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Manipulation von Abgastests

Erstellt von ta-rider, 21.09.2015, 17:34 Uhr · 928 Antworten · 54.093 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    ""Wenn man also die Industrie abwatschen will, dann bitte das KBA gleich mit!"
    Und die Verbraucher u. selbsternannten Verbraucherschützern, die sich an diesen Daten, sei es nun bei Fahrzeugen oder Haushaltsgeräten (Energielabel A+++) aufgeilen, als würde die Welt davon untergehen. Im Gegenzug wird im Winter ohne Sinn u. Verstand Spargel u Erdbeeren u. a. aus Südamerika konsumiert. Wahrscheinlich auf einem Floß mit dem Golfstrom klimaneutral in Europa angespült." Es beginnt damit, für solche Dinge ein Bewusstsein zu entwickeln.

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    Die Schuldigen sind wir doch selbst. Die Industie - und gerade VW - bietet doch seit Jahren 3.0 L Autos an. Stichwort Lupo 3 L. Wer wollte ihn haben? Keiner! Was kaufen die Kunden heute? SUVs in allen Größen und je protziger, desto besser. Für den Kauf werden tolle Ausreden vorgeschoben: ja, ich brauche den unbedingt, damit ich besser einsteigen kann. Oder auch: ich kaufe den nur für meine Familie, damit wir beim Unfall überleben (und der andere Verkehrsteilnehmer an meiner Front zerschellt). Auch wenn die Ehefrauen dann bei der Parkplatzsuche für ihr schickes Statussymbol verzweifeln. Macht nix, Hauptsache groß und der Nachbar staunt. Ich habe da ein schönes Beispiel aus meiner Nachbarschaft. 2 Anwälte. Beide am Anfang mit Kombis der 5er/E-Klasse. Nr. 1 fing an mit einem ML. Nr. 2 zog nach mit einem Q8. Nr. 1 konterte mit einem GL, was Nr. 2 wieder nicht auf sich beruhen lassen konnte und sich umgehend einen Cayenne anschaffte. Jetzt ist erst einmal Ruhe eingekehrt. Aber da wundern wir uns ernsthaft, wenn die Industrie die Abgabswerte ihrer Fahrzeugflotten nicht einhalten kann und mogeln muss?

    CU
    Jonni

    p.s.: ich selbst bin auch kein leuchtendes Vorbild und habe mir im September ein neues Fahrzeug zugelegt. Ebenfalls ein SUV mit Dieselmotor (aber nur das kleinste aus München).

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    Ich höre immer SUV und große Motoren. Die haben doch alle prima CO2- und Verbrauchswerte

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    Zitat Zitat von Jonni Beitrag anzeigen
    Die Schuldigen sind wir doch selbst. Die Industie - und gerade VW - bietet doch seit Jahren 3.0 L Autos an. Stichwort Lupo 3 L. Wer wollte ihn haben? Keiner! Was kaufen die Kunden heute? SUVs in allen Größen und je protziger, desto besser. Für den Kauf werden tolle Ausreden vorgeschoben: ja, ich brauche den unbedingt, damit ich besser einsteigen kann. Oder auch: ich kaufe den nur für meine Familie, damit wir beim Unfall überleben (und der andere Verkehrsteilnehmer an meiner Front zerschellt). Auch wenn die Ehefrauen dann bei der Parkplatzsuche für ihr schickes Statussymbol verzweifeln. Macht nix, Hauptsache groß und der Nachbar staunt. Ich habe da ein schönes Beispiel aus meiner Nachbarschaft. 2 Anwälte. Beide am Anfang mit Kombis der 5er/E-Klasse. Nr. 1 fing an mit einem ML. Nr. 2 zog nach mit einem Q8. Nr. 1 konterte mit einem GL, was Nr. 2 wieder nicht auf sich beruhen lassen konnte und sich umgehend einen Cayenne anschaffte. Jetzt ist erst einmal Ruhe eingekehrt. Aber da wundern wir uns ernsthaft, wenn die Industrie die Abgabswerte ihrer Fahrzeugflotten nicht einhalten kann und mogeln muss?

    CU
    Jonni

    p.s.: ich selbst bin auch kein leuchtendes Vorbild und habe mir im September ein neues Fahrzeug zugelegt. Ebenfalls ein SUV mit Dieselmotor (aber nur das kleinste aus München).
    Ja, die Leute kaufen Dinge, die sie nicht brauchen. Von Geld, welches sie nicht haben. Um Leute damit zu beeindrucken, die sie nicht mögen.

  5. Registriert seit
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    Zitat Zitat von enduro_drive Beitrag anzeigen
    Um so überraschter ist man dann zu erfahren, dass die aktuelle Nachrüstaktion des besagten Wolfsburger Herstellers "nur" 80 Euronen pro Fahrzeug kosten soll, da angeblich nur die Software verändert wird.

    Was da aber genau gemacht wird.... da bin ich mal gespannt.
    Na ja, da ist im Moment eine merkwürdige Diskussion im Gange. Bei vielen Leuten hat man den Eindruck, die können sich nichts Geileres vorstellen als wenn einer der größten Konzerne Deutschlands mit 600.000 Mitarbeitern den Bach runtergeht. Spiegel-Online-Kolumnist Wolfgang Münchau hat das sogar explizit gefordert. Okay, dann hätten wir in Deutschland mindestens zehn Prozent mehr Arbeitslose, vielleicht auch 20 Prozent. Und Schäuble würde vom teufel träumen, und zwar in Farbe und 3D. Und wenn alle deutschen Autobauer keine Diesel mehr bauen, dann gehen die entweder auch alle die Wupper runter oder sie schaffen ihre Klimaziele bis 2020 nicht. Interessant auch, dass niemand ein Problem damit hat, wenn eine US-Behörde von einem deutschen Unternehmen, das zu 20% in Staatsbesitz ist, ernsthaft ein Bußgeld in Höhe mehrerer Tranchen für die Griechenland-Rettung verlangt.

    Das Nächste ist, dass einerseits alles hysterisch nach einer sofortigen technischen Lösung für das Problem ruft, andererseits aber, wenn VW dann tatsächlich nur zweieinhalb Monate nach dem Eskalieren des Skandals eine solche Lösung vorstellt, dies nicht für möglich hält.

    Ist alles ein bisschen bigott, finde ich.

    Nach dem was ich weiß, arbeitet VW im Moment mit Hochdruck an einer Lösung für drei Baureihen, und zwar den 1,2 Liter, den 1,6 Liter und den 2,0 Liter. Laut VW reicht beim 2,0 Liter ein einfacher Software-Upgrade. Beim 1,6-Liter soll zusätzlich ein Plastik-Bauteil in den Luftfilter eingebaut werden und für den 1,2 Liter haben sie noch keine Lösung präsentiert. Ich weiß auch nicht, ob das jetzt eine echte Lösung ist, aber vielleicht hat ja der Herr Müller dem Herrn Dobrindt abends bei Cognac und Zigarre gesagt: "Woaßt, Alex, wanns't uns da ned entgegenkimmst, dann machen mir Ingolstadt als erstes dicht, host mi?"

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    Das ist das eigentliche Problem.

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    @ Sampleman

    also mein Lieber, bei allem Respekt: VW kannte die Untersuchungen der ICCT seit Mai 2014 und hat diese nicht veröffentlicht. Als AG wären sie dazu verpflichtet gewesen. Stattdessen haben sie Hase und Igel gespielt und gehofft das Thema unter den Teppich zu kehren.

    Dabei ist sicher kein vernünftig denkender Mensch an einem Ruin der Volkswagengruppe interessiert. Skandalös ist schlicht und einfach das Verhalten vom Top Management.

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    das skandalöse Topmanagement tut genau das was BMW seinerzeit bei der F 650 auch gemacht hat. Maul halten, still halten, abwarten.
    allerdings hätten sie gut daran getan, bereits vor dem (öffentlichen) Bekanntwerden den USA eine Lösung zu präsentieren, jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen.
    Skandalös sind die völlig utopischen überzogenen Forderungen der USA an VW. Wie hier schon gesagt wurde, ein Konkurrent der eigenen Industrie soll geschwächt werden.
    Wenn, dann hätte die USA von der Bundesregierung ein Einschreiten fordern müssen, weil VW ein deutscher Konzern ist. So riecht das nach Abzocke und Geldbeschaffung. USA halt. (mal ein kleiner Blick auf deren CO2 Emissionen weltweit schadet ja nicht)

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    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Skandalös sind die völlig utopischen überzogenen Forderungen der USA an VW. Wie hier schon gesagt wurde, ein Konkurrent der eigenen Industrie soll geschwächt werden.
    Wenn, dann hätte die USA von der Bundesregierung ein Einschreiten fordern müssen, weil VW ein deutscher Konzern ist. So riecht das nach Abzocke und Geldbeschaffung. USA halt. (mal ein kleiner Blick auf deren CO2 Emissionen weltweit schadet ja nicht)
    Nun mach nicht die USA dafür verantwortlich, dass ihnen VW mit runtergelassener Hose präsentiert wurde. Ob und in welcher Höhe Strafzahlungen anstehen, ist ungeklärt.
    Entweder stellen sich US-Konzerne gelegentlich weniger dumm an oder europäische Behörden erwischen sie nicht, mal von Microsoft abgesehen.

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    Danke Herr Oberlehrer
    Zitat Zitat von Q_Treiber_Josef Beitrag anzeigen
    bessere Luft im Hafen, und was ist draussen auf See ?
    Die ca 40 to Schweröl die so ein Kahn pro Tag relativ unkontrolliert
    verbrennt gehen zu mindestens 99 % nicht im Hafen in die Luft.

    setzen 6.


    Josef


 
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