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Kein Thema!!

Erstellt von maggelman, 12.06.2013, 20:25 Uhr · 115 Antworten · 6.288 Aufrufe

  1. maggelman Gast

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    #31
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Ich finde die etwas ranzige Ansage des Themenstarters merkwürdig. Dies ist ein Forum, in dem es vor allem um die BMW GS und das Motorradfahren geht. Was hat das mit Hochwasser zu tun? Nix. Das bedeutet aber nicht, dass diejenigen, die sich für das Thema interessieren, darüber nicht an anderer Stelle diskutieren und dort ggfs. spenden.



    deshalb steht die "ranzige Ansage" von mir ja auch in Off Topic + Smalltalk!!

  2. CS
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    #32
    Manchmal schüttel ich über das Wissen einiger Leute nur noch den Kopf, aber hauptsache was sagen.

  3. Registriert seit
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    #33
    Zitat Zitat von CS Beitrag anzeigen
    Manchmal schüttel ich über das Wissen einiger Leute nur noch den Kopf, aber hauptsache was sagen.
    Klär auf!

  4. Registriert seit
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    #34
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    fmantek und Pink November haben schon ein paar Denkanstöße gegeben. Und fragen sollte man auch, warum so wenige Betroffene eine Versicherung haben, die den Schaden abdeckt. So hart so eine Situation auch sein mag, aber viele verlassen sich doch auch darauf, dass der Staat (und das sind wir alle) dann schon einspringen wird.

    Grüße
    Steffen
    Eine Versicherung gegen Elementarschäden (Hochwasser) zu bekommen ist wohl gar nicht so einfach, da in manchen Gebieten ein nicht versicherbares Risiko.

    Den ganzen Spendenkram halte ich für Quatsch. Es muß aus meiner Sicht ein Entschädigungsfonds her, der Opfern von Naturkatastrophen (nicht nur Hochwasser) hilft, wenn dieses Risiko nicht von den Versicherern übernommen werden will.

  5. CS
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    #35
    Zitat Zitat von GS Bär Beitrag anzeigen
    Eine Versicherung gegen Elementarschäden (Hochwasser) zu bekommen ist wohl gar nicht so einfach, da in manchen Gebieten ein nicht versicherbares Risiko.
    Es ist gar nicht möglich!
    Ich habe zwar so eine Versicherung, wohne aber auch nicht in den betreffenden Gebieten. Sie ist auch erheblich teurer.

    @wuchris

    Nein, nix aufklären. Du warst auch nicht gemeint.
    Ich könnte einen Roman schreiben, aber dafür fehlt mir die Zeit und die Lust.

  6. Registriert seit
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    #36
    Zitat Zitat von CS Beitrag anzeigen
    Sie ist auch erheblich teurer.
    Naja, da spart man sich doch gern die Kosten und lässt lieber den Steuerzahler im Fall eines Falles zahlen.

    Grüße
    Steffen

  7. Registriert seit
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    #37
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Naja, da spart man sich doch gern die Kosten und lässt lieber den Steuerzahler im Fall eines Falles zahlen.
    das ist genau der Punkt, der manchem sauer aufstößt. Die einen zahlen eine teure Versicherung und dürfen sich im Schadenfall damit rumschlagen und die anderen zahlen keine Versicherung und werden eben dann aus dem Fond entschädigt. das kann so nicht sein und ist einer der Gründe warum ich NICHT noch zusätzlich spende.

  8. Registriert seit
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    #38
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    das ist genau der Punkt, der manchem sauer aufstößt. Die einen zahlen eine teure Versicherung und dürfen sich im Schadenfall damit rumschlagen und die anderen zahlen keine Versicherung und werden eben dann aus dem Fond entschädigt. das kann so nicht sein und ist einer der Gründe warum ich NICHT noch zusätzlich spende.
    Mein Reden und am besten jeden zwangsweise umsiedeln der in den letzten 60 Jahren in historisch bekannte Überflutungsgebiete gesiedelt hatund die Verantwortlichen für die Erschließung solcher Baugebiete einsperren und zahlen lassen. Dazu die Deich hinter diese Überflutungsgebiete legen, dann hat alles eine Zukunft und die Schäden für die Zukunft halten sich in Grenzen.

  9. Registriert seit
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    #39
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    das ist genau der Punkt, der manchem sauer aufstößt. Die einen zahlen eine teure Versicherung und dürfen sich im Schadenfall damit rumschlagen und die anderen zahlen keine Versicherung und werden eben dann aus dem Fond entschädigt. das kann so nicht sein und ist einer der Gründe warum ich NICHT noch zusätzlich spende.
    So denke ich auch.
    Laut dem Gesamtverband der Versicherungswirtschaft sind 2012 in Deutschland rund ein Drittel der Wohngebäude über eine Elementarschadenversicherung gegen das Hochwasserrisiko geschützt – rund 13 Prozent mehr als noch 2002. In Anbetracht der Aussagen von zahlreichen Versicherung5experten, dass rund 99 Prozent aller Wohngebäude in Deutschland eine Elementarschadendeckung erhalten würden, erscheint mir die Anzahl der versicherten Gebäude nach wie vor als sehr gering.

    Ein Grund dafür könnten die zusätzlichen Kosten sein, die sich je nach Wert des Gebäudes und Gefährdungsklasse wohl auf etwa 100 bis 350 Euro pro Jahr belaufen sollen.
    Das scheint mir irgendwie absurd angesichts der Tatsache, dass der deutsche Versicherungsnehmer durchaus bereit ist, für einen ähnlichen Betrag eine Vollkaskoversicherung abzuschließen, mit der ein weitaus geringerer Wert versichert wird.

    Nach der Flutkatastrophe im August 2002 wurden zahlreiche Hochwasserschutzmaßnahmen durch Bund und Länder beschlossen, jedoch zum Teil nur unzureichend umgesetzt. So wurden beispielsweise in Sachsen nur 80 von 351 geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen realisiert.
    Welche Auswirkungen die (Nicht-)Umsetzung derartiger Hochwasserschutzmaßnahmen auf die aktuelle Situation in den einzelnen Städten und auf deren Einwohner hat, zeigt das Beispiel Eilenburg.
    Während viele Orte in Deutschland buchstäblich „ertrinken“, blieb es in Eilenburg, einer kleinen 15.000-Einwohner-Stadt in Nordsachsen, weitgehend trocken. Der Grund dafür lag in der Umsetzung einer deutschlandweit einzigartigen Präventionsmaßnahme: Dem Bau einer Schutzmauer um die Stadt herum. Dieser Bau und die Erweiterung der Deichlandschaft kostete die öffentliche Hand über 35 Millionen Euro – angesichts der Schadensumme von 250 Millionen Euro im Jahr 2002 eine sinnvolle und vor allem effektive Investition, wie sich nun herausgestellt hat.

  10. Registriert seit
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    #40
    Zitat Zitat von Trabbelju Beitrag anzeigen

    Das scheint mir irgendwie absurd angesichts der Tatsache, dass der deutsche Versicherungsnehmer durchaus bereit ist, für einen ähnlichen Betrag eine Vollkaskoversicherung abzuschließen, mit der ein weitaus geringerer Wert versichert wird.
    Das ist ein Aspekt, den ich ehrlichgesagt so noch nicht gesehen habe. Ich muss dir auf Anhieb zustimmen.

    Wenn in Gegenden, die bei einem Dammbruch komplett überschwemmt werden können, Versicherungen entweder keinen Schutz anbieten, oder aber diesen extrem teuer (die Relationen mal aussenvor gelassen), sollte die Bürgerinnen und Bürger sowie die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte bzw. die Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger eigentlich spätestens hellhörig werden.



    Zitat Zitat von Trabbelju Beitrag anzeigen

    Nach der Flutkatastrophe im August 2002 wurden zahlreiche Hochwasserschutzmaßnahmen durch Bund und Länder beschlossen, jedoch zum Teil nur unzureichend umgesetzt. So wurden beispielsweise in Sachsen nur 80 von 351 geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen realisiert.
    Die Probleme liegen da aber oft - ausnahmsweise - mal nicht bei "dem Staat" oder "den Beamten" (und Beamtinnen natürlich). Vielerorts scheintern schon kleinste Maßnahmen wie Wegseitengrabenverbreiterungen (in ländlichen Gebieten, die durch unkontrolliert abfließendes Oberflächenwasser ebenso erhebliche Schäden zu verzeichnen haben) um 1-2 Meter durch schier unmöglichen Grunderwerb. Die Landwirtinnen und Landwirte haben da teils massive Gewinnvorstellungen und verlangen nicht den Quadratmeterpreis für z.B. Ackerland+freundlichen Zuschlag der Gemeinde (wir reden dann von 6 Euro statt der vielleicht üblichen 2-3 Euro pro m²), sondern wollen für ihre z.B. 1000m² dann ein Baugrundstück der Gemeinde zum Tausch (ca 90€/m²). Wörtlich hört man dann: "Wenn euch der Hochwasserschutz so wichtig ist, dann müsst ihr halt bezahlen."
    Kommunen können sich darauf aber nicht einlassen, weil dies weiteren Grunderwerb zukünftig unmöglich machen würde. Also zieht sich das. Bis das nächste Wasser kommt.
    Sind die Landwirte verkaufswillig, kommt bestimmt ein (meist zugezogener) Anwohner der gepl. Maßnahme und legt Einspruch ein. Er habe schlißlich nicht an der Donau gebaut um dann auf einen 5 Meter hohen Wall zu glotzen. Also zieht sich das Ganze. Bis das Wasser kommt und der Widersacher der erste ist, der bei der örtl. freiwilligen Feuerwehr anruft und sich laut brüllend beschwert, weil keiner seien Keller sichert. Er zahle schließlich mit seinen Steuern auch die Feuerwehr.

    Grundsätzlich kann ich dir aber versichern, dass der Staat, die Länder, die Kommunen was Infrastruktur betrifft weit mehr sinnvolle Projekte umsetzen wollten, als sie dann können. Am Geld scheitert es selten. Es scheitert in viel zu vielen Fällen am Mitspracherecht der Bürgerinnen und Bürger. Genau der Bürger, die auch für dieses ständige "-innen" statt des generischen Maskulins verantwortlich sind, um mal eine Pauschalverurteilung vorzunehmen

    Seiten könnte ich vollschreiben.


 
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