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Manipulation von Abgastests

Erstellt von ta-rider, 21.09.2015, 17:34 Uhr · 928 Antworten · 53.966 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Es hat schon etwas von Doppelmoral. Gerade die USA, die uns mit TTIP Chlorhühner verkaufen will und es auch mit dem Klimaschutz (mit Ausnahme von Kalifornien vielleicht) nicht wirklich sooo hat, verklagt VW wegen einem Werbespot.
    Vorrangig geht es - wieder einmal - nur ums liebe Geld, aber das kennt man ja. BP wurde auch ordentlich abkassiert, wobei das eine Nummer mit deutlich anderer Tragweite war.
    Andererseits haben die Amis Recht. Warum sollte man es Konzernen durchgehen lassen mit vollmundigen Versprechen die Kundschaft zu locken, wohl wissentlich dass die Aussagen nicht stimmen?
    Was gibt Marketingstrategen das Recht Leute unverhohlen anzulügen?
    "Die anderen machen es doch auch." als Ausrede vorzubringen ist hier nicht zielführend.

    Wenn das Geld lockt....
    Was für BMW mit dem "unstoppable" Werbeslogan, trotz so vieler Rückrufe wie nie, und der Kundschaft in Deutschland tadellos klappt, muss nicht gleichzeitig für VW in den USA gelten. Manchmal wäre es eben sinniger sich vorher mit der Mentalität der jeweiligen Käuferklientel zu befassen.

  2. Registriert seit
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    #22
    Sollte die Geschichte so auch in Deutschland / Europa der Fall sein, gibt es vermutlich so gut wie keine Strafen.
    Da wird dann die Bundesmerkel (Gabriel darf vielleicht auch mit) zum Kaffee nach Wolfsburg eingeladen und über die Bedeutung der Autobranche schwadroniert.
    Bei aller Kritik an der USA. Was die Bestrafung von Firmen oder Personen angeht, könnten wir uns da auch mal was abschauen.
    Ich denke da an den Enron Skandal, bei dem der Chef Skilling 24 Jahre Haft aufgebrummt bekam.

    Bei uns macht so einer höchstens das Victoryzeichen.

  3. Registriert seit
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    #23
    Wenn sie das auch bei D Fahrzeugen gemacht haben, dann kommt da noch ein anderer Aspekt hinzu, nämlich Steuerbetrug am Staat. Die KFZ Steuer wird ja auch mot nach CO2 Ausstoß berechnet und wenn da manipuliert wurde bei der Festlegung, bekommt der Staat weniger....bekommt aber schon genug.

  4. Registriert seit
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    #24
    Hi
    Da fällt mir nur ein: "Wer ohne Schuld ist der werfe den ersten Stein!".
    Ob Hersteller oder Privat ist dabei nur eine Frage der Menge.
    z.B. sind mir US-Chips bekannt bei denen man (TÜV) zwischen "original" und "Leistung (ob es nun stimmt oder nicht)" umstellen kann,
    Schalldämpfer mit "verbessertem Innenleben, etc..
    Wahrscheinlich stehen jetzt die Amis Schlange die davon Lungenkrebs bekamen obwohl sie 40 Jahre rauchten (wahlweise mit einem Kettenraucher verheiratet sind), oder es melden sich wider diejenigen deren AUDI vor einigen Jahren selbstständig anfuhr.
    Beim AUDI wunderte es mich damals, dass sich aussschliesslich US-AUDIs selbstständig machten, das Problem nirgendwo sonst auf der Welt existierte und der etwas lahmenden US-Autoindustrie auf die Beine geholfen wurde.

    OK, es ist eine geltende Vorshrift und VW war etwas zu kreativ. Jatzt bin ich gespannt ob nicht auch Andere Kreativität zeigten.
    Zwischenzeitlich wundere ich mich über die schwachsinnigen Vorschriften in USA. Für "kleine" PKW machen sie einen Riesenwirbel und für die beliebten Minitrucks gilt der ganze Quatsch nicht. Die Diesel werden verdammt (ein Schelm wer denkt es könne an der unentwickelten Technologie für kleine Diesel bei den US-Herstellern liegen), aber benzinsaufende Hubraummonster interessieren nicht. Diesel-Pickups werden so getun, dass sie (auf Knopfdruck) richtige Wolken ausstossen. Das dient nicht der Leistung sondern nur einer zweifelhaften Show und ist legal!
    Schwachsinnige Vorschriften haben auch wir. Das heisst dann Flottenverbrauch. In alle, auch die "preiswerten" Kleinwagen, wird Abgastechnologie ohne Ende gestopft damit die "Dickschiffe" saufen können (schon mal einen Politiker mit Kleinwagen gesehen?). Dabei ist eine Prozentangabe sinnlos. Ein 35 Liter saufender Motor (ich rede nicht von Norm sondern von Tatsache) haut mitsamt Abgastechnologie bei 10% Abgas mehr Dreck raus als ein als Stinker verschrieener 20-jähriger Kleinwagen ohne jeglichen Auspuff.

    Dennoch bleibt die Kreativität von VW. Ich wundere mich nur, dass nicht mal jemand in EUR die Amis "etwas beobachtet". Mir fielen da z.B. bei der Weinherstellung einige "Besonderheiten" ein wo man EU-Ausländern (speziell den USA) Dinge zugesteht die hier ganz klar verboten sind.

    Zum Thema Strafen: Die Strafmasse in USA sind in meinen Augen willkürlich und ebenfalls schwachsinnig. Natürlich sind die "Gebühren" bei uns teilweise lächerlich und werden einfach einkalkuliert.
    Aber wenn jemand in den USA drei Mal wegen Klauens eingebuchtet wird fängt er in einigen Bundesstaaten lebenslänglich. Natürlich könnte er es auch sein lassen, aber deshalb ist das Strafmass dennoch übertrieben. Macht unter dem Strich aber nix weil die meisten Gefängnisse ja privat betrieben werden und dieses Buisiness Nachschub braucht. Über Todesstrafen in einem zivilisierten Land (das sich zudem aufmantelt wenn ein anderes "zivilisiertes Land" Asiens Hinrichtungen vornimmt) verliere ich besser nicht viele Worte.
    gerd

  5. Registriert seit
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    #25
    Deswegen kommt ja auch TTIP und CETA. Damit kommt Geld in die (vornehmlich amerikanischen) Kassen und ein einheitlich schlechter! umwelt- sowie ernährungstechnischer Standard.
    So wollten es unsere Politiker, die Wirtschaftsbosse diktieren es und den kleinen Michel interessiert es nicht weil er zu naiv ist um es zu kapieren.
    Akra´s und Auspuffklappen übertönen sämtliches Geschrei der Kritiker.


    Egal welche anderen Fehler die USA begehen, die Aktion finde ich klasse!
    Der Dumme bezahlt. Manchmal auch ein Großkonzern samt Vorstand.

  6. X-Moderator
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    #26
    ... wenn die us cars nicht mit Technik überzeugen können, wird halt geklagt...


    VW hätte es gar nicht nötig gehabt auf dem Umweltzug aufzuspringen - selber blöd.... Eigentor.....

    Die Ami Cars sind billig - im Preis und in der Verarbeitung - technisch unterlegen.....

    Ein Buick Park Avenue mit Tempo 170 auf der AB - ist eine Herausforderung.....

    VW und whs. auch noch die Mitbewerber aus dem Konzern - müssen sich fragen lassen - "war das nötig?"

    Der VW Anteil in den Staaten ist eh gering.....

  7. Registriert seit
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    #27
    Ich gehe mal davon aus, dass sich VW und die Amis schon lange geeinigt haben. So schnell, wie VW geschrien hat, wir waren es, sind die Fronten meiner Meinung nach schon längst geklärt. Vielleicht war das ja auch der Grund warum Piech Winterkorn los werden wollte? VW-Intern brodelt das Thema doch wahrscheinlich schon länger!
    Schön, dass 2Wochen vorher der Vertrag von Winterkorn um 3Jahre verlängert wurde. Damit hat er einen Anspruch auf 3 jahresgehälter. Wieviel waren das noch pro Jahr 12 oder 17 Mio €? Treffen wir uns in der Mitte € 40.000.000,- Abfindung hat er ja auch verdient für die Leistung und dafür, dass er nicht Aufsichtsratvorsitzender wird! Ein Schelm, wer hier böses vermutet!

    Gruß,
    maxquer

  8. Registriert seit
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    #28
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    ...Egal welche anderen Fehler die USA begehen, die Aktion finde ich klasse!
    Der Dumme bezahlt. Manchmal auch ein Großkonzern samt Vorstand.
    Der Dumme ist schlußendlich aber immer der Kunde!

    Gruß,
    maxquer

  9. Registriert seit
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    #29
    Zitat Zitat von maxquer Beitrag anzeigen
    Der Dumme ist schlußendlich aber immer der Kunde!

    Gruß,
    maxquer
    Nur wenn er einen VW fährt (kauft). Und genau das kann er sich selbst aussuchen - freiwillig, ungezwungen.
    Er muss sich nur vorher schlau machen was er sich ins Haus.... ähhh.... die Garage holt.
    Gut, es ist nicht unbedingt immer ein blumiges Versprechen das den Ausschlag zum Kauf gibt, aber zumindest ich persönlich als jahrelanger Benz-Fahrer habe mich u.a. aus Trotz gegen die Marke Mercedes entschieden als es hieß: "Das Beste oder nichts."
    Es wurde zwar nicht nichts, aber nichts mehr von MB.
    Ohne PKW bin ich nicht ausreichend mobil, VW oder andere (deutsche) Hersteller mit fragwürdigem Marketing brauche ich allerdings nicht (mehr).
    Manchmal bewirkt die Werbung eben genau das Gegenteil von dem was sie hätte bewirken sollen.
    VW kann es sich aufgrund der Vorjahresbilanzen locker leisten richtig auf die Nase zu fallen. Mein Schaden soll es nicht sein, schließlich war es auch nicht mein Fehler.

  10. Registriert seit
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    #30
    Wir schreiben das Jahr 2009.
    Ich tausche meinen Dienstwagen Sharan 1,9TDI (mit dem ich total zufrieden war) gegen einen neuen Wagen ein und bekomme einen Sharan 2,0TDI. Nach nur 50km bin ich zurück zu VW und habe gefragt ob man mich hier veralbern will. Der Motor taugte gar nix. (Klappern an der Schwungscheibe, ruppiges Lastwechselverhalten, schlechter Durchzug... Das Fahrzeug selbst war identisch mit dem alten. Gleiche Ausstattung und bis auf den Motor die gleiche Ankreuzliste bei der Bestellung. Trotzdem habe ich mich nach nur 50km nicht mehr zu Hause gefühlt (bei einer Jahresfahrleistung von 70-100tkm nötig). VW hat abgewiegelt. Der Wagen sei noch nicht eingefahren und außerdem seien ihre Produkte immer in Ordnung und der Kunde sei das Problem. Ich könne halt mit diesen hochwertigen Produkten nicht umgehen und hätte keine Ahnung.
    Tja... Ich hab dann ganz schnell die Kiste weggestellt und mich anderswo nach was neuem umgesehen. War wohl damals schon die richtige Entscheidung. Ich fahr jetzt 520D und bin wieder zu Hause. Nur der Kofferraum ist mir etwas zu klein. Aber damit kann ich leben.

    Am Ende ist es so, das wir Kunden die Macht haben, den Konzernen den Effenberger zu zeigen. Nur solange die große Masse der Dummen das Spiel der Großkotze mitspielen, solange läuft es für die. Stimmt der Kunde mit den Füßen ab und geht, dann wird es ganz schnell eng.

    Bei mir hat es damals den VW Händler im Dorf böse erwischt. Ich hab die Dienstwagenregelung gekippt und das hat ihn dann jedes Jahr 4-5 Neuwagen gekostet zzgl. der Wartungen, die bei den Laufleistungen von mir und meinen Kollegen alle 3 Monate anstanden. Der hat lange gejammert. Aber im Konzern hat es keiner gehört. Jetzt kommt der Knall so laut, das hört man dann auch in Wolfsburg.
    Ich hab da kein Mitleid.

    Gruß
    Chris


 
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