und ließe sich von uns das Wild nich scheu machen ! Er war mit seinen etwas stark herablassend vorgetragenen
    Ausführungen noch nicht zu Ende ,da hatte er unseren Grasbahnfahrer am Hals - nee,nicht bildlich,mit beiden Händen ging er diesem Grünrock an die Gurgel ,an den Boden mit ihm und wir hatten alle Hände voll zu tun,daß wir ihn von dem Kerl weggezogen bekamen.Für uns war eigentlich klar - das war unsere letzte Triningsfahrt dort . Aber nichts von dem , der Typ war wohl so beindruckt,daß er offensichtlich vergaß diesen Vorfall zu melden und gesehen haben wir ihn auch nie wieder !
    O.K. - ist nicht zur Nachahmung empfohlen - zeigt aber,das Reaktionen aus Emotionen heraus erstens:unberechenbar und zweitens : manchmal recht wirkungsvoll sind !!

  9. TomTom-Biker Gast

    Standard Spaßbremsen und Bambi-Mörder?

    #19
    Nach einigen Beiträgen hier zu urteilen, fehlt einigen wohl das rechte Verständnis davon, welchen Sinn und Zweck die Jagd hat und was die Aufgaben sind, die ein Jäger im Rahmen seiner Jagdtätigkeit auszuüben hat. Einigen fehlt scheinbar auch nur das Verständnis was in einem Rechtsstaat erlaubt ist und was nicht. Mit dem Motorrad nach Lust und Laune durch durch den Wald zu fahren gehört sicherlich nicht zu den gängigen Rechten.

    Um es gleich vorweg zu nehmen: ich bin kein Jäger. Ich behaupte jedoch von mir selbst zu den (immer weniger werdenden) Menschen zu gehören für die Ethik und Moral nicht nur Fremdwörter sind, sondern die sich, soweit es irgendwie geht, auch daran halten. Und die es auch ankotzt, wenn eine Meute wilder Hunde und Reiter hinter Wild herrennen um es zu Tode zu hetzen (in Deutschland zum Glück verboten) oder die Wild anfüttern, um es nachher an der Futterstelle abzuknallen (dies ist nach dem Jagdrecht nich erlaubt). Aber ich gehöre trotz all dieser Ablehnungen auch zu den Menschen die die Jagd zur Arterhaltung befürworten, auch wenn ich es selbst nicht machen könnte. Drum bin ich froh, daß es Menschen gibt die das tun und uns und dem Wild damit Berliner Verhältnisse ersparen.

    Da meine Freundin selbst Jägerin ist und bis vor einigen Jahren auch noch eine eigene Jagd hatte, weiß ich nur zu gut welcher Aufwand und welche Kosten mit einer Jagd verbunden sind. Die so zitierte eigentliche Jagt, macht dabei den kleinsten Teil aus und ist für das meiste Wild durch Gesetze auf feste Zeiträume im Jahr beschränkt.Die Hege und Pflege und die Beseitigung der durch das Wild verursachten Flurschäden (teilweise auch durch finanzielle Entschädigungen) macht den überwiegenden Teil der Arbeiten aus. Außerdem ist die Gesamtstrecke am Ende des Jahres meist geringer als manch einer glauben mag, der möglicherweise die Bilder der erlegten Strecken von irgendwelchen Jagdgesellschaften als Vergleich heranzieht. Außerdem gibt es für einen Großteil des Wildes Schonzeiten, die auch unbedingt einzuhalten sind. Und ist das Wild zum Abschuß freigegeben, kann auch nicht einfach drauf los geballert werden. Der Schuß ist nur dann erlaubt, wenn dadurch eine sichere und artgerechte Erlegung des Wildes möglich ist und auch eine Gefährdung anderer nicht gegeben ist. Dies ist alles im Jagdgesetz geregelt. Abweichungen hiervon werden rigiede geahndet und führen in allerletzter Konsequenz auch zum Verlust des einst teuer erworbenen Jagdscheins. So gesehen wird ein Jäger einen im Feld frei laufenden Hund nicht erschießen, da einserseits hier die o. g. Bedingungen nicht gegeben sind, der Jäger meist selbst Hundehalter ist und weiß, daß es i. d. R. hier auch einen Besitzer gibt und Hunde nun mal nicht zum üblichen Jagdwild gehören. Drohungen mancher Jagdpächter daß er den Hund bei wiederholtem Freilaufen doch noch abknallen würde, sind wirklich nur als dumme Drohungen zu bewerten. Er wird es nicht tun. Das schließ allerdings auch nicht aus, daß Hundehalter in bestimmten Gebieten und zu bestimmten Zeiten Hunde an die Leine nehmen, auch wenn der Hund noch so gut parieren sollte. Die Jagdinstinke sind in jedem Hund drin und die sind meist stärker als der Gehorsam gegenüber seinem Herrn.

    Etwas anders sehen die Verhältnisse aus, wenn Hunde im Wald wildern. Hier besteht ein Recht und auch eine Pflicht des Jägers Abhilfe zu schaffen. Wer schon einmal ein von einem Schäferhund angefallenes und letztlich verendetes Reh gesehen hat, wird dies nachvollziehen können. Nur auch hier wird der Jäger nicht sofort und zu jeder zeit schießen, sondern nur dann, wenn bereits solche Fälle von Wilderei vorliegen und offensichtlich ist daß der Hund tatsächlich alleine im Wald umherwildert.


    Zu den Motorradfahrern im Wald und auf der Heide, ... hier hat ich meine Freide ...
    Wer glaubt, daß dies vollkommen harmlos und auch noch sein Recht sei und es deshalb auch tuen müsse, den Frage ich warum er alternativ beispielsweise nicht einen Kurpark oder ein Golfplatz aufsucht. Letzteres fände ich persönlich mit ner GS und TKC80 sehr interessant, wenn die anschließenden Kosten für die Beseitigung des Flurschadens nicht so hoch wären, wenn es nicht verboten wäre und last but not least man so etwas eben einfach nicht macht. Wo ist hier der Unterschied. Nur weil man im Wald das Wild nicht sieht und damit glaubt es würde dem schon nicht schade weil ja ohnehin nicht da. Mein Vorschlag: einfach mal zu Fuß leise durch den Wald und die Augen auf gemacht.


    Zum Thema Trophäen:
    Ok, über Geschmack läß sich sicherlich streiten. Das ist auch nicht mein Ding. Aber es gibt eben Menschen für die das wichtig ist. Solange das nur ein Randprodukt der Jagt ist und nicht das eigentliche Ziel, denke ich ist das in Ordnung. Bei bezahlten Abschüssen mag das anders aussehen. Dies hat dann allerdings auch nichts mehr mit meinem Verständnis von Jagd zu zun.

    Zum Thema Berlin:
    Ich hatte es oben bereits angedeutet. Hier hat neben einer immer zunehmenden Ausweitung der Bebauung in die Waldgebiete hinein und eine absolut falsch verstandenen Tierliebe (viele Zeitgenossen meinen das Wild füttern zu müssen) zu dieser Überhandnahme von Schwarzwild geführt, die nur durch rigorose Bejagung wieder in den Griff zu bekommen ist. Leider scheitert dies an der besagten falsch verstandenen Tierliebe der Menschen dort und auch an der Schwierigkeit die Jagd in einem bewohnten Gebiet durchzuführen, was grundsätzlich erst einmal verboten ist. Mein Vorschlag in diesem besonderen Fall auf Ethik und Moral sowie die sonst üblichen jagdlichen Grundsätze zu verzichten und mit Sprengfallen und Schnellfeuergewehren der Lage Herr zu werden, traf bei meiner Freundin nur auf Unverständnis und veranlasste sie über die Ernsthaftigkeit unserer Beziehung nochmal nachzudenken. Zum Glück war mein Vorschlag auch nicht ganz so ernst gemeint und unserem Urlaub im August steht demzufolge auch nichts im Wege.

    Dennoch ist mir dieser Vorschlag in den Sinn gekommen, als ich in einer Reportage zu diesem Thema Berlin vor einigen Wochen, zwei Berliner Polizisten sah, die mit Maschinenpistolen eine kleine Rotte Wildschweine in einem Vorgarten in Berlin mit kurzen Dauerfeuerstößen niederstreckten. Dabei drehte sich nicht nur den Tierliebhabern der Magen um. Aber das sind halt die Folgen, wenn man die Jagd nicht oder nicht konsequent betreibt.

    Bevor ich jetzt zu weit vom eigentlichen Thema abschweife noch einmal kurz und knapp:

    Motorräder gehören auf die Straße oder auf Übungsgelände. Sie gehören jedenfalls nicht in den Wald.
    Und wer es dennoch tut, sollte sich bitte nicht über die Jäger oder Förster (die gibt es ja auch noch) oder den Feldschütz, die Polizei oder einfach nur sonstige Mitmenschen beschweren, die sich dadurch gestört fühlen bzw. einem die fahrt durch den Wald verbieten.



    In diesem Sinne

    Horido Joho
    Thomas

  10. Registriert seit
    23.03.2009
    Beiträge
    703

    Standard

    #20
    Ja Thomas - du beschreibst uns den Jäger sehr gut - so stelle ich mir eine
    Darstellung des Jägers im Lesebuch des 5. Schuljahres vor !!
    Dann gib doch mal eine Antwort darauf,warum denn die Jägerschaft in der Bevölkerung ( nicht nur Motorradfahrern )so ein schlechtes Image hat !
    Etwas kann ich dir dazu helfen : Vor ungefähr 40 Jahren hatte der Jäger ,warum auch immer,ein hohes Ansehen ! Es erschien vielen Leuten als ein elitärer Zirkel,zu dem man zugehören wollte ! Da Jagd aber etwas mit Pasion zu tun hat,diese aber nicht auf den Bäumen wächst,war die Jägerschaft in kurzer Zeit von lauter Gastwirten ,Schlachtermeister und Doktoren durchsetzt. Der Normalo merkte sehr schnell,daß sich hier etwas verändert hatte ,und zwar zum Negativen. Die Jagden wurden immer teurer und die Jagdinhaber immer anmaßender - sie bewegten sich in ihrem neuen Hobby wie in ihrem übrigen Leben. Nicht mehr miteinander - - durchsetzen hieß alsbald die Devise ,sich behaupten,dem Anderen mal die eigenen Rechte klar machen !Und das Hunde nicht erschossen werden,wenn sie nicht gerade wildern,daß entspricht auch mehr deinem Goodwillverhalten gegenüber deiner Freundin als der Realität !Erschossen an der Leine - Jäger erlegt Kuh - Jäger bedroht Wanderer mit vorgehaltener Waffe usw.usw. - list du denn keine Zeitungen ? Ich brauch mich da nicht auf Zeitungsberichte verlassen - ich hab sie selber erleben müssen- in ihrer Arroganz und Ignoranz ! Nein - natürlich sind nicht alle gleich - aber Gesetze wegen Geschwindigkeitsübertretungen wurden auch nur wegen der Ausnahmen erlassen !
    Bleib ganz cool und vor allem bei deiner Freundin ! Du scheinst ja mit ihr eher die Ausnahme zu haben ....


 
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