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Kettensäge

Erstellt von KlausisGS76, 23.11.2011, 21:40 Uhr · 57 Antworten · 10.012 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Kettensäge

    #1
    Hallo !

    Gibt es Motorradfahrer, die auch ein Waldmoped ( Kettensäge ) in Betrieb haben ?
    Ich bin dabei mir ein Stihl Gerät zu kaufen ( Händler in der Nähe ) und bin mir nicht so ganz sicher welche. Vielleicht sagt ja auch einer warumich doch besser etwas anderes kaufen sollte.

    Die lieben Euronen mal für ne Sekunde in den Hintergrund gestellt ...

    Vielen Dank für evtl. Antworten


    Klaus

  2. Registriert seit
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    #2
    Ich heize nur mit Holz und säge auch selbst.

    Ich habe eine Dolmar. Die ist etwas moderner von der Technik her. Stihl ist aber schon das Maß aller Dinge. Hursky ist auch super.

    Wenn du 500 EUR anlegst, bist du gut dabei.

    Kleinere Sägen sind handlich, haben aber kein Bums. Wenn die Kette stumpf wird, ist Schicht. Größere Sägen ab 700 EUR sind zu schwer und unhandlich. Da sägst du eine Stunde und dir fallen die Arme ab. Dafür Kraft ohne Ende.

    Lass dir Zeit bei der Auswahl und hole dir vielfältigen Rat ein.

  3. Registriert seit
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    #3
    Hallo Klaus,

    "die" Säge für alles gibt es nicht. Zum Fällen brauchst du eine andere Säge als zum Entasten. Ich habe eine kleine Stihl (MS180, leicht und handlich) zum Entasten. Für das Fällen der Bäume nehme ich eine größere Dolmar (stark, aber auf Dauer doch recht schwer).
    Also überlegen ob du Stark- oder Schwachholz sägen willst und dann kaufen (evtl. dann zwei).

    Ralf

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    #4
    Moin
    Ich habe eine 180er und eine 260er Stihl, biede schon etwas älter und beide super. Auch wenn sie mal ein Jahr gelegen haben und ich sie nicht gebraucht habe springen sie sofort wieder an. Bei der Größe gebe ich Sealiner Recht. Ich habe zuerst die 180er gehabt, die war mir dann für eine Stämme zu klein. Nicht nur weil das schwert etwas kürzer ist, sondern wegen der Power und auch wegen der etwas schmaleren Kette. Ich arbeite am liebsten mit der 260er, aber wenn es primär um dünneres Material geht, dann ist die kleine einfach deutlich handlicher. Wenn D Dir nicht den Luxus zweier Kettensägen leisten willst, dann empfehle ich aber etwas in der Größe der 260er, das ist ein guter Allrounder. Ob die jetzt aktuell MS260 oder 026AV heisst, oder es da andere Kürzel gibt weiß ich allerdings nicht. Ich persönlich würde mir jedenfalls immer wieder eine Stihl kaufen.
    Gruß
    Frank

  5. Registriert seit
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    #5
    Hallo!

    Wenn du nur hobbymäßig Holz machst (bis 5 Ster pa) rate ich zu einer günstigen Farmersäge. Stihl MS230, MS290 oder ähnliches.
    Je nach deiner Statur kommst du auch mit größeren (schwereren) Sägen zurecht.
    Wenn der Stihl-Händler ums Eck liegt rate ich dazu.
    Ansonsten:
    Relativ leichte Sägen mit richtig Bums bekommst du bei Dolmar recht günstig (1kg pro PS).
    Die Huskys der Profi-Linie a la XP und XPG (letztere sind die BMW-Ableger mit Griffheizung ) sind das Nonplusultra wenn es um handliches und schnelles Sägen geht.

    Du musst wissen (sagen) was genau du damit machen willst, ansonsten wirst du hier keine befriedigende Antwort bekommen.

    Gruß Peter

  6. 1200erter-GSler Gast

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    #6
    Hallo Klaus,

    ich habe zum Fällen und Ablängen der Bäume die Stihl MS 290 in Gebrauch.

    Die Säge ist relativ leicht, hat gute Leistung, das 37er Schwert ist meist ausreichend.

    Zum Entasten hab ich noch die MS 170. Hier und da wird sie auch zum Ablängen von dünneren Stämmen verwendet.

    Bin mit der Ersatzteilversorgung von Stihl auch sehr zufrieden, so hab ich für unser altes Schätzchen (032 AV von 1985) den Vergaserdichtsatz und sämtliche Kraftstoffschläuche beim Händler bekommen.

    Mit Boxergruß

    Roland

  7. Registriert seit
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    #7
    Hallo!

    Was natürlich fest steht: Stihl hat des dichteste Händlernetz und man bekommt auch für uralte Sägen wie z.B. 07er oder Contra noch Teile.
    An Ersatzteilen wird es dort nie mangeln, auch nach Jahrzehnten nicht.

    170er und 029/290 sind natürlich eine super Kombi für den Privatmann!
    Wobei ich persönlich die kleine durch eine 180er ersetzen würde...
    Nur sich diesen Luxus zu gönnen sollte man abwägen.
    Bei 2 (oder mehr) Sägen driftet man schnell vom reinen Bedarf ins Hobby ab.

    Für den Anfang schickt es sich mit einer (ausreichend starken) Säge zu beginnen. Sollte der Bedarf ausufern (mehr als 8-10 Ster p.a.) legt man eine kleinere dazu.

    Gruß Peter

  8. LGW Gast

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    #8
    Ich hab mir im Sommer auch eine STIHL zugelegt, meine MS230, bin jetzt aber nicht ganz sicher; war ein Gebrauchtkauf, noch das alte Modell ohne diese Feder-Startautomatik (man muss also klassisch am Riemen reißen, bei den neuen spannst du nur noch vor und drückst auf nen Knopf). Werkzeuglose Kettenspannungsverdingsung hat sie aber schon, 35er Blatt reicht für alle Brennholzbelange aus. Bäume Fällen will ich nicht wirklich, maximal mal auslichten.

    Im Landhandel kann man häufiger Gebrauchtgeräte erwischen, neu hätte das entsprechende Modell über 400€ gekostet, ich war mit der Hälfte dabei komplett überholt inklusive zwei Ketten... wird uns Brennholzmässig übern Winter bringen

    Ist halt nicht das Riesenteil mit großer Leistung, man kann damit aber auch trockene Eiche problemlos zerlegen, und sie is Super handlich; hatte als untrainierter Neuling auch nach einem Tag Sägen wenig malessen.

    Finde im Vergleich ist die 230er auch ein guter Kompromiss, 2kW ziehen schon was weg und die Säge ist dabei wie geht handlich. Schön ist bei STIHL auch das die Qualität auch bei den Geräten für "Heimanwender" stimmt, da steckt halt die gleiche Technologie hinter.

    Das Ding heißt übrigens korrekt Fichtenmoped.

  9. Registriert seit
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    #9
    Easy-Start braucht an ner Säge kein Mensch - ist zudem nur Ballast.
    Sei froh dass du das Teil nicht hast.
    Werkzeuglose Verstellung ist störungsanfällig, gerade bei Grobmotorikern.
    Sollte man beim ersten Mucken sofort gegen einen herkömmlichen Deckel tauschen.
    Das beste ist nach wie vor seitliche Kettenspannung per Schraubenschlüssel, da verschleißarm und narrensicher.

  10. Registriert seit
    14.11.2011
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    Standard

    #10
    Die Frage ist, was Du mit der Säge machen möchtest. Für die klassische Selbstwerbung von Brennholz ist Standard die Stihl 260. Die nannte sich früher 026 und gibt es schon lange, ist daher auch nicht mehr ganz der technischen Höhe, aber zuverlässig, praktisch und immer noch im Sortiment. Der Nachfolger nennt sich Stihl 261 und ist ein wenig teurer. Dolmar hat neben dem Baumarktsortiment auch Profiware; das Pendant zur Stihl 260/261 nennt sich 5105, ist der Stihl in der Leistung absolut ebenbürtig, aber in der Wartung etwas fummeliger. Dafür sparst Du in der Anschaffung rd. 300 Euro.

    Mit dieser Sägeklasse wärst Du schon ausreichend ausgerüstet, auch einmal den ein oder anderen dickeren Baum vom Polter zu zersägen oder auch zu fällen. Wird das zu verarbeitende Holz im Laufe der Zeit mehr, würde ich als Zweitsäge eine stärkere, etwa eine Stihl 440 oder 460, empfehlen. Mit der kannst Du insbesondere dickere Stämme schneller und damit kraftschonender zersägen oder dickere Bäume auch ohne Nachsetzen fällen.

    Aber: Umso stärker eine Säge, umso schwerer auch. Und den Unterschied, im Laufe eines langen Arbeitstages ein halbes Kilo mehr oder weniger mit sich herumzutragen, sollte man nicht unterschätzen. Vorteile im Gewicht haben eindeutig die Profisägen, die den semiprofessionellen (Farmer-Serie von Stihl z. B.) hier überlegen sind. Auch werden dort teilweise hochwertigere/langlebigere Materialien eingesetzt. Ob Dir der Mehrpreis dies wert ist, musst Du für Dich selbst entscheiden.

    Ganz wichtig: Bevor Du anfängst, munter drauf los zu sägen, erst einmal die nötige Sachkunde aneignen und persönliche Schutzausrüstung zulegen! Manche Fehler macht man in diesem Metier nur einmal. Es gibt gute und weniger gute Kurse zum Erwerb eines sogenannten "Motorsägenführerscheins", evtl. in Deinem Bundesland bekommst Du ohne Schein vom Förster auch kein Holz zugewiesen. Frage einmal beim Forstamt, welche Kurse dort empfohlen werden. Vielleicht hast Du (zusätzlich) auch die Möglichkeit, einen erfahrenen Holzer zu begleiten. Der kann Dir dann noch manchen Tipp mit auf den Weg geben.

    Und: Nie alleine Bäume fällen, dazu Handy und Erste-Hilfe-Ausrüstung mitnehmen!


 
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