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Kettensäge

Erstellt von KlausisGS76, 23.11.2011, 21:40 Uhr · 57 Antworten · 10.009 Aufrufe

  1. LGW Gast

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    #11
    Ich hab wg. der Startautomatik auch nur mit den Schultern gezückt, an bekommt man gerade die STIHL ja nun ohne Probleme auch herkömmlich. Zumal das Modell schon die DIV. anderen Starthelferlein wie Luftregulierirgendwas und Benzinhandpumpe für nach trocken gelaufen hat.

    Die Werkzeuglose Spanndings hat mir bisher keine Probleme gemacht, Bedarf aber einiger Pflege und regelmäßiger Reinigung. Kann mir aber gut vorstellen das es im härteren Dauereinsatz eher nervt. So für mal einen Nachmittag Holz machen finde ich es OK, weil man sich das Werkzeug spart und dann auch mit der Reinigung der Mechanik nachkommt.

    Fast alle kleinen Modelle gibts ja mit und ohne diese Helferlein. Ich hab halt das genommen was gebraucht im Regal lag, weil der Deal einfach super war.

    PS: Schutzkleidung und Kurs möchte ich auch äh empfehlen. Insbesondere erstere mit Nachdruck; "Kettenstoppende" Stiefel und Hose kosten nicht die Welt und sind IMO gerade für weniger geübte absolut Pflicht.

    Es gibt dann sehr gute Broschüren die die Grundkniffe erklären und worauf man unbedingt achten sollte (Rückschlag, Rückschlag und äh Rückschlag war das glaube ich), und wie man am besten nicht Sägen sollte... aber wie es richtig geht kann man wohl nur vom Fachmann lernen. Brennholz schneiden hab' ich mir so zugetraut, aber wenn es an irgend was geht was unter Spannung steht oder umfallen kann, ist der Spaß vorbei.

  2. Registriert seit
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    #12
    ... ich habe eine Stihl MS341 mit 45cm Schwert und eine kleine Dolmar zum entasten! Mit der Stihl habe ich auch schon eine 1m Eiche gefällt. Ich säge auch schonmal dicke Buchen, da brauchst du den Power!!
    Mein Vater war 40 Jahre im Forst, der will nicht anderes als Stihl haben!!

  3. 1200erter-GSler Gast

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    #13
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Für den Anfang schickt es sich mit einer (ausreichend starken) Säge zu beginnen. Sollte der Bedarf ausufern (mehr als 8-10 Ster p.a.) legt man eine kleinere dazu.

    Gruß Peter
    Ausufern würde ich jetzt nicht sagen, wir heizen hauptsächlich mit Holz und je nach Winter gehen da schon mal 10 Ster und mehr durch den Kamin.

    Diese Saison haben wir über 20 Ster gemacht. Grad schön wars ... und wie wär ich sonst zum Deutz-Schlepper gekommen, wenn nicht durchs holzen.

    Mit Boxergruß

    Roland

  4. Registriert seit
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    #14
    Hab ne niegelnagelneues CMI saege. Saegt holz.
    (Um sonst bekommen vom nachbar )
    Nutz das ding einmal im jahr im garten und um was grossere brokken fuers kamin klein zu saegen.
    Dazu brau ich eh kein hunderten Teuros aus zu geben.

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    #15
    Hallo!

    Wir heizen seit Anfang an unser 2-Familienhaus fast ausschließlich mit Holz, nur wenn es nicht anders möglich ist dann unterstützend mit Strom. Der Bedarf schwankt je nachdem wie hart der Winter ist zwischen 17-22 Ster p.a.
    Bis vor ein paar Jahren war immer nur eine einzige Säge im Einsatz.
    Erst eine Dolmar 114, danach eine Stihl 029. Beides also Farmersägen mit gut 3...3,5 PS. Nach rund 10 Jahren waren die Dinger jeweils so ausgelutscht, dass eine Neuanschaffung nötig war.
    Nachdem ich beruflich damit zu tun hatte, Motorsägen(schrauben) als Hobby betrachte und ich mir die Arbeit so leicht und angenehm wie möglich machen wollte habe ich angefangen aufzurüsten.
    Den Anfang stellte dann eine Husky 340 (Farmer) zum Ausasten und eine 357XPG (Profi) zum Fällen und aufsägen. Das war bis dato schon eine gute Kombi.
    Dann kamen aber immer mehr heftigere Bäume mit mehr als 1m BHD und die 357er war mit ihren gut 4 PS und 50cm Schnittlänge an der Grenze der Leistungsfähigkeit angelangt.
    Dann habe ich Nägel mit Köpfen gemacht und beide Sägen getauscht. Mittlerweile sind eine Husky 346XP und eine Dolmar PS7900 im Einsatz.
    Die Husky ist eine leichte und zierliche Säge, deren Beschleunigung seines gleichen sucht. Noch handlicher und aggressiver als eine Stihl 260 und als USA-Import zudem noch wesentlich günstiger.
    Die Dolmar PS7900 ist sowieso über jeden Zweifel erhaben. Mit 60cm Schnittlänge noch nicht überfordert und im Vergleich zu anderen Sägen dieser Leistungsklasse immer noch leicht. Mit BigBore-Satz rund 7PS stark, da verlieren dann auch Stockdurchmesser von rund 1,30m ihren Schrecken.
    Ich würde aber jedem Hobbyholzer zu einem Invest in dieser Höhe abraten, solange es nur darum geht seinen (mehr oder weniger durchschnittlichen) Holzbedarf zu decken. Eine relativ günstige Farmersäge reicht aus um die Scheite in ofengerechte Stücke zu zerteilen. Mehr ist nicht nötig sondern dient lediglich dem Spaß an der Sache.
    Bis 5 Ster ist es nur lustig - da genügt sogar eine 3PS Baumarktsäge (eine Stihl 029 wäre schon Luxus). Ist die hinüber holt man sich nach ein paar Jahren die nächste.
    Bis 10 Ster sollte man sich schon mal Gedanken über eine höherwertige Ausstattung machen.
    Über 10 Ster wird es richtig Arbeit und es sollte das Equipment auf den Einsatzzweck abgestimmt sein. Hier kommt dann meist ein eigener Schlepper mit Anhänger und ein Holzspalter dazu, was wiederum Geld verschlingt.
    Da sollte man dann trotzdem auf dem Teppich bleiben, weil sonst allzu schnell die Ersparnis beim Teufel ist. Und das ist ja meist das Ansinnen: Geld im Vergleich zu Heizöl oder Gas zu sparen.
    Wer nur 2-3 Ster für seinen Schwedenofen braucht kann das Holz zukaufen.
    So jemand braucht sich aus Vernunftgründen erst gar keine Sägenausrüstung anzuschaffen weil es sich schlicht niemals rechnet. Ausser der ganze Garten steht voll mit Bäumen die eh geschlagen werden müssen.

    Gruß Peter

  6. CBR Gast

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    #16
    Ich hab mir dieses Jahr im März auch eine Stiehl geholt.
    Welches Modell weis ich jetzt nicht ist aber so das größte für den privaten Bereich gewesen irgendwas um die 300 Euro wenn ich mich noch recht erinnere.

    Das Teil geht wie die Pest ich säg mir das im Wald auf 30 cm Stücke und daheim hab ich eien Holzspalter stehen der knackt dann den Rest.

    Springt immer an ob kalt oder warm nur das Ding säuft wie die Pest bzw. der Tank ist zu klein da muss man ständig nachfüllen.

    Das Gemisch mix ich auch selber das originale was man "nehmen soll" stinkt zwar nicht aber sauteuer.

    Also ich bin mit der Stiehl zufrieden.
    Ich freue mich immer wenn ich Holz machen darf

  7. LGW Gast

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    #17
    Also die grösste "private" stihl liegt aber mehr so bei 600€

  8. Registriert seit
    21.03.2011
    Beiträge
    599

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    #18
    Wir arbeiten beim Holzmachen im Familienverbund.
    Mein Bruder entastet und längt ab mit einer Husky 445 und ich fälle, länge und entaste mit einer Stihl MS 290. Wir haben also einen guten Vergleich. Die Huksy ist leichter und läßt sich besser führen. Die Stihl hat mehr Dampf und ist schneller. Ich habe eine Rapid Kette drauf mit 3/8" Teilung und die Husky hat eine Micro Kette mit 0,325" Teilung. Das ist ein schöner Unterschied in der Schnittgeschwindigkeit. Bei der Husky fliegen Späne, bei der Stihl Brocken. Aber auch wenn ich schneller schneide: weil es mehr Kraft kostet, haben wir abends immer die gleichen Ergebnisse, weil ich früher aufhören muß. Und dass, obwohl ich die dickeren Unterarme habe. Ist also alles eine Frage der Philosophie.
    Beide Sägen lsind übrigens seit einigen Jahren ohne jedes Problem im Einsatz.

    Gruß
    Chris

  9. Registriert seit
    08.02.2011
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    #19
    Zitat Zitat von KlausisGS76 Beitrag anzeigen
    Hallo !

    Gibt es Motorradfahrer, die auch ein Waldmoped ( Kettensäge ) in Betrieb haben ?
    Ich bin dabei mir ein Stihl Gerät zu kaufen ( Händler in der Nähe ) und bin mir nicht so ganz sicher welche. Vielleicht sagt ja auch einer warumich doch besser etwas anderes kaufen sollte.

    Die lieben Euronen mal für ne Sekunde in den Hintergrund gestellt ...

    Vielen Dank für evtl. Antworten

    Klaus
    Hallo Klausis,

    die genannten Stihl und Huskysägen sind beide sehr gut und man kann damit nichts falsch machen. Es kommt immer darauf an, ob du eine Hobby- oder Profisäge haben möchte.

    Ich selber habe eine Stihl 260, aber nur weil ich günstig an die heran gekommen bin, ich hätte auch eine Husquarna genommen. Mit der habe ich dieses Jahr 25 Festmeter gesägt.
    Zu beachten ist auch, dass man in vielen Bundesländer zur Zeit einen Motorsägeschein benötigt, damit man im öffentlichen Wald sägen darf.

    Hier kannst du dich schlau machen: http://forum.motorsaegen-portal.de/

    Gruß Harald

  10. Registriert seit
    10.02.2009
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    #20
    Halloele,

    ich habe mehr als zwanzig Jahre lang eine Stihl 009 benutzt. 30cm Schwert und bis heute alle Brennholz und Fällarbeiten relativ problemlos erledigen können. Von daher sehr zufrieden. Leider hat sie letzte Woche einen Motorschaden erlitten. Als Ersatz habe ich jetzt eine Stihl MS 170. Mal sehen ob die auch wieder 20 Jahre hält. Wenn ja kann ich sie ja meinen Kindern vererben. :-)

    Von daher kann ich Stihl nur empfehlen.

    herzliche Gruesse


 
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