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Keine Gnade für Top-Manager

Erstellt von Andalusienfan, 14.11.2014, 19:04 Uhr · 17 Antworten · 1.566 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Keine Gnade für Top-Manager

    #1
    Nachdem nun der fast allseitig beliebte UH. der Gerechtigkeit zugeführt wurde , erwischt es nun TM. 3 Jahre ohne Bewährung für einen größenwahnsinngen finde ich angemessen.

    Drei Jahre Haft: Scherbengericht über Thomas Middelhoff - Wirtschaftspolitik - FAZ

    Wer 90.000.- Euro für einen Flug ausgibt, vom Geld was ihm nicht gehört, hat es nicht besser verdient. Eine kleine Genugtuung für die Karstadtmitarbeiter .

    Saludos

  2. Registriert seit
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    843

    Standard

    #2
    Und sein selbstgefälliges Grinsen wird ihm vielleicht auch noch vergehen......
    Schlimm wenn Menschen den Bezug zur Realität verlieren.
    Ich mag Sprichworte, eins davon lautet: "Je höher man steigt, desto tiefer kann man fallen!"

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Man liest sich doch nur seine Biographie in Wikipedia durch, da sind die 90.000 Euro Peanuts gegen.
    Jetzt hat er ja Zeit im Knast und kann beobachten ob ihm Flügel wachsen, völlig abgehoben der Kerl.

  4. Registriert seit
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    #4
    Ich finde die Strafe auch ok, aber Würstchen-Ulli hätte dann min. 10 Jahre ohne Bew. bekommen müssen.
    Freigang auch gestrichen.

    Gruß Uwe (kein Fußballfan)

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Ja, ich vermisse auch das "angemessene" Maß der Bestrafung für alle Straftaten. Ich sehen hier eine gewisse Willkür der Richter, die nicht frei und objektiv entscheiden, sondern politisch oder um "Akzentente" zu setzen oder sich selber in die Medien zu katapultieren.

    Es wird immer schwerer das faire Strafmaß zu erkennen und zu verstehen. Wenn, dann werden Exempel statuiert an einzelnen und den Rest lässt man laufen.

    Traurig ist, dass all diese Manager so lange agieren können wie sie wollen, niemand (Aufsichtsrat, Betriebsrat....) greift ein, niemand zeigt denen rechtzeitig die Schranke. Viele sonnen sich in deren Schatten, partizipieren von dessen Verschwendungssucht, um am Ende zu sagen: "Ich habe davon nichts gewusst ......"

    ..... und am Ende stellt man fest, dass wir von diesen "kranken" Managern, Gierhälsen , Raffgeiern politisch und wirtschaftlich geführt werden.

    Wie heißt es so schön: "Leistung muss sich lohnen". Und wer zu wenig verdient, der ist nur neidisch .

    ..... um am Stau vorbeizufahren hätte er nicht unbedingt einen Hubschrauber nehmen müssen, mit einer GS hätte er auch daran vorbeifahren können

    Ja, ich finde die Strafe auch in Ordnung (ob sie gerecht ist, weiß ich nicht) und hoffe nur, dass er sie auch wie ein Verbrecher absitzen muss. Und wenn er nach 3 Jahren wieder rauskommt (nicht früher!), dann sollte er mit NICHTS wieder anfangen müssen.

    Gruß Kardanfan

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Das Problem Raffgier ist systemimmanent. Solche Positionen ziehen raffgierige, maßlose Egomanen an. Dies sind jedoch auch nur Angestellte und man kann von Angestellten einfach nicht erwarten, dass sie denken und handeln wie Unternehmer. Sie sehen zu, dass sie für Ihre Arbeitszeit das Maximale für sich rausholen, so verständlich das ist, so wichtig wäre es, Managergehälter zu deckeln.

    Ich bin nach wie vor der Meinung, die Arbeitsleistung von Niemandem (der nicht mit seinem Privatvermögen für die Verluste des Unternehmens haftet) kann mehr als 1.Mio/Jahr wert sein. Zudem bin ich gegen Bonuszahlungen für Stellenabbau oder Leistungsprämien.

    Die Strafe ist nicht gerecht, (ist sie nie) und in meinen Augen auch viel zu niedrig. Der hat mit seinen Eskapaden die Existenz von 1000en aufs Spiel gesetzt.

    Der Herr ist im Übrigen auch Managing Partner bei einem Hedgefond-Beratung.

    @Kardanfan
    Der Spruch war "Leistung muss sich WIEDER lohnen", womit ganz klar eine bestimmte Klientel angsprochen wurde, gewählt wurden die aber hauptsächlich von Leuten, für die sich Leistung nur in sehr begrenztem Maße lohnt.

  7. Registriert seit
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    569

    Standard

    #7
    Hallo,
    wenn das Urteil in unserem Land einigen zu mehr Bodenhaftung verhilft ist es gerecht.
    Und ich hoffe an diese Stelle auch auf eine gewisse Langzeitwirkung.
    Wobei unsere Regierungskoalition weigert sich weiterhin, ein UN- Abkommen zur Bekämpfung von Korruption zu unterzeichnen, KORRUPTION: SO ETWAS GIBT ES BEI UNS NICHT.


    Gruß B.

  8. Registriert seit
    22.11.2006
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    #8
    @ C-Treiber

    .... Leistung muss sich "wieder" lohnen fiel im Zusammenhang mit Niedriglöhnen, Langzeitarbeitslosen, usw..

    Allgemein "Leistung muss sich lohnen" wurde im Zusammenhang mit den Bankenpleiten und den Gehältern/Prämien der Finanzmanager angeführt. Oft fällt dieser Spruch auch im Zusammenhang mit den "Kerlchens" aus der Fußballbranche ..... u, ähnliches..


    Dies sind jedoch auch nur Angestellte und man kann von Angestellten einfach nicht erwarten
    Doch, gerade von denen muss man es erwarten. Und wenn man sieht/weiß wie große Firmen ihre Angestellten aussuchen, mit psychologischem Beistand und Bewertung, dann ist es umso peinlicher, dass am Ende solche charakterlichen Tiefschläge dabei rauskommen. ...... und noch schlimmer ist, wie lange die ihr Unwesen treiben können.

    Das Problem Raffgier ist systemimmanent.
    Ja, es ist menschlich. Aber dafür gibt und gab es Gesetze, Recht und Ordnung, Anstand und Moral, das alles von der Gesellschaft nicht nur erwartet sondern, auch eingefordert wird. Und Verstöße werden eben geahndet! Und wenn so etwas in einer Demokratie so ausufert, dann sollte in der Politik alle Alarmglocken läuten!

    Aber wenn eine Kanzlerin stolz auf unsere 20-30 jährigen Fußballer (... z. T. ohne Ausbildung, ohne Studium, oder sonstige Fachkompetenzen) ist, es toleriert und akzeptiert, dass diese für ihr "Ballspiel" mit eingebautem Masseur und Wellnessprogramm, das im Monat verdienen (bekommen), was die Kanzlerin im Jahr bekommt ohne rot zu werden, dann spricht das Bände (für mich).

    [Ich bin nach wie vor der Meinung, die Arbeitsleistung von Niemandem (der nicht mit seinem Privatvermögen für die Verluste des Unternehmens haftet) kann mehr als 1.Mio/Jahr wert sein. Zudem bin ich gegen Bonuszahlungen für Stellenabbau oder Leistungsprämien.
    Schließe mich Dir an, aber ich will mich nicht an der Summe (1 Mio.) festmachen, sondern sollte es ein X-faches (z. B. 10-faches) des Lohnes, des am Niedrigsten bezahlten Mitarbeiters, sein. ...... und dann sind die Millionen in weiter Ferne!

    Der Herr ist im Übrigen auch Managing Partner bei einem Hedgefond-Beratung.
    Ja, und am Ende berät er auch noch Politiker ......... (ist jetzt nur eine Vermutung).

    [..... der hat mit seinen Eskapaden die Existenz von 1000en aufs Spiel gesetzt.
    Ja, diesen Schaden, dieses Elend - gilt auch für politische Fehlentscheidungen - wird noch überhaupt nicht angemessen bewertet, bzw. bei dem Strafmaß berücksichtigt.

    Deshalb bin ich der Meinung, bei solchen Zockern, Gierhälsen und Heuschrecken, sollte nicht nur eine Gefängnisstrafe erfolgen, sondern das Vermögen ist einzuziehen und auf die Angestellten - die jetzt arbeitslos werden - aufgeteilt werden. D. h. der Staat muss für diese Summe erst einmal kein Arbeitslosengeld auszahlen!
    ..... ooooohhh, jetzt scheint die Sonne - ich muss jetzt ganz dringend weg ......


    Gruß Kardanfan

  9. Registriert seit
    24.09.2012
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    Standard

    #9
    Zitat Zitat von Kardanfan Beitrag anzeigen
    @ C-Treiber

    .... Leistung muss sich "wieder" lohnen fiel im Zusammenhang mit Niedriglöhnen, Langzeitarbeitslosen, usw..

    ..... ooooohhh, jetzt scheint die Sonne - ich muss jetzt ganz dringend weg ......


    Gruß Kardanfan
    Moin,

    zu 1. "Leistung muss sich wieder lohnen" Das war in den 80gern zur Zeiten der "geistig-morlaischen Wende" und wurde von der "Früheren Dritten Partei"
    mit "Damit sich Leistung wieder lohnt" so um 2008 (Landtagswahl in Bayern?) wieder reaktiviert.

    zu. 2.
    Auf den Sonnenschein bin ich neidisch, nicht auf Dein Einkommen.

  10. maggelman Gast

    Standard

    #10
    warum wird ein Managergehalt nicht nach Ertragssteigerung bei gleichbleibender Personaldecke gezahlt?


 
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