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Kommt der wirtschaftliche Super-Gau?

Erstellt von mind, 11.12.2008, 20:13 Uhr · 465 Antworten · 24.359 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Wie sehr ist die intellektuelle Welt bei der aktuellen Manager-Generation geschrumpft? http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,605815,00.html

  2. Registriert seit
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    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Geld ist ein schlechtester Motivationsfaktor? .... dieser Spruch ist wohl von denen erfunden, die mehr davon haben, als es ein Mensch im Leben ausgeben kann.
    Zitat Zitat von Schorsch Beitrag anzeigen
    Ja, verstehe auch nicht warum überhaupt Geld bezahlt wird.
    Die Menschen, die täglich in einen Schacht einfahren machen es wahrscheinlich auch mehr als Hobby (oder wegen den Hygienefaktoren?). Die Familie ernährt sich von herumfliegenden, gebratenen Tauben und vom Himmel fällt Manna.
    Klickt hier oder hier oder hier oder hier oder hier oder google einfach mal nach extrinsisch motivierte Verhaltensweisen.

    Hat eigentlich auch jeder, der nach der Schule noch mal zur Schule gegangen ist im ersten Semester gelernt
    Wenn du aber nur einmal und vielleicht auch nur sehr kurz zur Schule gegangen bist kannst du es hier nachlesen.

    .....glauben und verstehen mußt du es deswegen aber natürlich nicht

  3. hbokel Gast

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    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Wie sehr ist die intellektuelle Welt bei der aktuellen Manager-Generation geschrumpft?
    Hallo Peter,

    Danke für den Hinweis. Fassungslos habe ich den Text gelesen.

    Grundsätzlich ist es zu begrüßen, wenn sich sowohl Mitarbeiter als auch Geschäftspartner zu unseren Produkten bekennen ...
    Es besteht jedoch kein grundsätzliches Einfahrtverbot für Fremdfabrikate
    .

    Der Geist der VW-Gründerväter scheint in Kassel noch zu gelten. Man könnte auch sagen, das Völkische im Volkswagen wird dort noch geehrt, denn "Fremdfabrikate" akzeptiert man auf dem Werksgelände nur widerwillig. Diese Denkweise erinnert mich an einen deutschen Politiker, der kürzlich unverhohlen von "Fremdarbeitern" sprach.

    Erstaunlich, was in Krisenzeiten wieder hoffähig wird.

    Gruß
    Heinz

  4. marvin59 Gast

    Cool

    wir denke doch garnicht so verkehrt!!
    die schrottprämie von 2500 euro pro fahrzeug unterstütz doch sehr viele
    ausländische unternehmen. das erhält arbeitsplätze im ausland und wir gehen einfach auf kurzarbeit. ist doch kein problem............
    .............der steuerzahler zahlt doch !!!
    erst geht marklin nach ungarn und jetzt in die pleite, dann wird der deutsche steuerzahler zur kasse gebeten
    und dann wird der laden zu gemacht. das ist doch eine gute sache, oder???
    andere machen es doch fleißig nach......siehe daimler mit brasilien, südafrika und jetzt ungarn !!
    der deutsche michel macht es " noch " mit !!!

    gruss roland

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    Wrum gehen denn die Unternehmen ins Ausland?
    Doch nicht weil es dort so schön ist, oder?

    Niedrigere Lohnkosten, Niedrigere Steuerabgaben und für Arbeitgeber u.U. bessere Bedingungen hisichtlich der Einflußnahme auf die MA's sind die Gründe.

    In Bayern gibt es ein Projekt welches den Slogan hat " Arbeit in der Heimat halten"
    Das wird nur funktionieren wenn obige Gründe sich relativieren und die Vorteile des Standortes Deutschland deutlich werden....meine ich

  6. Oldtimer Gast

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    Zitat Zitat von Ham-ger Beitrag anzeigen
    Wrum gehen denn die Unternehmen ins Ausland?
    ...
    Niedrigere Lohnkosten, ...
    Das wird nur funktionieren wenn obige Gründe sich relativieren...
    # Deutschland ist im Europäischen Maßstab inzwischen ein Niedriglohnland.
    # Wenn Arbeitsplätze abgebaut werden, müssen keine Subventionen zurück gezahlt werden, dafür steigen aber die Aktienkurse (Welche Perversion)
    # Wenn Arbeitsplätze (im Ausland *1)) geschaffen werden, bekommt man EU- Subventionen.

    *1) d.h. in strukturarmen Gebieten

  7. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Ham-ger Beitrag anzeigen
    Stimmt, du hast ja doch alles verstanden.
    Wie können wir dich nur in die Realität zurück holen? Vielleicht mit einem Praxistest: arbeite künftig für die Hälfte. In ein/zwei Jahren, wenn du dich von einigen „Anschaffungen“ hast trennen müssen, reden wir noch mal. Welches „Motiv“ hat uns den die Finanzkrise gebracht? Es wird doch nicht das Geld gewesen sein?
    Sehr, sehr viele machen einen bestimmten Job nur und wirklich nur des Geldes wegen. Z.B. Arbeiter auf Bohrinseln. Für lange Zeit weg von der Familie, bescheidene Unterkunft, harte körperliche Arbeit. Triebfeder: Geld!
    Die ganze Welt dreht sich um (oder wegen?) Geld und du stellst dich hin und behauptest es wäre kein Motivator.

    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Geld ist ein schlechtester Motivationsfaktor? .... dieser Spruch ist wohl von denen erfunden, die mehr davon haben, als es ein Mensch im Leben ausgeben kann.
    Boah Danke! Dachte schon ich wäre der Einzige. So direkt wollte ich es nicht schreiben, dachte er kommt von selber drauf. Ist wie der Spruch, daß es auf die Länge des Organs nicht ankommt. Der Spruch soll von einem Mann stammen

    Zitat Zitat von Ham-ger Beitrag anzeigen
    Klickt hier oder hier oder hier oder hier oder hier oder google einfach mal nach extrinsisch motivierte Verhaltensweisen.
    Tja, siehe in deinem 2. Link die Kommentare von Götz O.
    Zitat
    .... gibt es eine große, immer weiter auseinander klaffende Schere zwischen fachlicher Erkenntnis und betrieblicher Praxis.

    Märkte haben sich drastisch gewandelt und es macht sich die vage Erkenntnis breit, dass die ganzen schönen alten Methoden, Konzepte und Lösungen nicht mehr passen. Die neuen sind aber so unglaublich anders, dass eine sehr große Angst mitschwingt, sich darauf einzulassen. Also wird mit enormer Vehemenz versucht, die alten vielleicht doch noch so weit zu bringen, dass man mit ihnen weitermachen kann.

    Es mangelt nicht wirklich an Lösungen, sondern an Einsicht.
    Zitat Ende

    Fragt der Dozent im letzten Semester:
    „Wie können wir die Produktivität steigern“?
    Alle Hände gehen hoch.
    „Ohne Entlassungen?“
    Alle Hände gehen runter.
    (Kleiner Witz zur Auflockerung der Gesichtsmuskulatur.)

    Zitat Zitat von Ham-ger Beitrag anzeigen
    Hat eigentlich auch jeder, der nach der Schule noch mal zur Schule gegangen ist im ersten Semester gelernt
    Du mußt nicht abfällig werden. Das ist ein Zeichen von Schwäche. Führungskräfte dürfen keine Schwächen zeigen! Oder doch?

    Nichts für Ungut.

  8. marvin59 Gast

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    ich arbeite um zu leben und dazu gehört halt auch das geld was mich an der ganzen sache ärgert
    ist das banken und firmen gestützt werde damit es genauso weiter wie immer und wir die rechnung zahlen müssen.
    hat sich irgend etwas geändert???
    verkauft die autoindustrie jetzt sparsame und umweltschohnende autos??
    kommen die banken ihrer aufgabe den markt mit geld zu versorgen nach???
    werden arbeitsplätze in deutschland gehalten???
    kauft der deutsche michel mehr deutsche produkte??
    auf alle fragen kann ich nur NEIN sagen

    gruss roland

    heute morgen haben sie einen bericht über der chef der japan airlines gezeigt. an diesem mann sollten sich einige herren da oben mal ein beispiel nehmen !! Vorbild, genügsam und nicht abgehoben !!!

  9. Registriert seit
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    Ein Vorstand bei Toyota verdient im Schnitt 260.000 Euro.
    Konzerngewinn: ca. zehn Milliarden Dollar.

  10. Registriert seit
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    @ Schorsch

    Es steht doch jedem frei überall zu arbeiten. Es wird doch niemand gezwungen einen Job zu erledigen den er nicht machen möchte.

    Der Polizist ist Polizist weil er es möchte. (er wußte von Anfang an das es kein übermäßig hohes Gehalt gibt)
    Der Maler ist Maler weil er es möchte.
    Der Berufssoldat ist Berufssoldat weil er es möchte.

    Und du als Angestellter bist Angestellter weil du dazu durch Dritte, womöglich vom Arbeitgeber, gezwungen wirst und dadurch jeden Tag unmotiviert bist, mit dem Staat unzufrieden bist und die Schuld dem Arbeitgeber gibst?

    Du kannst überall auf der Welt arbeiten... du mußt nur den Mut dazu haben und weg von der alten konservativen Denke. Du kannst in Berlin, Köln, München oder wo auch immer arbeiten. Du mußt es nur zulassen.
    Wenn du im Job einzig allein mit dem Gehalt überaus unzufrieden bist warum tust du dir das an? Weil die Familie nicht mitgehen würde, weil du deine Heimat nicht verlassen kannst, weil du keinen anderen Job bekommst?
    Ganz klar, drei mal Unsinn.

    Schau dir Peter an. er lebt und arbeitet in Singapur. ich unterstelle einfach mal dass er dazu nicht gezwungen wird. ...und trotzdem bleibt er dort obwohl die Lebenshaltungskosten für zum Beispiel Miete oder Anschaffung eines Kleinwagens deutlich und zwar wesentlich deutlicher über den Kosten hier in Detuschland liegen.

    Was bewegt einen Menschen denn dazu? Wie motiviert sich Peter in Singapur? Vielleicht gehört er zu den wenigen in Singapur die "nur" fünf Tage arbeiten. Vielleicht aber auch genießt er das andere für ihn Wichtige.
    Möglicherweise möchte er aber auch nicht jeden Tag in den Schacht runter fahren und abends an der Pommes Bude in Bochum sein Bier mit den Kumpels trinken. (Wobei die Kumpels es durchaus möchten....also bitte nicht wieder als eine Unterstellung o.ä. interpretieren)

    Jeder, ausnahmslos jeder kann fast jeden Job erledigen den ER auch möchte. Wenn ich meinen Unterhalt als Baggerfahrer verdienen wollte dann werde ich Baggerfahrer.

    Ich kann es überhaupt nicht nachvollziehen wie man einen Job erledigen kann den man nicht möchte.
    Den mann nicht möchte weil der Jobinhalt Sche... ist
    weil die Bedingungen Sche... sind (Laut, Kalt, Heiß etc.)
    weil man sich nicht mit dem Produkt identifizieren kann oder/und will.

    PS: Schwächen zu zeigen ist doch eine Stärke. Stelle dir vor dein Chef kommt zu dir und erzählt dir dass er dir eine schlechte Vorgabe gegeben hat. (Schwäche zeigen) Und krempelt seine alten Vorgaben um weil er einen Fehler eingestanden hat. (Stärke)


    Zurück zum Thema.

    Die Weltwirtschaft wird sich möglicherweise nicht vor Sommer 2010 spürbar erholen.
    Wir können mitgehen und mit all den anderen Tag ein Tag aus darüber stöhnen, Angst schüren und der Boulevard Presse glauben schenken,
    oder wir gehen optimistisch in die Zukunft und lassen das Geschehene hinter uns.

    Die Frage ist nur wie?

    Vorschlag: wir verkaufen unsere japanischen, koreanischen und was weiß ich noch für Konsumgüter (wer aber soll die kaufen?) und vertrauen der guten alten deutsche Wertarbeit (Haben alle hier im Forum ohnehin schon getan) und zahlen gerne ein paar Euronen mehr....fließt ja dann letztlich sowieso wieder zurück in unseren Geldbeutel...weil wir arbeiten ja auch hier in Deutschland (bzw. für ein deutsches Unternehmen).


 
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