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Merkel muss weg!

Erstellt von garibaldi, 11.09.2015, 16:15 Uhr · 1.518 Antworten · 98.155 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Kosh Beitrag anzeigen
    Wenn also solche massiven Grenzbefestigungen die Menschen nicht aufhalten können, was soll Merkel oder ihr Nachfolger dann machen, damit die Flüchtlinge (egal ob illegal oder nicht, ob mit guten Absichten oder nicht) nicht kommen?
    Da machst du gerade die Täterin zum Opfer.
    Merkel hat doch erst dazu aufgerufen, und diese Einladung wird dankend angenommen.
    Ursache und Wirkung.
    Merkel hat doch Europa die Suppe eingebrockt.

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    Zitat Zitat von Trabbelju Beitrag anzeigen
    Merkel hat doch Europa die Suppe eingebrockt.
    Deutschland hat sie die Suppe eingebrockt! Europa schaut gerade halb belustigt, halb erschrocken ob der deutschen Dämlichkeit zu und wird einen Teufel tun, uns deutschen Idioten zu helfen.

  3. LieberOnkel Gast

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    Warum auch? Ich denke, hinter den Kulissen wird man die deutsche Regierung sehr wohl - natürlich im Diplomatensprech - darauf hingewiesen haben, daß das Wahnsinn ist. Und sich dann kopfschüttelnd abgewandt haben.

  4. Registriert seit
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    Zitat Zitat von AT86 Beitrag anzeigen
    Das sollte doch sicher nur eine Motivation zur Selbstensorgung sein, soll ja jeder eine Chance bekommen, oder ?
    bezüglich Merkel und Gabriel am Galgen. Thread #1182

    @ AT86: Traust du dich, deinem Satz noch eine Erläuterung hinzu zu fügen? Wer soll entsorgt werden und wer eine Chance bekommen?

    Dass irgendwann solche Gedanken und Formulierungen auftauchen, das habe ich befürchtet. Sie werden durch den Thread-Titel "Merkel muss weg" impliziert, d. h. sie sind im Titel unterschwellig eingeschlossen.

    Trotz allem Schwarzmalens und Gejammere und zigfacher Wiederholung hier ist noch keine Lösung gefunden. Es gibt ja im Moment auch gar keine. Allenfalls auf lange Sicht. Wir müssen da durch und das gemeinsam.
    Es gibt aber schon gar keine radikale Lösung, wie ich sie in der Formulierung von AT86 angedeutet sehe, die nicht in noch größeres Unheil führen würde.

    Ich will jetzt nicht suchen, aber einer hat hier im Forum den schönen Beitrag geschrieben, den ich leider nur sinngemäß wiedergeben kann:
    "Sitzen 80 wohlhabende Bürger im Wirthaussaal und 2 oder 3 Fremde kommen hinzu." Jetzt haben die 80 plötzlich Angst um ihren Wohlstand und ihre Kultur."

    Wieviele Fremde können 80 Mann (oder 80 Millionen) wohl verkraften und evtl. auch eine Zeitlang mit durchfüttern? Wo wäre Eurer Meinung nach die Grenze?

    Besorgten Gruß
    Helmut

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    Zitat Zitat von Helm42 Beitrag anzeigen
    Ich will jetzt nicht suchen, aber einer hat hier im Forum den schönen Beitrag geschrieben, den ich leider nur sinngemäß wiedergeben kann:
    "Sitzen 80 wohlhabende Bürger im Wirthaussaal und 2 oder 3 Fremde kommen hinzu." Jetzt haben die 80 plötzlich Angst um ihren Wohlstand und ihre Kultur."

    Wieviele Fremde können 80 Mann (oder 80 Millionen) wohl verkraften und evtl. auch eine Zeitlang mit durchfüttern? Wo wäre Eurer Meinung nach die Grenze?
    So schön kann der Beitrag aufgrund dieses völlig unzutreffenden und polemischen Beispiels nicht gewesen sein.

    Irgendwie durchfüttern kann man 1 - 3 Millionen schon irgendwie, aber darum geht es nicht. Es geht um richtige Unterkünfte, medizinische Versorgung, Bildung (nicht nur für die Kinder), Kita- und Schulplätze und zehntausende öffentliche Beschäftigte mehr (Lehrer, Polizisten, Sozialarbeiter, Sachbearbeiter).
    Es geht weiterhin um Integration von Millionen Menschen mit einem komplett anderen religiösen und kulturellen Hintergrund und darum, dass hier plötzlich hunderttausende junge Männer beschäftigungslos herumlungern. Schon allein das halte ich für ein Pulverfass.

  6. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Helm42 Beitrag anzeigen
    n 80 wohlhabende Bürger im Wirthaussaal und 2 oder 3 Fremde kommen hinzu." Jetzt haben die 80 plötzlich Angst um ihren Wohlstand und ihre Kultur."

    Wieviele Fremde können 80 Mann (oder 80 Millionen) wohl verkraften und evtl. auch eine Zeitlang mit durchfüttern? Wo wäre Eurer Meinung nach die Grenze?
    Besorgten Gruß
    Helmut
    Der Vergleich greift meines Erachtens etwas zu kurz.
    1. Leben jetzt schon einige Mio. Menschen mit kulturell anderem Hintergrund / Glauben in Deutschland.
    2. Kommen dieses Jahr wohl ca. 1,5 Mio. Asylsuchende dazu.
    3. Kommen nächstes Jahr wohl wieder einige Hunderttausend od. Mio. dazu.
    4. Werden die abgelehnten Asylsuchenden auch wirklich alle abgeschoben? Ich zweifle etwas - Stichwort: Klagen etc.
    5. Die anerkannten Flüchtlinge holen ihre Familien nach - sind dann noch ein paar Mio. Leute.

    Alles in allem werden es auf Sicht (Jahre) dann wohl eher ein paar mehr "Gäste" im Wirtshaussaal sein.

    Hoffentlich hat der Wirt genug Halal-Hammelfleisch für seine Gäste gekauft.

  7. Registriert seit
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    Dieses dämliche Beispiel scheitert schon beim dritten Wort, denn hier im Deutschland gibt es nicht 80 Millionen wohlhabende Bürger und nur ca. die Hälfte dieser 80 Millionen erwirtschaftet den Reichtum dieses Landes.

  8. Registriert seit
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    Zörnie, Du hast ja Recht, der Vergleich hinkt gewaltig! Und die Probleme sind riesig. Aber jedes Bild macht auch anschaulich, nämlich hier die Zahlenverhältnisse.
    Versorgung, Bildung, Integration etc. bedeutet auch Arbeitsplätze. Es gibt vielleicht auch ein paar positive Aspekte in der Krise.

    Aber wir müssen weg vom Jammern. Wir alle. Im Moment hilft gar nichts und eine radikale Lösung wie: "weg, egal wie, Hauptsache weg" schon gar nicht. Oder irre ich mich da?

    Gruß
    Helmut

  9. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Helm42 Beitrag anzeigen
    Aber wir müssen weg vom Jammern. Wir alle.
    Mahnen und das Äußern von Bedenken pauschal mit "Jammern" gleichzusetzen, zeigt, dass man sich nicht wirklich Auseinandersetzen will.
    Wer ne andere Meinung hat, der jammert. Punkt.

    Zitat Zitat von Helm42 Beitrag anzeigen
    Im Moment hilft gar nichts und eine radikale Lösung wie: "weg, egal wie, Hauptsache weg" schon gar nicht. Oder irre ich mich da?
    Hier wirds auch deutlich. Auch vermeintlich radikale Lösungen werden nur selektiv thematisiert.

    Ich halte es z. B. für eine unverantwortliche, radikalöe Lösung, dem ungebremsten Zustrom tatenlos zuzusehen und im Ausland Erwartungen zu schüren, die wir nicht leisten können.

    Wir müssen endlich eine von Gefühlen befreite Sachdebatte führen, in der die Fakten ohne Anschreien, Diffamieren usw. diskutiert werden können.

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Helm42 Beitrag anzeigen
    Versorgung, Bildung, Integration etc. bedeutet auch Arbeitsplätze. Es gibt vielleicht auch ein paar positive Aspekte in der Krise.

    Aber wir müssen weg vom Jammern. Wir alle. Im Moment hilft gar nichts und eine radikale Lösung wie: "weg, egal wie, Hauptsache weg" schon gar nicht. Oder irre ich mich da?

    Gruß
    Helmut
    Lehrer, Sozialarbeiter, Polizisten etc. pflücke ich mir nicht vom Baum. Selbst wenn da jetzt plötzlich mit jeder Menge Geriebenem Stellen aus dem Boden gestampft werden, können die nicht besetzt werden und das über Jahre nicht, denn um Nachwuchslehrer gibt es schon jetzt zwischen den Bundesländern einen Wettstreit und auch die Polizeien können Ihren Nachwuchs kaum noch gewinnen.
    Das alles hat mit Jammern nichts zu tun, sondern damit, mal jenseits des Plüschtiereverschenkens und sich ob seiner Humanität auf die eigene Schulter klopfens auf die Herausforderungen hinzuweisen, die uns bevorstehen, wenn die Kameras abgezogen sind.
    Und an radikalen Lösungen werden wir angesichts der prognostizierten Flüchtlingszahlen gar nicht vorbeikommen - auch dank Frau Merkel. Oder sollte das etwa ihr eigentliches Ziel gewesen sein: Die Lage zu eskalieren, um den Weg für Lösungen frei zu machen, an die sich sonst keiner herangetraut hätte?


 

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