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Knie / Verdacht auf Knorpelschaden

Erstellt von Boxer Wolle, 17.01.2014, 17:11 Uhr · 59 Antworten · 5.661 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    6.882

    Standard

    #31
    wie andere bereits anmerkten, ist ein Knorpelschaden auf jeden Fall mit einem MRT zu sehen.

    Endgültige Klarheit, wie es insgesamt in deinem Knie aussieht, gibt es nur mit einer Arthroskopie.

    Wurde bei mir vor gut zwei Jahren durchgeführt. Längere Spaziergänge waren nicht mehr möglich und an Sport nicht zu denken. Laut vorherigem MRT wurde ein Knorpelschaden von 3,5 prognostiziert (Höchststufe = 4,0), was durch die Arthoskopie in dieser Schwere nicht bestätigt wurde (~2). Dafür wurde ein Meniskusanriss (Hinterhorn umgeklappt) entdeckt, der auf dem MRT nicht zu sehen war.

    Kniespülung, geglättet und
    Meniskus geringfügig abgeschnippelt ... nach rund sechs Monaten spielte ich wieder total schmerzfrei Tennis.

    Wichtig ist es einen Arzt zu finden, zu dem Vertrauen besteht und der nicht um jeden Preis "schnippeln" möchte. Eine Arthroskopie würde ich immer wieder machen lassen. Kein großes Ding. Dass dabei - fast immer - eine 'Kniereinigung' erfolgt, ist hinzunehmen.

  2. jonnyy-xp Gast

    Standard

    #32
    Hallo Wolle,

    wichtig ist, dass du erst mal eine eindeutige Diagnose bekommst!

    Die weisse Liste kannst nach Belieben sortiern und filtern (zB. Umkreis bundesweit):
    Falls dir der Weg nicht zu weit ist, schau dir in Punkto Knie mal folgende Kliniken an:

    Beide haben weit überdurchschnittliche Bewertungen, die für Kniearthrose relevante Ausstattung und gute QM-Bewertungen (QSR):

    Waldkrankenhaus St. Marien gGmbH
    Rathsberger Straße 57
    91054 Erlangen
    Telefon: 09131 / 822 - 0
    Fax: 09131 / 822 - 3389
    E-Mail: info@waldkrankenhaus.de
    Waldkrankenhaus St. Marien in Erlangen


    Oberlinklinik gGmbH Orthopädische Fachklinik
    Rudolf-Breitscheid-Strasse 24
    14482 Potsdam
    Telefon: 0331 / 7634312
    Fax: 0331 / 7634322
    E-Mail: fachklinik@oberlinhaus.de
    Orthopädische Fachklinik Potsdam, Brandenburg - Oberlinklinik

  3. Registriert seit
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    Beiträge
    307

    Standard

    #33
    Hi .
    Wie mehrere Vorredner schon erwähnten MTR sollte was auffällig sein dann eine Arthoskopie hier wird dann ein defekt behoben ,sowie das Knie gespült ,freie Gelenkkörper werden ausgespült was manchmal auch zu Problemen beim Laufen führt.
    Ich hatte 1986 einen Sportunfall Schien und Wadenbein gebrochen .
    Hier wurde ein Meniskusriss nicht festgestellt .
    10 Jahre später starke Knieschmerzen ,habe 10km und 21.1km Strecken gelaufen.
    Nach Arthoskopie wurde schwerer Knorpelschaden festgestellt .
    Nach dem ich mir 2009 den Meniskus im linken Knie gerissen hatte ,bei einen Radsturz.
    Lies ich mir das linke und das rechte Knie Arthoskopieren in einer OP.
    Hier wurde dann im rechten 3 Gradig Arthrose festgestellt.
    Nach der OP meinte der Arzt mein Name stehen ganz oben auf der Liste für ein Teilgelenk im rechten Knie.
    Durch Radfahren und Gymnastik habe ich es bis jetzt geschaft ein Künstliches Gelenk zu vermeiden .
    Mittlerweile fehlen mir 15 Grad in der Beugung im Knie .
    Über kurz und lang werde ich über ein Künstliches Gelenk nicht weg kommen .
    Werdemir dieses Jahr noch ein MRT machen lassen ,damit ich den Zeitpunkt nicht verpasse .
    Bin jetzt 53 Jahre alt.
    Wenn man bedenkt das ,das alles passiert ist nur weil man damals den Meniskusriss über sah.
    Also lieber einmal eine Arthoskopie machen lassen , 1 Woche auf Krücken gehen.
    Da der Verschleiß im Alter zu nimmt und du ja noch mit 60 Fit sein willst.
    Das Knie ist das Größte Gelenk und muss das meiste Gewicht tragen .
    Gruß Walter

  4. Registriert seit
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    604

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    #34
    Hallo Zusammen,
    so hatte letzte Woche meinen Termin beim Physiotherapeuten, toll Gespräch.
    Er hat das Knie gebogen und gedreht, Bänder scheinen in Ordnung.
    Knie ist leicht heiß!!
    Kühlen wäre eine gute Idee.
    Gewicht ist gut, brauche nicht abnehmen (1.86 cm / zu 78 Kilo)
    Muskel Aufbau Oberschenkel wollen wir mit anfangen.
    Das Knie ist wohl entzündet, kühlen, Entzündungshemmende Mittel nehme ich jetzt, Knie haben wir getappt und Jogging Verbot.
    Wollen uns drei Monate Zeit nehmen und mit schwimmen die Muskeln auf bauen sowie speziellen Übungen um die Muskeln aufbauen.
    Wenn es dann nicht viel besser geworden ist rät er mir zur Atroskopie.
    Was meint Ihr dazu!!
    viele Gr.
    Wolle

  5. Registriert seit
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    28.088

    Standard

    #35
    Wie ja schon vorher viele geschrieben haben, wäre VOR der Spiegelung ein MR zielführender.
    Wenn sich beim MR wirklich nichts ergibt, und Du weiterhin Beschwerden hast, kann man immer noch ins Knie reinschauen (lassen)
    Das MR ist nicht invasiv, nicht strahlenbelastend, und und und.
    Im schlimmsten Fall würde ich das selber bezahlen, bevor ich jemanden ins Knie reinlasse.

    PS Physio ist eine gute Wahl, vielleicht kriegt der es sogar hin....

  6. Officer Gast

    Standard

    #36
    Ich habe auch einen Riss am hinteren Innenmeniskuss.
    Dabei habe ich einen permanenten Schmerz. Ganz schlimm ist es beim Laufen, Seilspringen, Kniebeugen, ja selbst wenn ich aufstehen will nachdem ich ne Weile auf dem Sofa gesessen habe. Mein Sport macht so auch keinen Spaß :-(
    Mein Orthopäde hat nach der Prüfung der Bänder mich direkt zum MRT geschickt.
    Nun habe ich einen OP-Termin am 20. Februar...
    Ob das alles so richtig ist...wer weiß das schon. Es sind nunmal die Leiden der alternden Männer ;-)

    Gruss
    Yalle

  7. Registriert seit
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    246

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    #37
    Hallo Wolle,

    wollte auch kurz meinen Senf hierzu geben.
    Ich stimme absolut mit allen überein, dass als erstes eine möglichst sichere Diagnose herbei muss und dazu sollte eine MRT gehören. Wenn es dann auf eine OP rausläuft, kann ich Dir absolut nur zu einem Spezialisten raten und am besten zu einer stationären Lösung anstelle einer ambulanten.
    Ich habe beides hinter mir. Bei mir war es jedesmal der Innenmeniskus. Beim linken Knie hab ich es ambulant vom Haus-und-Hof-Orthopäden machen lassen -ich hatte nur Probleme nachher und habe ewig rumgemacht bis das Knie wieder zur Ruhe gekommen war.
    Beim rechten Knie (war einige Jahre später) wollte ich's dann besser machen und hab mich vorher gut informiert, einen Arzt gesucht, zu dem ich Vertrauen hatte (durch Empfehlungen und persönliche Sympathie). Das ganze wurde dann eine stationäre Lösung. D.h. ein Tag Anreise und Voruntersuchungen, 2. Tag OP, 3. Tag Nachsorge und 4. Tag Nachsorge und Abreise. Was soll ich sagen, das lief perfekt!

    Falls Du noch Adressen suchst, ich habe mich damals hier operrieren lassen und hatte noch dazu das Glück, dass es der Chef (Prof. Wilke) persönlich gemacht hat. Aber allein die Profesionalität, wie alles dort ablief hat mich absolut überzeugt und ich würde Jederzeit wieder dort hingehen.

    Gruß und gute Besserung
    Markus

  8. Registriert seit
    26.02.2011
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    7.107

    Standard

    #38
    passt alles wunderbar hier :Du merkst ,das Du Alt wirst.....wenn rein



  9. Registriert seit
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    4.327

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    #39
    Zitat Zitat von apfelrudi Beitrag anzeigen
    Du kennst nicht alle .......
    Gottseidank !!!
    Ich geh sowieso immer zu speziellen Sportärzten, die mein Vertrauen genießen.
    Ist selbst zu zahlen, aber für meine Gesundheit gebe ich gerne Geld aus. Ein Arztbesuch
    im Gegenwert eines guten Abendessens zu zweit, das sollte ja drin sein...

  10. Registriert seit
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    135

    Standard

    #40
    Hallo zusammen.

    Wichtig ist als 1 ein MRT. Dort kann man so ziemlich alles erkennen.
    Eine OP sollte immer der letzte Schritt sein, aber manchmal nicht zu vermeiden.

    Ich habe jetzt meine 7 OP am rechten Knie hinter mir, in Behandlung seit dem 16 Lebensjahr.

    Früher wurden meine Eltern und ich immer vertröstet liegt am Wachstum usw. Nach diversen Operationen(4 an der Zahl durch Sportverletzungen)bin ich dann im Okt 12 unglücklich weggerutscht. In einer Arthroskopie wurden abgelöste Teilchen entfernt(sichtbar auf MRT) aber leider auch eine Arthrose der Stufe 3-4 festgestellt. Warum das vorher nie festgestellt wurde keine Ahnung?? War ja oft genug einer dran.

    Mein neuer Arzt der die Arthrose festgestellt hat hat mir im August 2013, Knorpelzellen aus dem Oberschenkelknochen entnommen, diese wurden im Labor gezüchtet und mir im Okt 2013 transplantiert mit einer Bandplastik und einer Raffung des umliegenden Gewebes, da dieser Arzt festgestellt hatte das all meine Probleme,Schmerzen der letzten 20Jahre durch eine angeborene Fehlstellung der Patella verursacht wurde.

    Ich hoffe das jetzt endlich Ruhe einkehrt, aber man sieht wie wichtig es ist den richtigen Arzt zu finden , da bei mir trotz geschätzten 20 MRT,s und immerhin 4 Operationen keiner der Ärzte was feststellen konnte bzw keiner etwas bemerkt hatte.

    Ich geh jetzt mal zur REHA und hoffe das alles gut wird und ich nach 7-8 Monaten wieder arbeiten gehen kann.

    Gruß Oldbone


 
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