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Menschliches zum Thema Flüchtlinge!!

Erstellt von Q4me, 14.08.2015, 08:14 Uhr · 971 Antworten · 51.652 Aufrufe

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    Zitat Zitat von 1100erR Beitrag anzeigen
    Bin gestern durch Karlsruhe gefahren, dachte bin in eine Afrikanischen Kolonie geraten!
    Das hast Du bei uns auch im Nachbarort. Und der Spielplatz spielt olfaktorisch auch bald in der afrikanischen Großstadtliga mit ...

    Beste Grüße aus Franken
    Hannes

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    @ Karima
    Es gibt Sonne ohne Ende für Strom, Meerwasser ohne Ende zum Entsalzen. landwirtschaftliche Hilfskräfte ohne Ende ... die Mittelmeerküste sollte doch zu kultivieren sein. Ich war vor 25 Jahren dort und es sah gar nicht so traurig aus!
    Nur, wollen das die Menschen dort überhaupt?

    Die, denen das Land dort zu uninteressant, korrupt war, die sind schon längst ausgewandert in die weite Welt, und haben dort ihr Glück gemacht. Die haben die Möglichkeit genutzt, manchmal auch viel riskiert, aber eigenständig ihren Lebensweg beschritten, mit z. T. nicht unerheblichen Entbehrungen.

    Und wenn dort Industrie angesiedelt wird, wurde, dann waren das deutsche Firmen, oder amerikanische, oder französische....... Die aber nur so lange funktionierte, wie auch die Führung (Manager) aus diesen Ländern kamen.

    Mut zum guten Kolonialismus!
    So etwas will man heute nicht mehr hören - man ist der absoluten Überzeugung, alle Menschen sind gleich.

    Die Schwächen des einen, sind die stärken des anderen.

    Nur wenn man weltweit sich öffnet, ohne das gesellschaftliche und kulturelle Leben anzupassen, dann produziert man Elend und unendlich viele Probleme!
    Dafür hatten wir Politiker, Außenminister und Entwicklungsminister, die das Gras hätten wachsen hören sollen, ......... die aber nur den Machthabern Geld in den Rachen geschoben haben, und die dann das Volk unterdrückten.

    Die sogenannten Förderländer haben dann gezielt Land und Leute ausgenutzt, aus rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten, und jetzt haben wir das traurige Ergebnis.

    ............. und man nennt es, wie vor 1.000 Jahren, einfallslos aber bezeichnend: VÖLKERWANDERUNG

    Gruß Kardanfan

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    Zitat Zitat von Q4me Beitrag anzeigen
    Quelle:
    Spiegel:
    Essay: Seid endlich still - DER SPIEGEL 30/2015

    Ich glaube, da ist was dran!!

    Sicher ist da etwas dran, man kann die Wiedervereinigung aber nicht mit dem Flüchtlingsstrom vergleichen.
    Ostdeutsche sprechen deutsch, Flüchtlinge (im Regelfall) nicht. Es muss zuerst einmal die Sprachbarriere überwunden werden.
    Mit den neuen Bundesländern kam Fläche und Infrastruktur (wenngleich veraltete) hinzu, Flüchtlinge bringen kein Land oder Wohneigentum mit.
    Ostdeutsche verloren zwar nach und nach in einer Vielzahl ihre Arbeitsplätze, verfügten aber über mehr finanzielle Mittel und konnten relativ schnell wieder in das Arbeitsleben integriert werden. Die Masse an Flüchtlinge sind keine ausgebildeten Facharbeiter die wir so dringend benötigen, sondern Leute die weder Geld mitbringen noch in absehbarer Zeit einen halbwegs gut bezahlten Job nachgehen können. Das Asylgesetz steht dem sogar noch entgegen. Selbst jemanden der etwas kann wird die Möglichkeit auf eine sozialversicherungspflichtige Arbeit verwehrt.
    Ost- und Westdeutsche hatten/haben eine vergleichbare Mentalität und die Glaubenszugehörigkeit ist eine ähnliche.
    ...to be continued....

    Ossis und Wessis wissen wofür sie arbeiten und kämpfen, die einen mehr, die anderen weniger. Es ist ihr Land, ihre Zukunft.
    Ein beachtlicher Teil der Flüchtlinge (definitiv nicht alle!) denkt so weit (noch) nicht, ihnen ist primär wichtig nur hier zu sein weil D ein sicheres Land ist in dem es kostenlos Unterkunft, Essen, Geld gibt.

    Die Wiedervereinigung ist mit der Flüchtlingsproblematik nahezu überhaupt nicht vergleichbar! Hier Parallelen ziehen zu wollen ist völlig kontraproduktiv.

    Warum sind Ossis augenscheinlich fremdenfeindlicher als Wessis?
    Ich wage zu behaupten dass es in der sozialen Struktur begründet liegt und am finanziellen Background.
    So lange ist die Grenzöffnung noch nicht her, viele haben heute noch damit zu kämpfen. Arbeitslosigkeit, geringe Entlohnung, viel Multikulti, Verwandtschaft in alle Winde verstreut, etc.
    Man hat erst Jahrzehnte für die Freiheit gekämpft, endlich gewonnen und viele Hürden überwunden und noch bevor man einen durchschnittlichen Wohlstand aufgebaut hat der in etwas Westniveau entspricht, kommen erst die Tagdiebe aus Osteuropa und nun Massen aus südlichen Gefilden. Man sieht abermals die Existenz schwinden. Klar macht das Angst und schürt Frust.

    Die Politik kümmert sich aktuell mehr um die Probleme der Flüchtlinge - im Grund richtig weil diese akut ist - vernachlässigt jedoch die Belange der deutschen Mitbürger. Diese sollen nur "Juhu!" schreien oder besser einfach nur die Klappe halten... und natürlich zahlen.

    Banken? Retten wir!
    Europa? Retten wir natürlich auch!
    Kriegsflüchtlinge? Nehmen wir sowieso auf.
    Wirtschaftsfüchtlinge? Klar doch, alle rein. #Ironie ein# Das sind schließlich durchweg zivilisierte, höchst anständige, gut ausgebildete Facharbeiter, Ingenieure und Doktoren und sind innert Wochen voll integriert. #Ironie aus#

    Im Durchschnitt werden 14000 € pro Jahr und Flüchtling aufgewendet, Arbeitszeit nicht eingerechnet. Sauber, sag ich!
    Dafür muss Oma Käthe lange stricken. Woher kommt die Kohle? Das bezahlen nicht nur Gutmenschen und millionenschwere Wirtschaftsbosse sondern auch der Onkel Helmut mit "3x 8,50 € Job" und Frau samt 3 Kindern an der Backe. Helmut geht nicht mehr auf die Straße demonstrieren, dafür hat er kaum noch Zeit und Kraft, zudem will er das was er hat nicht noch aufs Spiel setzen.
    Er ist schon froh wenn ihm der finanzierte VW Kombi nicht geklaut, demoliert oder angezündet wird.

    Geht es mit der Migration so weiter wie bisher, dann finanziert in 10 Jahren 1/3 der Bevölkerung die anderen 2/3. Wie soll das gehen?
    Was macht die ach so sozial eingestellte Kirche eigentlich so? Es wird schon über Zwangsenteignung von Hausbesitzern diskutiert...
    Warum stellt der Vatikan nicht seine Kirchengebäude zur Verfügung? Es besuchen Sonntags doch eh nur noch Vereinzelte die Messen!

    Der Staat handelt nicht mehr zum Wohle seines Volkes sondern bürdet dem 0815-Trottel und dessen Kinder (ich wollte schon Erben schreiben, fraglich ist ob und wie viel es in Zukunft überhaupt noch zu erben gibt) nur noch sämtliche Kosten und Arbeit auf während er sich selbst hinter dem Vorhang der Menschlichkeit versteckt.

    Prinzipiell sollte mir die Problematik total egal sein. Unsere Gemeinde ist klein und liegt etwas abseits, mit Heerscharen von Flüchtlingen werden wir es so bald nicht zu tun bekommen, ergo auch nicht mit Problemen wie unzureichenden Wohnraum, beschlagnahmten Häusern, umherliegenden Müll, Einbrüchen und anderen Delikten, Verge.waltigungen, etc.
    Demos werde ich ebenfalls nicht beiwohnen weil es bei uns schlicht keine gibt.
    Zu Arbeitsdiensten werde ich auch nicht gerufen, ich bin weder bei THW noch Feuerwehr oder ähnlichen Institutionen tätig.
    Haus, Auto, Motorrad usw. sind versichert, der finanzielle Schaden wird sich in Grenzen halten.
    Wer also halbwegs vorgesorgt hat, den wird es nicht allzu hart treffen.
    Ich lasse mich allerdings überraschen wie der Rest (re)agieren wird. Je mehr Flüchtlinge umso mehr Protest und Ausschreitungen wird es geben und der Staat samt anhängender Organe wird - wie bisher und erwartet - kaum bis gar nichts unternehmen und versuchen alles zu beschwichtigen, zu vertuschen und auszusitzen.

    Gäbe es in D eine Verfassung so könnte man die Schuldigen zur Rechenschaft ziehen. Da dies jedoch nie soweit kommen wird.....
    .... wird der Bürger für die Misere bürgen (deswegen wird er so genannt) und neben ihm der Flüchtling der Leidtragende sein.
    Jeden wird es auf die eine oder andere Art und Weise treffen...

    Dazwischen wird es etwas Menschlichkeit geben. Auf allzu viel sollte man allerdings nicht hoffen, egal in welchem (sprichwörtlichen) Lager man sitzt, denn eines ist sicher: Sofern man nicht selbst zusieht wo man bleibt wird man garantiert enttäuscht.


    Selbst mit einem Masterplan ist es einem wirtschaftlich starken Land wie D unmöglich 10...20 % der Weltbevölkerung zu retten.
    Wenn Bundes-Angie einen haben sollte... sie möge ihn uns allen kundtun. Mit markigen Sprüchen aus den Mündern der Gutmenschen bewegt sich rein gar nichts, die Hände müssen den Signalen des Gehirns folgen. Viel Erfolg dabei! Meine Finger rühren sich erst wenn klar ist wofür die Kraft verschwendet wird. Sofern dabei nichts Nachhaltiges zu erwarten ist, bleibt man besser nur Zaungast.
    Blinder Aktionismus (auch verbaler) führt meist in eine Sackgasse aus der man so schnell nicht wieder heraus kommt.

  4. Registriert seit
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    Vierventilboxer, Größenwahnsinn ist eine deutsche Krankheit, hat uns schon soviel Leid beschert. Warum lernen wir eigentlich nie daraus? Früher hieß es, wehret den Anfängen, der aufgeklärte Staatsbürger. Wo sind die eigentlich alle?

    Eine Verfassung wäre schon etwas wunderbares, etwas völlig natürliches. Aber da stehen uns einige im Weg, die das nie und nimmer wollen...

  5. Registriert seit
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    Vierventilboxer
    Vortrefflich geschrieben, nur die kleinen Gemeinden werden auch nicht verschont bleiben, jeder Wohnraum wird genutzt und in kleineren Orten gibt es viele Leerstehende Häuser, die vom Staat Angekauft, Gemietet oder Beschlagnahmt werden! Wer weis wieviele noch kommen werden, die Welt ist Groß und Germany klein! Wie sagte Kretschmann, wir nehmen alles was wir kriegen können an Unterbringungsmöglichkeiten.
    Gruß

  6. X-Moderator
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    .... mal alle "Neben- kosten" beiseite - es sind ja keine echten Kosten - eher Investitionen,

    Geld wird ja nur umverteilt - nicht vernichtet..
    In Deutschland gibt es das Recht auf Asyl -

    Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
    Art 16a
    (1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.
    GG - Einzelnorm

    alle weiteren Arten den Zustroms - sei es wirtschaftlich oder familiär haben keinen Rechtsanspruch und gehören auch demenstprechend geregelt

    ..

    ... dies machen USA - Kanada - Australien etc. nicht anders...

    Das unsere / eure Politiker ihre Fahnen in den Wind hängen - was habt ihr erwartet?

    Seehofer hat es doch gezeigt - harte Worte für sein Klientel - Rückzug- wenn nachgehakt wird....
    Den Makel der Fremdenfeindlichkeit hat er sich selber verpasst - das wird haften bleiben....

    Allein schon die Äusserung - man wolle bei einem Besuch in einem Asylheim keine Presse dabeihaben.....


    ... die Wiedervereinigung oder auch die Windräder haben nix mit dem Thema zu tun....

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    Umverteilung heißt dann das die Reichen noch Reicher und das Arbeitende Volk ärmer wird. Stimmts Tom?

  8. Registriert seit
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    und wer sagt den Asylsuchenden nun:
    wir haben viel Gründe gefunden wer an Eurer Misere Schuld ist.
    Wendet Euch bitte an die Schuldigen!
    Es tut mir wirklich sehr leid, das wir Euch nicht "reinlassen",
    besser Ihr verreckt in Eurem Heimatland!
    Entweder im Kampf gegen das System oder eben durch das System!!

    Am besten Ihr sagt es den Menschen von Angesicht zu Angesicht!!

  9. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Q4me Beitrag anzeigen

    Am besten Ihr sagt es den Menschen von Angesicht zu Angesicht!!
    Wo ist da ein Problem? Wer nicht Nein sagen kann, sollte zuhause im warmen Bett bleiben.

  10. Registriert seit
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    Am besten Ihr sagt es den Menschen von Angesicht zu Angesicht!!
    Schick sie zu mir, ich sag es ihnen!

    Nur, man hätte es gleich sagen müssen - eine gute Politik hätte so etwas sofort in die Wege geleitet!

    Gruß Kardanfan


 
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