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Manipulation von Abgastests

Erstellt von ta-rider, 21.09.2015, 17:34 Uhr · 928 Antworten · 53.880 Aufrufe

  1. X-Moderator
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    20 Mrd kein Problem - ist ja nicht dein Geld.

    Es trifft nur die Aktionäre, kein Problem - ist ja nicht dein Geld.

    Das Eigenkapital wird abgeschmolzen, kein Problem - ist ja nicht dein Geld und wenn VW dadurch zum Übernahmekandidatwn wird, ist das auch nicht dein Problem.

    Die Belegschaft wird reduziert, kein Problem - ist ja nicht dein Arbeitsplatz.


    Meinen vollen Respekt für dich, wie dir die Kohle und die Lebenssituation anderer am Ar... vorbeigeht!

    (Und falls dich irgendwann mal eine ähnliche Situation erwischt, wirst du natürlich nicht böse sein, wenn dein Problem anderen ebenfalls nur peripher tangiert...)

    PS: Es macht doch keinen Sinn, für die Fehlleistung Einzelner, den ganzen Konzern an den Rand des Ruins zu treiben...

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    Zitat Zitat von monochrom Beitrag anzeigen
    Meinen vollen Respekt für dich, wie dir die Kohle und die Lebenssituation anderer am Ar... vorbeigeht!

    (Und falls dich irgendwann mal eine ähnliche Situation erwischt, wirst du natürlich nicht böse sein, wenn dein Problem anderen ebenfalls nur peripher tangiert...)
    Korrekt, davon bin ich ebenfalls überzeugt. Es wird sich kaum einer für meine persönlichen Probleme interessieren, da gebe ich dir Recht. Muss aber auch niemand.
    Ich laufe aufs Amt, melde mich arbeitslos und bekomme solange meine mir zustehenden Bezüge bis ich ein anderes Unternehmen finde welches mich anstellt. Ob ich dann für Firma VW oder XYZ arbeite ist mir gelinde gesagt völlig Wumpe, Hauptsache die Arbeit wird entsprechend entlohnt und mein Chef ist zufrieden damit was ich mache.

    Deren Verlust ist nämlich, wie du bereits so treffend festgestellt hast, nicht der meinige. Wenn es ums Geld geht - und genau für das arbeite ich - ist meine Denkweise ähnlich der der Unternehmen, wenngleich auf einem anderen Level angesiedelt.
    Ich werde dafür bezahlt Umsatz zu generieren, nicht mehr und nicht weniger. Ein hoher Konzerngewinn sichert zwar meinen Arbeitsplatz, im Grunde muss ich mir aber keine ernsthaften Gedanken darüber machen ob er Gewinn oder Verlust schreibt, denn ich werde weder am einen noch am anderen beteiligt. Das ist mit ein Vorteil im Angestelltenverhältnis beschäftigt zu sein.

    Wer Mrd. aufs Spiel setzt läuft Gefahr Mrd. zu verlieren, besonders wenn er dies leichtfertig tut. Je länger, öfter und dreister er vorgeht, umso eher fällt er damit auf die Schnauze.

    Es ist schlicht unmöglich ein Unternehmen auf 100% legale Weise so groß werden zu lassen, wie VW es ist. Ich denke das ist den Meisten auch völlig klar. Ebenso klar sollte sein, dass sich Mitbewerber nicht auf ewig kampflos die Salami vom Brot nehmen lassen.
    Was liegt also näher als der Konkurrenz (wohlgemerkt auf legalem Wege!) zwischen die Beine zu grätschen um ihn so zum Straucheln zu bringen? Das ist kein Kinderballett sondern ein knallharter Fight zwischen Global Playern.

    Hier geht es um Kohle, und zwar ausschließlich um Kohle. Die USA kümmert der zu hohe Schadstoffausstoß als solches nur am Rande (wenn überhaupt), auch klar. Es ist ein vorgeschobenes Argument, viel mehr nicht. Fahrzeuge von GM sind ähnliche Dreckschleudern, die von BMW, Mercedes, .... ebenso. VW hatte nur leider eine zu große Klappe und kann nahezu kein gutes Argument vorweisen um mit nur einem blauen Auge davon zu kommen.
    Es gibt Tage an denen verliert man.....
    .... die einen ihren Arbeitsplatz, die anderen mächtig viel Asche!
    Die Welt dreht sich trotzdem weiter, egal ob mit oder ohne VW. Evtl. heißt die Marke morgen anders (glaube ich aber nicht!), aber das KnowHow bleibt erhalten. Die Produktionsstätten aller Wahrscheinlichkeit nach auch, ergo die Arbeitsplätze ebenso.

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    So ein Quatsch. Die Arbeitsplätze blieben erhalten. Hier in OS hat vor wenigen Jahren Karmann dicht gemacht. 2000 Arbeitsplätze waren betroffen. Das waren auch 2000 Familien, die in großer Sorge gelebt haben. Wo waren sie, die bayerischen und schwäbischen Autohersteller? Alle auf Tauchstation, obwohl Karmann ueber viele Jahrzehnte beste Fahrzeuge und Fahrzeugteile für sie produziert hatte. Nur VW ist aus der Deckung bekommen und hat das Werk gekauft. 1200 Arbeitsplätze gesichert. Das bedenken wir bei jeder unserer Fahrzeuganschaffungen. Wir haben zwar im letzten Jahr einen X1 gekauft, aber gleichzeitig auch noch einen Tiguan bestellt. Den hole ich im nächsten Monat ab, da mein Bruder, der ihn fahren wird, keine Zeit hat. Freue mich schon jetzt, nach 2 Jahren wieder in der Autostadt zu sein.

    CU
    Jonni

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    Zitat Zitat von maxquer Beitrag anzeigen
    Natürlich hat er eine Menge zu gewinnen, wenn er zu dem Mist der gebaut wurde auch wirklich steht. Ein Stück weit Ehrlichkeit und Vertrauen dem Kunden gegenüber. Über Moral rede ich nicht, die gibt es meiner Meinung nach bei Unternehmern die Geld verdienen wollen sowieso nicht.
    Du widersprichst dir in einem Satz. Du erwartest keine Moral von einem Top-Manager, und dafür bekommt er auch nicht so viel Geld. Ich halte den vorauseilenden Selbstbezichtigungsdrang der VW-Führung ohne echten Plan, das Problem zu lösen, für einen schweren strategischen Fehler.

    Ich denke manchmal, die Leute bei VW kennen Sascha Lobos "how to survive a shitstorm" nicht.

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    "Deren Verlust ist nämlich, wie du bereits so treffend festgestellt hast, nicht der meinige. Wenn es ums Geld geht - und genau für das arbeite ich - ist meine Denkweise ähnlich der der Unternehmen, wenngleich auf einem anderen Level angesiedelt.
    Ich werde dafür bezahlt Umsatz zu generieren, nicht mehr und nicht weniger. Ein hoher Konzerngewinn sichert zwar meinen Arbeitsplatz, im Grunde muss ich mir aber keine ernsthaften Gedanken darüber machen ob er Gewinn oder Verlust schreibt, denn ich werde weder am einen noch am anderen beteiligt. Das ist mit ein Vorteil im Angestelltenverhältnis beschäftigt zu sein".
    1. Umsatz ohne Gewinn ist Beschäftigungstherapie und niemand wird dafür bezahlt.
    2. Wer sich keine Gedanken über Gewinn oder Verlust des Unternehmens macht in dem er arbeitet oder es ihm egal ist, handelt zumindest fahrlässig.
    3. Kein Arbeitnehmer sollte beim Pförtner das Gehirn und die Motivation abgeben und sich den scheinbar wohligen Verhältnissen des Angestelltendaseins hinzugeben.
    Einige taube Nüsse verkraftet jedes größere Unternehmen, logischer Weise wird es alles daran setzen sie los zu werden. Ist leider in D nicht so einfach, Dummheit ist kein Kündigungsgrund.

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    Citroen hat auch jahrelang die Leute betrogen. Sie haben eine Ente verkauft, die nicht fliegen kann.

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    Zitat Zitat von wuli Beitrag anzeigen
    Citroen hat auch jahrelang die Leute betrogen. Sie haben eine Ente verkauft, die nicht fliegen kann.
    Und schwimmen auch nicht ...
    Wobei sich der Porsche Cayman mit dem Schwimmen ebenso schwer tut.

  8. Registriert seit
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    Was ist mit dem Pajero?

    Bitte jetzt keine Bilder !!!!!!!!

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    Zitat Zitat von apfelrudi Beitrag anzeigen
    Was ist mit dem Pajero?

    Bitte jetzt keine Bilder !!!!!!!!
    Brandstifter .

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Henryt Beitrag anzeigen
    1. Umsatz ohne Gewinn ist Beschäftigungstherapie und niemand wird dafür bezahlt.
    2. Wer sich keine Gedanken über Gewinn oder Verlust des Unternehmens macht in dem er arbeitet oder es ihm egal ist, handelt zumindest fahrlässig.
    3. Kein Arbeitnehmer sollte beim Pförtner das Gehirn und die Motivation abgeben und sich den scheinbar wohligen Verhältnissen des Angestelltendaseins hinzugeben.
    Einige taube Nüsse verkraftet jedes größere Unternehmen, logischer Weise wird es alles daran setzen sie los zu werden. Ist leider in D nicht so einfach, Dummheit ist kein Kündigungsgrund.
    Ich weiß nicht ob du schon mal ein Gespräch mit deinem Chef geführt hast in dem er dermaßen bedrängt wurde dass er bezüglich deiner Person nichts mehr anderes sagen konnte als die Wahrheit. Ich schon. Seither sehe ich die Dinge anders wie vorher und bin geheilt was Betriebsinteresse, Loyalität, u.ä. betrifft.

    Zu 1.: Doch, ich werde dafür bezahlt. Ob du es glaubst oder nicht. Zwar ist das nicht mein Antrieb morgens aufzustehen und zur Arbeit zu gehen, aber ich komme auch damit klar.

    Zu 2.: Ich mache mir Gedanken um den Gewinn des Unternehmens in dem ich arbeite, kann diesen aber nicht in dem Maße beeinflussen wie ich gern wollte, dazu habe ich nicht die Befugnis. Mein Arbeitgeber lässt es nicht zu, deswegen ist es mir auch relativ egal ob er Geld gewinnt oder verdient. Mit Fahrlässigkeit hat das nichts zu tun. Wenn jemand meint er sei schlauer als ich und müsse gut gemeinte Ratschläge nicht annehmen, dann lasse ich das so stehen. Zwar versuche ich ein zweites mal positiv auf ihn einzuwirken, schlägt er dies jedoch wiederum aus, lasse ich ihn in seinem Glauben und demnach genau das tun was er für richtig hält. Ich bekomme mein Geld auch so. Das mag moralisch verwerflich klingen, evtl. sogar definitiv so sein, ich kann aber niemanden zu seinem Glück zwingen - und für Moral werde ich nicht bezahlt.
    An der Problematik leiden so manche Firmen, es ist somit kein Einzelfall. Hierarchische Strukturen sorgen zwar für Ordnung in einem Betrieb, hemmen aber oftmals die Leistungsfähigkeit einzelner Personen, Gruppen oder ganzer Abteilungen, verringern Chancen auf optimierte Prozesse und behindern rasche Entwicklungen.
    Solange ich nicht Chef oder Teilhaber bin, soll das mein Schaden nicht sein!

    Zu 3.: Über besagte "taube Nüsse" habe ich mich auch lange Zeit aufgeregt. Es kam aber eines Tages die Zeit, in der ich zu der Überzeugung kam dass genau dies so gewollt ist. Siehe Punkt 2. Wenn ein Chef/Vorgesetzter glaubt er hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen, aus welchem Grund auch immer, dann muss man kapitulieren und nur noch nach Schema F vorgehen. Auftrag erhalten - Auftrag ausführen - Fertig.

    Dummheit ist kein Kündigungsgrund, richtig. Deswegen sind vermutlich auch so viele Versager in Spitzenpositionen nahezu unkündbar und bekommen, wenn sie denn "freiwillig" gehen auch noch Millionen hinterher geworfen.
    Jeder macht Fehler, auch ein Topmanager. Die einen begehen sie unabsichtlich, die anderen in vollem Bewusstsein.
    Manche dürfen Mrd. aufs Spiel setzen - daran kann ich nichts ändern, habe dazu keine Weisungsbefugnis.


    Akzeptiere was du nicht ändern kannst und ändere was du nicht akzeptieren kannst!


    Für mich wäre selbst der komplette Niedergang der Marke und der Firma VW akzeptabel weil ich mit deren Produkte noch nie etwas anfangen konnte. Allein der Name Volkswagen klingt charakterlos, bieder und langweilig. Um den BMW Reihensechser tat es mir leid, um einen BMW Boxer täte es mir leid wenn er verschwinden würde, um Mercedes-Benz auch, aber VW....!?
    Trotz hoher Umsatzzahlen, insbesondere in den letzten Jahren, gab es für die Konzernspitze nie einen Grund dermaßen überheblich den Markt zu bewerben, erst recht nicht den us-amerikanischen und schon gar nicht mit falschen Versprechungen.
    Amis sind patriotistisch veranlagt aber VW leider keine amerikanische Firma. Als bekäme sie dort einen Bonus?!
    In einem Land, in dem selbst ein heißer, verschütteter Kaffee hunderttausende von $ Schadenersatz kostet?!


 
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