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Manipulation von Abgastests

Erstellt von ta-rider, 21.09.2015, 17:34 Uhr · 928 Antworten · 53.809 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Es ist ziemlich egal wer in den jeweiligen VW-Etagen die Bösen sind und ob Köpfe rollen oder nicht. Es ist auch relativ Wurscht ob einige Arbeitsplätze in den Werken flöten gehen. Mit Mitleid bewegt man hier gar niGS mehr.
    Der USA geht es um Cash, deswegen juckt es nicht ob deswegen hier in D in einem deutschen Unternehmen Jobs verloren gehen.

    VW hat den us-amerikanischen Unternehmen wie GM offen den Kampf angesagt weil sie vermehrt in deren Markt drängten.
    Nachdem z.B. eine Firma wie Tesla erst gerade am groß werden ist, ist auch verständlich dass die Regierung etwas dazu tut sie nicht durch deutsche Firmen schwächen zu lassen. Das nennt man gemeinhin Lobbyarbeit. Wer wenn nicht wir kennt sich bravorös damit aus? Immerhin gehen in Berliner Regierungsgebäuden fast so viele Vertreter der Wirtschaft ein und aus wie Politiker.
    Die Amerikaner sind in der Hinsicht noch weniger zimperlich, deswegen wundere ich mich bis heute warum VW so dermaßen blauäugig vorgegangen ist, insbesondere was die Werbung betraf.

    Die Firma VW ist zwar groß, ich persönlich halte sie aber für völlig überbewertet. Brauchbare Wagen fürs Volk können Firmen anderer Länder ebenfalls bauen, und tun es teils auch viel günstiger als VW.
    Spontan fällt mir keine bahnbrechende Erfindung ein die man VW in den letzten 20 Jahre zuschreiben könnte, deswegen wäre es (abermals: rein persönlich!) vollkommen egal wenn der Abgasskandal VW das Genick brechen würde. Von daher wäre ein Verschwinden (Aufkauf durch andere Firmen) auch kein großer Verlust. Er würde lediglich das BSP etwas verringern, aber das ist tragbar.

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    Zitat Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
    Alles schön und gut, ...
    bei diesem beitrag bin ich völlig bei dir.
    die im raum stehenden strafen sind irrsinnig und unverhältnismäßig.

    in meinem beitrag wollte ich mehr auf Andaluz beitrag anspielen.
    die darstellung "die abgaswerte der VWs sind immernoch besser als die der US-fahrzeuge" ist zwar richtig, aber ändert nichts am fehlverhalten von VW.

  3. Registriert seit
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    Und nebenbei zur Qualität:
    Ich sehe in der Nachbarschaft immer wieder Leute mit Motorölflaschen in der Hand unter der Haube ihrer VW-Autos! Bei meinem 5er brauch ich da garnicht hinschauen auch nach 30000 km nicht!

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    Leute, ich habe den Artikel über den VW-Kat nicht gelesen, denn er stammt von den Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Dagegen ist Bild.de fast schon ne seriöse Quelle...

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    Vergesst die Vergleiche, denn diese interessieren niemand dort drüben, schon gar nicht die Regierung.
    VW ist nicht GM und auch keine andere Firma. Egal ob hier lediglich beschi...en wurde oder Menschen ums Leben gekommen sind.
    Hier geht es um Schotter - und davon hat VW genug, mehr als andere Hersteller. Entsprechend wird die Gans ausgenommen. That´s all.
    Wobei ich davon ausgehe, dass sich die deutsche Regierung noch ordentlich dafür einsetzen wird die Schadensumme zu begrenzen.
    Zur Not macht Angie den Bittsteller bei Obama. Es wäre nicht das erste und sicherlich nicht das letzte mal dass sie kusch(el)t.
    Im Zweifelsfall braucht die BW - ganz rein zufällig - Rüstungsgüter US-amerikanischer Firmen...

  6. X-Moderator
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    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Es ist ziemlich egal wer in den jeweiligen VW-Etagen die Bösen sind und ob Köpfe rollen oder nicht. Es ist auch relativ Wurscht ob einige Arbeitsplätze in den Werken flöten gehen. Mit Mitleid bewegt man hier gar niGS mehr.
    Der USA geht es um Cash, deswegen juckt es nicht ob deswegen hier in D in einem deutschen Unternehmen Jobs verloren gehen.

    VW hat den us-amerikanischen Unternehmen wie GM offen den Kampf angesagt weil sie vermehrt in deren Markt drängten.
    Nachdem z.B. eine Firma wie Tesla erst gerade am groß werden ist, ist auch verständlich dass die Regierung etwas dazu tut sie nicht durch deutsche Firmen schwächen zu lassen. Das nennt man gemeinhin Lobbyarbeit. Wer wenn nicht wir kennt sich bravorös damit aus? Immerhin gehen in Berliner Regierungsgebäuden fast so viele Vertreter der Wirtschaft ein und aus wie Politiker.
    Die Amerikaner sind in der Hinsicht noch weniger zimperlich, deswegen wundere ich mich bis heute warum VW so dermaßen blauäugig vorgegangen ist, insbesondere was die Werbung betraf.

    Die Firma VW ist zwar groß, ich persönlich halte sie aber für völlig überbewertet. Brauchbare Wagen fürs Volk können Firmen anderer Länder ebenfalls bauen, und tun es teils auch viel günstiger als VW.
    Spontan fällt mir keine bahnbrechende Erfindung ein die man VW in den letzten 20 Jahre zuschreiben könnte, deswegen wäre es (abermals: rein persönlich!) vollkommen egal wenn der Abgasskandal VW das Genick brechen würde. Von daher wäre ein Verschwinden (Aufkauf durch andere Firmen) auch kein großer Verlust. Er würde lediglich das BSP etwas verringern, aber das ist tragbar.
    Da wird einiges durcheinander geworfen:

    Hier gehts nicht um Mitleid, hier gehts um eine sachliche Diskussion.

    Es wurde niemanden der Kampf angesagt, das nennt man weltweit "Wetttbewerb".

    Die Schadensersatzforderungen hängen nur sekundär mit Lobbyismus zusammen, in erster Linie ist die Höhe der Forderungen abhängig von der Gestaltung des amerikanischen Justizsystems.

    Welche Werbung hätte man sonst fahren sollen, bei einem vermeintlich tadellosem Produkt?

    Du persönlich hälst VW für überbewertet, die weltweiten Anleger und Käufer dieser Marke anscheinend nicht.

    Und wenn jetzt schon (selber) ins Feld geführt wird, dass andere ausländische Autobauer bessere und günstigere Autos bauen, dann können wir unseren Laden hier in Deutschland gleich zuschliessen und wieder zu Viehzucht und Ackerbau übergehen.

    Ich halte auch nichts (mehr) von VW, nach 5jährigem Rechtsstreit mit dieser Firma, weiss ich, von was ich spreche.

    Aber anscheinend gibts einen Markt für VW und das ist auch gut so bzw können wir hier alle froh sein, dass wir so eine Firma im Land haben.

    Und den Satz "er würde lediglich das BSP etwas verringern, aber das ist tragbar" musst du mir mal näher erklären.

    Du für dich kannst das vll tragen, eine Familie ohne Einkommen und gesamtwirtschaftlich gesehen, Deutschland, eher nicht.

    Für manchen mag die Affäre für eine persönliche Anrechnung mit VW gerade recht kommen, aber zielführend ist das in einer Sachdiskussion nicht.

  7. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Heidekutscher Beitrag anzeigen
    Und nebenbei zur Qualität:
    Ich sehe in der Nachbarschaft immer wieder Leute mit Motorölflaschen in der Hand unter der Haube ihrer VW-Autos! Bei meinem 5er brauch ich da garnicht hinschauen auch nach 30000 km nicht!
    Foto. Sonst: Urban Legend.

  8. Registriert seit
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    Die Sache VW-Abgasskandal wird in den USA knochentrocken behandelt, völlig losgelöst davon was zuvor z.B. mit GM und deren Lenkradschlösser los war.
    Und natürlich ist es denen auch egal wie ich zu VW stehe oder ob ich noch eine Rechnung mit dieser Firma offen habe. Habe ich ganz nebenbei übrigens nicht, von daher bin ich neutral. Ich halte lediglich deren Produkte für überteuert, deswegen auch die ganze Firma für überbewertet, u.a. auch weil die Marge der Marke Porsche viel zu hoch ist.
    Besonders seit dem Geplänkel zwischen VW und Porsche (Wer kauft wen?) sehe ich den Konzern, respektive deren Philosophie, etwas skeptisch weil hier augenscheinlich zu viel spekuliert wird. Ich sehe den Konzern als fragiler an als er den Umsatzzahlen nach den Anschein macht.
    Daran sind nicht die Werke samt Mitarbeiter Schuld sondern vorrangig die Teilhaber und Firmenbosse. Die teils auftretenden Produktprobleme schwingen hier nur nebenbei mit.

    Um es noch einmal zu sagen: Die USA kümmert ein deutscher Arbeitnehmer (egal ob er am Band oder in Zulieferfirmen beschäftigt ist) einen feuchten Kehricht, genauso wenig wie es sie nicht interessiert ob eine Firma wie VW die nächsten Jahrzehnte überlebt oder nicht.
    Mir geht es ebenso, denn durch eine etwaige VW-Pleite verliere ich nicht einen einzigen Cent. Die USA dagegen können nur nichts verlieren sondern obendrein einige Mrd. abschöpfen. Aus rein kommerziellen Gesichtspunkten würde ich deswegen der Firma VW einen Einlauf verpassen wie sie ihn bis dato noch nicht erlebt hat und vermutlich so schnell auch nicht mehr erleben wird.
    Der Dumme zahlt - das ist in dem Fall VW.
    Fraglich bleibt höchstens ob unsere Politik (wieder einmal) einknickt und den Schaden nicht einzig VW tragen lässt, sondern ihn "sozialverträglich" auf den (ebenfalls dummen) Steuerzahler abwälzt. Letzteres sehe ich als relativ wahrscheinlich an.
    M. Müller lacht sich jetzt schon einen und freut sich über seine zukünftigen Millionengehälter. Es ändert sich nichts, egal ob VW einen neuen Kat entwickelt hat (oder die Blaupausen dafür seit Jahren in einem Schieber lagen und nun vom Staub befreit wurden).

    Man muss der USA-Regierung seine Doppelmoral nicht absprechen (V8 in rauen Mengen zuzulassen ist nicht mehr zeitgemäß), das hindert sie jedoch nicht daran Deutschland zu zeigen wo der Hammer hängt und wer entsprechend das Sagen hat. Wird Zeit, dass so manch überhebliche Inkompetenzen in deutschen Chefetagen wieder anfangen etwas kleinere Brötchen zu backen. Im Gegensatz zu Banken sind Automobilhersteller nicht "to big to fail". Wer das nicht weiß oder wissen will, wird von "Big brother" etwas geerdet. Ich finde das gar nicht mal soooo schlecht.

  9. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Heidekutscher Beitrag anzeigen
    ... Bei meinem 5er brauch ich da garnicht hinschauen auch nach 30000 km nicht!
    jepp, stimmt ... hab schon öfter gelesen, dass die BMW-motoren zu ölverdünnung durch kraftstoff neigen.

    aus technischer sicht halte ich null-ölverbrauch für bedenklicher als ein literchen auf 10-15.000km.

  10. Registriert seit
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    Motorschäden infolge gelängter Steuerketten oder übermäßig viel defekte DSG´s binnen weniger Tausend km sind schon eher Dinge an denen ich mich aufhängen würde als ein dezent überhöhter Ölverbrauch, wobei auch letzterer nicht mehr "Stand der heutigen Technik" ist.
    Auch das ist mit ein Grund warum ich keinen VW kaufe, aber.....

    Was hat das alles mit der Manipulation von Abgastests zu tun?

    Vielleicht sollten wir wieder ein bißchen mehr BTT kommen?!


 
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