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was machen die CH besser als Berliner??

Erstellt von Q4me, 01.06.2016, 18:27 Uhr · 67 Antworten · 4.508 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #51
    Zitat Zitat von Capricorn Beitrag anzeigen
    Unsere Dorli ist schon in Lauerstellung.
    Hilf mal den Nichtschweizern aufs Fahrrad: WTF is Dorli, und was ist ihr Problem?


    Beste Grüße vom Sampleman und seinem Tatschpätt

  2. Registriert seit
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    #52
    In paar Jahren wird man BER vergessen haben. Dann kann man nur noch über Stuttgart21 den Kopf schütteln. Obwohl...das kann man jetzt schon.



    Gruß
    Jochen

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    #53
    Zitat Zitat von Q_Treiber_Josef Beitrag anzeigen

    - Und sie werden im N und S mit den Zufahrtsstrecken auch 2020 anlässlich der Ceneri Eröffnung nicht bereit sein.
    Moin,

    dieser Hinweis ist essentiell, grade für die "Deutsche Bahn", bzw. das BVM und seine Verkehrswegplanung.

    Deutschland hat sich durch zuviel politisches Pluralismusgezerre längst aus der passenden Zeitplanung zur Verknüpfung mit Bauvorhaben seiner europäischen Nachbarn verabschiedet:

    CH: NEAT 2016/2020 D: Ausbau der Rheinstrecken als wichtigster Zubringer nur zum Teil in der Umsetzung (Hochrheintal), Mittelrheintal Fehlanzeige, keine dringende Priorisierung ...

    DK: Fehmarnbeltquerung bis 2018 als Brücke geplant, nun einen Tunnel bis 2022, kpl. von DK bezahlt D: Der kurze deutsche Anschluß ans Festland... 2024 oder später... welchen Weg nehmen die Züge? Ein- oder 2-gleisig? da ist noch nichts in trockenen Tüchern...

    Gerade im Verkehrssektor ist ja immer so viel von Harmonisierung auf europischer Ebene die Rede, das klappt aber wohl nur im Bereich von Vorschriften...
    Im Baufortschritt ist Deutschland meiner Meinung nach nunmehr DER Flaschenhals in Europa...

    Aber auch rein deutsche "Verkehrsprojekte Deutsche Einheit", hier besonders die Nummer 8, auch wenn sie in einem europäischen Zusammenhang zu sehen sind, werden nicht fertig: Geplant war 2000, bis 2017 soll ein Großteil fertig sein.... Endgültig steht in den Sternen

    Zitat Zitat von Wolfgang.A Beitrag anzeigen
    Eigentlich hätte ja auch der Gotthart-Tunnel 2012 fertig sein und nur 6,5 Milliarden kosten sollen


    so als Hamburger muß man da ja rote Ohren bekommen...

    Die erste Idee in Sachen Elbphilharmonie und Kostenannahme des Hamburger Senats von 2007 ging von 77 Mio EUR aus. Fertigstellung 2010...
    Was wurde draus: quasi 770 Mio EUR und Eröffnung 2017 ...

    Dazu Querelen ohne Ende und der GU "Hochtief" ist sicherlich kein Garant für Bauen in einem gesteckten Zeit- und Kostenrahmen, wo doch angemerkt wurde, die hätten München in Berlin kopieren können, das wäre besser gewesen...

  4. Registriert seit
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    #54
    Zitat Zitat von Wolfgang.A Beitrag anzeigen
    Eigentlich hätte ja auch der Gotthart-Tunnel 2012 fertig sein und nur 6,5 Milliarden kosten sollen
    Stimmt nicht ganz .

    ---------> https://de.m.wikipedia.org/wiki/Neue...e#Gesamtkosten

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    #55
    Man muß die Schweizer jetzt unbedingt über den grünen Klee loben. Auch die machen hin und wieder Fehler.
    Wir machen halt mehr. Wo gehobelt wird das fallen bekanntermaßen Späne. Und bei 80 Mio Einwohner halt mehr als bei 8 Mio. Hoffentlich allerdings nicht 10 x soviel.

    Vielleicht liegt es aber auich an der Direktdemokratie der Schweiz, das etwas was mal beschlossen wurde, auch von der Mehrheit des Volkes getragen und somit auch zielstrebig umgesetzt wird. Wobei nicht alles was das Volk direkt beschließt, auch gut für das Volk und das Ansehen des Staates gegenüber seinen ausländischen Partnern sein muß. Um hier keine politische Diskussion zu eröffnen, erspare ich ich mir die Beschreibung von Beispielen in der Schweiz und in Deutschland.

    Um beim Beispiel Gotthard-Baistunnel zu bleiben: es liegt in der Natur der Sache, daß eine privatisierte Bahn mit einem Hauptaktionär BRD, mehr Wert auf Gewinn und Dividende legt, als auch noch den letzten Ort bei Hintertupfingen zu bedienen. Sowas kostet bei der DB und müsste demzufolge auch subventioniert werden. Andere sind komischerweise durchaus in der Lage sowas kostendeckend anzubieten, nicht nur die Schweizer. Aber von denen könnte die DB doch einiges lernen, z. B. wie man Taktfahrpläne richtig gestaltet.

    Vor ca. 3 Jahren in Allensdorf an dem dortigen Bahnhof/Haltepunkt gesehen. Dieser wurde sowohl von der DB-Regio als auch von der SBB /Thurbo (ich meine die wäre es gewesen) bedient. Zwei Tafeln am Bahnsteig, direkt nebeneinander angebracht.

    Die Tafel der DB: " Hausordnung .. es ist nicht erlaubt .... " und zwar eine ganze Seite lang.
    Die Tafel der SBB: "Deutsche Gründlichkeit, Schweizer Pünktlichkeit", kurz und bündig.

    Was spricht den Bahnkunden wohl mehr an? Und wo ist die Bahn dann wohl eher geneigt zu investieren?

    Gruß Tom

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    #56
    Zitat Zitat von Intermezzo Beitrag anzeigen
    Auch die machen hin und wieder Fehler.

    Auszug aus deinem Post:

    Umbau findet allerdings nicht auf Kosten der Steuerzahler statt.
    den entstandenen Schaden übernimmt die Haftpflichtversicherung des Ingenieurbüros.



    Josef

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    #57
    Zitat Zitat von pilles-Q Beitrag anzeigen
    so als Hamburger muß man da ja rote Ohren bekommen...
    Die erste Idee in Sachen Elbphilharmonie und Kostenannahme des Hamburger Senats von 2007 ging von 77 Mio EUR aus. Fertigstellung 2010...
    Was wurde draus: quasi 770 Mio EUR und Eröffnung 2017 ...
    Da kann man ja nur hoffen, dass wenigstens die Akustik in der Elbphilharmonie etwas besser ist als im Gotthard Basistunnel .

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    #58
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Oder es ist Geschäftsmodell. Generalunternehmer für den BER-Innenausbau war ja wohl lange die niederländische Firma Imtech, die berüchtigt dafür ist, durch Killer-Angebote Ausschreibungen zu gewinnen und anschließend auf dem Wege der Nachforderung ihren Reibach zu machen. Das beschäftigt glaube ich auch schon die eine oder andere Staatsanwaltschaft.

    Aber allein die Tatsache, dass Imtech ein niederländischer Konzern ist, zeigt, dass das Problem ganz sicher keine deutsche Spezialität ist.
    Das Geschäftsmodell ist nicht von der Hand zu weisen. Ich hab mein eigenes Ing.-Büro und mache das, womit ich inzwischen 30 Jahre Erfahrung habe, weil ich es von der Pieke auf gelernt habe. Bei GU-Aufträgen schaue ich fast immer in die Röhre, weil irgend jemand (meist ein Großkonzern) es so billig anbietet, dass es schon beim ersten Anblick als unrealistisch bewertet werden kann. Aber die Entscheider schauen über die offensichtlichen Fehler im Angebot gern hinweg. Wenn dann am Ende das Projekt aus dem Ruder gelaufen ist, werde ich (bei Projektbeginn war ich doch viel zu teuer) gefragt, ob ich nicht schnell mal eine gute Idee hätte. Und wenn dann die Lösung noch ein bisschen mehr Geld kostet, muss ich mir das Gejammer anhören, als wenn ich es verschuldet hätte. Ich hatte bei 2 Projekten mal die Gelegenheit, ein Review mit dem Controller gemeinsam zu machen und die gesamten Projektunterlagen einzusehen. Da war es beim Nachrechnen fast doppelt so teuer als mein ursprüngliches Angebot.
    Was lernt so ein Controller heute eigentlich in der Schule?

    So langsam glaube ich, dass es nicht mehr meine Welt ist. Wird Zeit, in Rente zu gehen.


    Gruß
    Chris

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    #59
    Zitat Zitat von Topas Beitrag anzeigen
    ... geht doch....
    aber erst um 7.30, weil er von 6-7 noch mit der Elbphilharmonie beschäftigt ist

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    #60
    Zitat Zitat von Kamener Beitrag anzeigen
    Bei GU-Aufträgen schaue ich fast immer in die Röhre, weil irgend jemand (meist ein Großkonzern) es so billig anbietet, dass es schon beim ersten Anblick als unrealistisch bewertet werden kann.

    Gruß
    Chris
    Welcher Großkonzern und welche Branche? Bei mir ist es nämlich genau umgekehrt (Elektrotechnik) bei einem Stundensatzverhältnis im Bereich Planung von wenigstens 1:2. Ing-Büros fliegen nur dann raus, wenn sie vorher schon nicht zugelassen werden oder es an mangelnder Sachkompetenz fehlt, wozu sicherlich auch die möglichen Bearbeitungskapazitäten gehören.

    Mag sein, daß dies im Hoch- und Tiefbau etwas anders ist als in der Elektrotechnik, aber ich halte es für ein Gerücht, daß Großkonzerne mit ihren doch recht gewaltigem Overhead und dem Shareholder-Value-Denken und Vorgaben für Nettomargen von teilweise 20 % und mehr (je nach Dienstleistung und Produkt) die billigeren Angebote abliefern.

    Einzige Ausnahme:
    wenn es um relativ kleine Summen bei Planungsaufträgen geht und damit die Chance anschließend im Anlagengeschäft richtig Geld zu verdienen groß ist. Hier wird je nach Unternehmen auch schon mal quersubventioniert. Sowas läuft dann allerdings auf Vorstandsebene ab, was bedeutet, daß das schon ein richtig dickes Ding sein muß. Normal ist das nicht und entspricht in keiner Weise meinen Erfahrungen in meiner Branche. Leider, ich muß um jeden Auftrag kämpfen und darauf achten nicht in Unterdeckung zu geraten.

    Gruß Tom


 
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