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Manipulation von Abgastests

Erstellt von ta-rider, 21.09.2015, 17:34 Uhr · 928 Antworten · 53.800 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #71
    @Kamener
    dann hier nochmal für dich:

    VW-Skandal: "Volkswagen ist nur der erste Autobauer, der erwischt wurde"

    auch dein BMW ist warscheinlich nicht sauberer. DB, BMW, VW sind in USA die Hersteller mit Diesel PKW. Die gilt es zu schwächen. Damit mehr Chevi Big-Blocks verkauft werden, mögl. mit Gewehrträger inkl. Inhalt. Gesetze für Emissionen mit Benzinern sind weitaus lascher. Das könnte ja die eigene Wirtschaft treffen.

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    #72
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Ich vermute in der Tat, dass die europäischen Behörden das nicht so eng sehen. Due Europäer und Japaner bauen ja hauptsächlich die Dieselmotoren für die PKW, nicht die Amerikaner. Aber solange die Normen in den Prüfzyklen eingehalten werden, scheint für die Europäer alles in Ordnung zu sein, egal, was der Diesel im Echtbetrieb fürn Dreck rausbläst.

    Abgastest WLTP: Die dreckige Wahrheit über Dieselautos - SPIEGEL ONLINE
    Dass MB und BMW beim Test relativ gut abschneiden verwundert mich nicht.
    Da jedoch die getesteten Modelle nicht genannt werden, lässt den Artikel sehr unseriös wirken.
    Man könnte auch behaupten.... die Sache stinkt.

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    #73
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Da jedoch die getesteten Modelle nicht genannt werden, lässt den Artikel sehr unseriös wirken.
    Man könnte auch behaupten.... die Sache stinkt.
    Ich kann da nichts unseriöses erkennen und eine Begründung für die fehlende Angabe der konkret getesteten Fahrzeuge wird genannt.

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    #74
    Die Aussage in Zörnies Link steht konträr zu dem Link von Andalusienfan. Im Gegensatz zu den Aussagen des Herrn Friedrich werden dort wenigstens die Reiter genannt. Bei Herrn Friedrich wird jedoch ohne Fakten nur allgemein mit Dreck geworfen. Aber wie gesagt. Wer den Herrn Dr. Friedrich googelt, wird selbst feststellen können, dass es sich hier nur um einen verbitterten, von seinem ehemaligen Chef geopferten armen Ritter auf Kreuzzug handelt. Also wirklich kein ernstzunehmender Grund für eine Diskussion.

    BTW. Frage an Andalusienfan: Du stehst nicht zufällig bei VW auf einer Gehaltsliste?

    Gruß
    Chris

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    #75
    Zitat Zitat von Kamener Beitrag anzeigen

    BTW. Frage an Andalusienfan: Du stehst nicht zufällig bei VW auf einer Gehaltsliste?

    Gruß
    Chris
    Nein, ich habe nur keinen Hass auf VW, so wie du, dein Sharan war halt ein Griff ins Klo. habe ich auch schon gehabt. Ford Escort, Jeep Wrangler( übrigens ein Diesel 11,5 l/100 km. Bj 2010)

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    #76
    Das ich im Augenblick späte Satisfaktion erhalte, ist nicht dem Sharan geschuldet. Bei der Menge an Fahrzeugen, die ich in den letzten 30 Jahren geschäftlich verheizt habe, waren mehrere "Montagsautos" dabei. Das kommt sogar bei Mercedes vor. Nur war VW damals der einzige Hersteller, der mir von oben herab mitgeteilt hat, das meine Reklamationen Blödsinn seien. VW macht keine Fehler, ich bin zu blöd für ihre High-Tech Produkte und wenn ich versuchen wollte, den Montagswagen zu wandeln, dann sei man gut gerüstet. Man hätte in Wolfsburg nämlich sehr gut bezahlte Anwälte, die mir dann erklären könnten, warum man bei VW kein Fahrzeug zurücknehmen würde.

    Und diese Aussagen sind so dermaßen hängen geblieben, dass sie nun wieder hochkommen und ich gebe zu, dass ich nun etwas schadenfroh bin. Bin halt auch nur ein Mensch.


    Aber die pauschalen Verteufelungen des Herrn Friedrich kann ich trotzdem nicht nachvollziehen.

    Gruß
    Chris

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    #77
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Ich kann da nichts unseriöses erkennen und eine Begründung für die fehlende Angabe der konkret getesteten Fahrzeuge wird genannt.
    Ohhh ja, prima!
    Ich lasse als Kripobeamter den mutmaßlichen Täter auch immer mit ermitteln, das trägt so toll zur Wahrheitsfindung bei.

    Begründung: Das ICCT begründet das mit Vereinbarungen zwischen anderen Forschungseinrichtungen und den Herstellern, die Daten über die jeweiligen Autos zur Studie beigesteuert haben.


    Führe ich einen unabhängigen Test durch, dann muss ich mich nicht mit anderen Instituten und den jeweiligen Herstellern kurzschließen sondern nur die gewünschten Fahrzeuge auf den Prüfstand stellen und messen. Ergeben sich gravierende Unterschiede zur Werksangabe, so wurde geschummelt. Feddich!
    Die jeweils gültigen Grenzwerte sind den Prüforganen in allen Werkstätten die über ein AU-Gerät verfügen bekannt. Vieles davon wird sogar im www offen propagiert. Es wird auch nie an einem mobilen Prüfgerät scheitern sofern man den Schadstoffausstoß im normalen Betrieb messen will bzw. muss.

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    #78
    Zitat Zitat von vierventilboxer Beitrag anzeigen
    Ohhh ja, prima!
    Ich lasse als Kripobeamter den mutmaßlichen Täter auch immer mit ermitteln, das trägt so toll zur Wahrheitsfindung bei.

    Begründung: Das ICCT begründet das mit Vereinbarungen zwischen anderen Forschungseinrichtungen und den Herstellern, die Daten über die jeweiligen Autos zur Studie beigesteuert haben.


    Führe ich einen unabhängigen Test durch, dann muss ich mich nicht mit anderen Instituten und den jeweiligen Herstellern kurzschließen sondern nur die gewünschten Fahrzeuge auf den Prüfstand stellen und messen. Ergeben sich gravierende Unterschiede zur Werksangabe, so wurde geschummelt. Feddich!
    Die jeweils gültigen Grenzwerte sind den Prüforganen in allen Werkstätten die über ein AU-Gerät verfügen bekannt. Vieles davon wird sogar im www offen propagiert. Es wird auch nie an einem mobilen Prüfgerät scheitern sofern man den Schadstoffausstoß im normalen Betrieb messen will bzw. muss.
    Hier ging es aber weder um Ermittlungen noch um einen auf konkrete PKW und Motoren gemünzten Test und die angedachte Veröffentlichung einzelner Ergebnisse. Der Focus lag eher darauf, hinzuweisen, wie praxisfremd durch die beinahe gesamte Diesel- und Herstellerflotte hindurch der NEFZ ist und wie sehr sich die Hersteller allein auf die Erfüllung der Emissionswerte dieses Tests konzentrieren.

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    #79
    Ich glaube, das ist eine ziemlich große Gemengelage. Die kalifornischen Emissionswerte für Diesel-Pkw gelten als die strengsten der Welt. Gut möglich, dass man sich da an der Grenze des derzeit technisch Machbaren bewegt, wenn man Dieselmotoren bringen will, die gleichzeitig enorm leistungsfähig sind (150 PS aus zwei Litern Hubraum), wenig saufen (Normverbrauch 4,1 Liter/100 km), vernünftige Wartungsintervalle haben, 250.000 km halten und dabei noch insgesamt gut fahrbar sind. In Europa bietet VW nur noch TDI- und FSI-Motoren an, also Benzin-Direkteinspritzer, die hohe Anforderungen an die Spritqualität stellen. Also werden sie für die USA irgendwelche billigeren Benzinmotoren haben - wobei sich dann schon unterm Strich die Frage stellt, warum man einen VW made in Mexico statt eines Toyota made in USA kaufen sollte. Kurz: die moderne Dieseltechnologie ist bei VW der USP.

    Die US-Behörden und vor allem die kalifornische Umweltbehörde hat keinen Grund, VWs Diesel-Technologie mit Wohlwollen zu betrachten: Es gibt kaum Dieselmotoren in US-Fahrzeugen. Die Jeeps, die in Europa mit Dieseln rumfahren, werden bei Magna Steyr in Österreich montiert und bekommen Dieselmotoren von VM aus Italien. Und Kalifornien verfolgt erklärtermaßen das Ziel, in 15 Jahren nur noch emissionsfreie Autos zuzulassen. Der einzige relevante Autohersteller Kaliforniens heißt Tesla. Gleichzeitig ist Kalifornien der wichtigste US-Automarkt. Sollte VW mit seinen Dieseln in den USA scheitern, wäre das für die USA kein Problem, sondern ausschließlich für VW.

    Ob es tatsächlich illegal ist, wenn ein Fahrzeug die geforderten Emissionswerte nur in dem Zustand liefert, wenn es getestet wird, darüber kann man durchaus streiten. Nicht umsonst werden diese Messverfahren penibelst festgeschrieben. Das erleichtert natürlich einerseits die zuverlässige Erkennung des Test-Zyklus, andererseits schafft es erst die nötige Vergleichbarkeit. Dass VW eine solche Software nötig hat, wundert mich zwar, aber es schockiert mich nicht. Sie sind ja wirklich nicht die ersten, die so was machen. Schon die Buell 1125CR hatte eine Diagnosesoftware an Bord, die anhand von Drehzahl, Gasgriffstellung etc. einen Euro-3-Messzyklus erkannte und dann die Motorleistung brutal herunterregelte. Ohne diesen Modus lief das Ding weit außerhalb der Norm. Ob das Betrug am Kunden darstellt, darüber darf man geteilter Meinung sein, denn kaum einer der Buell-Käufer wollte Euro 3, aber jeder wollte einen geilen Abzug. Wenn jetzt hartnäckig genug gebohrt wird, dann wird sicherlich rauskommen, wer sonst noch auf diese Art und Weise mogelt.

    Irgendwelche Verschwörungstheorien, wonach die ganze Geschichte eine späte Rache von Piech an Winterkorn ist und wonach man W.s Vertrag noch schnell verlängert hat, glaube ich nicht. Die Famile Piech besitzt große Anteile an VW, die sind jetzt erst mal ein paar Millarden weniger wert. Und die tatsächliche Vertragsverlängerung steht erst an. Ich gehe davon aus, dass es dazu nicht mehr kommen wird. Das Nordamerika-Geschäft von VW ist bis auf weiteres beim Teufel, und man wird W. dafür opfern, damit ein anderer CEO ohne diese Altlast weitermachen kann.

    Die in Rede stehenden 18 Milliarden Dollar Strafe sehe ich noch nicht. Bevor das passiert, wird jahrelang prozessiert und irgendwann einmal ein Vergleich getroffen. Und wenn die EPA und die New Yorker Staatsanwaltschaft zu stutenbissig werden, dann könnte die deutsche Politik ja mal in die Verhandlungen rund um TTIP einen etwas kälteren Wind einziehen lassen. Spannend wird es sein, was beid en Untersuchungen herauskommt, die jetzt überall anders angestoßen werden.

    Übrigens: Könnt ihr euch noch an die Kaltlaufregler erinnern, die vor ein paar Jahren angeboten wurden, um Euro1-Autos auf Euro2 zu bringen? Die Dinger haben so um die 120 Euro gekostet, ein Betrag, den man nach spätestens zwei Jahren wieder an Kfz-Steuer gespart hatte. Ich habe mal einen Bericht im TV gesehen, wonach die Dinger absolut keinen Effekt aufs Abgas hatten. Das konnte man aber nur feststellen, wenn man einen "großen" Abgastest gemacht hat, bei der normalen AU ist Euro 1 wie Euro 2. Es wurde noch nicht einmal kontrolliert, ob ein solcher KLR überhaupt verbaut war: Bescheinigung vorzeigen auf der KFZ-Zulassungsstelle hat ausgereicht. Bei meinem BMW 325i hatte ich nach dem Einbau des KLR Probleme mit einem sägenden Leerlauf. Also haben wir vom KLR die Sicherung gezogen...

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    #80
    Hallo,

    in einem Artikel der spanischen Zeitung El Pais
    Un ingeniero de EE UU avisó hace un año del fraude de Volkswagen | Economía | EL PAÍS
    wird sehr gut beschrieben wer diese Manipulation aufgedeckt hat.Ein amerikanischer Ingenieur hatte vor ein paar Jahren einige Modelle von VW und einen BMW X5 getestet.Bei diesen Tests ist diese Manipulation aufgefallen.Der X5 war sowohl im Labor und auf der Strasse in Ordnung.Die Volkswagen hatten im Labor normale Abgaswete auf der Strasse waren sie allerdings 30 mal höher.

    Grüsse

    Michael


 
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