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Menschliches zum Thema Flüchtlinge!!

Erstellt von Q4me, 14.08.2015, 08:14 Uhr · 971 Antworten · 51.630 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    "Es gibt kein Recht auf Einwanderung in bereits besiedelte Länder, ich kann auch nicht zum Nachbarn ins Haus einziehen, weil der die bessere Ausstattung hat."
    Und was hat das mit dem Asylrecht für Flüchtlinge zu tun? Und Staatsgrenzen sind fast immer Resultate von Kriegen und nicht Grenzen eines Volkes. Soviel zum Begriff "Nationalstaaten". Fehlt nur noch der Ansatz das ein Volk Raum braucht.

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    Du würdest aber sicher zuflucht beim Nachbarn mit deiner Familie suchen, wenn eine Einbrecherherde in Deiner Wohnung und in Deiner Straße wütet, oder?

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    "Wenn hier Rentner bei der Tafel anstehen, Mitmenschen aufgrund von Krankheit in Hartz IV rutschen, immer mehr Deutsche sich keine Krankenkasse leisten können - dann schaut man weg.
    Wenn unsere Nutztiere auf bestialische Art und Weise gehalten und geschlachtet werden, dann kommt kein Aufschrei.
    Tiere auf extrem ekelhafte Art und Weise bei Tierversuchen gequält werden für unseren Luxus."

    Ja, die Welt ist schlecht.
    Kann aber nicht den Bezug zum Thema erkennen, noch was die Punkte untereinander zu tun haben. Könnt man beliebig erweitern, unsere Straßen haben Schlaglöcher, der Erzeugerpreis für Milch zu niedrig, Hartz IV zu hoch oder zu niedrig je nach Sichtweise, Veganer sind die besseren Menschen.

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    Was ist eigentlich mit den vielen vielen Menschen die wo nicht die Kraft und oder das Geld haben zu uns zu Kommen? Ist es nicht ungerecht ihnen gegenüber nicht zu Helfen? Einzig gerechte Lösung wäre doch den Menschen vor Ort zu Helfen und nicht sich noch die Probleme ins Land zu holen b.s.w zu Lassen. Mit einer Art Friedenssteuer wären die meisten bestimmt einverstanden und mit Geld lässt sich fast alles Regeln, Weltweit! Aber unsere Politiker sagen die Außenpolitik geht sie nichts an, dennoch nehmen sie gerne das Wort Globalisierung in den Mund. Das wäre mein Lösungsvorschlag um die Welt etwas gerechter zu machen, auch wenn es unrealisierbar erscheint!
    Gruß Jürgen

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    Zitat Zitat von Henryt Beitrag anzeigen
    "Es gibt kein Recht auf Einwanderung in bereits besiedelte Länder, ich kann auch nicht zum Nachbarn ins Haus einziehen, weil der die bessere Ausstattung hat."
    Und was hat das mit dem Asylrecht für Flüchtlinge zu tun? Und Staatsgrenzen sind fast immer Resultate von Kriegen und nicht Grenzen eines Volkes. Soviel zum Begriff "Nationalstaaten". Fehlt nur noch der Ansatz das ein Volk Raum braucht.
    ... hier hat niemand etwas gegen das Asylrecht wie es im GG geregelt ist, ihr schmeisst immer alles in einem Topf, versteht ihr den immer noch nicht worum er geht, haben euch die MSM so die Birne weich gespült??

  6. Registriert seit
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    quelle twitteraccount und facebookprofil von dunja hayali:

    "
    - .... DICH DU FLÜCHTLING – DEIN NAME IST SCHON EKELHAFT GENUG - VERLASSE UNSER DEUTSCHLAND - ...
    An alle, die solche oder schlimmere Nachrichten an mich schreiben,
    ja, ich lese alles! Immernoch. Auch die persönlichen Diffamierungen, Beleidigungen und Pestmails. Auch jene, die Sie auf ZDF, ZDF morgenmagazin und ZDF heute posten.
    Was mich jedoch im Innersten erschreckt, sind die Ja-Aber-Kommentare. „Ich hab ja nichts gegen Flüchtlinge, aber…“ ABER WAS???

    Die Flüchtlinge, die alles hinter sich gelassen haben, Haus, Job, Leben, Würde, Zukunft... Die Flüchtlinge, die im Meer versinken, in Lastwagen ersticken, vergewaltigt werden, weil sie von uns ein Taschengeld wollten? Asylschmarotzer?
    Es gibt KEINE Asylschmarotzer. Das Asylrecht ist ein Menschenrecht. Ach ja, ich weiß, Sie meinen ja nicht die richtigen (Kriegs-), sondern die falschen (Wirtschafts-) Flüchtlinge. Die aus den Balkanstaaten oder aus Afrika. Ja, es stimmt und gehört zur Wahrheit dazu: wer aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland kommt, hat kein Anrecht auf Asyl und muss so schnell wie möglich in sein Land zurückgeführt werden. Auch das gehört dazu, wenn man das Asylrecht schützen möchte. Nicht schön, dennoch unvermeidbar. Aber wir Bürger sind nicht die Richter. Wer sind wir, anderen zu verbieten, das Beste für sich und die eigenen Kinder zu suchen? Ich weiß auch, dass wir nicht alle aufnehmen können, darum geht es hier doch auch gar nicht, aber vergessen Sie nicht: wir sind nicht unschuldig an der Situation vieler Flüchtlinge. Genau diese Fluchtursachen gilt es zu bekämpfen, damit Menschen keinen Grund mehr haben, ihre Heimat zu verlassen. Die Verzweiflung muss groß sein, wenn man alles verkauft und sich dann auf den Weg macht. Wie groß muss die Not der Eltern sein, die ihren 16 jährigen Sohn aus Syrien losschicken, damit wenigstens einer aus der Familie überlebt.
    Die Jugendlichen, die ich getroffen habe, sind über 4000 Kilometer gelaufen. Sie sind traumatisiert. Einige von ihnen sind vergewaltigt worden. Und was schrieb mir dazu jemand auf fb: „Das Pack will doch nur ihre Familie nachholen, kümmere dich doch lieber um die Obdachlosen, Rentner und Kinder.“
    Deshalb will ich klarstellen:
    1) Es geht Sie gar nichts an, um wen oder was ich mich kümmere.
    2) Arm gegen ärmer ausspielen, ist armselig.
    3) Kosten-Nutzen-Rechnungen in Bezug auf Menschen lehne ich ab.
    Deshalb haben Sie folgende Möglichkeiten:
    1) Verklagen Sie unseren Staat, weil Deutschland die Genfer Flüchtlingskonvention und die Europäische Menschenrechtskonvention unterschrieben hat.
    2) Stellen Sie die Grundlagen unseres Rechtsstaats in Frage.
    3) Wehren Sie sich gegen die Flüchtlingspolitik.
    Seit wann darf man hierzulande eigentlich wieder öffentlich gegen Ausländer hetzen, ohne dass ein Aufschrei durch die Gesellschaft geht? Seit wann ist das wieder in Ordnung?
    Und nein, das heißt nicht, dass ich jeden, der Ängste und Sorgen äußert, in die rechte Ecke stelle. Warum auch? Das muss möglich sein! Aber es gibt einen Unterschied zwischen Sorgen und Ressentiments. Und wenn sich Flüchtlinge hier „daneben benehmen“, dann sind die Strafverfolgungsbehörden gefordert. Wie bei allen anderen auch. Das ist doch keine Frage.
    Und noch was: ich kann auch verstehen, dass die Art und Weise, wie Politik in Teilen kommuniziert, viele unzufrieden und wütend macht. Ich kann verstehen, dass es nicht besonders schlau ist, in einem 100-Seelen-Ort, 50 Flüchtlinge unterzubringen. Aber dann ziehen Sie doch bitte vors Rathaus und demonstrieren Sie dort. Was können denn die Flüchtlinge dafür?
    Eines, und es wird viel zu oft vergessen, möchte ich hier aber auch noch mal laut und deutlich sagen: 1000 Dank an all die unzähligen haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die keine Mühen scheuen, die kreativ helfen, die nicht lang nachdenken oder diskutieren, sondern einfach machen. In der realen Welt. Es sind viele und es werden immer mehr. Ihnen sollten unser Respekt und unsere Anerkennung gelten. Auf sie sollte unsere Aufmerksamkeit zielen. Ihre Arbeit ist unbezahlbar. Stattdessen werden sie angefeindet. Sie werden bedroht und beschimpft. Warum? Weil sie Menschen helfen! Geht`s noch?
    Nadine Lindner vom "Deutschlandfunk“ sagte letztens: „Und das ist eigentlich ein Skandal. Denn sie verteidigen das weltoffene Deutschland und das Grundrecht auf Asyl an Orten, wo keine Kameras und Mikrofone sind. Sie kämpfen mit Argumenten um diejenigen, die sich sonst möglicherweise den Schreihälsen mit den einfachen Lösungen anschließen. Ihnen sollte unsere Aufmerksamkeit gebühren: Sie spenden nicht nur Kleidung, sondern auch Trost. Sie sind Lehrer, Ärzte, Übersetzer, Kommunalpolitiker, Alltagsbegleiter, freiwillige Helfer in den Flüchtlingsunterkünften. Die anderen sind lauter, aber sie sind wichtiger.“
    Als junge Journalistin saß ich während des Solingen-Prozesses im Gerichtssaal. Sie erinnern sich: bei einem Brandanschlag kamen am 29. Mai 1993 fünf Menschen ums Leben. Die Tat hatte einen recht5extremen Hintergrund. Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass es in diesem modernen Deutschland mit dieser Geschichte noch schlimmer kommen könnte. Nun ist es soweit. Und das macht mich nicht nur traurig, sondern wütend. Ich fürchte mich davor, was noch alles passieren wird. Das ist Deutschland? Das ist unwürdig und beschämend. Für dieses Land, das so großartig ist.
    Also hören Sie auf mit dem „Ja, aber“. Es geht jetzt um was. Denken Sie doch mal nach! Nicht die Flüchtlinge gefährden unsere Zukunft. Sondern Sie, die Sie mir diese ehrabschneidenden Nachrichten schicken.
    Dunja Hayali "

  7. Registriert seit
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    mit Hilfe zur Selbsthilfe bin ich einverstanden.
    Jedes Land kann sich nur von innen erneuern.

  8. Registriert seit
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    Danke für den Text von Frau Hayali, sehr treffend und ausgewogen.

  9. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Jonni Beitrag anzeigen
    Die sich häufenden Brandanschläge sprechen eine deutliche Sprache, wie die Stimmung in Teilen der Bevölkerung wirklich ist. Wenn sich der Zustrom weiterhin so fortsetzt, dann bin ich gespannt, wie die nächsten Wahlen ausgehen. In der Wahlkabine jedenfalls herrscht absolute Anonymität. Das dürfte ein nicht gerade kleiner Teil der Bevölkerung nutzen, um den aktuell regierenden Politikern einen Denkzettel zu verpassen. Dabei fällt mir übrigens ein, dass die "Großkopferten" einer christlichen, süddeutschen Volkspartei z.Zt. völlig auf Tauchstation sind. Kennt einer von euch evtl. den Grund?

    CU
    Jonni

    Die sich häufenden Brandanschläge: beweisen erst mal gar nichts.

    Es gibt mehrere Interessengruppen und/oder Täter

    - Recht5extreme
    - Antifa/Linke im Deckmantel der Recht5extremen.
    - VfS auch unter dem Deckmantel, die Verquickungen sind da
    - Versicherungsbetrug
    - Selbst angezündet von den Bewohnern
    - Unfall bei Reparaturen
    - Nachbarschaft (sehr schade)

    Traurig ist das jeder der Fälle(Einzelfälle ?) erst mal benutzt wird um:
    - Die Einwohner eines Dorfes, einer Stadt, eines Landkreises oder eines Bundeslandes pauschal zu diffamieren.

    Wenn die echten Täter ans Licht kommen wird sich, bei fehlerhafter Berichterstattung, nicht entschuldigt oder gar mit gleicher Lautstärke zurückgerudert.
    Siehe den Mord unter Asylanten in Dresden zur Winterzeit.

    [Ab hier Emotional.]
    Von der Interessenlage her gibt es halt viel zu viele (Linke) Lügner und Verunglimpfer in den MM.
    Fakten und deren Folgen interessieren Linke nicht. Siehe auch hier im Thread das Auftreten der sich selbst so benennden Linken, ihre moralische Selbsterhöhung, ihre emotionale, faktenlose Argumentation die in der Regel schlichtweg Behauptungen sind. Linke sind alles (moralisch integere) Helden und Kämpfer für die Freiheit und Bürgerrechte(Der letzte Linke Held: Heiko Maas). Vor allem und insbesondere in Diktaturen, vor allem in sozialistischen Diktaturen. Die Spaltung dieser Gesellschaft ist Links geprägt(im Minimum SPDGRÜNEDIELINKE). Linke haben natürlich kein Blut an ihren Händen.
    Mit Begrifflichkeiten wie z.B. was politisch Rechts bedeutet, können die Linken nicht umgehen. Die eigentliche Bezeichnung für Rechts
    haben die Linken einfach umgemüntzt. Linke unterstützen die weitere und langanhaltende Unterdrückung und Ausnutzung der von ihnen ach so stark geliebten Arbeiterklasse. Hamse selbst ja gelegentlich Abi, ein Studium und einen realitätsfernen Arbeitsplatz beim Staat/LandKreis/Gemeinde oder sonstwo. Trotz zum Teil guter Ausbildung sind Linke nicht dazu in der Lage selbstständig komplexe Entwicklungen zu erkennen, zu analysieren und daraus eigenständige Meinungen etc. pp. abzuleiten. Hierzu brauchen Linke immer die Hilfe der Partei, der Richtlinien ihrer Partei(en). Wer blöd wenn Pluralismus aufkäme. Dann kann der Linke ja nicht in die Einheitsrichtung der Einheitsfront als einheitlich Denkender marschieren.
    [/Ende des emo Teils]

  10. X-Moderator
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    Zitat Zitat von gs.08.15 Beitrag anzeigen

    Dann kann der Linke ja nicht in die Einheitsrichtung der Einheitsfront als einheitlich Denkender marschieren.
    [/Ende des emo Teils]

    ... lies mal den Beitrag von Dunja Hayali....

    die kommt ganz ohne diese platten Begrifflichkeiten aus und hat trotzdem recht - anschaulich gezeigt - wie es wohl die Meisten sehen - nur nicht so laut.....



 
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