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Knie / Verdacht auf Knorpelschaden

Erstellt von Boxer Wolle, 17.01.2014, 17:11 Uhr · 59 Antworten · 5.675 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Hallo,

    ich habe mich weit über zwei Jahre mit Knieschmerzen geplagt. Anfangs kamen nach dem Joggen die Schmerzen und ich konnte teilweise keine Treppe mehr vernünftig hoch- bzw. runter gehen. Mit der Zeit habe ich die Schmerzen auch immer häufiger während dem Laufen, mal mehr und mal weniger gespürt. Irgendwann hat es keinen Spass mehr gemacht. (Wobei sich mein Pensum auch teilweise im Bereich von 150-200 km/Monat bewegt/e). Nach zusätzlichen Schmerzen im Oberschenkel bin ich auf meine Kosten zum Physiotherapeuten. Ergebnis: keine Knorpel- oder sonstige Schäden, sondern eine verkürzte Muskulatur hervorgerufen durch die Bürotätigkeit. Während einigen Sitzungen wurden die verklebten Sehnen und Muskeln ordentlich bearbeitet. Ich habe Muskeln gespürt, die ich bisher nie kannte. Zusätzlich wurden vernünftige Dehnübungen empfohlen, die man halt nur regelmäßig erledigen sollte. Und nach nicht einmal einem halben Jahr bin ich wieder absolut ohne Schmerzen unterwegs. Alle Eingriffe am Knie sollte man sich wohl überlegen, ist schliesslich eines der am meisten gebrauchten Gelenke. Im Übrigen sind sehr viele Rücken- bzw. Knie OPs absolut überflüssig, sondern wären auch konventionell zu behandeln.

    Gute Besserung und schöne Grüße.

  2. Registriert seit
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    #12
    ich kannte mal einen, der hatte ein echt steiffes knie. der konnte es echt nicht um 01° abwinkeln.
    in seinem grossen garten fuhr er immer auf so nem rasenmähertraktor rum.

    aber vielleicht interessiert das keinen.

    meine persönlichen erfahrungen sind: immer einen spezialisten suchen.
    nicht sofort operieren. und wenn der spezi wirklich gut ist, wird er auch
    exakt dies vorschlagen. falls allerdings der schaden bereits so gross ist,
    dass ne OP unumgänglich wird: machen lassen. in den meisten fällen wird
    es auf einen artoskopischen eingriff - auch gerne als minimal invasiv bezeichnet -
    hinauslaufen.

    noch ein tip: auch bei unikliniken gibt es sone und sone....

    PS die gerissenen sehnen in der schulter nach stattgehabtem
    moppedunfall diagnostizierte der geladene orthpäde und chirurg
    fehl. er hielt sie für eine prellung. dito mit dem knöchelbruch.

    ((im jahre des herren 2013 ))

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    #13
    Hallo Zusammen,
    danke für die vielen Antworten.
    Schön das es doch noch andere Möglichkeiten gibt sich um sein Knie zu kümmern als direkt mit dem Messer.

    Werde Montag ein MRT beim Hausarzt beantragen und dann hoffe ich das die Infos nicht ganz so schlimm sind.

    Wenn Jemand andere Erfahrungen gemacht hat, freue ich mich darüber zu lesen.

    Viele Grüße,
    Wolle

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    #14
    Hi,
    ich habe seit mehr als 4 Jahren erst leichte, dann immer stärkere Beschwerden am linken Knie. Habe mich auch gescheut, mich gleich unters Messer legen zu wollen. Mir waren auch die Worte von meinem Orthopäden im Ohr, man müsse nicht immer gleich operieren. Stimmt bestimmt auch. Aber zu lange rauszögern ist auch nix.
    Jetzt bin ich im Sommer saublöd die Außentreppe runtergefallen; ts.ts. Und jetzt schmerzt seit Monaten auch noch das rechte Knie.
    War jetzt endlich beim Orthopäden. Am Dienstag nächste Woche kriege ich meine Arthroskopie. Am rechten Knie. Ich bin froh, dass ich endlich Initiative ergriffen habe. Und dass ich es richten lasse.

    Habe vor langen Jahren schon mal ne Arthroskopie gehabt und hab mir hinterher gedacht, warum ich das nicht schon längst vorher habe machen lassen..

    Das linke Knie scheint inzwischen so weit "runtergewirtschaftet" zu sein, dass eine Arthroskopie mit invaser Meniskus-OP wohl nicht mehr geht. Da muss ich mal abwarten, was weitere Untersuchungen zeigen werden.

    Fazit:
    Natürlich sollte nicht immer gleich mit dem Messer rangegangen sein.
    Aber zu lange warten macht auch keinen Sinn.

    Stimmt schon was weiter oben geschrieben wurde: wenn Du erst mal von versch. Ärzten 5 - 8 unterschiedliche Meinungen gehört hast, dann bist Du auch nicht schlauer.

    Gruß
    Klaus

  5. Registriert seit
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    #15
    Bevor Du Dich unter's Messer legst:

    Knieschmerzen können auch von einem lange zurückliegenden Zeckenbiss kommen.
    s. Borreliose.

    Und dann hilft der beste Orthopäde und Chirurg nicht.
    Sondern Du musst die Borreliose selbst bekämpfen!

    Viel Erfolg bei der Bekämpfung Deiner Knieschmerzen!

    Liebe Grüße
    Gunnar

  6. Registriert seit
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    #16
    Hallo Zusammen,
    danke Euch für die Antworten.
    Hoffe aufs MRT um klarheit zu bekommen.

    OP und Hoffnung das es gut ist, oder das es schlimmer dadurch wird.
    Habe noch ein wenig verantwortung und muss/möchte ein paar Tage (Jahre arbeiten)

    Viele Grüße,
    Wolle

  7. Registriert seit
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    #17
    Zitat Zitat von Boxer Wolle Beitrag anzeigen
    Hoffe aufs MRT um klarheit zu bekommen.

    OP und Hoffnung....
    Hallo Wolle!

    Ich hatte ähnliche Probleme wie du!
    Wöchentlich ca. 150km Lauftraining - monatliche Marathons - haben die Gelenke
    ganz schön ruiniert...
    Ein guter Freund, Sportarzt in einer sehr bekannten Sportklinik, in der sich auch
    Profis aus der Fußballbundesliga behandeln lassen, riet mir von einem operativen
    Eingriff "in meinem Alter" ab. Ich war damals Mitte 40...ich mußte dringend abtrainieren.

    Ein anderer Tip hat mir mit der Zeit sehr geholfen - die tägliche Einnahme von
    "Grünlippmuschelextrakt" hat meinen Gelenken die Elastizität wiedergegeben. Es hat allerdings
    ca. 3 Jahre gebraucht, bis ich wieder vollkommen schmerzfrei war.

    Parallel habe ich meine Ernährung umgestellt und esse heute nur noch höchstens 1x in der Woche
    Fleisch; dann aber sehr hochwertiges vom Biohof...Schweinefleisch lasse ich ganz weg.

    Heute laufe ich wöchentlich ca. 25 km und fahre je nach Laune noch auf meinem Trekkingrad. Alles
    schmerzfrei und vollkommen ohne den "inneren, übertriebenen Ehrgeiz".

    Das sind nur meine eigenen Erfahrungen und sollen nicht die Allgemeinmedizin negieren; andererseits
    hat mir mein Arztfreund beigebracht "in meinen Körper zu horchen"...das hat bei mir geklappt.

    Ich wünsche dir gute Genesung!
    Stefan

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    #18
    moin Wolle,
    ein Arbeitskollege hatte immer wieder auftretende Schmerzen im Knie, mal mehr mal weniger.
    Verschiedene Ärzte/Chirurgen rieten schnell zur OP - da der Meniskus angefranst sei.
    Klar die Kliniken werden nach Fallpauschalen - Menge bezahlt.
    Der einzelne Fall spielt da keine Rolle - da zählen nur die knallharten Zahlen. Kohle !

    Dann ist er an einen Chirurgen gekommen, der sich die vorhanden Bilder genau angesehen hat und ihm eröffnet hat, das die Op natürlich immer gerne sofort empfohlen wird - das bringt Zaster. - Nur bringts nix, da die Ausfransungen an Stellen sind, wo der Chirurg nicht richtig hinlangen kann, ohne noch mehr SChäden zu setzen. Das OP Ergebnis ist völlig unsicher!

    Mit folgenden möglichen Risiken hätte er zu rechnen:

    1. mögliche deutliche Verschlechterung des Zustandes und der Beweglichkeit
    2. das Risiko einer langwierigen Infektion und Heilungsstörung.
    3. unsichere Chance auf echte Heilung
    4. unbekannte Länge der Abeitsunfähigkeit
    5. Verschlimmerung der Schmerzen.

    Das absurde war - nach diesem Gespräch über die Risiken und die Unsinnigkeit der OP, waren die Schmerzen im Knie längst nicht mehr so schlimm.

    Er hat sich entschieden die OP so lange wie möglich zu umgehen.
    Und siehe da - es wird zunehmend besser.

    Bekannt ist, dass der Körper viele Defekte selbst heilen kann.
    Konservative Behandlungsmöglichkeiten sind wesentlich risikoärmer. Geht sicher nicht immer , aber das sollte der behandelnde Arzt sicher beurteilen können - wenn er ehrlich ist.

    Du mußt aber gezielt fragen ob das nicht auch konservativ (ohne Op geht)
    Nach der ersten erfolglosen OP wird gern die nächste noch schlimmer "notwendig"
    Kniegelenkwinkelumstellung etc. Da wirds nicht harmloser.


    Du solltest Dich den einschlägigen Beratungsseiten belesen, dann gehst Du nicht völlig ahnungslos jedem Schnippler auf den Leim.
    Ist schließlich Dein Bein !

    http://www.mvz-munich.de/index.php/k...-im-kniegelenk


    Gute Besserung

    Matthias

  9. Registriert seit
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    Standard

    #19
    MRT vorher ist sowieso Pflicht. Glaube nicht, das die Ärzte ohne rein wollten.

  10. Registriert seit
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    Standard

    #20
    Zitat Zitat von QVIENNA Beitrag anzeigen
    MRT vorher ist sowieso Pflicht. Glaube nicht, das die Ärzte ohne rein wollten.
    Du kennst nicht alle .......


 
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