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was machen die CH besser als Berliner??

Erstellt von Q4me, 01.06.2016, 18:27 Uhr · 67 Antworten · 4.507 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    warum es mit dem gotthard-basistunnel funktioniert hatte, ich denke weil sich zb. die schweizer regierung im gegensatz zu DE da größtenteils auch rausgehalten hatte, bei uns wo jeder noch so nullahnung politiker seinen senf dazu geben muss, dadurch die ganze sache immer wieder hinauszögert wird und guterletzt auch noch alles verteuert

  2. Registriert seit
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    #12
    Also, man kann es sich einfach machen und sagen: Die Schweizer sind ja soo clever, die Deutschen (vor allem die Berliner und unter denen vor allem der doofe, schw.ule Wowereit) sind ja soo inkompetent.

    Das ist mir aber etwas zu billig.

    Also, mal ein paar Überlegungen, die die Sache für die Schweizer vermutlich etwas erleichtert haben:

    1. Es gab offensichtlich den politischen Willen, unheimlich viel Geld auszugeben. Der Tunnel hat am Ende 11 Mrd. Euro gekostet, etwa das Doppelte von BER. Man hatte aber - anders als beim BER - schon von Anfang an mit so viel gerechnet, zumindest fast.

    2. Der Tunnel führt durch weit gehend menschenleeres Gebiet. Es konnte deshalb keine Anwohnerklagen geben.

    3. Die Schweiz ist nicht in der EU, sie war also beim Bau des Tunnels nicht an das EU-Ausschreibungsrecht gebunden. Dennoch ist der Tunnel ein EU-Produkt: Die meisten Arbeiter kamen aus Italien, die Riesen-Tunnelbohrmaschine aus Deutschland.

    4. Die politischen Verhältnisse haben sich während der gesamten Bauzeit kaum verändert. In Berlin-Brandenburg schon.

    Aber dennoch: großartige Leistung.


    Beste Grüße vom Sampleman und seinem Tatschpätt

  3. Registriert seit
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    #13
    Der BER ist in erster Linie an der Sicherheitstechnik respektive Brandschutztechnik gescheitert und hat weniger mit der Politik zu tun, auch wenn es so aussieht, weil sie diesen Planungsmüll verkünden müssen.

    Der Planer der Rauch- und Wärmeabzugsanlage war ein Trottel, der vermutlich noch nie an einem Lagerfeuer saß, sonst hätte er erkannt, dass die Thermik eines Feuers den Rauch nach oben steigen lässt. Dieser dumme Mensch wollte ihn wegen seiner splinigen Dachkonstruktion nach unten absaugen. Da stand Gestaltung über den physikalischen Gesetzen.
    Das wäre das gleiche, wenn die Schweizer im Gotthard Tunnel die Entrauchungsanlage in der Kanalisation installiert hätten. Die dummen Schweizer haben sie völlig falsch oben in die Tunneldecke von der Fahrröhre getrennt gelegt und dann auch noch Zu- und Abluft voneinander getrennt. Die hätten sich Anregungen in Berlin holen sollen, dann wüssten sie, dass sie alles falsch gemacht haben.

  4. Registriert seit
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    #14
    Na ja
    es war ja auch ein deutscher, der im Kohle Bergbau seine Erfahrungen gemacht hat und für die Belüftungstechnik von Anfang an,
    also seit 18 Jahren dafür verantwortlich ist/ war.

    Gut haben die Schweizer das gemacht, mein Respekt.

  5. X-Moderator
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    #15
    ... geht doch....


  6. Registriert seit
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    #16
    Also kurz zu mir ,bin Österreicher wohne seit 13 in der Schweiz und habe eine Deutsche Freundin, seit ich hierher gezogen bin haben die um mein Dorf herum so etwa 6 Kreisverkehre gemacht, keinen einzigen haben sie unter einmal fertig bekommen, die meisten zweimal gemacht, wegen rutschigem Belag oder falschem Radius (LKW) ein Drittel davon sogar 3 mal wieder erneuert , die Straße vor meinem Haus ist auf eine Länge von 100 Meter seit 1 Monat aufgerissen ,die bringen das nicht fertigzustellen,so arbeiten die schweizer übrigens , was deutsche laut Planung in 3 Wochen schaffen sollten und dann geschumpfen wird wenn es 4 Wochen werden,planen die Schweizer dafür 6 Wochen und stellen Ausländer dafür an ,ein Arbeitsschutz Gesetz oder Gewerkschaft gibt es in der Schweiz nicht ,das zu den Arbeitsbedingungen,den Herr und Frau Schweizer machen sich nicht gern die Hände schmutzig beim Arbeiten (Zitat Schweizer Personalchef,bei meinem Einstellungsgespräch vor 17 Jahren). Gruss ein Österreicher

  7. Registriert seit
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    #17
    In BER hätte man schlicht und einfach den Generalunternehmer seine Arbeit machen lassen sollen, anstatt nahezu unkoordiniert Teilprojekte an lokale Kleinunternehmer zu vergeben und sich anschließend drüber zu wundern, dass nichts zusammenpast und die Termine und Kosten davon laufen.

    Und einen Aufsichtsrat bestellen der seinem Namen gerecht wird und dessen Handeln nicht nur vom Ergebnis der nächsten Wahlen beeinflusst wird und meint deswegen überall mitzuteden, auch wenn es technisch und wirtschaftlich keinen Sinn ergibt und nur die Kosten in die Höhe treibt.

    Einfach die machen lassen, die was davon verstehen.

    So einach ist das. Der Flughafen in Berlin ist nicht das erste Großprojekt in Deutschland.

    Aber eines über das das Ausland lacht.

    Gruß Tom

  8. Registriert seit
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    #18
    .

  9. Registriert seit
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    #19
    Zitat Zitat von hardlinerch Beitrag anzeigen
    Also kurz zu mir ,bin Österreicher wohne seit 13 in der Schweiz und habe eine Deutsche Freundin, seit ich hierher gezogen bin haben die um mein Dorf herum so etwa 6 Kreisverkehre gemacht, keinen einzigen haben sie unter einmal fertig bekommen, die meisten zweimal gemacht, wegen rutschigem Belag oder falschem Radius (LKW) ein Drittel davon sogar 3 mal wieder erneuert , die Straße vor meinem Haus ist auf eine Länge von 100 Meter seit 1 Monat aufgerissen ,die bringen das nicht fertigzustellen,so arbeiten die schweizer übrigens , was deutsche laut Planung in 3 Wochen schaffen sollten und dann geschumpfen wird wenn es 4 Wochen werden,planen die Schweizer dafür 6 Wochen und stellen Ausländer dafür an ,ein Arbeitsschutz Gesetz oder Gewerkschaft gibt es in der Schweiz nicht ,das zu den Arbeitsbedingungen,den Herr und Frau Schweizer machen sich nicht gern die Hände schmutzig beim Arbeiten (Zitat Schweizer Personalchef,bei meinem Einstellungsgespräch vor 17 Jahren). Gruss ein Österreicher
    Nenn mal bitte die Gemeinde von der Du hier schreibst, ich kläre Deine Aussagen ab.

    Gewerkschaften und Arbeitschutz haben wir hier sehr wohl, und zwar ziemlich viele Gewerkschaften.

    den Herr und Frau Schweizer machen sich nicht gern die Hände schmutzig beim Arbeiten (Zitat Schweizer Personalchef,bei meinem Einstellungsgespräch vor 17 Jahren). Gruss ein Österreicher--------------> pauschal Verurteilung, nicht ernst zu nehmen.

  10. Registriert seit
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    #20
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Also, man kann es sich einfach machen und sagen: Die Schweizer sind ja soo clever, die Deutschen (vor allem die Berliner und unter denen vor allem der doofe, schw.ule Wowereit) sind ja soo inkompetent.

    Das ist mir aber etwas zu billig.

    Also, mal ein paar Überlegungen, die die Sache für die Schweizer vermutlich etwas erleichtert haben:

    1. Es gab offensichtlich den politischen Willen, unheimlich viel Geld auszugeben. Der Tunnel hat am Ende 11 Mrd. Euro gekostet, etwa das Doppelte von BER. Man hatte aber - anders als beim BER - schon von Anfang an mit so viel gerechnet, zumindest fast.

    Richtig, aber nicht einfach so zum Spass.

    2. Der Tunnel führt durch weit gehend menschenleeres Gebiet. Es konnte deshalb keine Anwohnerklagen geben.

    Das Gebiet ist zwar relativ wenig besiedelt, aber bei weitem nicht Menschenleer, Eisprachen hat es etliche gegebn.

    3. Die Schweiz ist nicht in der EU, sie war also beim Bau des Tunnels nicht an das EU-Ausschreibungsrecht gebunden. Dennoch ist der Tunnel ein EU-Produkt: Die meisten Arbeiter kamen aus Italien, die Riesen-Tunnelbohrmaschine aus Deutschland.

    Die Schweiz Vergibt Aufträge nach den GATT/ WTO Regeln, grössere Auftrage werden Öffentlich und International ausgeschrieben.

    4. Die politischen Verhältnisse haben sich während der gesamten Bauzeit kaum verändert. In Berlin-Brandenburg schon.

    Stimmt.

    Aber dennoch: großartige Leistung.

    Finde ich auch, merci.


    Beste Grüße vom Sampleman und seinem Tatschpätt

    So ab in den Urlaub .


 
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