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Krankenversicherung

Erstellt von bernyman, 08.01.2009, 07:37 Uhr · 23 Antworten · 1.486 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Also bei mir ist es egal was ich für ein Einkommen habe. Ob ich nun 20000 im Monat oder ein halbes Jahr nichts bekomme, interessiert meine PKV nicht im geringsten.

  2. Wogenwolf Gast

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    #12
    Ich zahle für meine PKV 160 Euro, da ich 50 Prozent der anfallenden Kosten abdecken muss.
    Die anderen 50 Prozent kommen von meinem "Arbeitgeber".
    Die Höhe meines Betrages hat nichts mit meinem Einkommen zu tun.

    Meine Frau, die in der freien Wirtschaft tätig ist, zahlt nach dem Wechsel von der GKV in die PKV einiges weniger und erhält dazu eine bessere Leistung.

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    #13
    [quote]
    Zitat Zitat von Biji Beitrag anzeigen
    Moin moin,
    bist Du noch jung und gesund mag die PKV passen
    bist Du schon älter und krank (chronisch) würde ich das lassen
    hast Du dazu auch noch Familie, erst recht

    Jep,
    dass sollte man auch Berücksichtigen! Ich wollte vor kurzen die PKV wechseln, weil mein Makler mir ein lecker Angebot unterbreitet hat.
    Nach dem Gesundheitscheck müsste ich mich den Rautieren in Hagenbeck als Futter zur Verfügung stellen
    Da soll dann die Wirbelsäule und andere evtl. Schwachstellen mal eben
    5 Jahre von der Versicherung ausgenommen werden!
    Die PKV sind halt hart kalkulierende Unternehmen..

  4. K-D
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    #14
    Zitat Zitat von JOQ Beitrag anzeigen
    Es gibt Momente, da sollte man besser gar nix sagen.
    Stimmt! Sollte für Dich auch gelten - oder?
    Ich glaube Du hast da etwas miss verstanden,denn so falsch ist die Aussage nicht.

    Ist jemand aus dem Fach und kann mir die Finanzierung der PKV erklären?
    Allein über die Beiträge kann es doch mittlerweile nicht mehr funktionieren. Bezahlt mehr für gleiche Leistung bei geringeren Beiträgen und muss noch Rücklagen bilden.

  5. Registriert seit
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    Blinzeln

    #15
    Ich bin seid 14 Jahren selbstständig , seid 10 Jähren privatversichert und möchte es nicht mehr missen.das Finanzielle mal auser acht aber die Unterschiede bei der Behandlung vorallem die Termine und die Wartezeiten sind für mich sehr wichtig.Was in 10Jahren ist weis keiner.Gruß aus NWM

  6. Registriert seit
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    #16
    Zitat Zitat von K-D Beitrag anzeigen
    Ist jemand aus dem Fach und kann mir die Finanzierung der PKV erklären?
    Allein über die Beiträge kann es doch mittlerweile nicht mehr funktionieren. Bezahlt mehr für gleiche Leistung bei geringeren Beiträgen und muss noch Rücklagen bilden.
    Vom Fach nicht, aber privat versichert.

    Die PKV
    - müssen nur die Versorgung ihrer Versicherungsnehmer bezahlen. Und das sind überdurchschnittlich viele Gutverdiener, weil für Angestellte eine Einkommensgrenze gilt.
    - Kinder und Eheleute kosten extra.

    Bei der GKV sind
    - Kinder und nicht verdienende Eheleute mitversichert
    - viele Geringverdiener mit versichert, die weniger bezahlen (weil bei GKV der Betrag in % vom Gehalt berechnet wird, in der PKV das Gehalt keine Rolle spielt)
    - viele Nicht-Verdiener (Arbeitslose usw) auf Basis von Gesetzen mitversichert (für die evtl., da bin ich mir nicht sicher, der Staat Zuschüsse zahlt)

    Deshalb ist für Gutverdiener die PKV billiger.

    Ich würde trotzdem in dem alter nicht mehr in die PKV wechseln, weil man viel weniger Rücklagen bilden kann und der Beitrag im höheren Alter in meinen Augen eins der beiden großen Risiken ist. Ist aber grenzwertig, da das andere große "Risiko" (Kinder kosten in der PKV, in der GKV nicht) schon ausgeschlossen wurde. Wobei der Auschluß bei einem 41jährigen Mann nicht so sicher ist wie bei einer 41jährigen Frau

    Gruß
    Martin
    Gruß
    Martin

  7. Registriert seit
    17.05.2007
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    232

    Standard @JOQ

    #17
    ich habe wesentlich weniger auf freiwilliger basis bezahlt.

    und diesen angesprochenen billigtarif/basistarif gibt es erst ab 2009. und ich denke nicht, dass die leistung da besser sein wird als in der gkv.

    also ich würde das jahr 2009 erst mal abwarten.

  8. Registriert seit
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    #18
    @fichti
    Die von JOQ angesprochenen 600 € sind Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil zusammen.
    Mit Verlaub, wenn jemand die Beitragsbemessungsgrenze erreicht hat, dann dürfte es keine GKV geben, deren Beitrag unter 600 € liegt.

    Auch beim Abwarten werden die GKV-Beiträge nicht wesentlich günstiger, auch wenn die Politiker an den Lohnnebenkosten drehen möchten.

    Eine PKV hat imho (zumindest noch) weitaus bessere Leistungen als jegliche GKV.

    Gruß
    Thomas

  9. JOQ
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    #19
    Zitat Zitat von fichti Beitrag anzeigen
    ich habe wesentlich weniger auf freiwilliger basis bezahlt.....
    Freiwillig versichert kannst du nur als Selbständiger sein oder als Arbeitnehmer mit einem Einkommen über der BBG und somit zahlst du automatisch den Höchstsatz von derzeit 569,62 + Pflegeversicherung. Die von mir genannten 600,- sind also realistisch. Bist du als Selbständiger freiwillig versichert kannst du eventuell weniger zahlen. Google mal unter "Beitragsbemessungsgrenze"

    Ich glaube Du hast da etwas miss verstanden,denn so falsch ist die Aussage nicht.
    @ K-D Was genau soll ich missverstanden haben?

  10. Registriert seit
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    #20
    Zitat Zitat von bernyman Beitrag anzeigen
    Ich spiele mit den Gedanken in eine Private Krankenversicherung zu wechseln.
    was habt ihr für Erfahrungen gemacht
    Positive bisher. Durch die Zusatzversicherung meiner Eltern im öffentlichen Dienst bin ich quasi 'reingerutscht' und somit schon seit jungen Jahren privat (voll)versichert.

    Zitat Zitat von marss73 Beitrag anzeigen
    ...
    Deshalb ist für Gutverdiener die PKV billiger.
    Auch wenn man selber davon profitiert, muss man einräumen, dass Krankenversicherungswesen in Deutschland krank ist. Dennoch hat man am System Teil und muss für sich das Beste daraus machen.

    Ich würde trotzdem in dem alter nicht mehr in die PKV wechseln, weil man viel weniger Rücklagen bilden kann und der Beitrag im höheren Alter in meinen Augen eins der beiden großen Risiken ist.
    Das größte Risiko ist derzeit die Politik, denn man hat inzwischen die Ungereimtheiten erkannt und ist beim Umbau. Man müsste schon hellseherische Fähigkeiten haben, um zu sehen, was am Ende herauskommt.
    Das Eintrittsalter ist eine entscheidende Größe für eine private Krankenversicherung, 41 kann ich hier schlecht einstufen.

    Zitat Zitat von Wogenwolf Beitrag anzeigen
    Muss dazu erwähnen, dass ich im öffentlichen Dienst bin.
    Vielleicht für alle, die nicht genau wissen, was das bedeutet: Vater Staat ist sehr um seine Diener bemüht (manchmal mehr als selbige um ihn) und übernimmt einen Teil der Gesundheitsvorsorge. Den verbleibenden Teil muss man privat absichern.

    Zitat Zitat von scubafat Beitrag anzeigen
    suchte ich mir im Internet einen Versicherungsmakler der sich mit dem Thema auskennt
    Angesichts der Tragweite der Entscheidung sowohl bezüglich der finanziellen Größenordnung als auch der zeitlichen Bindung (der Rückweg ist weitgehend versperrt) würde ich auch dringend raten, einen kompetenten unabhängigen Berater aufzusuchen und sich keinesfalls auf die Tips im Forum zu stützen.

    im allgemeinen sehe ich keinen großen Unterschied, außer das meine behandelnden Ärzte mich nun nicht mehr warten lassen und immer so zu mir sind.
    Das liegt daran, dass sie vom Privatversicherten mehr Honorar bekommen als vom gesetzlich Versichterten (die Versicherer geben an, bis zu welcher Höhe und genau das nehmen sie auch). Ist doch paradox: Man spart als Versicherter und kriegt trotzdem noch mehr ...

    Zitat Zitat von palmstrollo Beitrag anzeigen
    Ich habe eine sehr hohe Selbstbeteiligung gewählt (3000€/ Jahr). Das senkt bei mir den Beitrag recht ordentlich. Der momentane Monatsbeitrag liegt bei 270 €. Davon übernimmt mein Arbeitgeber logischerweise die Hälfte. Aber jetzt kommt der Gimmick. Von der Selbstbeteiligung übernimmt der Arbeitgeber ebenfalls die Hälfte und das auch, wenn ich sie nicht in Anspruch nehme.
    Das läuft über die Beitragsrückerstattung von mehreren Monatsbeiträgen, die man im Folgejahr bekommt, wenn man in einem Kalenderjahr die Versicherung nicht in Anspruch genommen hatte. Im Laufe der Zeit relativiert sich allerdings dieser Vorteil, weil mit zunehmendem Alter die Wehwehchen mehr werden und die Selbstbeteiligung zunehmend ausgeschöpft wird.

    Eckart


 
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