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Kein Thema!!

Erstellt von maggelman, 12.06.2013, 20:25 Uhr · 115 Antworten · 6.306 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Sorry, ich halte das für etwas naiv.

    Ich spende einen ganzen Haufen, aber nur an überschaubare Vereine, oder lokale Organisationen, z.B. der Stadtbücherei oder Ärzte ohne grenzen.

    An Deutschland Spende ich monatlich einen ganz erheblichen Betrag. Und wenn Mann sich mal die 7 Millionen anschaut sie die gesetzlichen TV Sender am Wochenende eingenommen haben, dann ist das nix im Verhältnis zur staatlichen Hilfe.

    Ich Spende wo ich das Gefühl habe meine Spende bewirkt Etwas. Weil ich es entweder lokal mitbekomme oder weil ich weis, das staatliche Hilfen fehlen.

    Ja, die Jungs da haben richtig Pech gehabt. Aber, da helfen meine Steuergelder schon. Da ist meine private zusatzspende fehl am Platz

    Es ist völlig ok, das das jeder anders bewertet. Mir das vorzuwerfen, das ist allerdings nicht gerechtfertigt.

    Frank

  2. borromeus Gast

    Standard

    #22
    Mag sein,
    ich habe ein Haus an einem Nebenarm der Donau gekauft, meine ERSTE Frage war: was war der historisch höchste Stand des Flusses?
    Da dieser 10m unter Kellerunterkante war, war es für mich Problem.
    Ich finde es auch tragisch, dass die vor allem Langangesiedelten, die ihre Heimat nicht verlassen wollen, betroffen sind.
    Die aber, die sich einen Baugrund (ob das nun OK ist, dass es den gibt mag ich dahingestellt lassen) um 30 Euronen/m² kaufen, neben der Donau und dann als erste schreien, die kann ich nicht verstehen.
    Man kann ja alles im web recherchieren. Klar redet man sichs da als Quasi Wiener leicht, weil es bei uns eines der bemerkenswertesten Bauwerke überhaupt gibt, die Donauinsel. Ich würde aber keinen meiner Bekannten/Freunde empfehlen an einem Fluss zu bauen oder zu kaufen wo nicht 100% sicher ist, dass man dort nicht absäuft. Das ist eine Risikobetrtachtung, und wenn man sich dem Risiko bewusst ist, und dennoch kauft, dann IST MAN SICH BEWUSST, dass es einen treffen kann.
    Erschüttert bin ich ob der Bilder in Passau, so ne schöne Stadt, so schwer getroffen.

  3. Registriert seit
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    #23
    Im Radio kam eben: 8 Milliarden werden wohl gebraucht (Fluthilfe). 4 Milliarden kommen vom Bund (Nachtragshaushalt) die anderen 4 Milliarden von den Ländern. Alleine NRW ist mit 840 Millionen dabei (ziemlich sicher auch über Nachtragshaushalt). Wer keine Versicherung hatte (aber trotzdem ein billiges Baugrundstück ...sage ich jetzt) der bekommt natürlich auch. Der Rest ist für die Wiederherstellung der Infrastruktur. Von neuen Deichen war da jetzt aber nicht die Rede.
    Ich glaube, ich spende nicht. Man munkelt nämlich auch, das man eventuell den Soli kurzfristig erhöhen will ... das ist aber noch nicht amtlich.

  4. Registriert seit
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    #24
    Siehste, sach ich doch wir spenden global. Ich sehe auch nicht ein für Leute zu spenden, die absehen können dass das Wasser kommt. Früher hatten Flüsse Platz für Hochwasser und die Menschen in den Städten waren relativ sicher. Über die Jahrhunderte hat man die Altarme und Flutgebiete ausserhalb der Städte in Ruhe gelassen, die Flüsse konnten atmen und ihr Hochwasser dort verteilen. In der Neuzeit ist man in der allgemeinen menschlichen Überheblichkeit dazu übergegangen Flutgebiete einzudeichen und zu besiedeln. Dafür schafften die Gemeinden Ausnahmeverordnungen, das konnte nicht gut gehen und nun wo die Kacke am Dampfen ist sollen wir alle wieder Kohle schicken. Das ist einfach nur frech.

    Es hat nix mit der Erderwärmung zu schaffen, wenn ich dem Fluss seinen Lebensraum nehme und einfach sage "Du Fluß hörma, ab jetzt muss Du mit der Hälfte Wohnraum auskommen, wir wollen da wohnen" Da lacht der drüber und zeigt dem kleinem Menschen bei passender Gelegenheit den Stinkefinger, weil das Wasser macht sich den Weg frei, egal wat da im Weg steht, so wie jetzt wieder.



    Zitat Zitat von Kuhjote Beitrag anzeigen
    Im Radio kam eben: 8 Milliarden werden wohl gebraucht (Fluthilfe). 4 Milliarden kommen vom Bund (Nachtragshaushalt) die anderen 4 Milliarden von den Ländern. Alleine NRW ist mit 840 Millionen dabei (ziemlich sicher auch über Nachtragshaushalt). Wer keine Versicherung hatte (aber trotzdem ein billiges Baugrundstück ...sage ich jetzt) der bekommt natürlich auch. Der Rest ist für die Wiederherstellung der Infrastruktur. Von neuen Deichen war da jetzt aber nicht die Rede.
    Ich glaube, ich spende nicht. Man munkelt nämlich auch, das man eventuell den Soli kurzfristig erhöhen will ... das ist aber noch nicht amtlich.

  5. Registriert seit
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    #25
    So, und wo schicke ich die 50.--SFr jetzt hin die ich vom teileverkauf von der GS eingenommen habe? Bitte um sachdienliche Hinweise :-)

  6. Registriert seit
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    #26
    Zitat Zitat von Grisuli Beitrag anzeigen
    So, und wo schicke ich die 50.--SFr jetzt hin die ich vom teileverkauf von der GS eingenommen habe? Bitte um sachdienliche Hinweise :-)

    Behalte die Kohle, lege sie gut an und verwahre sie für deine eigene persönliche Notlage, ist das Beste was Du machen kannst.

  7. Registriert seit
    01.01.2012
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    #27
    Dachte ich mir schon ;-)

  8. Registriert seit
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    #28
    Ich finde die etwas ranzige Ansage des Themenstarters merkwürdig. Dies ist ein Forum, in dem es vor allem um die BMW GS und das Motorradfahren geht. Was hat das mit Hochwasser zu tun? Nix. Das bedeutet aber nicht, dass diejenigen, die sich für das Thema interessieren, darüber nicht an anderer Stelle diskutieren und dort ggfs. spenden.

  9. Registriert seit
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    #29
    Zitat Zitat von Roter Oktober Beitrag anzeigen
    Siehste, sach ich doch wir spenden global. Ich sehe auch nicht ein für Leute zu spenden, die absehen können dass das Wasser kommt.
    Insgesamt gebe ich dir bei dem, was du schreibst, recht. Das du allerdings die Schuld einzig und allein bei den dort hausenden/wohnenden/siedelnden Leuten suchst, halte ich für falsch.
    Den Menschen wurde, wie ich bereits schrieb, vorgegaukelt, dass der Hochwasserschutz so weit ausreichend sei, dass er min. für ein 100-jähriges Hochwasser herhält.
    Dass allerdings
    -diese Zahlen auch nur hochgerechnet sind
    -die Deiche vom rumstehen auch nicht besser werden
    -- und vor allem!! --
    -das andernorts ebenso falscher, undurchdachter Hochwasserschutz betrieben wird.

    Einfache Rechnung: Man betrachtet einen beliebiegen Ort an einem Fluss wie der Donau. Wird donauauf- und donauabwärts dieses Ortes massiv in "Schutzeinrichtungen" in Form von Dämmen, die man möglichst weit ans Wasser legt (Platzbedarf) investiert und der beliebige Ort in der Mitte bekommt keine Cent ab, hält der neuere Damm vor und nach dem beliebigen Ort wesentlich mehr aus und ist vor allem "höher". Das Wasser hat also "weniger Platz" und staut sich dadurch plötzlich höher.
    Hat dieser beliebige Ort also seit Jahrzehnten das Hochwasser einwandfrei im Griff gehabt, wird er nun bei eigentlich gleichen Wassermassen (nicht Pegel) davon verschlungen.
    Und daran sollen die Menschen Schuld haben, die dort seit 100 und mehr Jahren leben?

    Es wird keine Alternative zu Umsiedelungen und vor allem riesigen Poldern geben. Ich bin mir aber relativ sicher, dass das nicht passieren wird. Da ist es billiger und dazu attraktiver alle ~10 Jahre Wahlkampf am Deich zu machen.

  10. Registriert seit
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    Standard

    #30
    Es sind nicht die Menschen Schuld die vor 100 oder 200 Jahren gelebt haben, die haben da gebaut wo sie nach Möglichkeit keine nasse Füsse bekommen haben. Richtig losging es wohl nach dem 2. W-Krieg. Der Aufschwung und Deichbau machten Wohnplätze und Gewerbegebiete möglich wo sie noch 100 Jahre vorher gesagt hätten " die spinnen die Römer".

    Die Nachkriegs Landschafts und Stadtplaner, die sich über die Natur gestellt haben, das sind die Jungens die Versagt haben. Wer den Flüssen den Flutraum nimmt muß sich nicht wundern das die Hochwasser immer höher werden. Aber die Politikerhaben ja mit der Erderwärmung schon einen Schuldigen gefunden, das hilft weiter...über nächste Wahl.


 
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